CH179741A - Fliessarbeitsanlage für Nähbetriebe. - Google Patents
Fliessarbeitsanlage für Nähbetriebe.Info
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Description
Fliessarbeitsanlage für Nähbetriebe. Die Neuerung betrifft eine Fliessarbeits- anlage, bei der zwischen zwei IL ähmaschinen- reihen drei Bänder laufen. Diese Dreiband anlage hat gegenüber den bekannten Zwei bandanlagen den Vorteil, dass .die Fliessar beit auch in Nähereien, bei denen die Fabri kation in Art und Farbe des Artikels sehr vielseitig ist, eingeführt werden kann.
In diesem Falle wird das dritte bezw. mittlere Band als Zubringer- und Förderband be nützt, um bei Anderung des Artikels selbst oder seiner Farbe das Arbeitsmaterial hierzu während des Betriebes der Anlage zur gege benen Zeit an die geeignete Stelle der An lage zu befördern, von wo es alsdann durch die mit dem ersten Arbeitsgang beginnende Näherin abgenommen und in den fliessenden Arbeitsprozess in geordneter und daher über sichtlicher Weise eingeschaltet wird.
Diese Neuerung bedeutet beispielsweise für die Schäfteherstellung in der Schuhfa brikation einen wesentlichen Fortschritt. I I I II@I@@II @I@I@@IIII I I Nach dem beider bekannten Zweibandanlage angewandten System, wobei die Arbeits gänge zur Verfertigung der vers-ehiedenen Schaftmodelle in Gruppen zusammengefasst werden, ist es notwendig, die Arbeitskasten am Ende einer jeden Gruppe auf einer Band seite mittelst einer Haltevorrichtung solange festzuhalten (bereitzustellen), bis die da selbst vorzunehmende Teilarbeit erledigt ist.
Sodann übernimmt das zweite Band das Weiterbefördern zur nächsten Arbeitsgruppe, wo wiederum eine Bereitstellung für den weiteren Arbeitsvorgang erfolgt.
Es ist beim Zweibandsystem unvermeid lich, dass jede Arbeitsgruppe durch das An fliessen auch desjenigen Materials belastet wird, das infolge andersartiger Modellgestal tung in der betreffenden Gruppe nicht be arbeitet wird. Dies tritt dann ein, wenn Arbeitsgänge ausfallen. Die Belastung der Arbeitsperson der betreffenden Gruppen ge schieht dadurch, dass eine Weiterleitung der Arbeitskasten auf die andere Bandseite auch für das nichtzubearbeitende Material erfor derlich ist.
Dieser Missstand wird dadurch beseitigt, dass, um dem wirklichen Arbeitsverlauf Rechnung zu tragen, von den Laufkasten nur jene Arbeitsgruppen angesteuert wer den, die für eine Bearbeitung der betreffen den Schäfte in Betracht kommen. Hierfür ist ein Vorübergleiten der gasten an den nichtbeteiligten Arbeitsgruppen zu deren Entlastung unerlässlich, was durch die Drei bandanlage gemäss der Erfindung erzielt wird. Durch die Hinzufügung eines dritten Bandes zu den zwei Bändern der bekannten Anlagen ist es ermöglicht, die zu bearbei tende Ware den Arbeitsstellen unmittelbar zuzuleiten, ohne unbeteiligte Gruppen zu be rühren.
Der damit verbundene Vorteil äu ssert sich in rascherem Durchfluss der Ware und in der Erreichung eines gleichmässigen Beschäftigungsgrades des Arbeitspersonals, nicht zuletzt auch in der Lösung der Auf gabe, die Fliessfertigung schwieriger Schaft arbeiten auch dann zu ermöglichen, wenn zahlreiche voneinander abweichende Schaft modelle gleichzeitig miteinander gefertigt werden müssen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise mit beiderseits der Anlage in Reihensystem aufgestellten<B>Näh-</B> maschinen veranschaulicht. a und<I>b</I> sind die bei dieser Ausführungsform der Anlage während des Betriebes in gleicher Richtung laufenden Bänder und c .das in entgegenge setzter Richtung sich bewegende Band. Mit d, e sind die in Längsrichtung aufgestellten Nähmaschinen bezeichnet. f ist der Tisch für die Aufgabe .des Arbeitsmaterials und zu gleich für die Abnahme des fertigen Arbeits stückes.
Die Nähmaschinen können auch quer zur Bandlaufrichtung, das heisst naeb Schulsystem angeordnet sein.
Statt in der zeichnerisch dargestellten Weise mit zwei in gleicher Richtung laufen den Bändern und einem entgegengesetzt dazu laufendem Band kann die Anordnung der Bänder auch .so sein, dass sie alle drei in gleicher Richtung laufen, was insbesondere für die vorstehend beispielshalber angeführte Fabrikation von Schuhschäften in Frage kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fliessarbeitsanlage für Nähbetriebe, da durch gelzennzeichnet, dass zwischen den bei derseits aufgestellten Nähmaschinen drei Förderbänder angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Fliessarbeitsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Band (Zubringer- und Förderband) mit dem arbeitsbeginnenden Band in gleicher Richtung läuft. 2. Fliessbandanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, -dass alle drei Bänder in gleicher Richtung laufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE179741X | 1934-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH179741A true CH179741A (de) | 1935-09-30 |
Family
ID=5708630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH179741D CH179741A (de) | 1934-03-19 | 1935-03-14 | Fliessarbeitsanlage für Nähbetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH179741A (de) |
-
1935
- 1935-03-14 CH CH179741D patent/CH179741A/de unknown
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