CH180427A - Verfahren zur Herstellung einer lichtempfindlichen Schicht. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer lichtempfindlichen Schicht.

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CH180427A
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  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description


  Verfahren zur     Tierstellung    einer     lichtempfindlichen    Schicht.    Es ist bekannt, lichtempfindliche Schich  ten derart herzustellen, dass ein Träger mit  einer     Diazoniumverbindung,    einer     Azokom-          ponente    und weiter mit sauer reagierenden  Stoffen zur Vermeidung einer unzeitigen  Kupplung versehen wird.  



  Auch hat man vorgeschlagen, in einem  Träger     Diazoniumverbindungen    mit an sich  nicht kuppelnden     Phenolderivaten    zu kom  binieren, aus denen durch Einwirkung :von  Alkali wieder ein kuppelndes Phenol ent  steht, so dass auch bei diesem bekannten Ver  fahren die Bildentwicklung durch einen Al  kalizusatz nach der Belichtung erfolgt.  



  Ferner ist bereits ein Verfahren beschrie  ben worden, bei dem     Papier    mit einer Lö  sung getränkt wird, die unter anderem eine       Diazoniumverbindung    und eine     Azokompo-          nente    enthält, wonach das Papier intensiv  getrocknet wird, damit es eine hinreichende  Haltbarkeit erhält, und zu welchem Zweck  das Papier gleichzeitig mit sauer reagieren  den Stoffen versehen wird. Auch in diesem    Falle wird nach der Belichtung mit Alkali  entwickelt.  



  Es ist nunmehr festgestellt worden, dass  mit Hilfe einer     Diazoniumverbindung    und  einer     Farbstoffkomponente    lichtempfindliche  Schichten mit     Selbstfärbungseigenschaft    her  gestellt werden können, wenn man dafür  Sorge trägt, dass in und nach dem Augen  blick, in dem die     Diazoniumverbindung,    die       Farbstoffkomponente    und der Träger zusam  menkommen, ein Trockenheitsgrad herrscht,  bei dem keine merkliche     Farbstoffbildung     auftritt.  



  Unter der     Selbstfärbungseigenschaft    ist  hier die Eigenschaft zu verstehen, dass nach  der Belichtung ausschliesslich durch Einwir  kung von Wasserdampf oder Dampf ent  wickelt werden kann, wobei auf nichtbelich  teten Teilen eine intensive Farbe und auf  stark belichteten Teilen keine oder nahezu  keine Farbe entsteht, ohne dass ausserdem  danach zur Fixierung irgend ein anderer Stoff  zugesetzt oder entfernt zu werden braucht.      Die Geschwindigkeit dieser Selbstfärbung  kann durch mässige Erhitzung gefördert  werden.  



  Mit     Farbstoffkomponente    ist hier eine       Verbindung    gemeint, die bei hinreichendem  Wassergehalt mit der gleichzeitig auf oder in  dem Träger vorhandenen     Diazoniumverbin-          dung    zu einem Farbstoff reagieren kann.

   Als       Farbstoffkomponente    können hier zum Bei  spiel Körper mit Phenol- oder     Aminofunk-          tionen    in Betracht kommen, die mit einer     Di-          azoniumverbindung    zu einem sogenannten       Azofarbstoff    kuppeln oder durch eine     Di-          azoniumverbindung    zu einer farbigen Ver  bindung oxydiert werden können.

   Die     Farb-          stoffkomponente    kann als solche angebracht  oder aber in oder auf dem Träger aus einer  andern Verbindung gebildet werden, zum  Beispiel durch eine photochemische Zer  setzung einer     Diazoniumverbindung.     



  Als Beispiele von     Diazoninmverbindun-          gen    seien an dieser Stelle     Diazoniumsalze,          sogenanute        Diazooxyde,    innere     Diazonium-          salze,        Diazosulfonate    oder aber die Gruppe  von Stoffen erwähnt, die in der Literatur  häufig mit dem Namen     Diazoanhydride    be  zeichnet werden.  



  Sehr günstige Resultate können gemäss  einer besonderen Ausführungsform der Er  findung erzielt werden, bei der einer der zur       Farbstoffbildung    erforderlichen Bestandteile  in einem andern als in aufgelöstem Zustand  angebracht wird.  



  Bei Ausführung des Verfahrens gemäss  der Erfindung können Kombinationen einer       Diazoniumverbindung    und einer Farbstoff  komponente mit einer solchen     Farbstoffbil-          dungsgescUwindigkeit    gewählt werden, dass  bereits ohne weiteres die damit -erhaltene  lichtempfindliche Schicht die Eigenschaft  des     Selbstfärbungsvermögens    erhält.  



  Bei andern Kombinationen, bei denen die       Farbstoffbildungsgeschwindigkeit    auch bei  Anwesenheit einer hinreichenden Wasser  menge verhältnismässig gering ist, kann es  vorteilhaft sein, der Schicht bei der Berei  tung eine gewisse     Alkalität    zu geben, damit    eine gewünschte Geschwindigkeit erzielt  wird.  



  Diejenigen nach dem Verfahren gemäss  der Erfindung hergestellten lichtempfind  lichen Schichten, die praktisch keine oder  nur eine sehr geringe     Alkalität    haben, sind  zu bevorzugen, da bei ihnen das     nachherige     Vergilben der fertiggestellten Abdrücke auf  ein Geringstmass beschränkt bleibt.  



  Gemäss einer Ausführungsform der Er  findung wird eine Schicht mit einer Lösung  einer     Diazoniumverbindung    getränkt, ge  trocknet und dann mit einer     Fa.rbstoffkom-          ponente    in Pulverform eingerieben.     Ge-          wünschtenfalls    kann dabei das Pulver mit  einer geeigneten Menge eines alkalisch  reagierenden Stoffes vermischt sein.  



  Auch kann man nach dem Tränken mit  der     Diazoniumverbindung    und Trocknen die  Schicht mit einer nichtwässerigen Lösung  einer     Farbstoffkomponente    behandeln, wo  nach das Lösungsmittel schnell verdampft  wird. Auch in diesem Fall kann man ge  gebenenfalls danach ein feines Pulver eines  alkalisch reagierenden Stoffes aufbringen.  



  Ferner ist es möglich, einen Träger mit  einer     Diazoniumverbindung    und einer     Farb-          stoffkomponente    in Pulverform, sei es je ge  sondert oder vermischt, zu versehen.  



  Eine lichtempfindliche Schicht kann fer  ner derart erhalten werden, dass ein Trä  ger mit einer nichtwässerigen Lösung einer       Diazoniumverbindung    und einer Farbstoff  komponente, entweder nacheinander oder mit  einem Gemisch von beiden. behandelt wird,  wobei für ein schnelles Verdampfen des Lö  sungsmittels Sorge getragen wird.  



  Vorzugsweise werden die lichtempfind  lichen Schichten, nachdem sie hergestellt  worden sind, vor ihrer Verwendung in einem  von der Luft abgeschlossenen Raum aufbe  wahrt, da sonst eine     Farbstoffverbindung     durch Einwirkung von Wasserdampf aus der  Atmosphäre auf die Dauer eintreten könnte.  



  Falls eine Kombination einer     Diazonium-          verbindung    und einer     Farbstoffkomponente     verwendet wird, die eine sehr grosse     Farb-          stoffbildungsgeschwindigkeit    besitzt, so emp-           fiehlt    es sich, das Verfahren gemäss der Er  findung bei einem sehr niedrigen Wasserge  halt durchzuführen. Zu diesem Zweck kann  man z. B. den Träger vorher mittelst sehr  trockener Luft trocknen, die man dadurch  erhält, dass Luft während längerer Zeit mit       Phosphorpentoxyd    getrocknet, oder dass die  Luft durch Ausfrieren von ihrer Feuchtig  keit befreit wird.  



  Bei Anwendung von Kombinationen, die  leicht an der Luft oxydieren, kann es vor  teilhaft sein, die* Schicht gleichzeitig mit       Antioxy        dantien    zu versehen.  



  Bei der Bildformung durch Einwirkung  von Wasserdampf oder Dampf auf nach dem  Verfahren gemäss der Erfindung hergestellte  und nachträglich belichtete Schichten können  Bilder mit sehr scharfen Kontrasten erhal  ten werden, da die Schicht dabei nicht mit  einer Flüssigkeit in Berührung kommt, wo  durch ein.     Ausfliessen    vermieden wird. Wenn  man das Entwickeln mit Wasser in der Flüs  sigkeitsphase zu bewirken wünscht, so emp  fiehlt es sich, das Wasser in einer äusserst  dünnen Schicht aufzubringen, damit mög  lichst wenig Ausfliessen stattfinden wird.  



  Es ist bereits erwähnt worden, dass eine       Farbstoffkomponente    derart einem Träger  einverleibt werden kann, dass man die in die  sem Träger bereits vorhandene     Diazonium-          verbindung    photochemisch zum Teil zersetzt.

    Die auf diese Weise entstehenden     Lichtzer-          setzungsprodukte    haben häufig eine viel grö  ssere Geschwindigkeit der     Farbstoffbildung     mit der     Diazoniumverbindung    als die dieser       Diazoniumverbindung    entsprechende     IHy        -          droxyverbindung,    wie diese durch Hydrolyse  und     nachherige    Stickstoffentwicklung auf  thermischem Wege aus der     Dia,zoniumver-          bindung    gewonnen werden kann.

   Man hat  festgestellt, dass die erwähnte grössere Akti  vität der     Lichtzersetzungsprodukte    dadurch  beständig gemacht werden -kann, dass der  Träger mit diesen Zersetzungsprodukten in  einer Umgebung aufbewahrt wird, die einen  für diesen Zweck hinreichend hohen Trocken  heitsgrad hat. Widrigenfalls verlieren die       Lichtzersetzungsprodukte    ihre charakteristi-    sehe Aktivität und erhalten die gleiche Ge  schwindigkeit der     Farbstoffbildung    mit der       Diazoniumverbindung    wie die vorgenannte       Hydroxyverbindung.     



  Gemäss einer besonderen Ausführungs  form der Erfindung wird ein Träger .mit  einer     Diazoniumverbindung    versehen, inten  siv getrocknet, bis der erforderliche Trocken  heitsgrad erreicht ist, und dann derart be  lichtet, dass ein Teil der vorhandenen     Diazo-          uiumverbindung    photochemisch zersetzt wird.  Wenn man weiter das derart erhaltene licht  empfindliche Material bei dem erforderlichen  Trockenheitsgrad aufbewahrt, wird kein  Farbstoff gebildet, und die vorgenannte cha  rakteristische Aktivität des gebildeten     Licht-          zersetzungsproduktes    ist beständig gemacht.

    Sollte man dieses lichtempfindliche Material  in eine Umgebung mit einem hinreichend  hohen Wasserdampfgehalt bringen, so würde  gleich Farbstoff gebildet werden, wodurch  das lichtempfindliche Material     unbrauchbar     werden würde. Man wird deshalb erst nach  einer zweiten Belichtung, die zur Bildfor  mung dient, das lichtempfindliche Material  der Einwirkung von Wasserdampf aussetzen.

    Die     Vorbelichtung,    durch die das     Lichtzer-          setzungsprodukt    in der lichtempfindlichen  Schicht homogen gebildet wird, soll vorzugs  weise soviel von der vorhandenen     Diazo-          niumverbindung    zersetzen, dass das     Lichtzer-          setzungsprodukt    und die nicht zersetzte     Di-          azoniumverbindung    eine     Höchstfarbstoffbil-          d.ung    geben können.

   Diese     Vorbelichtung     kann experimentell dadurch festgestellt wer  den, dass von der mit einer     Diazoniumverbin-          dung    versehenen Schicht eine     Schwärzungs-          kurve    mittelst verschiedener Belichtungen  ermittelt wird und derart die zu der gröss  ten     Schwä.rzung    führende     Vorbelichtung    be  stimmt wird.  



  Die Erfindung wird anhand einiger Bei  spiele näher erläutert.    <I>Beispiel 1:</I>  Papier wird mit einer 1     %        igen    Lösung  des     Zinkchloriddoppelsalzes    von     p-Diphenyl,              aminodiazoniumchlorid    bestrichen, an der  Luft getrocknet und dann mit einem sehr  feinen Pulver, das aus 0,5g     R-Salz    (Na  triumsalz der     2-Hydroxynaphtalin-3    -     6-disul-          fonsäure)    und 0,175g wasserfreier Soda be  steht, eingerieben.

   Wenn nun das derart er  haltene lichtempfindliche Material belichtet  und dann mit Dampf behandelt wird, ent  steht ein positives     tiefviolettfarbiges    Bild.       Verwendet    man     statt    -des genannten     R-Salz-          Sodagemisches    ein sehr feines, aus 0,5 g       Phloroglucin    und 0,210 g     Natriumbicarbonat     bestehendes Pulver, so entsteht gleich ein       positives        tiefbraunschwarzes    Bild. Der Farb  stoff ist sehr lichtecht.

      <I>Beispiel 2:</I>    Papier wird mit einer 1     %    i gen Lösung  des     Zinkchloriddoppelsalzes    von     p-Diphenyl-          amino-diazoniumchlorid    behandelt, an der  Luft getrocknet und dann mit einem sehr  feinen Pulver von     Phloroglucin    bestäubt:  Nach der -Belichtung hinter einer Kopier  vorlage entsteht bei Zimmertemperatur in  einer     Wasserdampfumgebung    nach einigen  Stunden das fertige positive     violettschwarze     Bild. Bei Verwendung von warmem Wasser  dampf entsteht das Bild in etwa     1/2    Minute.  



  Verwendet man     statt    des     Phloroglucins     die     2-Hydroxynaphtalin=6-sulfonsäure        (Schäf-          fersche    Säure) so entsteht ein braunviolettes  Positivbild.     Gewünschtenfalls    kann die       Schäffersche    Säure auch in alkoholischer  Lösung auf das Papier gestrichen werden.

      <I>Beispiel 3:</I>    Papier wird mit einer 1 %     igen    Lösung  des     Zinkchloriddoppelsalzes    von     p-Diphenyl-          aminodiazoniumchlorid    bestrichen, an der  Luft     getrocknet    und dann mit einem aus a  Naphtol bestehenden Pulver eingerieben.  



  Bei Belichtung dieses Materials hinter  einer     Kopiervorlage    und nachdem mit Was  serdampf von ungefähr 90   C behandelt  worden ist,     wird    sofort ein braunschwarzes  Positivbild erhalten und der Abdruck ist fer  tig.    <I>Beispiel 4:

  </I>  Papier wird mit einer 1     %        igen    Lösung von       1-Diazonium-        \?        -hydroxynaphtalin    -     4-sulf        on-          säure    bestrichen an der Luft getrocknet und  dann auf der lichtempfindlichen Seite mit  einem feinen, homogen vermischten Pulver ein  gerieben, das aus gleichen Teilen     Resorcin    und  wasserfreier Soda besteht. Wenn man das  Material hinter einer Kopiervorlage belich  tet     und    dann in eine Wasserdampf enthal  tende Atmosphäre bringt, wird ein positives  Bild mit blauviolettem Farbton erhalten und  der Abdruck ist fertig.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Papier wird mit einer 2 %     igen    Lösung  von     a-Naphtol    in Alkohol getränkt, an der  Luft getrocknet und dann mit einem Pulver  des     Zinkchloriddoppelsalzes    von     p-Diphenyl-          aminodiazoniumchlorid    bestrichen. Nach Be  lichtung hinter einer Kopiervorlage während  3 Minuten und nach einer kurzen Behand  lung mit einer sehr dünneu Wasser- oder  Dampfschicht entsteht ein positives schwarz  braunfarbiges Bild.

           .Beispiel   <I>6:</I>  Papier wird mit einem feinen Pulver von  1,00 g     Zinkchloriddoppelsalz    v an     p-Diphenyl-          aminodiazoniumchlorid    und 0,30 g     Phloro-          glucin    eingerieben. Nach Belichtung hinter  einer Kopiervorlage und Behandlung mit  warmem Wasserdampf wird ein grünschwar  zes positives Bild erhalten.

      <I>Beispiel</I>  Papier wird einseitig mit einer 2 %     igen     Lösung von     2-Diazonium-l-hydroxybenzol-4-          sulfonsäure    und<B>5,3%</B>     Cu    (N03)2     Ü        aq    in  Wasser behandelt und dann     mittelst    eines  von Wasserdampf befreiten Gasstromes sehr  intensiv getrocknet. In diesem Zustand wird  das Material während 5 Sekunden in einer  Entfernung von 25 cm von einer 5     kw-Glüh-          lampe    oder während einer entsprechenden  Zeitdauer mit einer     Q,uecksilberentladungs-          röhre    belichtet.

        Beim Gebrauch entsteht nach Belichtung  des derart erhaltenen lichtempfindlichen     Ha-          terials    während etwa 2 Minuten hinter einer  Kopiervorlage in einer Entfernung von 25 cm,  von einer     5kw-Glühlampe    und nach Behand  lung mit warmem Wasserdampf unmittelbar  ein blaufarbiges positives Bild.    <I>Beispiel 8:</I>  Papier wird mit einer     1,9%igen    Lösung  von     ?-Diazonium-l-hydroxy-5-methylbenzol-          d-sulfonsäure    und 5 %     Cu(N03)2,    6     aq    in  Wasser und dann gemäss Beispiel 7 behan  delt.  



  Beim Gebrauch entsteht nach der Be  lichtung hinter einer Kopiervorlage und,  nachdem das Papier unter einem feuchten  Tuch mit einem warmen Glätteisen während       ?>@    Minute geglättet worden ist, ein blau  farbiges Positivbild.  



  <I>Beispiel 9:</I>  Papier wird mit einer ? %     igen    wässeri  gen Lösung von     ?-Diazonium-hydroxybenzol-          d-sulfonsäure    und 5,3 %     Cu(N:0@)i#,    6     aq    prä  pariert und dann in einem von Wasser  dampf befreiten Grasstrom     getrocknet.        fn     diesem Zustand     wird    das Material solange  belichtet, bis die     Diazoniumverbindung    ganz       auskopiert    worden ist.

   Dann wird es in  einer praktisch vollkommen trockenen     ITm-          bung    mit einem feinen Pulver von     1-Hy        -          droxy    - 5 -     methyl-        ?-diazoniumbenzol-.l-sulf        on-          säure    eingerieben. Nach Belichtung hinter  einer Kopiervorlage und nach Behandlung  mit Wasserdampf entsteht ein positives Bild  mit stahlblauem Farbton.  



  <I>Beispiel 10:</I>  Papier wird mit einer 2%igen Lösung  von     a-Naphtalindiazoniumchlorid    getränkt,  getrocknet und dann belichtet, wodurch die       Diazoniumverbindung    ganz     auskopiert    wird.  Dann wird die Schicht mit einem Pulver  von     p-Diphenylamino-diazoniumchlorid    be  stäubt. Nach Belichtung hinter einer Ko  piervorlage und einer Behandlung mit  Dampf entsteht ein positives     schwarzbraun-          farbiges    Bild.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜC13: Verfahren zur Herstellung einer licht empfindlichen Schicht mit Selbstfärbungs- eigenschaft, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger mit einer Diazoniumverbindung und einer Farbstoffkomponente versehen wird und sowohl in, als auch nach dem Augenblick, in dem die Diazoniumverbindung, die Farb- stoffkomponente und der Träger zusammen kommen, ein Trockenheitsgrad herrscht, bei dem keine merkliche Farbstoffbildung auf tritt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der zur Farb- stoffbildung erforderlichen Bestandteile in einem andern als in aufgelöstem Zu stand angebracht wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der zur Farb- stoffbildung erforderlichen Bestandteile in Pulverform aufgebracht wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger mit einer Lösung einer Diazoniumverbindung be handelt, getrocknet und dann mit einer Farbstoffkomponente in Pulverform ver sehen wird. 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Diazo- niumverbindung, als auch die Farbstoff komponente in Pulverform aufgebracht werden. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger mit einer Diazoniumverbindung versehen und eine Farbstoffkomponente in diesem Träger auf photochemischem Wege gebildet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Träger mit einer Diazoniumverbindung versehen und dann als ganzer derart belichtet wird, dass die Diazoniümverbindung teilweise zersetzt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Träger zur Ver- grösserung der Farbstoffbildungsgeschwin- digkeit eine geeignete Alkalität gegeben wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein alkalisch reagie render Stoff in Pulverform auf den Trä ger aufgebracht wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der alkalisch reagie rende Stoff gleichzeitig mit einem der zur Farbstoffbildung erforderlichen Bestand teile in Pulverform aufgebracht wird.
CH180427D 1934-01-19 1934-12-27 Verfahren zur Herstellung einer lichtempfindlichen Schicht. CH180427A (de)

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