CH180719A - Einrichtung zur Bildung eines Notschlittens mit Hilfe von Skiern und Skiausrüstungsgeräten. - Google Patents

Einrichtung zur Bildung eines Notschlittens mit Hilfe von Skiern und Skiausrüstungsgeräten.

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CH180719A
CH180719A CH180719DA CH180719A CH 180719 A CH180719 A CH 180719A CH 180719D A CH180719D A CH 180719DA CH 180719 A CH180719 A CH 180719A
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Switzerland
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Zimmermann Eduard
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Zimmermann Eduard
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/002Stretchers formed of skis or of accessories for skis

Landscapes

  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description


  Einrichtung zur Bildung eines Notschlittens mit Hilfe von Skiern und       Skiausrüstungsgeräten.       Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein  richtung zur Bildung eines     Notselilittens    mit  Hilfe von Skiern und     Skiausrüstungs-          geräten,    welcher zum Transport von infolge  Sturz,     Lawinenverseliüttung        usw.    verletzter  oder     bewusstloser    Personen geeignet ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist     gekenn-          el   <B><I>kn</I></B>  zeichnet durch eine     Reserve-Skispitze    und  eine Skischaufel, die als     zwi'schen    zwei  Skier zu setzende     Distanzstüeke    ausgebildet  sind, wobei die Skischaufel den Skienden zu  unterlegen und mittels dem     Schaufelspiel    mit  denselben zu verbinden ist, ferner gekenn  zeichnet durch eine ausziehbare, an beiden  Enden Ösen aufweisende     Sondierstange,

      -wel  che quer zu den Skiern verlaufend am     auf-          wärtsrauenden        Schaufelstielhalter    mittels an  letzterem befindlichen Halteorganen ange  bracht werden kann, wobei mittels den an  den Skibindungen zu befestigenden, durch  die Ösen der     Sondierstange    zu steckenden,  mittels     Gleitschutzfellen    in mehrfachen Win  dungen zu     umschlingen-den    Skistöcken ein  Lager geschaffen werden kann.

      Es handelt sieh hier also um Aus  rüstungsgegenstände, welche von den an und  für sich unentbehrlichen Teilen, wie     Skistök-          ken,    abgesehen, jeder Skifahrer mit sich füh  ren sollte, und welche mit geringfügiger     Äu-          derung        bezw.    Ergänzungen der allgemein ge  bräuchlichen Gegenstände für diesen speziel  len zusätzlichen Verwendungszweck beson  ders ausgebildet werden können. Man kann  auf diese Weise in kürzester Zeit einen sta  bilen, zuverlässigen Behelfsschlitten mit ein  fachen Mitteln zusammensetzen, auf welchem  die zu     transportierende.Person    in vor- oder  rückwärts liegender Stellung befördert wer  den kann.  



  Die zwischen den beiden Skiern vorn zu  befestigende     Reserve-Skispitze,    welche, wie  auch die Schaufel in üblicher Weise aus  Leichtmetall bestehen kann, ist     zweck-          mässigerweise    so ausgebildet,     dass    ein dritter  Skistock als Deichsel daran befestigt werden  kann, um mit derselben den Schlitten sicher  ziehen, leiten und bremsen zu können.

   Die  als     Querstüek    zum Abstützen der     beidendas         Lager bildenden Skistöcke dienende     La-          winensondierstange    kann am     Scliaufelstiel-          halter    mittels Halteorganen, von denen das  eine     vorteilhafterweise    als Klemmvorrichtung  ausgebildet ist, befestigt werden.  



  Als nicht zur normalen Ausrüstung des  Skifahrers gehörige Teile     müssten    im letzteren  Fall also nur einige leichte Verbindungs  stücke aus Leichtmetall zum Befestigen der  Reservespitze an den beiden Skis zusätzlich  mitgeführt werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung zum Teil  schematisch dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> den     Natschlitten    in Längsansicht  und       Fig.    2 eine Draufsicht desselben;       Fig.   <B>3</B> zeigt in grösserem Massstab einen       Querverbindungsteil    im Längsschnitt, und       Fig.    4 in noch grösserem Massstab eine  Einzelheit hiervon im Längsschnitt;       Fig.   <B>5</B> zeigt die verwendete     Reserve-Ski-          spitze    in Seitenansicht, und       Fig.   <B>6</B> eine Draufsicht der befestigten  Spitze;

         Fig.   <B>7</B> zeigt in grösserem Massstab die Be  festigung einer Deichsel an der     Reserve-Ski-          spitze,    und     -          Fig.   <B>8</B> einen Querschnitt des vordern       Schlittenendes;          Fig.   <B>9</B> zeigt die Befestigung der Ski  schaufel am hintern Schlittenende in     Drauf-          Sicht,   <B>und</B>       Fig.   <B>10</B> eine     Längsansiclit    derselben;

         Fig.   <B>11</B> zeigt eine     Längsausicht    des  Schaufelstiels, und       Fig.    1-2 einen Querschnitt durch das hin  tere     Schlittenende;          Fig.   <B>13</B> einen Querschnitt durch die  Schaufel nach Linie     XIII-XIII    in     Fig.    12,  und       Fig.    14 einen Schnitt durch die     Stiel-          befestigungsstelle    in der Schaufel in grö  sserem Massstab.  



  Der in der Zeichnung dargestellte Not  schlitten weist als Kufen zwei normale Skier  <B>1</B> auf, welche ungefähr um     8kibreite,    von  einander distanziert parallel zueinander be-    festigt sind, und zwar mittels einer am     vor-          dern    Ende zwischengelegten     Reserve-Ski-          spitze    2 aus Leichtmetall und einer am     hin-          tern    Ende befestigten     Skischaufel   <B>3,</B> eben  falls aus Leichtmetall.

   Die     Reserve-Skispitze     2 greift mit ihren seitlichen     Flanselien    2a  unter die     bei-den    -Skier<B>1</B>     (Fig.   <B>5</B> bis<B>8).</B> Mit  tels Flügelschrauben 4 sind     anderselben    Ver  bindungsbügel<B>5</B> befestigt, welche nach zwei  einander entgegengesetzten Seiten heraus  ragen und von welchen<B>je</B> einer einen Ski an  dessen Aussenseite     umfasst.    Jeder Bügel hat  ,einen Längsschlitz     äa,    durch welchen die  Schraube 4 greift, und sein inneres Ende ist  zwischen zwei an der     Reserve-Skispitze     festen -Stiften<B>6</B> geführt,

   so     dass    -der Bügel  der Skibreite entsprechend eingestellt werden  'kann.     Aufdiese    Weise sind die beiden Skis  am     vord-ern    Ende starr miteinander verbun  den.  



  Die Schaufel<B>3</B> hat ein Blatt aus Leicht  metall, welches die bei Skischaufeln.     üblielle     Form aufweist,     und    mit     Verstärkungslängs-          rippen    3a versehen ist, von welchen die bei  den äussern in die Führungshohlkehle der  Skis eingreifen, und dieselben distanziert  halten. Die Schaufel hat einen am Blatt fest  genieteten, aufwärts gebogenen Stielhalter  <B>3 b,</B>     der,durch    zwei Wangen von<B>J-</B>     -förmigem     Querschnitt und vom Blatt weg zunehmen  der Höhe gebildet ist, zwischen welchen der  am Ende mit einem sieh verjüngenden Vier  kant versehene Schaufelstiel 3s eingeklemmt  wird, wenn die Skischaufel als solche ge  braucht wird.

   An beiden Wangen<B>3b</B> sind  seitlich     Osenstücke        3c    angesetzt, von welchen  eines als Klemmstück mit einer     Klem-rn-          schraube    3e ausgebildet ist. Wie     Fig.   <B>9</B> zeigt,  ist der Schaufelstiel 3s quer über die hintern  Skienden gelegt, welche mittels eines Ge  windebolzens mit Flügelmutter<B>3f</B> zwischen  der Schaufel und dem Stiel eingeklemmt  sind.  



  Durch die beiden     Ösenstüeke        3c    ist ein       stabförmiges    Querstück<B>7</B>     hindureUgezogen,     welches an     bei-den    Enden mit Ösen 7a ver  sehen ist.

   Durch diese beiden     Endösen    7a  sind zwei Skistöcke<B>8</B> hindurchgezogen, wel-      ehe mit ihren andern Enden in den Skibindun  gen<B>9</B> festgeschnallt sind, von welchen aus sie  nach hinten etwas ansteigend und     ausein-          andergespreizt    verlaufen.     ITin    beide Stöcke  <B>8</B> sind zwei     Gleitschutzfelle   <B>10</B> in einander  überkreuzenden Windungen gelegt (in     Fig.    2  schematisch gezeichnet) und das Ganze bil  det eine elastische, dank der Spreizung der  Stöcke<B>8</B> genügend breite Rumpfauflage.

    An den Stöcken<B>8</B> kann ein     Se'hwerverlet7-          ter    oder     Bewusstloser    mittels Stricken fest  gebunden werden, so     dass    er nicht herunter  fallen kann.  



  Als Querstück<B>7</B> kann die in     Fig.   <B>3</B> und  4 dargestellte     Lawinensondierstange    dienen,  welche in bekannter Weise     auszielibar    aus  gebildet und an beiden Enden mit den ab  nehmbar     aufgeseUraubten    Ösen 7a versehen  ist. Die drei längsten Gliedstäbe derselben  sind. miteinander verschraubt, wie in     Fig.    4  ,dargestellt, so     dass    einzelne derselben heraus  genommen werden und als verstellbare       Fixierstä,be    bei Knochenbrüchen dienen kön  nen.  



  An der     Reserve-Skispitze    2 kann eine  Scholle<B>11</B> über einer     Vortiefun-,    2a     (Fig.   <B>5</B>  und<B>7)</B> angesetzt und darin ein Skistock oder       Bergstock    12 als Deichsel mittels zweier  Flügelmuttern<B>13</B> befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Bildung eines Not schlittens mit Hilfe von Skiern und Ski- ausrüstungsgeräten, gekennzeichnet durch eine Reserve-Skispitze und eine Skischaufel, die als zwischen zwei Skier zu setzen-de Distanzstücke ausgebildet sind, wobei die Skischaufel den Skienden zu unterlegen und mittels dem Schaufelstiel mit denselben zu verbinden ist, ferner gekennzeichnet durch eine ausziehbare, an beiden Enden Ösen aufweisende Sondierstange, welche quer zu den Skiern verlaufend am aufwärts ragenden Schaufelstielhalter mittels an letz terem befindlichen Halteorganen angebracht werden kann,
    wobei mittels den anden Ski- bindungen zu befestigenden, durch die Ösen der Sondierstange zu steckenden, mittels Gleitschutzfellen in mehrfachen Windungen zu umschlingenden Skistöcken ein Lager ge schaffen werden kann.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung gemäss Patentanspruch, ge- kennzeichnetdurch zwei auf der Reserve- Skispitze in entgegengesetzter Richtung zueinander seitlich herausragende Vorbin- dungsbügel, welche bestimmt sind, über die an der Reserve-Skispitze anliegenden Skier, diese umfassend, gelegt zu werden und zu diesem Zweck an der Reserve-Ski- spitze quereinstellbar mittels Flügel schrauben befestigbar sind. 2.
    Einrichtung gemäss Patentansprueh, da- .durch gekennzeichnet, dass vorn an der Reserve-Skispitze eine Schelle zum Ein stecken eines Stockes als Deichsel mittels Flügelmuttern befestigbar ist.
    <B>3.</B> Einrichtung gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Gewindebolzen mit Flügelmutter, mittels welchen Tei len die Ilintern Shienden zwischen der .denselben unterlegten Skischaufel und deren Stiel eingeklemmt werden können, wobei die Skier durcli in ihre Fülirungs- hohlkehlen eintreten-de Verstärkungsrip pen des Schaufelblattes distanziert gehal ten werden. 4.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, und Unteranspruch. 3,dadurch gekennzeichnet, .dass an den Stielhalterwangen seitliche Osenstücke angebracht sind, von welchen eines als Klemmstück zum Festhalten der durch die beiden Ösen gelegten, als Quer stück dienenden zusammengeschobenen Sondierstange ausgebildet ist. <B>5.</B> Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen<B>3</B> und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die En-dösen der als Querstück dienenden Lawinensondier- stange abnehmbar aufgeseliraubt sind.
CH180719D 1935-04-10 1935-04-10 Einrichtung zur Bildung eines Notschlittens mit Hilfe von Skiern und Skiausrüstungsgeräten. CH180719A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4627636A (en) * 1984-04-10 1986-12-09 Fernand Payraud Monoski converter

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