CH173590A - Einrichtung zur unabhängigen Abstützung von Rädern an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zur unabhängigen Abstützung von Rädern an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen.

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CH173590A
CH173590A CH173590DA CH173590A CH 173590 A CH173590 A CH 173590A CH 173590D A CH173590D A CH 173590DA CH 173590 A CH173590 A CH 173590A
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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      Einrichtung    zur     unabhängigen    Abstützung von Rädern an Fahrzeugen, insbesondere  Kraftfahrzeugen.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur     unabhängigen    Abstützung von Rädern an  Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen,  wobei jedes Rad durch eine zugleich zur  Führung des Rades bestimmte Blattfeder ab  gefedert wird, und besteht darin, dass das  Rad ausserdem durch eine der Blattfedern in  bezug auf die Kraftübertragung vom Rad auf  den Rahmen parallel geschaltete, nicht zur  Führung des Rades bestimmte Feder abge  federt wird. Vorzugsweise stützt sich die  weitere Feder gegen einen Lenker ab, wel  cher im Verein mit der Blattfeder das Rad  relativ zum Rahmen führt.  



  Diese zusätzliche Abfederung hat den Vor  teil,     da.ss    die Blattfeder dadurch teilweise ent  lastet wird, was besonders wesentlich ist,  weil die Blattfeder infolge Fehlens einer  eigentlichen Achse auch in Querrichtung ver  hältnismässig stark beansprucht wird.  



  Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass  bei einem eventuellen Bruch der Blattfeder    die Federung nicht plötzlich aussetzt, sondern  von der zusätzlichen Feder übernommen wird,  wobei zweckmässig ein elastischer Anschlag  vorgesehen sein kann, der eine Überlastung  dieser Feder verhindert.  



  Zweckmässig sind Blattfeder und zusätz  liche Feder derart angeordnet, dass sie den  Rahmen des Fahrgestelles möglichst wenig auf  Verwindung beanspruchen.  



  In der     Zeichnung    ist als Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes eine Ab  stützeinrichtung für ein nichtangetriebenes  Lenkrad dargestellt, wobei     Fig.    1 eine An  sieht der Einrichtung mit Schnitt durch den  Achsschenkelträger und       Fig.    2 einen Grundriss derselben zeigt,  wobei der Achsschenkelträger, die Blattfeder,  sowie ein Teil des obern Lenkers der Deutlich  keit halber fortgelassen sind.  



  Der Achsschenkelträger a ist durch eine  an den Stellen     c1    und     c9    beiderseits der     Längs-          mittelebene    des Fahrzeuges am     Gestellrahmen    b      befestigte Blattfeder c und durch einen an der  Stelle<I>d</I> gelagerten Lenker<I>f</I> am Rahmen  abgestützt.

   In dem gabelförmig gestalteten  Achsschenkelträger ist der Lenkzapfen g ge  lagert, welcher an seinem obern Ende in eine  den Gelenkkopf zur Verbindung des Lenk  zapfens mit dem Lenker bildende Kugel     h.     ausläuft, während auf dem untern Ende des  Zapfens ein Gelenkstück i fest     aufgekeilt    ist,  in dem ausserhalb der     Lenkzapfenachse    ein  Querbolzen k zur Verbindung des Lenkzapfens  beziehungsweise des Gelenkstückes mit der  Blattfeder o gelagert ist.

   Ein besonderer, zu  sätzlicher Lenker n ist ferner mittelst eines  zwischen den Gabelteilen des Achsschenkel  trägers angeordneten und fest oder drehbar  auf dem Lenkzapfen gelagerten     Gabelstückesp     an diesen angeschlossen, wobei in dem das  Gabelstück mit dem zusätzlichen Lenker ver  bindenden Gelenk o ein gewisses Spiel q in  Längs- und Querrichtung, sowie ein Gummi  puffer r vorgesehen sein kann, so dass die  Bewegung des durch die Blattfeder c und  den Lenker f geführten     Achsschenkelträgers     durch den zusätzlichen Lenker     n    nicht be  hindert wird. Letzterer betätigt gleichzeitig  den Stossdämpfer     2n.     



  Der Lenker<I>f</I> ist über die Gelenkstelle<I>d</I>  hinaus nach der Fahrzeugmitte zu verlängert,  also als doppelarmiger Hebel ausgebildet, und  gegen den Rahmen durch eine angeführte  Schraubenfeder e abgestützt. Durch einen im       Innern    der Feder angeordneten; vorzugsweise  elastischen Anschlag s wird der Ausschlag  des Lenkers beziehungsweise die     Zusammen-          drückung    der Feder e begrenzt.  



  Beim Durchfedern des Fahrzeuges be  ziehungsweise des Rades relativ zum Rahmen  verteilt sich die Federungsarbeit auf die Blatt.       feder    c und die Schraubenfeder e, so dass die  zugleich auf Querkräfte und Verwindung be  anspruchte Blattfeder teilweise entlastet wird.  Die Befestigung der Blattfeder möglichst  nahe an der     Längsmittelebene    des Fahrzeuges  hat hierbei den Vorteil einer geringen     Ver-          windungsbeanspruchung    des Rahmens, die  umso kleiner ist, je mehr die Befestigungs  stellen<B>ei</B> und e2 einander genähert sind. Im    Grenzfall könnten die Stellen<B>ei</B> und e2 auch  zusammenfallen, beziehungsweise die Feder  in der     Längsmittelebene    am Rahmen befestigt  sein.  



  Durch die Anordnung der Feder e gleich  falls in der Nähe der     Längsmittelebene    sind  die Kraftwirkungen der Federn e und c auf  den Rahmen einander annähernd entgegen  gerichtet und ergeben somit des weiteren eine  verringerte     Biegungsbeanspruchung    des     Rab-          mells.     



  Für den Fall eines Bruches der Feder o  ergibt die beschriebene     Abstützeinrichtung     ferner den Vorteil, dass das Rad auch nach  dem Bruch durch die Lenker f und     n    hilfs  weise geführt bleibt, wobei Stösse von der  Feder e aufgenommen werden, und ein plötz  liches Aufsetzen auf den Anschlag s ver  mieden wird.  



  Der Anteil der Federung kann für die  Blattfeder und die Lenkerfeder gleich gross  sein. Die Anordnung kann jedoch auch so  getroffen sein, dass der Hauptteil der Federung  entweder von der Blattfeder oder der Lenker  feder übernommen wird. Im ersteren Falle  besteht die Möglichkeit, die Entlastung des  Rahmens von     Verwindungskräften    in beson  ders einfacher und wirksamer Weise zu er  zielen, während in letzterem Falle die Ent  lastung der Blattfeder besonders gross ist.  



  Bei der Einrichtung können die Räder  auch durch in der Längsrichtung des Fahr  zeuges angeordnete Blattfedern und Lenker  abgestützt sein. Ferner ist die Einrichtung  auf angetriebene oder nichtangetriebene     Vor-          der-    oder Hinterräder anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur unabhängigen Abstützung von Rädern an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, wobei jedes Raü durch eine zugleich zur Führung des Rades bestimmte Blattfeder abgefedert wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Rad ausserdem durch eine der Blattfeder in bezug auf die Kraftüber tragung vom Rad auf den Rahmen parallel. geschaltete, nicht zur Führung des Rades bestimmte Feder abgefedert wird, UNTERANSPRttCBE 1. Abstützeinriehtung nach Patentanspruch, bei welcher das Rad durch eilte Blattfeder und einen Lenker relativ zum Rahmen geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Feder (e) sich gegen den Lenker (f) abstützt.
    2. Abstützeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die weitere Feder (e) eine angeführte Schraubenfeder ist. 3. Abstützeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Zusammendrückung der den Lenker (f) abstützenden Feder (e) ein Anschlag (s) vorgesehen ist, zum Zwecke, bei starken Stössen oder bei Bruch der Blattfeier (c) ein übermässiges Durchschwingen des Len kers zu verhindern. 4. Abstützeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anschlag (s) für die weitere Feder elastisch ausgebildet ist.
    5. Abstützeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker als doppel- armigerHebel ausgebildet ist, dessen inneres Ende in der Nähe der Fabrzeugmittelebene voll der Feder (e) abgestützt wird.
CH173590D 1933-01-28 1934-01-16 Einrichtung zur unabhängigen Abstützung von Rädern an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen. CH173590A (de)

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CH173590D CH173590A (de) 1933-01-28 1934-01-16 Einrichtung zur unabhängigen Abstützung von Rädern an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen.

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