CH178835A - Maximumtarifeinrichtung. - Google Patents

Maximumtarifeinrichtung.

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CH178835A
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clutch
relay
organ
coupling
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Maximumtarifeinr        ichtun    g.         Die    Erfindung bezieht sich auf eine       Maximumtarifeinriehtung,    zum Beispiel für       Elektrizität,    Gas, Wasser oder     dergleichen,     Zur Durchführung des     Tarifes    wird ein       Maximumwerk    mit einer     R.egistriereinrich-          tung    verwendet, die in der üblichen Weise  mit einem Schleppzeiger und     Mitnehmer    oder  mit einem Schreibzeug versehen sein kann.

    Die     Registriervorrichtung    wird periodisch  vom Zähler entkuppelt, so dass nach Ablauf  einer     Registrierperiode    der     Mitnehmer    oder  das Schreibzeug jeweils in die Ausgangslage       zurückkehrt.     



  Erfindungsgemäss ist mit der Steuerein  richtung für die Kupplung zwischen Zähler  und     Registriervorrichtung    ein an ein Stark  stromnetz angeschlossenes Resonanzrelais ver  bunden und mit diesem     Starkstromnetz    ist  eine Vorrichtung zur Überlagerung von  Steuerimpulsen verbunden, die selbsttätig,       beispielsweise    durch Steuerung mittelst Uhr,  periodisch einen die vorübergehende Ent-           kupplung    bewirkender Stromimpuls ins Netz  sendet.  



  Die Erfindung bietet -den Vorteil, dass alle       blaximumwerke    des Netzes im gleichen  Takte arbeiten und deshalb, zum Beispiel bei  grösseren Betrieben, deren Verbrauch durch  mehrere     L#laximumzähler    überwacht wird, in  einfachster Weise das Summenmaximum  festgestellt werden kann.  



       Werden    zur Erzeugung der überlagerten  Ströme Maschinen verwendet, so beansprucht  das Anlassen und das Einstellen auf die ge  wünschte Frequenz verhältnismässig     viel    Zeit;  werden Röhrensender verwendet, so muss die  Heizung der Röhren genügend lange vor dem  Sendevorgang eingeschaltet werden. Dies  bringt es mit sich, dass, wenn zum     Beispiel     alle 15 Minuten Steuerimpulse gesendet wer  den müssen, die Sender fast dauernd in Be  trieb bleiben. Um dies zu vermeiden, kann  die Sendung der Impulse auf bestimmte  Tageszeiten begrenzt werden, zum Beispiel      auf Zeiten -der Spitzenbelastungen.

   Zu diesem  Zweck kann das die Kupplung des Maxi  mumwerkes steuernde Resonanzrelais zwei  verschieden abgestimmte     Ansprechorgane    er  halten, die derartig mit der Kupplung zu  sammenarbeiten,     da.ss    beim Ansprechen des  einen Organes die Kupplung ausgerückt  bleibt und erst nach dem Ansprechen des  zweiten Organes wieder eingerückt wird.  Vor Beginn einer Sendepause kann das erste  Organ zum Ansprechen gebracht werden, die  Kupplung also zunächst für dauernd aus  gerückt werden.

   Man erhält dadurch den  Vorteil,     .dass    beim Ausbleiben der zur vor  übergehenden     Entkupplung    dienenden Im  pulse die     Registriervorrichtung    nicht durch  laufen kann und auf diese Weise Maxima  registriert, die tatsächlich nicht aufgetreten  sind.    Am Ende der Sendepause kann das zweite  Resonanzorgan betätigt werden, das die  Kupplung     wieder    einrückt und für die perio  dischen Entkupplungen vorbereitet.

   Dabei  kann als zweites Organ zum Einrücken der  Kupplung das an sich vorhandene Organ  zum periodischen vorübergehenden Aus  rücken der     Kupplung        verwendet    werden,     wie     anhand des in der Zeichnung dargestellten  Beispiels zu erklären ist.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen zwei derartige  Vorrichtungen unter Weglassung der Fern  steuerzentrale.    In     Fig.    1 ist 1 der Zähler, 2 ein Maxi  mumschleppzeiger, 3 der diesen antreibende       Mitnehmer,    der durch Schwenken der Welle  4     mittelst    des Relais 5 vom Zähler 1     entkup-          pelt    werden kann. Die Feder 6 bringt nach  der Entkupplung den     Mitnehmer    jeweils in  die Ausgangsstellung bis zum Anschlag 7 zu  rück.

   An das mit     Fernsteuerimpulsen    über  lagerte Starkstromnetz 8 ist über den Schal  ter 9 und den     Vorwiderstand    10 das Relais 5  angeschlossen, das durch Schliessen des Schal  ters 11 überbrückt werden kann. Ferner ist  an das Netz 8 unter     Vorschaltung    eines       Blockkondensators    der Erregermagnet für die  Zungen 12, 13 angeschlossen, der der Ein-         fachheit    halber in der Zeichnung weggelas  sen ist. Die Zungen 12, 13 sind beispiels  weise auf die Frequenzen 370 und 380 Hertz  abgestimmt.

   Ihre Schwingungen werden von  den Hämmern 14, 15 überwacht, die durch  Anschläge 16 in einem bestimmten Abstand  von der Ruhelage der Zunge gehalten wer  den und mittelst Klinken 17, zwei auf der  gemeinsamen Schaltwelle 18 sitzende Räder  19, 20 betätigen. Die Räder 19, 20 sind fest,  die Hämmer 14, 15 lose auf der Welle 18  angebracht. Die Räder 19, 20 sind je nur  über die Hälfte ihres Umfanges verzahnt,  die Verzahnungen sind um<B>180'</B> gegenein  ander versetzt. Die Welle 18 steuert mittelst  des Nockens 21 den Schalter 9. Mit dem  Hammer 14 ist über eine Hohlwelle oder  Nocken 22 verbunden,     .der    den Schalter 11       betätigt.       Die Wirkungsweise ist folgende:    In der gezeichneten Stellung ist der Mit  nehmer 3 mit dem Zähler gekuppelt.

   Am  Ende einer     Registrierperiode    wird die Fre  quenz 370 dem Netz 8 überlagert, die Zunge  12 schaukelt sich auf und schleudert ein oder  mehrmals den Hammer 14 hoch. Dadurch  wird     mittelst    des Nockens 22 ein oder mehr  mals der Schalter 11 geschlossen und damit  das Relais 5 stromlos gemacht. Der Mit  nehmer 3 wird dadurch vom Zähler 1     ent-          kuppelt    und kehrt zum Anschlag 7 zurück.  Dann wird die Sendung, die beispielsweise  drei Sekunden gedauert hat, unterbrochen,  der Schalter 11 bleibt geöffnet, der Mit  nehmer wird wieder gekuppelt und es be  ginnt ein neuer     Registriervorgang.    Dies wie  derholt sich beispielsweise alle 15 Minuten.  



  Soll nun, da zum Beispiel die Belastungs  spitze abgeklungen ist, die     Fernsteueranlage          stillgesetzt    werden, so wird die Frequenz 380  gesendet. Dann spricht die Zunge 13 an und  schleudert mehrfach den Hammer 15 hoch,  der dabei schrittweise mit der Klinke 17  das Rad 20 und den Nocken 21 um<B>180'</B>  dreht. Dadurch wird der Schalter 9 geöff  net und die Stromkreise des Relais 5 strom  los gemacht, ferner der     Mitnehmer    3 entkup-      gelt. Während dieses Vorganges ist die  Klinke des Hammers 14 mit der Verzahnung  des Rades 19 in Eingriff gekommen. In die  ser     Stellung    verharrt. der Apparat während  der ganzen Sendepause. Am Ende der Pause  wird die Frequenz 370 gesendet, der Ham  mer 14 von der Zunge 12 mehrmals hoch  geschleudert.

   Er dreht mit der Klinke 17       das    Rad 19 so lange weiter, bis .der     unver-          zahnte    Umfang dieses Rades die Klinke er  reicht hat, dann hat sich die Welle 18 und  der Nocken 21 um 180   wieder in die ge  zeichnete Stellung gedreht, in der der Schal  ter 9 geschlossen ist, dass dabei gleichzeitig  auch der Schalter 11 vorübergehend geschlos  sen wird, ist für die Registrierung bedeu  tungslos. Nun beginnt wieder infolge der  Kupplung des     Mitnehmers    3 mit dem Zähler  die Registrierung und der Mitnehme, wird  durch periodisches Senden von 370 Hertz je  weils am Ende einer     Registrierperiode    in die  Ausgangslage zurückgebracht.  



  Zwecks Verringerung der Fernimpuls  zahl kann das Tarifwerk hilfsweise von  einem durch     Fernsteuerimpulse    überwachten  Zeitwerk, insbesondere mit Synchronmotor  antrieb, betätigt werden. Man kann auf diese  Weise die Zahl der Impulse in der Weise  herabsetzen, dass man nur jede zweite,     dritte     oder vierte usw. Entkupplung des     Registrier-          werkes    durch einen     Fernsteuerimpuls    be  wirkt, während die übrigen Entkupplungen       ,durch    das Zeitwerk vorgenommen werden.  Die Betriebszeit des Senders wird dadurch  erheblich verkürzt.  



  In     Fig.    2 sind 101, 1.0,2 die     Leiter    eines  Starkstromnetzes, an das Verbraucher 103  angeschlossen sind, deren Verbrauch inner  halb bestimmter Tageszeiten nach dem     .L#lagi-          mumfarif    überwacht werden soll. Vom     Magi-          mumwerk    sind der Einfachheit halber nur  zwei Räder     10:1    und 105     dargestellt,    die  während der     Registrierperiode    miteinander  gekuppelt sind und jeweils am Ende der  Periode vorübergehend entkuppelt werden,  damit die     Registriervorrichtung    in die Aus  gangsstellung zurückkehren kann.

   Zur Kupp-         lung    und Entkupplung dient das Relais<B>106.</B>  in dessen Anker 107 die Welle des Rades 105  gelagert ist. Das Relais 106 wird durch den  Schalter 108     mittelst    der Scheibe 109 ge  steuert. Die Scheibe 109 wird durch das       Herzscheibengetriebe    129, 130 und hilfs  weise über ein     Vorgelege    von dem Synchron  motor 110 angetrieben. Die Scheibe 129 ist  dabei fest mit der     Scheibe    109 verbunden zu  denken, dagegen muss zwischen diesen beiden  Scheiben 109, 129 und dem     Vorgelege    des  Motors<B>110</B> eine Rutschkupplung eingeschal  tet sein, damit die Scheibe 109 beim Eintref  fen eines Impulses in die .dargestellte Lage  gebracht werden kann.

   In der gezeichneten  Stellung, die dem Ende der     Registrierperiode     entspricht, ist der Schalter 108 geöffnet, die  Räder 104 und 105 sind entkuppelt. Der  Hebel 130 wird durch die Nocken 21, 22 ge  steuert, die von Resonanzorganen 12, 13 in  derselben Weise betätigt werden, wie die  Nocken 21 und 22 nach     Fig.    1. Dabei sind  in     Fig.    1 und 2 für gleiche Teile gleiche  Bezugszeichen verwendet. Auf der Welle des  Nockens 21 ist ein Sperrad 113 angebracht,  das zusammen mit der Klinke 114 eine Dre  hung der Nockenwelle verhütet.  



  Die gezeichnete Stellung nimmt die Ein  richtung im     Entkupplungszustande    ein.  



  Die Einrichtung arbeitet auf folgende  Weise: Wird aus der gezeichneten Stellung  die     Noekenscheibe    109 durch den Motor<B>110</B>  bei Beginn der     Registrierperiode    im Sinne  des eingezeichneten Pfeils gedreht, so schliesst  sich zunächst der     Schalter    108, schaltet das  Relais<B>106</B> ein, das     durch,        Anheben    des  Ankers 107 die Räder 104 und 105 kuppelt.  Dadurch wird die     Magimumeinrichtung    in  Gang gesetzt.  



  Sollen die Räder 104 und 105 vorüber  gehend entkuppelt werden, so wird durch  Sendung .der Eigenfrequenz der Zunge 12,  diese Zunge vorübergehend in Schwingungen  versetzt, dadurch wird der Hammer 14 hoch  geschleudert und betätigt mittelst des     Nok-          kens    2,2 kurzzeitig das     Herzscheibengetriebe     129, 130. Die Einrichtung gelangt dann in      die dargestellte Lage zurück, in der die  Räder 104, 105     entkuppelt    sind. Kurz darauf  bewirkt wie oben beschrieben der Motor 110  wieder die Kupplung dieser Räder.

   Fallen  einzelne     Fernsteuerimpulse    absichtlich oder  unabsichtlich wegen Störungen in den Lei  tungen 101, 102 aus, so wird die Kupplung  zwischen den Rädern 104, 10,5 hilfsweise  durch den Motor 110     betätigt.    Durch Über  wachung der Frequenz der Starkstromzen  trale kann die Drehzahl des Synchronmotors  110 so eingestellt werden, dass das Maximum  werk jeweils im     richtigen    Augenblick betä  tigt wird. Ein vorübergehendes Ausbleiben  der Spannung in den     Leitungen    101, 102 ist  unschädlich, da in dieser Zeit auch kein  Strom entnommen werden     kann,    und infolge  dessen auch bei erheblicher Verlängerung  der     Registrierperiode    nicht zuviel registriert  werden kann.  



  Sollen die Räder 104,<B>105</B> längere Zeit  hindurch entkuppelt bleiben, so wird durch  Sendung der Eigenfrequenz der Zunge 13  diese Zunge zum Schwingen gebracht. Da  durch     wird        wiederholt,der    Hammer 15 hoch       g        o        eschleudert,        der        durch        Fortschalten        des     Rades 20 den Nocken 21 allmählich um 180    dreht. Der Hebel 130 hält dann die Herz  scheibe 129 und damit die     Nockenscheibe    109  dauernd in der gezeichneten Lage fest.

   Soll  die     Maximumeinrichtung        wieder    in Gang ge  setzt werden, so wird längere Zeit hindurch  die Eigenfrequenz der Zunge 12 gesendet.       Die    Zunge 12 schleudert dann wiederholt den  Hammer 14 hoch, der die Necke 21 wieder in  die gezeichnete Lage zurückbringt.

Claims (1)

  1. PATENTA NSPRUCI3 Maximumtarifeinrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass ein an ein Starkstromnetz angeschlossenes Resonanzrelais - mit einer Steuereinrichtung für eine Kupplung zwi schen einem Zähler und einer Maximum- registriervorrichtung verbunden ist, und dass an das Starkstromnetz eine Vorrichtung zur Überlagerung von Steuerströmen netzfremder Frequenz angeschlossen ist, die derart aus gebildet ist, dass sie selbsttätig periodisch einen der Abstimmung des Resonanzrelais entsprechenden Stromimpuls geben kann,
    der die vorübergehende Entkupplung zwischen Zähler und Registriervorrichtung bewirkt. UNTERANSPRtrCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch . gekennzeichnet, dass das Resonanzrelais zum Überwachen .der Kupplung zwischen Zähler und Registriervorrichtung zwei verschieden abgestimmte Ansprechorgane hat, in solcher Verbindung mit der Kupp lung, dass nach dem Ansprechen des ersten Organes die Kupplung ausgerückt bleibt, nach dem Ansprechen des zweiten Organes die Kupplung wieder eingerückt wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als zweites Ansprechorgan das zur vorübergehenden Entkupplung dienende Organ verwendet ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das zur Steuerung der Kupplung dienende Resonanzrelais wenig stens zwei verschieden abgestimmte Zun gen und die Schwingungen dieser Zungen überwachende Hämmer oder Taster hat, die mit Klinken auf einer gemeinsamen Schaltwelle sitzende, je nur über einen Teil des Umfanges verzahnte Räder an treiben, und dass der eine der beiden Häm mer, bei dessen Bewegung die genannte Schaltwelle in eine die Einrückung der Kupplung bewirkende Stellung gebracht wird,
    noch mit einem Schaltorgan zum vorübergehenden Ausrücken der Kupp lung versehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verringerung .der Fernsteuerimpulszahl das Tarifwerk hilfsweise von einem durch Fernsteuerim- pulse überwachten Zeitwerk betätigt ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, dass mit der unter Zwischenschaltung einer Rutschkupplung vom Zeitwerk hilfsweise angetriebenen Steuereinrichtung für das Tarifwerk eine Herzscheibe verbunden ist, die durch Betätigung eines Stellteils in diejenige Stellung gebracht werden kann, die dem Ende einer Registrierperiode ent- spricht, und dass dieser Stellteil vom Emp fangsrelais für die Fernsteuerströme an getrieben ist.
CH178835D 1933-08-25 1934-07-30 Maximumtarifeinrichtung. CH178835A (de)

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