CH177737A - Verfahren zum Abschalten von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umrichtern. - Google Patents

Verfahren zum Abschalten von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umrichtern.

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CH177737A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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  Verfahren zum Abschalten von mit     gitterbesteuerten    Dampf- oder       Gasentladungsstrecken    arbeitenden Umrichtern.    Es ist bereits bei mit gittergesteuerten  Entladungsstrecken, insbesondere mit gitter  gesteuerten Dampf-     oder        Gasentladungs-          strecken,    arbeitenden Umrichtern vorgeschla  gen worden, das An- und Abschalten mittelst  der     Gittersteuerung    vorzunehmen. Arbeitet  ein     Umrichter    allein auf ein Verbraucher  netz, so ergeben sich, gleichgültig ob Ent  ladungsstrecken mit im wesentlichen reiner  Elektronenentladung oder mit im wesent  lichen lichtbogenförmiger Entladung verwen  det werden, keine betrieblichen Schwierig  keiten.

   Arbeitet jedoch ein     Umrichter,    und  zwar     wenigstens    zeitweilig, zusammen mit  andern Energiequellen auf ein Verbraucher  netz, so zeigt sich, dass man bei mit gitter  gesteuerten Dampf- oder     Gasentladungs-          strecken    arbeitenden Umrichtern besondere  Vorsicht walten lassen muss.

   Erfindungs  gemäss erfolgt das     Abschalten    bei solchen  Umrichtern, bei denen der einen Halb  welle des durchfliessenden Wechselstromes    die eine Gruppe von Entladungsstrecken,  der andern Halbwelle des durchfliessenden  Wechselstromes die andere Gruppe von  Entladungsstrecken zugeordnet ist, in der  Weise, dass     Schaltmittel    verwendet wer  den, welche bei der nicht     stromführenden     Gruppe von Entladungsstrecken sofort, bei  der stromführenden Gruppe von Entladungs  strecken dagegen erst beim regulären Null  durchgang :des Betriebsstromes in Wirksam  keit treten.  



  Zunächst sollen die betrieblichen Schwie  rigkeiten, von denen die Erfindung ausgeht,  anhand der     Fig.    1 der Zeichnung erläutert  werden. Dabei ist     angenommen,    dass ein  Umrichter mit den     mehranodigen    Gefässen 13'  und 13" auf ein unter Spannung     stehendes          Einphasennetz    11     arbeitet,    wobei in die       Kuppelleitung    eine     Induktivität    12, die zur  Verringerung der     Stromoberwellen    dient,  eingeschaltet ist.

   Bei einer Abschaltung des  Umrichters, .durch Einschaltung einer ge-           ureinsamen        zusätzlichen        ,Sperrspannung    in  die Gitterkreise, sind zwei Fälle zu beachten:  1. Die Abschaltung wird in einem Au  genblick vorgenommen, wo die gerade bren  nende Anode den Betriebsstrom i regulär zu  Null führt. Es möge in dem in     Fig.    2 dar  gestellten Zeitpunkt     t3     oder kurz davor ab  geschaltet werden.

   Dann brennt die Anode  3" in .diesem Augenblick; sie 'brennt bis  zum Nulldurchgang .des Stromes bei     t3 .    Die  bei     t3'        normalerweise    beginnende Anode 3'  wird aber nicht mehr leitend, denn sämtliche  Gitter weisen jetzt     Sperrpatential    auf.  



  2. Die Abschaltung wird in einem an  dern Augenblick vorgenommen. Dann wird  die zuletzt brennende Anode so lange weiter  brennen, bis der Strom über die Kuppel  leitungden Wert Null erreicht. Wann die  ser Zeitpunkt eintritt, hängt davon ab, wel  chen Wert der gelieferte Strom im Augen  blick des     Abschaltens    hat, wie gross die In  duktivität der     Kuppelleitung    ist,     welche     Zeitkonstante im 'Stromkreis für das Ab  klingen der in dieser     Induktivität    gespei  cherten magnetischen Energie in Frage  kommt, wie hoch die zu der zuletzt brennen  ,

  den Anode gehörige Teilspannung ist und  ob im Gleichrichter- oder im     Wechselrichter-          betrieb    der zuletzt brennenden Anode ab  geschaltet wird. Die letzte Anode kann so  mit nach dem Abschalten des Umrichters  noch     eine    unerwünscht 'lange Zeit brennen.  



  Das Verfahren gemäss vorliegender Er  findung vermeidet diesen Nachteil, indem es       Mittel    angibt, die das Abschalten des Um  richters immer erst beim regulären Null  durchgang des .Stromes veranlassen.  



  Von den verschiedenen Ausführungs  möglichkeiten des Verfahrens sei zunächst  die erwähnt,     .dass,    wie in     Fig.    1 beispiels  weise dargestellt, an den Stellen A und B  je ein Entladungsgefäss oder an der Stelle C  zwei gegensinnig parallel geschaltete Gefässe  mit eindeutiger     Stromdurchlassrichtung    vor  gesehen werden. Die     Gitter    .dieser Gefässe er  halten zu einem beliebigen Zeitpunkt Sperr  potential.

   Das gerade stromführende Gefäss  brennt bis zum Ende der     Stromhalbwelle:       ein Weiterbrennen ist jedoch nicht möglich,  weder -des einen noch .des andern     mehrano-          digenGefässes.    Diese von .den Hauptströmen  durchflossenen Zusatzgefässe können gleich  zeitig auch andere Aufgaben erfüllen, bei  spielsweise die vorteilhafte stromabhängige       Verriegelungssteuerung        .durchführen.     



  Der Erfindungsgedanke kann aber auch  bei andern Steuerungen zur Anwendung kom  men, beispielsweise bei solchen, bei denen in  den Gitterkreisen der     Hauptentladungs-          strecken    gittergesteuerte     Hilfsentladungsge-          fässe    mit     ionisierbarem    Medium vorgesehen  sind.

       Besondere    Vorteile ergeben sich,     wenn     diese     Hilfsentladungsgefässe    stromabhängig  derart gesteuert werden, dass bei Richtungs  wechsel des erzeugten Stromes die Einlei  tung der Entladung durch die Gittersteue  rung in den die neue Richtung liefernden       Hauptentladungsstreeken    erst erfolgt, wenn  der Strom in .der alten Richtung     erloschen     ist. Ein Ausführungsbeispiel, bei dem die       Hilfsentladungsgefässe   <I>H'</I> und<I>H"</I> in der  vorgenannten Art gesteuert werden, zeigt       Fig.    3 der Zeichnung.

   Die in den beiden Se  kundärwicklungen des Wandlers 30 erzeugte  Spannung wird in -die Gitterkreise der Hilfs  gefässe Kund H" eingefügt und .steuert diese  .derart, dass das zweigestrichene System ge  sperrt ist, so lange I arbeitet, und umgekehrt  (die Sperrung     besteht    darin,     dass    die Steuer  kontakte 23' und 23" keine Freigabespan  nung mehr den Hauptgefässen zuführen kön  nen). Die am Widerstand     30W    auftretende  Steuerspannung und die     Vorspannungen        H,'     und 112' sind derart bemessen, dass H' leitend  wird, wenn der Wandler     .3(b    den Strom Null  führt.

   Das Abschalten des Umrichters er  folgt in der Weise, dass die Schalter 29' und  29" geöffnet werden, wodurch die negative       Vorspannung        H2'        bezw.        H."    wirksam wird.  Das Hilfsgefäss, das vom Wandler her in  diesem Augenblick negative Spannung er  hält, kann bei Nullwerden des Stromes nicht  mehr leitend werden und das zugehörige  System von     Hauptentladungsstrecken    frei  geben. Das andere Hilfsgefäss hält das zu  gehörige System noch betriebsbereit. Vom      Nulldurchgang des Betriebsstromes an ist es       ebenfalls    und damit auch     das    zugehörige Sy  stem von     Hauptentladungsstrecken    gesperrt.  



  Es wird noch bemerkt, dass die Anord  nung bezüglich der Schalter 29' und 29"  nicht wesentlich eist. Main kann auch die  Schalter derart durchbilden     (Fig.    4), dass  während des normalen Betriebes die Schalter       (reaffnet    sind und infolgedessen die     Span-          nu?ig        H:;'    unwirksam ist. Erst durch das  willkürliche oder selbsttätige Einlegen des  Schalters 29' wird die Spannung     H.'        wirk-          sa.n    und hat die Abschaltung des Umrichters  zur     Folge.     



  Der     Erfindungsgedanke    kann auch in an  derer Weise praktisch durchgeführt werden.       Verwendet    man nämlich     mehranodige    Ge  fässe mit je einer Quecksilberkathode, so kann  man darauf verzichten, den     Abschaltvorgang     durch Beeinflussung der     Gittersteuerung,     wie kurz zuvor beschrieben ist, durchzu  führen.

   Gemäss dieser Ausführungsform des  Verfahrens kann man dann, wenn das     ord-          nungsmässige    Wirken der     Gittersteuerung     nur bei unterhaltener Kathodenemission ge  währleistet ist, das Abschalten des     Umrich-          1ers    dadurch bewirken, dass der -die Kathoden  emission unterhaltende     Hilfsbogenkreis    un  terbrochen wird. Vorzugsweise hat diese  Massnahme Bedeutung bei     solchen    Umrich  tern, bei denen jede Halbwelle des Stromes  von     mehrano.digen    Entladungsgefässen ge  führt wird, die keinen gemeinsamen Ent  ladungsraum haben.

   Hierzu gehören, wenn       nian    nur Umrichter betrachtet, die Drehstrom  unmittelbar in Einphasenstrom umformen,  der Umrichter mit zwei     mehranodigen    Ge  fässen, bei dem die Kathode des einen Ge  fässes mit dem Sternpunkt !der an das andere  Gefäss angeschlossenen mehrphasigen Trans  formatorwicklung verbunden ist und der       Umrichter    mit zwei     mehranodigen    Gefässen       niit    einem     Sekundärtransformator,    bei dem  die     Mittelanzapfung    der von den Entladungs  strömen     durehflos3enen    Wicklung mit dem  Sternpunkt der     mehrphasigen    Wicklung des  Primärtransformators verbunden ist.

   Grund  sätzlich ist diese Ausführungsform des Ver-         fahrens    auch bei der bekannten     Umriehter-          s.chaltung    anwendbar, bei der sämtliche Ent  ladungsstrecken in einem einzigen     mehr-          anodigen    Gefäss zusammengefasst sind und  die Kathode an die     Mittelanzapfung    der  von den Entladungsströmen durchflossenen  Wicklung des     Sekundärtransformators    an  geschlossen ist.

   In diesem Fall erreicht zwar  bei normalem Betrieb auch der durch die  Kathode fliessende Nutzstrom     nach    Ablauf  von je 180   den Wert Null, aber nur auf  einen     sehr    kurzen Augenblick, so dass der       Abschaltvorgang    mit Rücksicht auf ausrei  chende     Entionisierungszeiten        nicht    unbedingt  gewährleistet ist.  



  Die     vorgeschlagene    einfache     Absehal-          tunbsmöblichkeit    beruht darauf, dass der       Entionisierungsvorgang    nach Erlöschen des  Kathodenfleckes in ausserordentlich kurzer  Zeit abläuft, und zwar in etwa     @@looo    Sekunde,  und dass unter Zugrundelegung je eines     mehr-          anodigen    Gefässes für jede der beiden Halb  wellen des Stromes der Nutzstrom in -jedem  Gefäss periodisch den Wert Null erreicht.

    Dabei ist, wenn man von instabilen Betriebs  zuständen absieht, der     Abschaltvorgang    der  art, dass der     Erregerlichtbogenkreis    unter  brochen wird und das noch Nutzstrom füh  rende Entladungsgefäss zunächst noch     wei-          terbrennt,    bis der Nutzstrom den Wert Null  erreicht.  



  In     vorteilhafter    Weise kann man den       Absehaltvargang    durch     Beeinflussung    der  Emission der     Quecksilberkathode,    derart vor  nehmen, dass man den magnetischen Zustand  des die Erregeranoden speisenden Hilfstrans  formators ändert. Dies möge anhand des in  der     F'ig.    5 der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiels     erläutert    werden. Mit dem  Drehstromnetz 101 wird eine Umformungs  einrichtung verbunden, von welcher in der  Zeichnung nur das die eine Halbwelle des  Wechselstromes führende Entladungsgefäss  103 dargestellt ist. Das Gefäss 103 ist mit  Erregeranoden 105, 106, 107 ausgerüstet,  ebenso die übrigen vorhandenen Entladungs  gefässe.

   Die Erregeranoden werden über Ano-           dendrosseln    118 und den Hilfstransformator  108 aus dem Drehstromnetz gespeist. Auf  dem Erregertransformator 108 ist ausser     .der          Primärwicklung    109 und der Sekundärwick  lung 110 eine dritte Wicklung 111 vorge  sehen, die beim Abschalten an eine Gleich  spannung     gelegt    wird. Um bei eintretender       Gleichstromsättigung    ein Verbrennen des  Erregertransformators zu verhindern, müssen  im Primärkreis Widerstände oder Drosseln  112 zur Strombegrenzung vorgesehen sein.  Die Gleichstromwicklung ist im Normal  betrieb stromlos.

   Als praktisch     trägheitsloser          Schalter    kann eine gittergesteuerte Ent  ladungsstrecke 114 benutzt werden, die von  Hand oder selbsttätig, beispielsweise in Ab  hängigkeit von der Belastung des Ent  ladungsgefässes 108, durch die Gittersteue  rung     eingeschaltet    wird.

   Im Augenblick der  Einschaltung des Gleichstromes wird der     Er-          regertransformator    so stark     gesättigt,    dass  die     sekundärseitig    induzierte     Spannung    in  folge der     primärseitigen    Strombegrenzung  sehr klein     wird,    so dass sie nicht mehr aus  reicht, um die     Erregerlichtbögen    aufrecht  erhalten zu können.  



  Dabei ist es weiterhin vorteilhaft, den  für die .Speisung der Erregeranoden dienen  den Hilfstransformator so auszubilden, dass  der beim Einschalten der Gleichstromwick  lung entstehende     Spannungsstoss    in allen Se  kundärwicklungen so gerichtet ist,     .dass        eine     negative Spannungsspitze an die Erreger  anoden gelangt. Auf diese Weise wird die  Löschung der brennenden Erregerlichtbögen  bedeutend erleichtert, und die nachfolgende       ,Sättigung    hat dann in     erster    Linie nur ein  Wiederzünder der Erregerlichtbögen zu ver  hindern.

   Zu diesem Zweck muss die     Vormag-          netisierungswicklung    mit einer derartigen  Polarität an die Gleichstromquelle ange  schlossen werden, dass die erzeugten Span  nungsströme die gewünschte Richtung be  sitzen. Ausserdem muss für jede eine Erreger  anode speisende Wicklung des Erregertrans  formators ein getrennter magnetischer Weg  vorgesehen sein, weil     sonst,der    Gleichstrom  einschaltstoss in mindestens einer Wicklung    einen Spannungsstoss mit positivem Vor  zeichen erzeugt.  



  Dies wird vorteilhaft durch Aufteilung  des Erregertransformators in Einzeltransfor  matoren erreicht, wobei für jede Erreger  anode     bezw.    jede Erregerphase (wobei auch  um 180   versetzte Phasen als gesonderte  Phasen zu behandeln     sind)    ein Trans  formator vorzusehen     isst,    wobei sämtliche  Gleichstromwicklungen in Reihe     geschaltet     sind. Zweckmässig ist auch die Anordnung  eines Erregertransformators mit freiem mag  netischem Rückschluss für den Fluss der  Gleichstromwicklung, wie er in dem durch       Fig.    6 der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel für zweiphasige Erregung ge  zeigt ist.

   Auf die in der     Fig.-    6 enthaltenen  Elemente noch näher einzugehen, erübrigt  sich, da sämtliche Bezugsziffern mit denen  der     Fig.    5 übereinstimmen und die Wirkungs  weise im übrigen bereits     beschrieben    und ver  ständlich ist.  



  Die Vermehrung der Kosten durch die  primärseitigen Vorsatzdrosseln können da  durch vermindert werden,     dass    die     sekundär-          seitigen    Erregerdrosseln entsprechend kleiner  bemessen und ihre Funktionen teilweise den  Primärdrosseln übertragen werden.  



  Die mit der beschriebenen Einrichtung er  zielte Abschaltung besitzt also einerseits .den  Vorzug, ohne jede Verzögerung anzuspre  chen, anderseits ist sie insofern     günstig,    als  sie den Strom in seinem natürlichen Verlauf  nicht stört, dass also keine Ausschaltüber  spannungen auftreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Abschalten von mit git tergesteuerten Dampf- oder Gasentladungs- streeken arbeitenden Umrichtern, bei denen .der einen Halbwelle des durchfliessenden Wechselstromes die eine Gruppe von Ent ladungsstrecken, der andern Halbwelle des durchfliessenden Wechselstromes die andere Gruppe von Entladungsstrecken zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel verwendet werden, welche bei der nicht stromführenden Gruppe von Entladungs- strecken sofort, bei der stromführenden Gruppe von. Entladungsstrecken dagegen erst beim regulären Nulldurchgang .des Betriebs stromes in Wirksamkeit treten. UNTERANSPR-CCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, .da.ss gittergesteuerte HilfsentlaJungsstrecken mit eindeutiger Stromdurchlassrichtung in Reihe mit den die eigentliche LTmformung bewirkenden Entla dungsestrecken geschaltet werden, wobei letztere dadurch gesperrt werden, dass den Gittern der Hilfsentladungsstrek- ken ein Sperrpotential aufgedrückt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass besondere git tergesteuerte Hilfsentladungsstrecken mit eindeutiger Stromdurchlassri.chtung in die Gitterkreise der .die eigentliche Umfor mung bewirkenden Entladungsstrecken geschaltet werden, wobei letztere dadurch gesperrt werden, dass den Gittern der Hilfsentladungsstrecken ein Sperrpotential aufgedrückt wird, :das von der Richtung des Betriebsstromes abhängig ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I zum Abschalten von Umrichtern, die für jede Halbwelle des durchfliessenden Stromes ein mehranodiges Entladungsgefäss mit eindeutiger Stromdurchlassrichtung und einer Quecksilberkathode enthalten, wobei das ordnungsmässige Wirken der Gitter steuerung nur bei unterhaltener Kathoden emission mittelst besonderer Erreger- ano.den gewährleistet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der die Kathodenemission unterhaltende Stromkreis unterbrochen wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitspunkt des die Erregeranoden speisenden Hilfstrans formators mittelst einer Gleichstromwick lung in das Gebiet hoher .Sättigung ver legt und gleichzeitig die an der Eingangs wicklung .des Hilfstransformators liegende Spannung durch Vorschaltwiderstände herabgesetzt wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichstromwick lung durch eine gittergesteuerte Hilfsent- ladungsstrecke in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse des Umrichters gesteuert wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der die Erregeranoden speisende Hilfstransformator mit freiem magnetischem Rückschluss versehen ist. UNTERANSPRUCH: G. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine derartige Lage der Gleichstromwicklung und er einzel nen Wechselstromwicklungen des Hilfs- transformators, dass der Einschaltstoss an .den Erregeranoden eine negative Span nungsspitze hervorruft.
CH177737D 1933-05-02 1934-04-26 Verfahren zum Abschalten von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umrichtern. CH177737A (de)

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