CH180711A - Vorrichtung zum Anfeuchten und Schliessen von Briefumschlägen. - Google Patents

Vorrichtung zum Anfeuchten und Schliessen von Briefumschlägen.

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CH180711A
CH180711A CH180711DA CH180711A CH 180711 A CH180711 A CH 180711A CH 180711D A CH180711D A CH 180711DA CH 180711 A CH180711 A CH 180711A
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CH
Switzerland
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water
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Knecht Hans
Koch Felix
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Knecht Hans
Koch Felix
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M5/00Devices for closing envelopes
    • B43M5/02Hand devices for both moistening gummed flaps of envelopes and for closing the envelopes
    • B43M5/025Hand devices for both moistening gummed flaps of envelopes and for closing the envelopes portable hand tools

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  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Anfeuchten und Schliessen von Briefumschlägen.    Vorrichtungen zum Anfeuchten von Brief  umschlägen, die einen Wasserbehälter und  einen     Anfeuchteschwamm        bezw.    Anfeuchte  filz oder dergleichen aufweisen, sind an sich  bekannt geworden. Dieselben     hatten    aber  den Nachteil,     dass,    abgesehen von der un  regelmässigen     Wasserfüllung,des    Schwammes       etc.,    der auf die gummierten     Klappenränder     des Briefumschlages ausgeübte     Druck    voll  kommen dem Benutzer der     Vorrichtung    über  lassen blieb.

   Ganz nach der Stärke des       Druckes    wurde infolgedessen auch entspre  chend mehr oder weniger Wasser auf die  Gummierung gebracht, das heisst das eine Mal  zu wenig und das andere Mal zu viel. In bei  den Fällen war der hergestellte Verschluss  schlecht, weil entweder die Gummierung  nicht genügend angefeuchtet oder zu stark  aufgelöst wurde. Im letzteren Falle warfen  die Ränder der Umschlagklappe dazu auch  noch sehr gern     Kräusel,    besonders wenn man  die     Klappe    mit. der Hand andrückte.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  ähnliche Vorrichtung, die aber nach dem Er-         findungsgedanken    ein vollkommen gleich  mässiges Anfeuchten der gummierten     Klap-          penränder    bewirkt und ausserdem auch noch  ein     glattes    Andrücken der Klappe ermög  licht.  



  Diese Vorteile werden dadurch erreicht,  dass eine ein Durchziehen .der Briefumschlag  klappe zwischen dem Wasserbehälter und  dem     Anfeuchteorgan,    das den gummierten  Rand der Klappe mit gleichmässigem Druck,  der ein gleichmässiges Anfeuchten der Klappe       ge-v#,ährleistet,    gegen diesen Behälter drückt,  ermöglichende     Führungseinrichtung    vorge  sehen ist, und dass der Wasserzulauf zur       Anfeuchtvorrichtung    durch ein ventilartig  wirkendes Organ regelbar ist und eine zum       Briefklappenandrücken    dienende Fläche an  der Vorrichtung vorgesehen ist.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des mit drei Detailvarianten dargestellt, und  zwar zeigt:       Abb.    1 die Vorrichtung in der einen  Kopfansicht,           Abb.    2 im Längsschnitt mit der ersten  Ausführung des kombinierten     Luftzulass-          und        Wasserauslassventils,          Abb.    3 einen Grundriss des Fusses,       Abb.    4 ein anderes     Luftzulassventil,          Abb.    5 ein drittes,

   gleichzeitig als     Wasser-          auslass    dienendes     Luftzulassventil.     



  Der mit einem     Verschlussfüllstopfen    1  versehene     Wasserbehälter    2 ist mittels  Schraubenbolzen 3 auf dem     schienenartigen     Fuss 4 befestigt, wobei er sieh ausserdem  noch im hintern Teil mit einer Wulst 5 zwi  schen Rippen 6 des Fusses einsetzt. Im     vor-          dern    Teil ist zwischen dem Fuss, der vorn       uc        lieine    abgerundete     gante    7 hat, und  a     'h        noe     dem Wasserbehälter 2 der     Zwischenraum    8  vorgesehen, in .den die     Briefumschlagklappe     eingeführt wird.

   Im Bereiche dieses Schlitzes  hat .der Fuss eine     Vertiefung    9 zum Einlegen  der Filzscheibe 10. Der Boden der Ver  tiefung ist mit konzentrischen Rillen 11 ver  sehen, die an eine längs eines Durchmessers  dieser Rillen verlaufende Längsrille 12 An  schluss haben.

   Dadurch, dass der     gummierte     Rand der     Briefumschlagklappe    zwischen die  ebene Filzscheibe und den     Behälter    zu liegen  kommt und der bisher     übliche        ungleich-          förmige        Fingerdruck    ausgeschaltet, dafür  aber     zwischen    den beiden genannten Teilen  ein gleichmässiger Druck auf den Gummi  rand der genannten Klappe ausgeübt     wird,     findet ein gleichmässiges     Anfeuchten    des  Gummirandes statt.

   Über dem innern Ende  der Rille mündet die     Wasseraustrittsbohrung     des Wasserbehälters 2, die     entweder    nach       Abb.4    dauernd offen ist oder nach     Abb.2     und 5 durch     Ventile    verschlossen werden  kann. Der Fuss hat vorn an einer Seite der  Vertiefung 9 noch eine, mit der Oberkante  der     Filzscheibe    10 abschliessende, nach aussen  abfallende Überhöhung 13,     die    ein Anstossen  der     Briefumschlagklappen    an der Filzscheibe  beim Einschieben der     Klappe    in den Schlitz  8 verhindern soll.

   Dann erstreckt sich in den       Schlitz    noch die Feder 14, welche die Um  schlagklappe an     eine'        Stelle        immer    mit dem  gleichen Druck auf die Filzscheibe 10 drückt  und mit dem     hintern    abgebogenen Ende zwi-    sehen die Rippen 6 eingeklemmt und durch  eine     Nute    15 :der einen Rippe nach vorn in  den Schlitz 8 über ,die Filzscheibe 10 hinweg  geführt und am Ende etwas hochgebogen ist.  



  Das     Lufteinlass-    und     Wasserauslassventil     nach     Abb.    2 besitzt einen einfachen, federnd  hochgedrückten, unten mit einem konischen  Ende versehenen Bolzen 16, der gut schlie  ssend in einer obern und     untern    Bohrung des  Wasserbehälters 2 sitzt und seitlich oben und  unten Nuten 17 und 18 hat.

   Drückt man  den Bolzen 16     hinunter,    so verbindet die  Nute 17 die Aussenluft mit dem Innern -des  Behälters 2, während die Nute 18 den  tropfenweisen     Wa.sserausfluss    in die Rille 1.2  und damit die     Durchfeuchtung    der Filz  scheibe 10 ermöglicht.     Das        Lufteinlassventil     nach     Abb.4    besitzt einen ebenfalls federnd  hochgedrückten Bolzen 19 mit einem     teller-          ventilartigen    untern Ende, wobei ferner der  Bolzen oben in einer Bohrung     bezw.    in einer  Büchse 20 sitzt, die     ihrerseits    seitlich Luft  eintrittslöcher 21 hat.

   Dazu gehört ein ein  faches, unten im Behälter 2 vorgesehenes       Wasseraustrittsloch    22.  



  Das     Lufteintritts-    und     Wasserauslassventil     nach     Abb.    5 weist auch einen federnd hoch  gedrückten Bolzen 23 auf, der in einer  Büchse 24 sitzt. Diese ist     ihrerseits    durch  den Wasserbehälter 2 von oben nach unten  hindurchgeführt     und    hat oben ausserhalb des  Wasserbehälters     Lufteintrittsöffnungen    25,  dann oben     innerhalb    des     Behälters    weitere       Luftaustrittsöffnungen.    26 und unten     Wa.sser-          austrittsöffnungen    27.

   Im übrigen ist der  Bolzen im obern     Teil    ähnlich dem Bolzen 19  ausgebildet, während er sich     mit    dem untern  kolbenartigen, auch mit einem konischen  Ende versehenen Teil dicht in der Büchse 24  führt. Drückt man den Bolzen 23 hinunter,  so kann Luft durch die Bohrungen 2.5 und  26 in den Behälter 2 eintreten und Wasser  durch die Bohrungen 2 7 in die Rille 12  träufeln.  



  Die     Benutzungsweise    des     beschriebenen     Apparates ist     beispielsweise    folgende:  Man fasst den Apparat mit der rechten  Hand und führt ihn unter den     gummierten,         anzufeuchtenden Teil des vorher lose zu  geklappten Briefumschlages, welcher mit der  linken Hand festgehalten wird. Dann ver  schiebt man den Apparat von links nach  rechts, wobei die Feder 14 den gummierten  Rand der     Verschlussklappe    auf die feuchte  Filzscheibe 10 hinunterdrückt. Die an  gefeuchtete     Verschlussklappe    des Umschlages  wird dann mit der flachen Seite des Fusses 4  von oben überstrichen, wodurch der Brief  umschlag fest verschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anfeuchten und Schlie ssen von Briefumschlägen, welche einen Wasserbehälter und ein als Anfeuchter die nendes Organ aufweist, dadurch gekennzeich net, dass eine ein Durehziehen der BrieU Umschlagklappe zwischen dem Wasserbehäl ter und dem Anfeuchtorgan, das den gum mierten Rand .der Klappe mit gleichmässigem Druck, der ein gleichmässiges Anfeuchten der Klappe gewährleistet, gegen diesen Behälter drückt,
    ermöglichende Führungseinrichtung vorgesehen ist und dass der Wasserzulauf zur Anfeuchtvorrichtung durch ein ventilartig wirkendes Organ regelbar ist und eine zum Briefklappenandrücken dienende Fläche an der Vorrichtung vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs einrichtung durch einen Schlitz (8) ge bildet wird, der zwischen dem vordern Teil des Wasserbehälters (2) und einem diesen tragenden, vorn mit einem ab gerundeten Rand (7) ausgerüsteten Fuss (4) frei gelassen ist, ferner dadurch ge kennzeichnet, dass der unten mit einer als Andrüokfläche dienenden Fläche ver sehene Fuss durch einen Schraubenbolzen (3) mit dem Wasserbehälter (2) verbun den ist und mittels Rippen (6) eine Wulst (5) am hintern Teil des Wasser behälters umgreift. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Fuss im Bereich des Schlitzes (8) mit einer Vertiefung (9) zur Einlage einer etwas über den Fuss vorstehenden Filzscheibe (10) versehen ist, und dass ferner die Vertiefung Wasserverteilungsrillen in Gestalt von konzentrischen Rillen (11) und einer längs eines Durehmessers dieser Rillen verlaufenden Längsrille (12) hat, deren hinteres Ende unter dem Wasserausfluss des Wasserbehälters (2) mündet. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Schlitz (8) über der Filzscheibe (10) eine Feder (14) vorgesehen ist, welche die eingeschobene Briefumschlagklappe an einer Stelle auf die Filzscheibe (10) .drückt, um so eine erhöhte Sicherheit für gleichmässige An feuchtung zu erhalten. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wasserzulauf zur Filzscheibe (10) durch einen entgegen der Wirkung einer Feder mit einem Finger hinunterdrückbaren Bolzen (16) reguliert wird, .der mit dem untern Ende über dem hintern Ende der genannten Längsrille (12) steht und durch eine obere und untere Bohrung des Wasser behälters gesteckt ist und ausserdem oben seitlich eine Lufteinlassnute (17), sowie unten ebenfalls seitlich eine Wasseraus trittsnute (18) hat. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der regulierbare Wasserauslauf zur Filzscheibe (10) durch ein oben im Behälter (2) an geordnetes Luftzulassventil (19-21) in Verbindung mit einem dazu gehörigen, unten im Behälter (2) über .dem Ende der genannten Längsrille (12) angeord neten Wasseraustrittsloch (22) gebildet ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass ein als Luftzulassventil wirkender Bolzen (23) in einer Büchse (24) verschiebbar angeordnet ist, die oben ausserhalb und innerhalb des Be hälters (2) Luftein- und -austrittsöff- nungen (25, 26), sowie unten innerhalb des Behälters Wasser an die Längsrille (12) abgebenden Wasseraustrittsöffnun- gen (27) hat, und wobei ferner der Bol- zen im untern Teil als ein sich dicht in der Büchse (24)
    führender Kolben mit konischem Ende ausgebildet ist.
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