CH179309A - Ubersetzungsgetriebe, insbesondere für Fahrräder und dergleichen. - Google Patents

Ubersetzungsgetriebe, insbesondere für Fahrräder und dergleichen.

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CH179309A
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shift
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Aktiengesellschaft Adle Kleyer
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Adlerwerke Kleyer Ag H
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      Übersetzungsgetriebe,    insbesondere für Fahrräder und dergleichen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Übersetzungsgetriebe, das sich insbe  sondere für Fahrräder und dergleichen eig  net, weil es einen möglichst kleinen Raum  einnimmt. In bekannter Weise wird dabei  ein Schaltzylinder benutzt, der mittelst  Schaltschlitzen     Schaltgabeln    zur Verschie  bung der verschiedenen Zahnräder des Ge  triebes betätigt;

   während aber bei bisherigen  derartigen Getrieben die Schaltgabeln ausser  halb des Schaltzylinders angeordnet und ge  führt wurden, wodurch sehr viel Raum für  das Getriebe beansprucht wurde, wird ge  mäss vorliegender Erfindung dieser Nachteil  dadurch vermieden, dass die Führung der  Schaltgabeln im Innern des Schaltzylinders       stattfindet.    Zu diesem Zweck sind die  Schaltgabeln mit Naben versehen, die auf  den Führungsbolzen des Schaltzylinders auf  gesteckt werden.  



  Um dabei die     Schaltgabelnaben    in den  Schaltzylinder einbringen zu können, haben    zweckmässig die Schaltschlitze des Füh  rungszylinders je an ihrem einen Ende eine  Erweiterung. Ausserdem wird bei einem be  vorzugten Ausführungsbeispiel ein an dem  Schaltzylinder seitlich sitzendes Antriebs  zahnrad für diesen Zylinder hohl ausgeführt,  damit die dem Antriebsrad zunächst liegende  Führungsgabel mit ihrer Nabe in dieses  Rad eindringen kann, wodurch gleichfalls an  Raum gespart wird und die Nabe auch ent  sprechend lang für eine gute Führung ge  macht werden kann.  



  Zweckmässig wird dabei der Schaltzylin  der zusammen mit seinem hohlen     Antriebs-          Zahnrad    aus einem Stück gegossen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform ist  in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist:       Abb.    1 ein Querschnitt durch das Getriebe  nach     A-B    der     Abb.    2;     Abb.    2 ist ein Längs  schnitt durch das     Getriebe,        Abb.    3 ein Längs  schnitt durch die Schaltvorrichtung;     Abb.    4  zeigt einen Längsschnitt durch den Schalt-           zylinder,        Abb.    5 eine Seitenansicht, und       Abb.    6 eine Mantelabwicklung dieses Zy  linders.  



  Das Getriebegehäuse 1 ist mit den Rah  menrohren     ?,    3. 4 in geeigneter Weise ver  bunden und durch den Deckel 5 dicht abge  schlossen. Die Achse 6 für die     Tretkurbeln     7 ist einerseits     mittelst    .des Kugellagers 8 im  Gehäuse 1, anderseits     beispielsweise    in einer       Gleitlagerbüchse    9 der     Nabenhülse    10 der  darauf befestigten Zahnräder 11 und 12 ge  lagert. Die     Nabenbüchse    10 ist ihrerseits in  einem Lager, zum Beispiel einem Rollenlager  13, im Getriebedeckel 5 gelagert. Auf ihrem  äussern Ende ist durch Verzahnung oder der  gleichen das grosse Kettenrad 14 des Fahr  rades befestigt.

   In der Stellung des direkten  Ganges sind die Klauen 15 des Zahnrades 11  mit den Gegenklauen des Schieberades 16 im  Eingriff. Alle andern Zahnräder des Getrie  bes sind dann ausser Eingriff.  



  Die Kraftübertragung erfolgt dabei von  den Tretkurbeln 7 über :die     Tretkurbelaühse     9 auf das Schieberad 16, durch dessen  Klauen über die des Zahnrades 11, weiter  durch die     RTabenbüchse    10 auf das     darauf          sitzende    Kettenrad 14.  



  Das auf der     Vorgelegewelle    17 feste Rad  18, sowie die ein einheitliches Stück bilden  den Schieberäder 19 und 20 sind also wäh  rend des direkten Ganges in Ruhe. Die Vor  gelegewelle 17 ist in irgend einer bekannten  Weise im     Getriebegehäuse    gelagert.  



  Die Verschiebung der Schieberäder 16  und 19 und 20 erfolgt durch die Schaltgabeln  21 und 22.     welche    mit ihren Naben auf der       Führungsstange    2<B>-3</B> und mit ihren Schäften  in den Kurvenschlitzen     2'4    und 25 des Schalt  zylinders 26 geführt werden. Der Schalt  zylinder 26 ist auf der     Schaltgabelführungs-          stange    23 drehbar gelagert und kann durch  sein als Zahnrad 27     ausgebildetes    Stirnende  und die von aussen her verschieb- und fest  stellbare Zahnstange 28 von einer     i%Zittelstel-          lung    aus vor- und zurückgedreht werden.

    Durch eine Sperrung beliebiger Art. kann       .derselbe    in der jeweiligen Schaltstellung ge  halten werden.    Aus den     Abb.    4 und 6 ist die Anordnung  :der     Kurvenschlitze    und der Schaltgabeln 21  und 22     zueinander    ersichtlich. Da die Schalt  gabeln sich nur seitlich     verschieben    können.

    so wird bei     Vorwärtsdrehung        des    Schalt  zylinders 26 entsprechend der Verschiebung  des abgewickelten Zylindermantels gegen  über den Schaltgabeln nach oben mit Bezug  auf     Abb.    6 die linke Schaltgabel 21 sich so  fort nach links bewegen, während die rechte  Gabel 22 in .dem zunächst noch geraden Teil  des rechten     Kurvenschlitzes    25 in Ruhe ver  bleibt und die Verschiebung der rechten Ga  bel 22 nach links erst beginnt, nachdem :die  linke Gabel 21 schon einen Teil ihres Weges  zurückgelegt hat. dabei den     Schnellgang        ein-          schaltend.     



  Bei     Rückwä.rtsdrehung    des Schaltzylin  ders, also Abwärtsbewegung der Abwicklung  mit Bezug auf     Abb.    6 bewegt sich die linke  Schaltgabel 21 wieder sofort nach links,       während,die    rechte Gabel 22 sich nach einem  gewissen zeitlichen Abstand entsprechend  dem zunächst geraden Verlauf .des Kurven  schlitzes 25     diesmal    nach rechts bewegt, da  bei die kleinere     Übersetzung    einschaltend.

    Durch diese     beiden    Vorgänge werden     jeweils     nacheinander zwei     Schaltbewegungen    ausge  führt in der Weise,     dass    zuerst das Zahnrad  18 .der     Vorgelegewelle    17 durch das Zahnrad  16 mitgenommen,     dass    bei     fortschreitender     Schaltbewegung die gewünschte Übersetzung  eingeschaltet wird.  



  Bei Schaltung auf den Schnellgang wird  wie     erwähnt    zunächst durch den     Kurven-          e,ehlitz        2:1    die Schaltgabel 21 nach links       (Abb.    6) verschoben, welche ihrerseits das  Schieberad 16 in     das    feste     Vorgelegerad    18  schiebt.

   Nachdem das     Schieberad    16 soweit  in das Rad 18     eingedrungen    ist,     .dass    seine  Klauen die Gegenklauen 15 verlassen haben,  rückt der     Kurvenschlitz    25 mit Hilfe der  Gabel 22 das Rad 19 in das     Rad    11 auf -der       Nabenhiilse    10 ein.  



  Ähnlich ist der Vorgang bei Einschaltung  .der kleineren Übersetzung (Berggang), wo  bei nach Drehung des     Schaltzylinders    26 von  der Mittelstellung aus nach der andern Rieh  t'      tun-     hir:    der Kurvenschlitz     2.1    die Schalt  gabel 21 und damit das     Rad    16 in das Rad  18     schiebt,    worauf, nachdem die Klauendes  Rades 16 die Klauen 15 des     Rades    11 ver  lassen haben, das Rad \20 durch den     Kurveu-          schlitz        ?5    und die Schaltgabel 22 in das Rad  12 auf der     Nabenhülse    10 geschoben wird.  



  Zwecks billiger Herstellung wird der  Zylinder mit Kurvenschlitzen aus geeignetem  Material in einem Stück gegossen, so dass nur  geringste Bearbeitungskosten entstehen.  



  Zum Einführen der Schaltgabeln in die  geschlossenen     @einstückigen    Schaltzylinder ist  jeder     Schaltkurvensehlitz    an einem Ende mit  einer Erweiterung 29     bezw.    30 für den  Durchtritt der Naben der Schaltgabeln ver  sehen.  



  Um Platz für die zwecks guter     Führung     der     Sebaltgabeln        möglichst    lang ausgebilde  ten Naben der Schaltgabeln zu schaffen, ist  das Antriebszahnrad 27 des Schaltzylinders  26 hohl ausgebildet.  



  Die Drehung des Schaltzylinders könnte  auch in     ir-end    einer andern Weise, zum Bei  spiel durch aufgewickeltes Drahtseil, Kette  oder     der-leichen    erfolgen.  



  Das     beschriebene    Übersetzungsgetriebe  lässt sich     nicht    nur für Fahrräder sondern  auch für     3lotorräder    verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Übersetzungsgetriebe, insbesondere für Fahrräder und dergleichen, mit durch Schalt schlitze eines Schaltzylinders bewegten Schaltgabeln für die Verschiebung der ver schiedenen Zahnräder .des Getriebes, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltgabeln mit ihren Naben im Innern des Schaltzylinders auf dem Führungsbolzen dieses Zylinders geführt sind. ÜNTERANSPRüCHE 1.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenschalt- schlitze des Schaltzylinders zum Einbrin gen der Naben der Schaltgabeln je an einem Ende mit einer Erweiterung ver sehen sind. 2. Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass das Antriebszahnrad für den Schaltzylin der hohl ausgebildet ist, um die eine der zwecks guter Führung möglichst lang ausgebildeten Schaltgabelnaben aufneh men zu können. 3.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, da.ss der Schaltzylinder mit seinem Antriebszahnrad aus einem Stück ge gossen ist.
CH179309D 1934-01-15 1934-10-29 Ubersetzungsgetriebe, insbesondere für Fahrräder und dergleichen. CH179309A (de)

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CH179309D CH179309A (de) 1934-01-15 1934-10-29 Ubersetzungsgetriebe, insbesondere für Fahrräder und dergleichen.

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