CH172708A - Abschlussbinde für Schuhwerk. - Google Patents

Abschlussbinde für Schuhwerk.

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CH172708A
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CH
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bandage
footwear
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final bandage
shoe
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Hossmann Paul
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Hossmann Paul
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D17/00Gaiters; Spats
    • A41D17/04Puttees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D17/00Gaiters; Spats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Absehlnssbinde    für     Sehuhwerk.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Abschlussbinde    für Schuhwerk, die  den Zweck hat, zu verhindern, dass beispiels  weise Schnee in den Schuh von oben her  eindringt.  



  Solche     Abschlussbinden    sind an sich bereits  bekannt. Die bisher gebräuchlichen Binden  für Skiläufer, die sogenannten Norweger  binden, die aus einem dichten Gewebe be  stehen, haben aber den Nachteil, dass sie,       um        einen    wirklich dichten Abschluss zu ge  währleisten, beim Anlegen stark angezogen  werden müssen, was bei längerem Tragen  einen lästigen Druck erzeugt. Lockert man  diese Binden, so verrutschen sie leicht, bilden  dann keinen dichten Abschluss mehr und es  kommt häufig vor, dass sie sich vom Schuh  ganz ablösen und verloren gehen. Ausserdem  erfordert das An- und Ablegen dieser Binden  zu viel Zeit.  



  Es ist dann auch vorgeschlagen worden,  diese Wickelbinden durch schlauchförmige  Gummigamaschen zu ersetzen. Diese bilden  einen sehr guten Abschluss für das Schuh-    werk, haben aber wiederum den Nachteil,  dass sie sich nur bei abgezogenem Schuh  werk an- und ablegen lassen.  



  Die vorliegende Erfindung beseitigt diese  Nachteile. Gemäss der Erfindung besteht die       Abschlussbinde    aus einem elastischen Band  aus wasserdichtem Material; vorzugsweise  aus Gummi, welches Band so zugeschnitten  ist, dass es mindestens annähernd die Form  der Abwicklung eines     Kegelstumpfmantels     besitzt. An den Enden des Bandes sind zweck  mässig Organe angebracht, die eine lösbare  Verbindung mit dem     Schuhwerkverschluss,     also zum Beispiel     reit    Haken oder Ösen er  möglichen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht die beiliegende       Zeichnung.     



       Fig.    1 zeigt die     Abschlussbinde    in flach  ausgebreitetem Zustand und       Fig:    2 in geschlossenem Zustand.  



  Die gezeichnete     Abschlussbinde    besteht  aus einem elastischen, wasserdichten Band I,  vorzugsweise aus Gummi, das so zuge-      schnitten ist, dass es mindestens annähernd  die Abwicklung eines     Kegelstumpfmantels     bildet. In     Fig.    1 ist die vollständige Ab  wicklung punktiert angedeutet, während  die ausgezogenen Begrenzungslinien des Ban  des eine den Zwecken der Praxis entspre  chende Form der     Abschlussbinde    darstellen.  An jedem Ende des Bandes ist ein Ring 2  aus nichtrostendem Material, beispielsweise  aus Horn, befestigt und an jedem Ring eine  Quaste 3 angeordnet.  



  Beim Anlegen wird zuerst der eine Ring  in einen Haken des Schuhverschlusses etwa  in der Höhe der Knöchel eingehängt, dann  die     Abschlussbinde    in der in     Fig.    2 ersicht  lichen Weise um den obern Teil des Schuhs  in zweifacher     Windung    herumgewickelt und  dann der andere Ring ebenfalls in einen  Haken des Schuhverschlusses eingehängt.  Die Breite der     Abschlussbinde    ist so bemes  sen, dass nach dem Anlegen der Binde der  obere Rand derselben den obern Rand des  Schuhs völlig überdeckt und sich direkt an  das Bein anlegt.  



  Für Schuhwerk, dessen Verschluss keine  Haken; sondern nur Ösen aufweist, wie zum  Beispiel Damenberg- und Skischuhe, weist  die     Abschlussbinde    an Stelle von Ringen  Haken auf, die in diese Ösen des Schuh  werkverschlusses eingehängt werden.  



  Die Quasten 3 dienen dazu, das Ein- ,  und Aushängen der Ringe     bezw.    Haken zu  erleichtern.  



  Infolge ihrer Elastizität gewährleistet die  beschriebene     Abschlussbinde    nicht nur einen  vollkommen dichten, insbesondere schnee  dichten Abschluss des Schuhwerkes, sondern  sie .übt rings um die Fussknöchel einen  gleichmässig verteilten Druck aus, der auch  bei längerem Tragen nie lästig wird und  dabei noch den Vorteil hat, das Fussgelenk  wirksam zu stützen. Infolge des dichten An  liegens kann die     Abschlussbinde    nicht ver-    rutschen. Ferner lässt sich das An- und Ab  legen der     Abschlussbinde    in     kürzester    Zeit  bewerkstelligen.

   Endlich hat die Binde noch  den Vorteil, dass sie bei entsprechender Be  messung von Länge und Breite für Schuh  werk verschiedener Art verwendbar ist, also  nicht nur für Ski- und Bergschuhe, sondern  auch für Strassenschuhe, das heisst für hohe  Schnürschuhe und Halbschuhe.  



  Die neue     Abschlussbinde    vermeidet also  nicht nur die Nachteile der bisher bekann  ten Schutzvorrichtungen, sondern sie besitzt  ausser den Vorteilen der letzteren noch solche,  die mit diesen bekannten Vorrichtungen nicht  erzielbar waren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abschlussbinde für Schuhwerk zum Schutz gegen das Eindringen von Schnee usw. von oben her, gekennzeichnet durch ein elasti sches Band aus wasserdichtem Material, das. so zugeschnitten ist, dass es mindestens an nähernd die Form der Abwicklung eines Kegelstumpfmantels besitzt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Abscblussbinde nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Band an seinen Enden Organe zu seiner lösbaren Verbindung mit dem Schuhwerkverschluss aufweist.
    2. Abschlussbinde nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Unteranspruch 1 genannten Organe mit Zugorganen ausgerüstet sind, die die Herstellung und Lösung der Ver bindung der Binde mit dem Schuhwerk verschluss erleichtern.
CH172708D 1934-03-05 1934-03-05 Abschlussbinde für Schuhwerk. CH172708A (de)

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