CH178091A - Bremsverfahren für elektrische Triebfahrzeuge mit von der Fahrleitungsspannung unabhängiger elektrischer Widerstandsbremsung. - Google Patents

Bremsverfahren für elektrische Triebfahrzeuge mit von der Fahrleitungsspannung unabhängiger elektrischer Widerstandsbremsung.

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CH178091A
CH178091A CH178091DA CH178091A CH 178091 A CH178091 A CH 178091A CH 178091D A CH178091D A CH 178091DA CH 178091 A CH178091 A CH 178091A
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CH
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electrical resistance
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/02Dynamic electric resistor braking
    • B60L7/04Dynamic electric resistor braking for vehicles propelled by DC motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  MASCHINENFABRIK     OERLIKON,        Zürich-Oerlikon.(Schweiz).     Bremsverfahren für elektrische Triebfahrzeuge mit     von    der     Fahrleitungsspannung     unabhängiger elektrischer Widerstandsbremsung.    Namentlich bei     Gebirgsbahnen    wird oft  verlangt, dass bei elektrischen Triebfahrzeu  gen die elektrische Bremsung mittelst Wider  stände erfolgt, wobei die Triebmotoren fremd  erregt werden, und diese elektrische Brem  sung auch beim Ausbleiben der     Fahrleitungs-          spannung    noch wirksam bleiben soll.  



  Bei den bisher bekannten Bremsverfahren  werden diese Bedingungen meist so erfüllt,  dass die Fremderregung der Triebmotoren  durch eine Erregermaschine geschieht, welche  wahlweise mit     Fahrleitungsenergie    oder mit  Energie aus einer Batterie angetrieben wer  den     kann.    Nach andern Verfahren wird einer  der Triebmotoren als Erregermaschine ver  wendet, wobei in der Regel noch eine     Hilfs-          erregermaschine    benötigt wird.

   Nach einem       weiteren    Verfahren werden die     Triebmotoren-          felder    beim Ausbleiben der     Fahrleitungsspan-          nung    direkt auf eine besondere Batterie um  geschaltet.  



  Einzelne der genannten Bremsverfahren  weisen als Nachteil ungleiche Belastung der    Triebmotoren und verhältnismässig umfang  reiche Umschalteinrichtungen auf.  



  Das den Gegenstand vorliegender Erfin  dung bildende Verfahren mit von der Fahr  leitungsspannung unabhängiger elektrischer  Widerstandsbremsung mit allen Triebmotoren  beruht darauf, dass man eine mit Brems  energie betriebene     Umformergruppe,    die durch       Vorerregung    der Triebmotoren von einer Bat  terie aus in Gang gesetzt wird, verwendet,  wie dies in der beiliegenden     Zeichnung    ein       Ausführungsbeispiel    hierfür schematisch zeigt  1.a ist ein     Triebmotoranker;    1 b ist dessen  Feld;

   2 ist ein Bremswiderstand.     3;4    ist  die Bremsgruppe, deren     Motor    3 (Anker     a,     Feld b) zu einem Teil des Bremswiderstandes  2 parallel geschaltet ist. 6 ist ein Brems  relais mit Stromspule 6a und Umschaltkon  takt 6 b. 5 ist eine Batterie (die für andere  Zwecke sowieso benötigt wird). 7 ist ein  Regulierwiderstand für das Feld 4 b der Er  regermaschine 4. 8 ist ein Einstellwider  stand.      Beim Einschalten der elektrischen Brem  sung werden durch Wendeschalter, Brems  schalter oder Hüpfer in an sich bekannter  und im Ausführungsbeispiel nicht näher     an-          gebener    Weise die Verbindungen im Trieb  motorstromkreis für elektrische Bremsung  hergestellt.

   Dabei können die Triebmotoren  beim vorhergehenden Fahrbetrieb sowohl über       Vorschaltwiderstand    (bei Gleichstrombetrieb)  oder über Stufentransformator (bei Wechsel  strombetrieb) oder in anderer Weise mit der  Fahrleitung in     Verbindung    gestanden haben.  Zur     Ingangsetzung    der elektrischen Brem  sung werden die     Triebmotorfelder    1 b von  der     .Batterie        "5    aus solange     vorerregt,    bis der  Ankerstrom von<I>1</I>     a    und damit die Spannung  am Bremswiderstand 2 für den Anlauf der  Bremsgruppe     3;4    genügen.

   Da es sich hier  bei nur um kurzzeitige     Batteriestromspitzen     handelt, genügt zu diesem     Zweck    in den  meisten Fällen die normale Fahrzeugbatterie  für Steuerung und Beleuchtung. Das Brems  relais, dessen Spule-im Bremsstromkreis ein  geschaltet ist, besorgt entweder direkt, wie  im Ausführungsbeispiel dargestellt, oder in  direkt mittelst eines besondern Schaltappa  rates die Umschaltung des Feldes 1 b auf  den Anker     4a    der Erregermaschine. Das  Feld 4b der letztern ist bereits entsprechend  der gewünschten Bremsstufe von der Batterie  5 aus fremderregt.

   Die     Bremsstufenregulie-          rung    7 kann entweder mittelst der     Steuer-          kontroller    des Triebfahrzeuges oder mittelst  Hilfskontakte an den Hüpfern für die Fahr  schaltung bewerkstelligt werden. In diesem  Falle ist     dafiir    zu sorgen, dass der Stufen  schalter für Fahren elektrisch vom Brems  stromkreis getrennt ist. Bei Triebfahrzeugen  mit     Vielfachsteuerung    wird man mit Vorteil  diese Lösung anwenden.  



  Beim vorliegenden Verfahren wird mit  Vorteil auf einen festen Bremswiderstand 2  gearbeitet, doch kann derselbe, wenn eines-    teils grosse Geschwindigkeiten und andern  teils grosse Bremskräfte verlangt werden,  zweckmässig umgeschaltet,     z.B.    Serie-Parallel  geschaltet werden. Der Antriebsmotor 3 der  Bremsgruppe wird dann mit Vorteil so an  einen Teil des Bremswiderstandes angeschlos  sen, dass er immer ungefähr die gleiche Span  nung erhält.  



  In vielen Fällen können mit der     Bremsi          gruppe    3;4 noch Ventilatoren für die Brems  widerstände gekuppelt werden. Auch kann die  Schaltung noch so erweitert werden, dass die  Batterie 5 direkt oder indirekt mit Brems  energie geladen wird.  



  Das anhand der Zeichnung beschriebene  Schaltverfahren hat gegenüber den bisher  bekannten folgende Vorteile: Beim Bremsen  wird, unabhängig vom Vorhandensein der       Fahrleitungsspannung,immer    dasselbe Schalt  verfahren benützt. Die Batterie 5 muss für  die     Triebmötorfelder    lediglich die kurzzeitige       Vorerregung    zum Einleiten der Bremsung  liefern, dagegen tritt längere Belastung der  selben beim Bremsen nicht auf. Die Brems  gruppe 3;4 läuft automatisch an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremsverfahren für elektrische Fahrzeuge mit von der Fahrleitungsspannung unabhän giger elektrischer Widerstandsbremsung mit allen Triebmotoren, gekennzeichnet durch Verwendung einer mit Bremsenergie betrie benen Umformergruppe, die durch Vorerre- gung der Triebmotoren von einer Batterie aus in Gang gesetzt wird. UNTERANSPRUCH: Bremsverfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der Umformer gruppe gekuppelte Ventilatoren verwendet werden.
CH178091D 1934-10-20 1934-10-20 Bremsverfahren für elektrische Triebfahrzeuge mit von der Fahrleitungsspannung unabhängiger elektrischer Widerstandsbremsung. CH178091A (de)

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CH178091D CH178091A (de) 1934-10-20 1934-10-20 Bremsverfahren für elektrische Triebfahrzeuge mit von der Fahrleitungsspannung unabhängiger elektrischer Widerstandsbremsung.

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CH (1) CH178091A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073027B (de) * 1960-01-14 Siemens Schuckertwerke Aktiengesellschaft Berlin und Erlangen Mehr stufige Bremsschaltung fur elektrische Fahrzeuge mit Selbsterregung der Fahr motoren und zusatzlicher Fremderregung
DE1185711B (de) * 1957-09-28 1965-01-21 Theodor Kiepe Elektrotechnisch Kurzschlussbremsschaltung fuer Bahnen, Krane oder aehnliche Antriebe mit mehreren Elektromotoren, insbesondere fuer Reihenschluss- und Verbundmotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073027B (de) * 1960-01-14 Siemens Schuckertwerke Aktiengesellschaft Berlin und Erlangen Mehr stufige Bremsschaltung fur elektrische Fahrzeuge mit Selbsterregung der Fahr motoren und zusatzlicher Fremderregung
DE1185711B (de) * 1957-09-28 1965-01-21 Theodor Kiepe Elektrotechnisch Kurzschlussbremsschaltung fuer Bahnen, Krane oder aehnliche Antriebe mit mehreren Elektromotoren, insbesondere fuer Reihenschluss- und Verbundmotoren

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