CH176262A - Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse. - Google Patents

Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse.

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CH176262A
CH176262A CH176262DA CH176262A CH 176262 A CH176262 A CH 176262A CH 176262D A CH176262D A CH 176262DA CH 176262 A CH176262 A CH 176262A
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CH
Switzerland
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spring
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mounted bicycle
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Inventor
A-G Fichtel Sachs
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Fichtel & Sachs Ag
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  Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Verbesserung    der federnd gelagerten  Fahrradnabe mit Bremse nach dem Patent  anspruch des Hauptpatentes, bei der eine im  Lagerkörper untergebrachte Tragfeder, wel  che alle Teile in der Ruhestellung zu halten       bestrebt    ist, beim Bremsen gespannt wird.       Das    Neue besteht in der Anordnung einer  weiteren Feder, welche zwecks     Hemmens    des  nach Lösen der Bremse erfolgenden     Zurück-          schnellens    der Nabe der im Lagerkörper  untergebrachten Tragfeder entgegenwirkt.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der federnd ge  lagerten Fahrradnabe mit Bremse gemäss der  Erfindung     dargestellt.        Fig.    1 zeig einen  Längsschnitt durch die Pendelnabe mit  Bremse;     Fig.    2 stellt die Endansicht der  Nabe und der Bremse und     Fig.    3     einen    Quer  schnitt durch den Lagerkörper dar und zeigt  die Tragfeder und die Pufferfeder in ihrer  Stellung gegenüber dem Lagerkörper.    Die Pendelnabe mit Bremse besteht aus  einem auf der Radachse 5 exzentrisch ge  lagerten Lagerkörper 6 und einer auf ihm  drehbaren     Nabenhülse    8, die das Gehäuse 9  einer Innenbremse trägt.

   In einer mittleren  Aussparung des Lagerkörpers 6 ist um die  Achse 5 eine kräftige     Torsionsfeder    10 als  Tragfeder angeordnet, die mit ihrem einen  Ende an einem auf der Achse nicht dreh  baren ringförmigen Körper 11, und mit  ihrem andern Ende an einem     Widerlager    des  Lagerkörpers 6 beim Pendeln und Bremsen  angreift (Fix. 3), wobei aber diesem Ende in  einem Schlitz 6a ein gewisses Spiel gegeben  ist, so dass die Feder beim Zurückschnellen  des Rades nicht     im    Sinne des     Aufwickelns     beansprucht wird.

   In der dargestellten Lage  nimmt die Feder     die    Belastung des Fahr  rades und Stösse auf, indem die     Aehse    5 im  Sinne der Fahrtrichtung vorn mit Bezug auf  den Lagerkörper auf und nieder pendelt. Die  Achse 5 ist in der Rahmengabel 27 fest an-      geordnet und durch einen Arm 28 gegen  Drehung festgehalten.  



  Die im Gehäuse 9 eingebaute Bremse be  steht aus zwei um einen     Widerlagerzapfen     15     schwingbaren    Backen 14, die in der Ruhe  lage durch Federn 16     ausser    Berührung mit  dem Gehäuse gehalten werden. Der Wider  lagerzapfen ist auf einer auf dem Lager  körper 6 befestigten Scheibe 24 angeordnet.  Die Spreizung der Bremse     wird        mittelst    eines  Nockens 17 ausgeführt, dessen Drehzapfen  18 in einem hülsenförmigen, auf der Aussen  seite der Scheibe 24 befestigten Träger 25  eines Puffers 23 aus Gummi oder dergleichen  gelagert ist und einen Hebel 19 trägt, an dem  ein     Bowdenkabel    22 angreift.  



  Im unbelasteten Zustande des Fahrrades  nimmt der Gummipuffer 23 ungefähr die in       Fig.    2 dargestellte Lage ein. Bei .der Be  lastung des Fahrrades geht die Achse in der  Fahrtrichtung vorn herab. Von Unregel  mässigkeiten des Weges herrührende Stösse  auf das Rad werden durch die Feder 10  unter Pendeln der Nabe aufgenommen. Wenn  die -Bremse angestellt ist, nimmt das weiter  laufende Vorderrad die gesamte Bremse und  den mit dieser verbundenen Lagerkörper 6 in  seiner Drehung mit, bis der Puffer 23 an  einem Gabelschenkel 27 zur Anlage kommt.  Bei dieser     Pendelung    des Lagerkörpers 6 um  die Radachse 5     wird    die Feder 10 gespannt.

    Beim Lösen. der Bremse wird der Lager  körper 6 bisweilen durch die Feder 10 so  weit zurückgeschnellt,     .dass    sie in bedeuten  dem Masse aufgewickelt wird und durch die  dabei entstehende     Beanspruchung    in um  gekehrter     Richtung    brechen kann.  



  Um diese Gefahr zu vermeiden, ist eine  Hilfsfeder in Gestalt einer Spiralfeder 30       eingeschaltet,    die diesen Rückstoss auffängt.  Sie steht mit ihrem     innern    Ende mit     .der     Scheibe 24 durch eine Abbiegung 31 in Ein  griff, während ihr äusseres Ende     mittelst     einer nach aussen gerichteten Abbiegung 32  die     gante    des Armes 28 übergreift     (Fig.        1.).     Sie wird also gespannt, wenn der Lager  körper in dem der Bewegung des Uhrzeigers  in     Fig.2    entgegengesetzten Sinne schwingt.

      In einem diese Feder einschliessenden Ge  häuse 33 ist ein Umfangsschlitz 34 vor  gesehen, in dem sich die Abbiegung 32 be  wegen kann. Bei dem Zurückschnellen des  Lagerkörpers 6 durch die gespannte Feder 10  nach     Lösung    der Bremse, wobei das Über  schlagen der Nabe über einen Totpunkt die  Folge sein kann, bewegt sich die Abbiegung  32, die vorher der Bewegung des Lager  körpers gefolgt war und sich von dem Arm  28 entfernt hatte, zuerst so weit rückwärts,  bis sie an dem Arm 28 wieder zur Anlage  kommt, worauf die Feder 30 gespannt wird  und sie nunmehr die weitere     Rückkehrbewe-          gung    des exzentrischen Lagerkörpers hemmt.

    Da schliesslich das radial gerichtete Ende der  Feder 10 in dem Schlitz 6a des Lagerkörpers  6 sich frei bewegen kann und nach vollstän  diger     Entspannung    der Feder 10 sieh von  seinem     Widerlager    abhebt, wird der Rück  stoss schnell aufgefangen und die Pendelnabe  in ihre wirksame federnde Stellung zurück  gebracht. Die Feder 10 kann also nicht  durch das Zurückschnellen und eine in ent  gegengesetzter Richtung wirkende Belastung  übermässig aufgewickelt werden.

   Infolge  dessen sind die beiden Federn 10 und 30  wegen ihrer Beanspruchung nur in einer       Richtung    und der Entlastung .durch die An  ordnung von Spiel für je eines der Feder  enden bei     unbelasteter    Feder der Gefahr des  Bruches selbst bei hoher Belastung des Fahr  rades nicht ausgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, bei der eine im Lagerkörper untergebrachte Tragfeder, welche alle Teile in der Ruhe stellung zu halten bestrebt ist, beim Bremsen gespannt wird, gekennzeichnet durch eine weitere Feder, welche zwecks Hemmens des nach Lösen der Bremse erfolgenden Zurück- schnellens der Nabe der im Lagerkörper untergebrachten Tragfeder entgegenwirkt. UN TERANSPRüCHE 1. Federnd gelagerte Fährradnabe nach Pa tentanspruch hiervor, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Hemmungsfeder eine am Lagerkörper der Nabe angreifende Spiral feder ist, deren äusseres Ende an einem die Radachse gegen Verdrehen sichernden Arm angreift. 2.
    Federnd gelagerte Fahrradnabe nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass je ein Ende der Tragfeder und der Hemmungsfeder nur in der Belastungsrichtung kraftschlüssig an seinem Widerlager anliegt. 3. Federnd gelagerte Fahrradnabe nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und \?, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende der Hemmungsfeder durch einen Bogenschlitz eines Schutzgehäuses heraus ragt, so dass es sich bei Belastung der Tragfeder von dem Sperrarm abheben kann. 4.
    Federnd gelagerte Fahrradnabe nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag feder an ihrem einen Ende mit der Rad achse fest verbunden ist und mit ihrem andern Ende am Lagerkörper mit Spiel angreift.
CH176262D 1933-07-18 1934-07-17 Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse. CH176262A (de)

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CH165692T 1934-07-17

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CH176262D CH176262A (de) 1933-07-18 1934-07-17 Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2711800A (en) * 1952-07-10 1955-06-28 Harry P Hagen Wheel brake for floating hub wheels

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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