CH179089A - Verfahren zur Herstellung von Schwefelfarbstoffkörnern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwefelfarbstoffkörnern.

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CH179089A
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  Verfahren zur Herstellung von     Schwefelfarbstoffkörnern.       In der britischen Patentschrift Nr.     35706"0     wurde das Trocknen von Schwefelfarbstoffen  auf Trommeln beschrieben, um den     Farbstoff     in Flocken oder Plättchen zu erhalten. In  der britischen Zusatzanmeldung Nr. 12308j33  ist ein Verfahren zur Gewinnung von Flocken,  Plättchen oder Körnern beschrieben, gleich  viel, ob das Trocknen auf Trommeln oder  endlosen Bändern, oder in Trögen, Pfannen  oder andern geeigneten Behältern durch Zu  setzen von bindenden     Agentien    zur     Schwefel-          farbmasse    vollzogen wird.  



  Wir haben nun gefunden, dass die Her  stellung von     Schwefelfarbstoffkörnern    mit  glänzendem und anziehendem Aussehen und  direkter Löslichkeit in Wasser ohne die An  wendung von Trockentrommeln oder binden  den     Agentien,    wie in den oben erwähnten  Beschreibungen beschrieben, vorgenommen  werden kann.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ver  dampfen wir eine konzentrierte Lösung oder    Suspension des Farbstoffes in wässerigem       Natriumsulfid    zur Trockne, wobei die Ver  dampfung unter teilweisem Vakuum bei einer  relativ tiefen Temperatur und in Schichten  von angemessener Dicke vollzogen wird, z. B.  unter Verwendung von Trögen, Pfannen,  geeignet geformten, endlosen Bändern     etc.,     welche eine Schicht von angemessener Dicke  aufzunehmen vermögen, so dass ein Sprudeln  stattfindet, und wandeln das trockene Pro  dukt in Körner um.  



  Ein passendes, teilweises Vakuum ist zirka  127 mm     (5"e)    Barometerdruck oder weniger,  vorzugsweise 76,2 mm     (3"e).     



  Gegebenenfalls kann die Lösung des  Farbstoffes in wässerigem     Natriumsulfid    auf       demüblichenHerstellungswegerhaltenwerden.     



  Wenn das Trocknen in Trögen oder der  gleichen vorgenommen wird, ist es, wie er  sichtlich, eine technische Notwendigkeit oder  wenigstens erwünscht, dass sie eine dickere  Schicht von feuchtem     Schwefelfarbstoff    auf-      zunehmen vermögen als sie gewöhnlich von  einer Trommel aufgenommen wird. Beim bis  her ausgeübten Trocknen in Trögen hat je  doch die Verwendung solcher dickeren Schich  ten, gleichviel, ob     Natriumsulfid    zugesetzt  wurde oder nicht, zur Bildung relativ harter  Kuchen von trockenem Farbstoff geführt, wel  cher nur in Pulverform oder als unregel  mässige Klumpen von dunklem Aussehen auf  den Markt gebracht werden konnte und oft  nicht die in der Praxis erwünschte Löslich  keit hatte.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung er  halten wir schliesslich, obwohl wir flüssige  Schichten von bemerkenswerter Dicke trock  nen, ein Produkt von physikalischen Eigen  schaften, die von jenen mit dem bisherigen       Trogtrocknen    verbundenen verschieden sind.  Durch Anwendung eines teilweisen Vakuums  wird die Lösung der Suspension mittelst der  entweichenden Dämpfe veranlasst, bei re  lativ niederer Temperatur zu sprudeln und so  ein poröses,     zerreibliches    Produkt zu ergeben,  welches leicht zu Körnern von glänzendem und  anziehendem Äussern zermalmt werden kann,  welche Körner im Wasser direkt leicht lös  lich sind.

   Diese Form und dieses Aussehen  im Verein mit der leichten Löslichkeit wer  den von gewissen Konsumenten hochgewertet   und wird so durch vorliegende Erfindung  einem bestimmten technischen Bedürfnis ent  sprochen.  



  Das nachfolgende Beispiel illustriert, aber  begrenzt die Erfindung nicht.  



       Beispiel     Flüssiges     Thionalschwarz    L S, bestehend       aus        einer        wässerigen        Lösung        von        zirka        12%          konzentriertem        Natriumsulfid        und        36        %        Farb-          stoff,    wird bis zu einer Höhe von 12,7 mm       (12"e)-38,1    mm     (112"e)    in Tröge gegossen,

   in  einem Ofen bei     90-1101)    C unter einem  Vakuum von zirka 127 mm     (5"e)    Barometer-    druck oder weniger, vorzugsweise 76,2 mm  oder weniger, getrocknet, (wobei der Dampf  im Ofenmantel per 6,45     cm2        [engl.    Quadrat  zoll einen Druck von 8,16 bis 11,8 kg hat),  Das getrocknete Produkt besteht aus  einer porösen, spröden Masse mit Metallglanz.  Es kann leicht zu glänzenden, schwarzen  Körnern zermalmt werden. Wenn nötig kann  der feine Staub     abgesiebt    werden, worauf  staubfreie, praktisch zu handhabende Körner  zurückbleiben. Diese sind in Wasser leicht  löslich, werden aber vorzugsweise mit Zu  satz einer weiteren Menge von     Natriumsulfid     zum Farbbad verwendet.

   Durch geeignete  Erhöhung der im obigen Beispiel verwende  ten Menge     Natriumsulfid    kann die Menge  des dem Farbbad zwecks Erreichung     zufrie-          denstellenderFärbungen    zugesetzten Natrium  sulfides reduziert oder eliminiert werden.  



  Körner von gewünschter schwächerer,  färbender Stärke können durch geeignete  Zusätze von Salzen, wie     Natriumthiosulfat     oder     Natriumchlorid,    zur Flüssigkeit vor  dem Trocknen erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schwefel farbstoffkörnern mit glänzendem und an ziehendem Aussehen und direkter Löslich keit in Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass man eine konzentrierte Lösung oder Suspension des Farbstoffes in wässerigem Natriumsulfid bis zur Trockne verdampft, wobei die Verdampfung unter teilweisem Vakuum bei einer relativ niederen Tempera tur und in Schichten von angemessener Dicke vollzogen wird, so dass ein Sprudeln statt findet, und hierauf das trockene Produkt.in Körner umwandelt.
CH179089D 1933-12-14 1934-11-07 Verfahren zur Herstellung von Schwefelfarbstoffkörnern. CH179089A (de)

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CH179089D CH179089A (de) 1933-12-14 1934-11-07 Verfahren zur Herstellung von Schwefelfarbstoffkörnern.

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