CH180655A - Handwebstuhl. - Google Patents

Handwebstuhl.

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CH180655A
CH180655A CH180655DA CH180655A CH 180655 A CH180655 A CH 180655A CH 180655D A CH180655D A CH 180655DA CH 180655 A CH180655 A CH 180655A
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CH
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Bryks Arthur
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Bryks Arthur
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Description


      Handwebstuhl.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Handwebstuhl, der einfacher Bauart ist und  leicht auseinandergenommen und     -wieder    zu  sammengefügt werden kann und grosse     Web-          breiten    ermöglicht.  



  Gemäss der     Erfindung        -weist    das Gestell  des -Webstuhls zwei leichte, metallene Sei  tenrahmen auf, welche von drei leicht von  Hand lösbaren Verbindungsstücken, von wel  chen wenigstens das eine vom Streich- oder  Brustbaum gebildet     wird,    in gegenseitiger  Entfernung gehalten werden. Die metalle  nen Seitenrahmen bilden dabei vorzugsweise  je ein komplettes Ganzes, derart, dass sie  leicht von Hand aufgestellt werden können.  



  Die drei Verbindungsstücke werden vor  zugsweise von einem Tragbalken für die  Schäfte, dem Streichbaum und dem Brust  baum gebildet und können aus Holz her  gestellt sein.  



  Der Tragbalken kann mit aufstehenden  Stiften zur Unterstützung oder Lagerung  von     Kettengarnspulen    versehen sein.    Anhand der teilweise schematischen  Zeichnung     wird    die     Erfindung    an einem  Ausführungsbeispiel näher erläutert.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht eines Hand  webstuhls nach der Erfindung;       Fig.    2 ist eine entsprechende Vorderan  sicht;       F'ig.    3 zeigt ein Detail einer Verbindung  zwischen dem Streichbaum und einem der  beiden Seitenrahmen.  



  In den     Figuren    sind die beiden leichten,  eisernen .Seitenrahmen     mit    1, 2 bezeichnet.  Dieselben sind am abgeflachten Oberende je  mit einem Bolzen 3 versehen, über den ein  Holztragbalken 4 für die Schäfte 5 schlie  ssend passt, so dass eine von Hand lösbare,  aber dennoch kräftige Verbindung erhalten  wird. An der Stelle, wo die aufstehenden,  hintern Rahmenpfosten in den gekrümmten  Teil übergehen, ist ein hölzerner Streich  baum 6 angeordnet, der mit     Eisenhaken    7       (Fig.    3)     schliessend    in am Rahmen festge  schweisste Bügel 8 passt, ebenfalls zwecks      Bildung einer kräftigen Verbindung.

   Die  Haken 7     können,    entsprechend der Breite, in  welcher man ein bestimmtes Gewebe zu  weben wünscht, nach verschiedenen Stellen  der Länge des Baumes 6 verlegt werden.  



  An dritter Stelle     wird    eine kräftige Ver  bindung durch einen hölzernen Brustbaum 9  gebildet; dieser ist in der gleichen Weise  wie der Baum 6 an den Enden von Hand  leicht lösbar aber dennoch kräftig mit den  Seitenrahmen     verbunden,    während die Ha  ken 7 ebenfalls verstellbar sind. Mit Hilfe  der drei obenerwähnten leicht lösbaren  Holzbalken kann ein für den normalen Ge  brauch genügend stabiles Ganzes erhalten  werden. Unten ist noch eine mit Eckplatten  11 versehene Querverbindung 10 mit den  Seitenrahmen lösbar verbunden. Je nach der  vorzunehmenden Arbeit kann diese Verbin  dung mehr oder     weniger    stark ausgebildet  werden.

   Auf der Vorderseite befindet sich  ein Verbindungsstück 12: zwecks Bildung       einer    Unterstützung für die Gelenke der  Tritte. Wenn man nun zu den Schäften her  anzukommen wünscht, braucht man nur den  Baum 9 aus den Bügeln herauszunehmen,  was durch Heben mit den beiden Händen  leicht erfolgen kann. Auch dadurch, dass der  Baum 6 herausgenommen wird, kann man  in den Webstuhl hineintreten.  



  Die Tritte sind     mit    den Schäften 5 ver  bunden und letztere sind an Rollen 14 auf  gehängt, die wieder an Rollen 15 aufgehängt  sind. Die zurückkehrenden Teile der um die  Rollen 14 geführten Schnüre sind mit Ge  genmarschen 16 verbunden. Die     Verbindung     der Schäfte mit den zu den Tritten und zu  den Rollen und Gegenmarschen führenden       Schnüren    ist mittels     sogenannter    Karabiner  (Fr.     mousquetons)    hergestellt, so dass sie  leicht und schnell     eingehängt    oder weg  genommen werden können.  



  Hinten im Gestell ist zwischen den bei  den Seitenrahmen ein Garnbaum 17 leicht  herausnehmbar aufgehängt; er ist mit einer       Abbremsvorrichtung    versehen, welche aus  einer in drei     Windungen    um den Baum ge  wickelten Schnur und daran aufgehängten,    verschieden schweren Gewichten besteht  (siehe     Fig.    1), von welchem Baum die Kette  über den     Streichbaum,    durch die Schäfte hin  durch, über den Brustbaum zu einem Tuch  baum 18 geht, der vorne in den Seitenrah  men drehbar und     festsetzbar    gelagert ist.

    Das Garn kann von einer Reihe (nicht dar  gestellter) Spulen, die auf winklig zum Trag  balken 4 befestigten, aufstehenden Stiften  19 angeordnet sind, auf den Baum 17 auf  gewickelt     werden.    In dieser Weise kann das  Garn in einfacher Weise schnell aufgebäumt  werden. Das Garn kann dabei mit der einen  Hand in der gewünschten Richtung gehal  ten werden, während mit der andern Hand  der Baum gedreht wird.  



  Die Seitenrahmen 1, 2 sind je mit einem  Haken 20 versehen, in welchem Haken ein  Anschlagkamm     ,21    zum leichten     mit    der  Hand Anschlagen des Einschusses drehbar  aufgehängt ist. Dadurch, dass bei diesem  Kamm (gegebenenfalls Lade)     keine    Füsse  nötig sind, erzielt man eine     Raumersparung     für die Beine der webenden Person, und  kann der Webstuhl für eine bestimmte     Web-          breite    verhältnismässig schmäler sein.

   Für  leichte Arbeit ist der hängende Kamm sehr  geeignet; für schwere Arbeit kann der Kamm  als stehender Kamm verwendet werden, und  zwar dadurch, dass die Enden der Arme dann  in     Osen    24 der     .Seitenrahmen    gelenkig ange  ordnet werden (siehe die strichpunktierte  Linie in     Fig.    1).  



  Der dargestellte Handwebstuhl ist sehr  stabil und kann dennoch nach Gebrauch  zwecks Aufbewahrung oder zum Versand  leicht und schnell auseinander genommen  werden. Der     gekrümmte    Teil 22 der Seiten  rahmen 1, 2, der sich vom Streichband 6     bis     zum Tragbalken erstreckt, ermöglicht es,  den Handwebstuhl in Oberstockwerken un  ter Schrägdächern aufzustellen. Das Ganze  ist auf Holzbalken 2,3 aufgestellt.  



  ach     Herausnahme    des Garnbaumes, des  Tuchbaumes und des weiteren Innenwerkes,  sowie der gegebenenfalls vorhandenen Unter  träger, braucht man nur den Tragbalken,  den Streichbaum und den Brustbaum her-      auszunehmen, damit     die'Teile    zusammen mit  den beiden leichten losen Seitenrahmen in  einem Raum beschränkten Inhalts aufbe  wahrt werden können.  



  Die eisernen Seitenrahmen können ver  chromt oder vernickelt oder ganz aus Alu  minium hergestellt und gegebenenfalls     rohr-          förmig    sein, zwecks Anpassung an moderne  Interieure.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handwebstuhl, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell zwei leichte metallene Sei tenrahmen hat, welche von drei leicht von Hand lösbaren Verbindungsstücken, von wel chen wenigstens das eine vom Streichbaum oder Brustbaum gebildet wird, in gegensei tiger Entfernung gehalten werden. UNTERANSPRüCHE 1. Handwebstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die metallenen Seitenrahmen je ein komplettes Ganzes bilden, derart, dass sie leicht von Hand aufgestellt werden können. Handwebstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die drei Ver bindungsstücke von einem Tragbalken für die Schäfte, dem Streichbaum und dem Brustbaum gebildet werden. .
    Handwebstuhl nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Tragbal ken mit aufstehenden Stiften zur Lage rung von Kettengarnspulen versehen ist.
CH180655D 1933-11-23 1934-11-19 Handwebstuhl. CH180655A (de)

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NL180655X 1933-11-23

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CH180655A true CH180655A (de) 1935-11-15

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CH180655D CH180655A (de) 1933-11-23 1934-11-19 Handwebstuhl.

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