CH172761A - Einrichtung an Skibindungen zum Verbinden der hintern Riemenenden mit dem Strammer. - Google Patents

Einrichtung an Skibindungen zum Verbinden der hintern Riemenenden mit dem Strammer.

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CH172761A
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Voester Reinhold
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Voester Reinhold
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      Einrichtung    an     Skibindungen    zum Verbinden der hintern Riemenenden  mit dem Strammer.    Bei     Skibindungen    müssen die Riemen mit  dem Strammer     nachstellbar    verbunden sein,  was bisher in ungeeigneter Weise geschieht,  nämlich in der Regel durch     Schnallen.    Diese  haben 'einmal den Nachteil, dass der Riemen  nur in gewissen, den Lochabständen ent  sprechenden Absätzen verstellt werden kann,  und weiter ist das Verstellen     mittelst    Schnal  len, namentlich mit kalten Händen, bei steif  gefrorenen Riemen usw., nicht leicht aus  zuführen.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden,  anstatt der Schnallen mit losem Dorn diesen  an einer Art Griff oder Klappe starr anzu  bringen, so dass eine verhältnismässig grosse  Kraft ausgeübt werden kann, welche das  Vorsehen von Löchern überflüssig macht. Es  soll vielmehr der Riemen auch ohne vorher  gehende Lochung durch blosses Eindrücken  des Dornes festgehalten werden. Aber auch  diese Verbindungsart hat den Nachteil, dass  der Riemen dabei in Anspruch genommen  wird, und zwar insofern noch nachteiliger,    wie bei einer     Schnallenverbindung,    als häufig  der Riemen nur wenig verstellt werden muss.  Es wird daher der Dorn beim Nachspannen  nicht selten in nächster Nähe derjenigen  Stelle eingedrückt, an welcher er zuvor ein  gedrückt war.

   Dies wiederum hat zur Folge,  dass unter Umständen der Dorn im Leder  keinen Halt findet, sondern bei starkem Zug  bis zu der dicht dabei befindlichen Lochung  den Riemen durchreisst. Dieser ist dadurch  geschwächt, was zu Bruch führen kann.  



  Diese Übelstände werden nun gemäss  der den     vorliegeriden    Erfindungsgegenstand  bildenden Einrichtung an Skibindungen zum  Verbinden der hintern Riemenenden mit dem  Strammer beseitigt durch mit dem Stram  mer verbundene zweiteilige Klemmstücke,  deren einer Teil durch den Riemenzug ge  genüber dem andern Teil selbsttätig in  Klemmstellung gezogen wird.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist auf beiliegender Zeichnung in zwei bei-           spielsweisen    Ausführungsformen näher er  läutert.  



       Fig.    1 zeigt eine Klemmvorrichtung im  senkrechten Längsschnitt;       Fig.    2 ist die Seitenansicht des mit dem  Strammer verbundenen Teils der     Bindung    mit  der Klemmvorrichtung;       Fig.    3 ist eine Draufsicht einer andern  Klemmvorrichtung.  



  Bei dem in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsbeispiel dient als Klemmorgan  ein Keil c, welcher in dem, der Keilform       entspreehend,    gestalteten Gehäuse     i.: <     liegt,  in welchem der Riemen     a    gelagert ist, und  das mit dem Strammer b auf der andern  Seite unmittelbar durch die Bodenwandung e  beim einen Riemen, und auf der andern Seite  durch den Gelenkbügel f beim andern Riemen,  in Verbindung steht. Die Aussenwand     g    des  Gehäuses d fällt nach der vom Strammer  abgekehrten Seite ab, so dass sich das Ge  häuse d nach dieser Seite verjüngt und der       Klemmkeil    c ist dieser Verjüngung entspre  chend keilförmig gestaltet.

   Wenn nun das  Riemenende     a    in das Gehäuse<I>d</I> eiergesteckt  ist, so zieht es schon bei dem geringen Zug  den     Klemmkeil    c in das Gehäuse     d    ein, und  dieses klemmt dadurch den Riemen a durch  aus fest.  



  Der Klemmkeil c ist in dem Gehäuse  geführt, und zwar mittelst eines Zapfens     lt,     der durch einen Längsschlitz i in der obern  Wandung     g    des Gehäuses<I>d</I> hindurchgeht  und aussen mit einem Kopf     1c    versehen ist,  welcher auf der Wandung     g        aufliegt.    Dieser  Kopf     7e    bildet einen     Fingerknopf,    um den  Keil beliebig verschieben zu können, wie  insbesondere beim Lösere des Riemens a.  



  Um den     Angriff    des Keils c am Riemen     a     zu sichern, kann er auf der Unterfläche ent  sprechend ausgebildet sein, wie z. B. mit  nackenartigen Erhöhungen     d    versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Skibindungen zum Ver binden der hintern Riemenenden mit dem Strammer, gekennzeichnet durch mit dem Strammer verbundene zweiteilige Klemm stücke, deren einer Teil durch den Riemen zug gegenüber dem andern Teil selbsttätig in Klemmstellung gezogen wird. UNTERANSPRCCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch, gekennzeichnet, dassderbeweglicheKlemm- teil aus einem Keil besteht, der dem Rie menende aufliegend, durch dasselbe beim Spannen der Bindung in ein keilförmiges Gehäuse eingezogen wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseaussenwand nach der vom Strammer abgekehrten Seite abfällt und dass auf deren Innenseite der Klemmkeil längsbeweglich geführt ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch Bekenn= zeichnet, dar der Klemmkeil mittelst eines Zapfens längsbeweglich an derAussen- wand des Gehäuses geführt ist, indem der Zapfen durch einen Längsschlitz der ge nannten Aussenwand lose hindurchgeht und sich mit einem Kopf von aussen gegen sie legt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkeil auf der Unterseite eine für den innigen Angriff am Riemen geeignete Ausbildung hat. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemmstück un mittelbar am Gehäuse des Strammers an gebracht ist, während das andere Klemm stück mit dem Strammer unter Vermitt lung des Exzenterbügels desselben in 'Ver bindung steht.
CH172761D 1932-12-08 1933-12-07 Einrichtung an Skibindungen zum Verbinden der hintern Riemenenden mit dem Strammer. CH172761A (de)

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