CH177707A - Reguliereinrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere für Wasserturbinen. - Google Patents

Reguliereinrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere für Wasserturbinen.

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CH177707A
CH177707A CH177707DA CH177707A CH 177707 A CH177707 A CH 177707A CH 177707D A CH177707D A CH 177707DA CH 177707 A CH177707 A CH 177707A
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CH
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regulating
shaft
friction clutch
regulating device
locking
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Tinner Adrian
Schlaepfer Albert
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Tinner Adrian
Schlaepfer Albert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/08Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description


  Reguliereinrichttung für Kraftmaschinen, insbesondere für Wasserturbinen.  e<B>C</B>    Vorliegende Erfindung betrifft eine     Re-          oguliereinrielltung    für Kraftmaschinen, ins  besondere für Wasserturbinen,     gekennzeich-          iiet    durch eine Regulierwelle, die bestimmt  <B>Z,</B>  ist, mit dem Regulierorgan der zu regeln  den Kraftmasehine verbunden zu werden,  welche Welle von zwei voneinander     unab-          liiäingigen    Drehmomenten beeinflusst wird.

    von denen während der Öffnungsperiode des  Regulierorganes der zu regelnden Kraft  maschine nur eines auf sie einwirkt,     näm-          lieh    ein Drehinioment, das durch ein am Ende  eines auf der Regulierwelle befestigten He  bels drehbar aufgehängtes Gewicht erzeugt  wird, wogegen während der Schliessungs  periode ausser diesem Drehmoment noch ein  rGeregendrehmoment auf die Regulierwelle  einwirkt, das über eine auf einer sowohl  zur Antriebswelle der Reguliereinriolitunog  als aueb zur Regulierwelle parallel laufen  den Gefriebewelle angeordneten     Friktions-          kupplung    und ein zwischen der getriebenen  Scheibe dieser Kupplung und der Regulier-    welle vorgesehenes Gestänge,

   das nahe der  Peripherie der getriebenen Scheibe der     Frik-          tionskupplung    mit dieser verbunden ist, auf  die Regulierwelle übertragen wird, wobei  die treibende Scheibe der Friktionskupplung  die über ein von der Antriebswelle der Re  guliereinrichtung angetriebenes Reduktions  getriebe     angekrieben    wird, mit einem auf der  Antriebswelle angeordneten     Fliehkraftregler     über einen Hebel derart in Verbindunog steht,  dass je nach der durch die Tourenzahl der  Antriebswelle bedingten Stellung des     Flieh-          kraftreolers    die Friktionskupplung ein- oder  C  ausgerückt ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt; es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Draufsicht auf dasselbe,       Fig.    2 einen Schnitt nach     -der    Linie       A-B    der     Fig.   <B>1,</B>     und          Fi--.   <B>3</B> einen     #Sehnitt    nach der Linie     C-D          tn     der     Fig.   <B>1.</B>      Nach Fig.

   1 bis 3 ist auf der Antriebs  welle 1, die inden Lagern 2 und 2a drehbar  gelagert ist und welche mittelst der     Riemen-          selieibe    3 von der zu regelnden Kraft  maschine angetrieben wird, der Fliehkraft  regler 4 aufgekeilt. Die Gelenkinuffe 5 des  Flielikraftreglers ist auf der Antriebswelle  1 fest aufgekeilt und kann sich nicht ver  schieben, während die unter dem     Einfluss     der Feder 4a stehende Gelenkinuffe 5a auf  der Welle 1 achsial verschiebbar und mit  den beiden Reguliermuffen 6 und 7 fest ver  bunden ist.

   In der Reguliermuffe 6 läuft  die Rolle<B>8</B> des einarmigen Hebels<B>9,</B> der  auf der Achse 10 drehbar gelagert ist und  mittelst der Rolle 11 auf die Muffe 12 wirkt,  ihrerseits sowohl mit der     Friktions-          selleibe    14, als auch mit der Mitnehmer  solieibe 15 fest verbunden ist. Die Teile 12,  14 und 15 sind achsial verschiebbar und  ,drehbar auf der Welle 13 gelagert. Die  Mitnehmerscheibe 15 trägt zwei Kupplungs  stifte 16 und 16a, weolie das Zahnrad 17,  das mit dem Ritzel 18 in Eingriff steht,  'durchdringen. Das Zahnrad 17 ist ebenfalls  auf der Welle 13 freidrehbar gelagert, aber  gegen seitliche Verschiebung gesichert, wo  gegen das Ritzel 18 auf der Welle 1 fest  aufgekeilt ist.

   Das Reduktionsgetriebe 17,  18 hat den Zweck, die Geschwindigkeit der  schnell laufenden Antriebswelle 1 als ver  langsamte Bewegung auf die Welle 13 zu  'Übertragen, sofern die Friktionsseheibe 14  gegen die mit der Welle 13 fest verbun  denen Gegenscheibe 35 gedrückt wird. Das  Mass der Reduktion ergibt sich aus dem Ver  hältnis der Umfänge des Zahnrades 17 und  'des Ritzels 18. Die Reguliermuffe 7 ihrer  seits bedient mittelst der Rolle 19 den auf  'der Achse 20 drehbar gelagerten einarmigen  'Hebel 21, dessen Bewegung Mittelst der  an seinem obern Ende bei 22 befestigten  und mit einem Schlitz versehenen Kulisse 23,  in welcher der Führungsteil 24 gleitet, der  'bei 25 mit dem Hebel 26 verbunden ist, auf  den letzteren übertragen wird.

   Der     zwei-          arinige    Hebel 26 ist auf der Achse 27 dreh  bar gelagert unc trägt bei 29 eine Lasche 28,    die mit der Arretierklinke 30, die als ein  armiger Hebel ausgebildet ist und in die  seitlich gezahnte Arretierseheibe 31 ein  greift, verbunden ist. Die Arretierklinke 30  ist im Lager 32 drellbar gelagert.

   Die Über  tragung der Bewegung des Hebels 21 auf den  Hebel<B>26</B> geschieht derart,     dass    die Kulisse  23 bei einer Bewegung in der Pfeilrichtung  (Fig. 1) den Führungsteil 24 mitnimmt und  in dieser Richtung verschiebt; in der dem  Pfeil entgegengesetzten Richtung bewegt  sich der Hebel 26 so lange, bis die Klinke  30 vollends in die Arretierscheibe 31 ein  gegriffen hat; wird der Hebel 21 je nach  Ausschlagen des Fliehkraftreglers 4 noch  weiter nach links bewegt, so wird die Feder  33 zusammengedrückt; die Arretierklinke 30  ist somit mit dem Hebel 21 elastisch ver  bunden. Die Arretierscheibe 31 ist ihrerseits  auf der Welle 13, welche in den Lagern 34  und 34a drehbar gelagert ist, fest     aufge-          zn     keilt.

    Die Friktionsscheibe 14 bildet mit der  Gegenscheibe 35, welche auf der Welle 13  Ast aufgekeilt ist, eine Friktionskupplung,  'derart, dass, wenn die Scheibe 14 gegen die  Scheibe 35 gedrückt wird, sieh eine     Bewe-          n    glung der Scheibe 14 auf die Gegensoheibe  <B>'35</B> Überträgt. Dabei wirkt die     Gegen-          soheibe   <B>35</B> gleichzeitig als<U>hemmendes</U>     #Mo-          ment    auf die Scheibe 14.

   An der     -Gegen-          soheibe   <B>3-5</B> ist nahe an ihrer Peripherie -der  Bolzen<B>U,</B> an welchen die, zwei Teile<B>37</B>       hud    37a besitzende, Regulierstange, deren       iwei    Teile<B>37</B> und 37a durch eine     Gewinde-          'muffe    45, die mittelst der Arme 45a ge  dreht werden     k.aDn,   <U>zusammengehalten</U>     wer-          .den,    drehbar     angelenkt    ist. Anstatt der  <B>I</B> Arme 45a kann die Gewindemuffe zu deren       'Dreliung    auch ein Handrad aufweisen.

   Diese       Reguliersiange    ist bei<B>38</B> mit dem     ein-          armio,en    Hebel<B>39</B> verbunden, der seinerseits  auf der Regulierwelle 40, die, in den Lagern  41 und 41a drehbar gelagert ist, vermittelst  des Keils 39a     aufgekeilt    ist     (Fig.        3).    Auf  der     Regn        lierwelle    40 ist, und zwar im     recli-          ten    Winkel zum Hebel<B>39,</B> ein einarmiger  Hebel 42 vermittelst des Keils 42a aufge-      keilt, der an seinem Ende einen Bolzen 43  trägt, auf dem ein Gewicht 44 drehbar ge  lagert ist (Fig. 2).

   Dieses Gewicht 44 muss  so bemessen sein, dass es die Reibungswider  stände des Regulierorganesder zu regelnden  Kraftmaschine und in der     Reguliereinriech-          fung    selbst überwindet und bei freigegebener  Arretierselieibe 31 mit Sicherheit sinkt und  das Regulierorgan betäigt. Durch Verwen  dung eines schwereren oder leichteren     Ge-          wieltfes    kann die Drehgeschwindigkeit der  Regulierwelle im öffnenden Sinne verstellt  werden. Die Reguliervwelle 40 ist mit dem  Regulierorgan der zu regguilierenden Kraft  maschine verbunden. Die zwei Teile besit  zende Regulierstange kann mittelst der Arme  45a der die beiden Teile 37 und 37a zu  sammenhaltenden Gewindemuffe 45 kürzer  oder länger gehalten werden.

      Die beschriebene Reguliereinrichtung ar  beitet wie folgt:  Im folgenden ist angenommen, die Regu  liereinrichtung sei mit dem Leitapparai einer  Turbine verbunden. Da sie ohne Handregu  lierung arbeitet, wird die Turbine mittelst  Drosselklappe oder Schieber (dem Regulier  organ vorgeschaltet) in oder ausser Betrieb  gesetzt. Auf der Zeichnung sind der Flieh  kraftregler und die Reguliermuffen in der  Mittellage, die sio einnehmen, wenn die Tur  bine mit der normalen Drehzahl läuft, dar  gestellt. Wird der Turbine das Wasser durch  Schliessen der Drosselklappe oder des     Sehie-          bers    entzogen, so ist der Leitapparat offen  und die Feder 4a drückt die Gewichte in  ihre innerste Lage.

   Bei Einleitung der  Wasserzufuhr erreicht die Turbine infolge  des geöffneten Leitapparates eine hohe Dreh  zahl, die Schwunggewiehte des mittelst Rie  menscheibe 3 durch die Wellt 1 angetrie  benen Fliehkraftreglers 4 bewegen sich nach       zn     aussen. Dadurch wird die Muffe 5a aehsial  in der, der angegebenen Pfeilrichtung     ent-     gegengesetzten Richtunag verschoben und  damit aneh die mit ihr fest verbundenen  Reguliermuffen 6 und 7. Bei steigender  Tourenzahl der Turbine und daher der An-    triebswelle betätigen also die     Schwung-          gewichte    des Fliehkraftreglers die Regulier  muffen 6 und 7, während bei sinkender Tou  renzahl die Feder 4a die treibende Kraft ist.

    Die Reguliermuffe 6 drücGkt durch den ein  armigen Helyel 9 und die Rolle 11 die über  das Reduktionsgetriebe 18, 17 in Drehung  <B>en</B>  versetzte Friktionsscheibe 14 gegen die Ge  genscheibe 35. Nun wirkt fliese Gegen  scheibe<B>35</B> als hemmendes Moment, wird aber  ihrerseits doch von der Drelibewegung er  griffen, dreht sieh langsam mit, wodurch  auch die Regulierstange 37, 37a in der Pfeil  richtung (Fiog. 1) verschoben wird und da  durch den Hebel 39 verscbwenkt, welcher  somit die Regulieiwelle 40 dreht, wodurch  das Gewicht 44 gehoben wird. Diese     Dre-          hunog    der Welle 40 beeinflusst den     Leit-          apparat    in schliessendem Sinne.

   Die Frik  tionskupplung 14, 35 muss derart bemessen  sein, dass bei geringer Verstellkraft des     Flieh-          kraftreglers    die Drehung der     treiben-den     Scheibe 14 auf die getriebene     Geaens-cheibe     <B>35</B> übertragen wird, so     dass    das durch     G.p,-          wicht    44 auf die Welle 40 ausgeübte Dreh  moment und die Reibung des     Lcitapparates     mit Sicherheit überwunden werden.

   Die       Sühliessbewegung    wird so lange andauern,  bis der     Fliehkraftregler    4 infolge     der    Ver  ringerung der Tourenzahl die Scheibe 14  ausser Berührung mit der Gegenscheibe<B>35</B>  bringt. Dadurch würde nun das vorher     an-          0)        eGewicht    44 zu sinken beginnen und  gehoben  .durch die sieh ergebende Drehung der     Ite        u-          t'        #n          lierwellt    40 der     Leitapparat    der Turbine wie  der geöffnet,

   was jedoch durch die beim An  laufen der Turbine mit der     Arretierscheibe     <B>31</B> in Eingriff gebrachte     Arretierklinke   <B>30</B>  verhütet wird. Die Verzahnung der     Arretier-          sp,heibe   <B>31</B> ist derart,     dass    sie sich, wenn die  Klinke<B>30</B> mit ihr im Eingriff ist, im Sinne       xler    Pfeilrichtung     (Fig.   <B>1)</B> !drehen kann, im  entgegengesetzten Sinne jedoch nicht.

   Bei der  beschriebenen zwangsläufigen     Auskupplung     der     Friktionskupplung    14,<B>35</B> tritt, weil die  Teile<B>23</B> und 24 elastisch miteinander ver  bunden sind, keine Bewegung der     Arretier-          klinke   <B>30</B> ein. Aus dem     gleichen,Grunde    tritt      auch bei der beschriebenen Drehung der  Arretierscheibe 31 im Schliessungssinne keine  Verschiebung der Reguliermuffen<B>6</B> und<B>7</B>  ein.  



  Wird nun die Turbine, belastet, so sinkt  deren Drehzahl und der Eiehkraftregler 4  wird in der Weise beeinflusst, dass sieh die  Schwunggewichte der Rotationsachse nähern,  was zur Folge hat,     dass    durch Verschiebung  der Gelenkmuffe 5a die Reguliermuffen 6  und 7 in der Pfeilrichtung (Fig. 1) achsial  verschoben werden. Die Bewegung der Muffe  6 bleibt wirkungslos, da dadurssli nur die  Friktionsseheibe 14 noch weiter von der Ge  genscheibe 35 abgehoben wird.

   Muffe 7 aber  übt eine Bewegung auf die Klinke 30 axis,  derart, dass durch den Führungsteil 24, wel  cher in der Kulisse 23 anliegt, die Arretier  klinke 30 von der Arretierscheibe 31 abge  hoben wird, wodurch die letztere freigegeben  wird, so dass das, Gewieht 44 einerseits die  nun zusammen mit der Welle 13 frei dreh  bare Gevenscheibe 35 zurückdrelit und ander  seife den Leifapparat soweit öffnet, dass sich  die Tourenzahl der Turbine und damit der  Welle 1 wieder erhöht, wobei die Gewiehte  des Fliehkraftreglers nach aussen bewegt wer  den, was bewirkt, dass die Klinke 30 mitder  Verzahnung der Arretierscheibe 31 in Ein  griff kommt und die Drehung der letzteren  im Mfnungssinne sperrt. Tritt infolge Ent  lastung der Turbine eine Drehzahlerhöhung  ein, so beginnt der vorstehend beschriebene  Regelungsvorgang von neuem.

   Wie schon  erwähnt, kann die Distanz der beiden Punkte  36 und 38, das heisst die Länge der Regulier  stange ye durch Drehungder Gewindemuffe 45  verstellt werden, mit andern Worten, durch  Drehen der Gewindemuffe 45 kann bei ruhen  der Gegenscehieibpe 35 die Revulierwelle 40 ge  dreht werden. Da, wie weiter unten     bescehrie-          ben    ist, eine kleine Erhöhung oder Vermin  derung der Normaldrehzahl der Turbine kei  nen     Einfluss    auf die     Reguliereinriehtung    hat,  kann durch Drehen der Gewindemuffe 45  die Normaldrehzahl inneit bestimmten Gren  zen verändert werden.

   Bei der Betriebsdreh  zahl, das heisst der Normaldrehzahl, der Tur-    bine ist der Fliehkraftregler in der in der  Z2eichnung dargestellten Mittellage, der  Kraftverbrauch des Reglers ist dann sehr  klein. Minime Drehzahlerhöhungen haben  keinen Einfluss, da zur Drehung der Gegen  scheibe 35 die Scheibe 14 mit einer gewissen  Minimalkraft gegen die Scheibe<B>35</B>     gepresst     n     tD     werden muss, welche erst erreicht wird, nach  dem die Muffe, 6 sieh um einen bestimmten  Minimalbetrag aus der in Fig 1 dargestellten  Mittellage verschoben hat.

   Ebenso ist eine be  stimmte     Minimalvereehiebung    der Muffe<B>7</B>  aus der in Fig. 1 dargestellten Mittellage not  wendig, um die Klinke 30 ausser Eingriff mit  ,der Verzahnunog der Stheibe 31 zu bringen,  ,das heisst auch eine kleine Abnahmeder Nor  maldrehzahl der Turbine hat noch keinen  Einfluss auf die Reguliereinrichtung.  



  Die Vorteile der beschriebenen Regulier  einrichtung lassen sich wie folgt zusammen  fassen:  1. Die Verstellung der Regulierwelle im  schliessen den Sinne erfolgt vermittelst des Re  duktionsgetriebes von der Antriebswelle aus,  das Öffnen hingegen durch das Gewieht 44.  



  2. Bei der beschriebenen Einrichtung er  folgt der Öffnungsvorganog infolge Sinkens  .des Gewichtes 44 ohne     dass        von    aussen der  Regeleinrichtung Leistung zugeführt werden       t'    in       muss,    während bei andern Reguliereinrichtun  gen sowohl für den Schliess-, als     au-eh    für den       Öffnungsvorgano'        #    von aussen Leistung zuge  führt werden     muss.     



  <B>3.</B> Die Betätigung der Regulierwelle im  n<B>. 7 .</B>  



  öffnenden     Sinneerfolgt        unabhängolg    vom     Re-          .dukti(>nsgetri-obe.     



  4. Eine kleine Verstellung der Regulier  welle und damit  & r Normaldrehzahl kann  .durch Veränderung der Länge der Regulier  stange vorgenommen werden, ohne     dass    die  übrige     Reguliereinriclitung        'beeinflusst    wird.       ZD     <B>5.</B> Der     FliehkraftregIer    ist auf der An  triebswelle der     ReguliereinriGhtung        ange-          bra-cht.     



  <B>6.</B> Alle Wellen sind parallel zueinander,  so     dass    die Verbindungen zwischen denselben       einfa-ü'h    sind, und wenig Platz beanspruchen.  <B>r2</B>      <B>7,</B> Die beschriebene     Reguliereinrichtung     weist 'keine kraftverbrauchenden Gewinde  spindeln, Kegelradgetriebe, Winkelradge  triebe, Umschalt- und Umleitvorrichtungen  auf, infolgedessen ist der Leistungsverbrauch  der Reguliereinrichtunc gerilnog  8. Bei zu sehneller Tourenzahl der zu  regelnden Kraftmaschine und daher der An  triebswelle betätigen die     Sthwunggewichte     des Fliehkraftreglers die Regumliermuffen 6  und<B>7,</B> während bei zu langsamer Tourenzahl  <B>C</B>  der Kraftmasehine infolge Sinken der Ge  wichte die Feder 4a diese Muffen beweogt.  



  n

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reoguliereinrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere für Wasserturbinen, gekenn zeichnet durch eine, Regulierwelle (40), die bestimmt ist, mit dem Rvegulierorgaii der zu regelnden Kraftmaschine verbunden zu wer den, welche Welle (40) von zwei voneinander unabhängigen Drehmomenten beeinflusst wird, von denen während der Öffnungs- periede des Regulierorganes der zu regelnden Kraftmaschine nur eines auf sie einwirkt, nämlieh ein Drehmoment, das durch ein am Ende eines auf der Regulierwelle (40) be festigten Hebels (42) drehbar aufgehiängtes Gewicht (44) erzeugt wird, wogegen während der Schliessungsperiode ausser diesem Dreh moment noch ein Geglendrehmoment auf die Regulierwelle (40) einwirkt,
    das über eine auf einer sowohl zur Antriebswelle (1) der Reguliereinriahtung, als aucoh zur Regulier welle (40) parallel laufenden Getriebewelle (13) angeordneten Friktionskupplung (14, <B>35)</B> und ein zwischen der getriebenen Stbeibe (35) dieser Kupplung und der Regulierwelle (40) vorgesehenes Gestänge, das nahe der Peripherie der getriebenen Scheibe der Frik- tiwnskupplung, (14, 35) mit dieser verbunden ist, auf die Regalierwelle (40) übertragen wird, wobei die treibende Scheibe (14) der Friktionskupplung, die über ein von der An triebswelle (1) der Reguliereinrichtung ange- triebenes Reduktionsgetriebe (17, 18) ange trieben wird, mit einem auf der Antriebswelle (1) angeordneten Fliehkraftregler (4) über einen Hebel (9) derart in Verbindung steht,
    dass je nach der durch die Tourenzahl der Antriebswelle (1) bedingten Stellung des Fliehkraftreglers (4) die Friktionskupplung (14, 35) ein- oder ausgerüakt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Reguliereinriectung nach Patentanspruceh, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ge triebewelle (13) eine mit ihr fest verbun dene gezahnte Arretierseheibe (31) ange ordnet ist, in die eine durch ein Gestänge mit dem Fliehkraftregler (4) elastisch ver bundene Arretierklinke (30) eingreift, das Ganze derart, dass bei normaler Drehzahl der zu regelnden Kraftmaschine, bei der die Friktionskupplung (14, 35) ausgerückt ist, die Regulierwelle (40)
    durell die Arre- ti-erklinkü (30) festgehalten wird und so mit ein plötzliehes, vollständiges Öffnen .des Reguliererganes infolge des alleinigen Einflusses des Gewielitdrehmomentes auf ,die Regulierwelle (40) vermieden wird, wobei die Zahnung der Arretierseheibe <B>(31)</B> oo ausgebildet ist, dass die Arretier- klinke <B>(30)
    </B> ein Drehen der Arretierselieibe im Schliessungssinne nicht sperrt. 2. Reguliereinrichtung nach Patentanspruüh und Unteranspiuall <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass das Gestänge zwischen der Friktionskupplung und der Regulierwelle .eine Reguliersta-nge aufweist, deren Länge zum Zwecke kleiner Drehzahlveränderun- -en verstellt werden kann, welche Reg-u- lierstange zwei Teile<B>(37,</B> 37a) besitzt, die ,durch eine Gewindemuffe (45) mitein ander verbunden sind, das Ganze derart,
    dass beim Drehen der Gewindemuffe (45) die Länge der Reguliarstange verändert wird.
CH177707D 1934-03-09 1934-03-09 Reguliereinrichtung für Kraftmaschinen, insbesondere für Wasserturbinen. CH177707A (de)

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