CH180796A - Wechselrichter zur Erzeugung hoher Frequenzen. - Google Patents

Wechselrichter zur Erzeugung hoher Frequenzen.

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CH180796A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Wechselrichter zur Erzeugung hoher Frequenzen.    Bekanntlich kann die Frequenz eines mit       (ritter(Testeuerten    Dampf- oder     Gasentla-          dun--sstrechen    arbeitenden Wechselrichters  nicht beliebig gesteigert werden, sondern es  gibt für jeden Wechselrichter eine Grenz  frequenz, bei der er kippt.

   Diese Tatsache  findet ihre Ursache hauptsächlich in den       Entionisierungsschwierigkeiten    in den     Eut-          ladun--sstrecken,    die vor allem darin be  stehen,     dass    bei höheren Frequenzen die Ano  denspannung wiederkehrt, bevor die     Ionen-          beladung    der Entladungsstrecke schon wie  der so weit abgeklungen ist,     dass    das Gitter  auch bei relativ hoch negativer     Vorspannung     den Einsatz einer neuen Entladung verhin  dern kann.  



  Es sind nun Anordnungen bekannt ge  worden, bei welchen mindestens drei Wech  selrichter in Reihenanordnung derart kom  biniert werden,     dass        aufeinanderfolgende     Halbwellen des erzeugten Wechselstromes in  verschiedenen Einheiten entstehen derart,       dass    der Speicherkondensator jedes Einzel-         wechselrichters    nach der Ladung     bezw.    der  Entladung jeweils über mindestens eine volle  Periode der erzeugten     Wechselspannung    hin  weg seine Spannung behält und damit die  an den Elektroden der gerade gelöschten  Entladungsstrecke auftretende Anodenspan  nung für die gleiche Zeit unter dem Wert  der     Brennspannung    bleibt,

   eine Zündung also  nicht einsetzen kann. Eine solche Vergrösse  rung der zur     Entionisierung    verfügbaren  Zeit ist beim Wechselrichter in Parallelan  ordnung infolge der Eigenart seiner Schal  tung nicht möglich. Infolgedessen schien es  zunächst so, als sei eine Steigerung der Fre  quenz des     Parallelwechselrichters    in einer der  eben beschriebenen Art entsprechenden  Weise nicht möglich.

   Denn wenn beispiels  weise zwei     Parallelwechselriehter    in Parallel  schaltung so betrieben werden sollen,     dass          aufeinanderfolgende    Halbwellen nicht vom  gleichen Wechselrichter übernommen wer  den, so wird trotzdem an jeder Entladungs  strecke sofort während der ersten Halb-           periode    nach der Löschung die, Anodenspan  nung auf Werte ansteigen, die nach den bis  herigen Anschauungen zur Wiederzündung  der     Entladungsstreche    und damit zum     Kurz-          schluss    des Wechselrichters führen müssen.  



  Es wurde nun aber durch Messungen  festgestellt,     dass    die zum     "Freiwerden    des  Gitters" notwendigen Zeiten, das heisst die  Zeiten, welche vor dem Wiederauftreten     po-          siiiver    Anodenspannung verstreichen müssen,  wenn eine     praktiseli    tragbare negative     Vor-          spannung    zur Verhinderung eines Entla  dungseinsatzes ausreichen soll, kleiner sind  als die Zeiten, die sich rechnungsmässig aus  der     Grenzfrequenz    eines mit den gleichen  Entladungsstrecken und mit den gleichen  Gitterspannungen betriebenen normalen  Wechselrichters ergeben.

   Als Ursache dieser  scheinbaren Unstimmigkeit wurde festge  stellt,     dass    die Erreichung der     Freiwerdezeit     allein noch nicht ausreicht, um einen stabilen       Wechselrichterbetrieb    zu ermöglichen.

   Viel  mehr     muss    auch dafür gesorgt werden,     dass     die     gewünsellte    Neuzündung stabil erfolgt;  und eben diese Neuzündung ist es, die  durch den     Entionisierungsvorgang    auch nach  der Erreichung der     Freiwerdezeit    noch  derart     beeinflusst    werden kann,     dass    ein       Wechselrichterbetrieb    mit der gewünschten  Frequenz unmöglich wird. Das bedeutet aber,       dass    die durch die     Freiwerdezeit    gegebene       nattirliche        Frequenzgrenze    höher liegt als  die praktisch erreichbare.

    



  Erfindungsgemäss wird nun diese Er  kenntnis zum Aufbau einer Anordnung be  nutzt, welche auch mit dem     Parallelwechsel-          richter    und allen seinen Vorzügen (zum Bei  spiel leichtere     Spannungs-    und     Frequenzrege-          lung,    Arbeitsmöglichkeit bei allen Belastun  gen) eine Steigerung der Frequenz erlaubt  und den     Parallelwechselrichter    bis zu seiner  "natürlichen     Frequenzgrenze"    auszunützen  gestattet.  



  Aufbau und Wirkungsweise sollen an  hand der in den     Abb.   <B>1</B> bis<B>5</B> dargestell  ten Ausführungsbeispielen gezeigt werden. In       Abb.   <B>1</B> ist ein mit vier     Entladungssfrecken     arbeitender     Doppelwechselrichter    in Parallel-         anordnung    dargestellt.

   Man kann sich die  Schaltung zunächst aufgebaut denken aus  zwei Wechselrichtern<B>1</B> und     '-)    in Parallel  anordnung, mit dem Unterschied,     dass    statt  der     Wechselrichtertransformatoren    mittel  angezapfte Drosseln<B>13</B>     bezw.   <B>23</B> vorgesehen  sind und     dass    die zwischen die Anoden der  Entladungsstrecken<B>11</B> und 12     bezw.    21 und  <B>22</B> eingeschalteten Kondensatoren<B>10</B>     bezw.     20 nicht mehr die Funktion von Löschkapa  zitäten zu erfüllen haben, sondern unter Um  ständen sogar entbehrlich sind.

   Die     Mittel-          anzapfungen    der Drosseln<B>13</B>     bezw.   <B>23</B> sind  mit der Primärwicklung<B>31</B> des     Wechsel-          richtertransformators   <B>3</B> und dem zu dieser  parallel geschalteten     Löschkondensator    4 ver  bunden.

   Das Gleichstromnetz<B>7</B> ist mit dem  positiven Pol über die     iGleichstromdrossel   <B>5</B>  mit der     Mittelanzapfung    der     Wichlung   <B>31</B>  verbunden, während das Wechselstromnetz       bezw.    der     Wechselstromverbraucher    an die  Wicklung<B>32</B> des Transformators<B>3</B> ange  schlossen wird. Jedes Steuergitter der Ent  ladungsstrecken<B>11,</B> 12,     21,        22    ist über einen  Widerstand 14,<B>15,</B> 24     bezw.   <B>25</B> an die  Anode einer     Entladungsstreeke    der jeweils  andern     Wechselrichtergruppe    angeschlossen.

    Die Entnahme dieser Steuerspannungen kann  gegebenenfalls auch     transformatorisch    erfol  gen. Weiter sind die Gitter jeder Gruppe von  Entladungsstrecken getrennt über<B>je</B> eine  Parallelanordnung von Widerstand<B>16, 17</B>       bezw.   <B>26, 27</B> und Kondensator<B>18, 19</B>     bezw.     <B>28, 29</B> mit<B>je</B> einem Ende einer dritten  Wicklung<B>33</B> des Transformators<B>3</B> verbun  den, deren Mittelpunkt, gegebenenfalls über  eine     Gittervorspannungsquelle   <B>6,</B> mit den an  den Minuspol des Gleichstromnetzes<B>7</B> an  geschlossenen Kathoden der Entladungs  strecken verbunden ist.  



  Um die Wirkungsweise der Anordnung  -näher zu betrachten, sei zunächst voraus  gesetzt,     dass    die Kondensatoren<B>10</B> und<B>9-0</B>  fehlen, und angenommen,     dass    die     Eintla-          dungsstrecke   <B>11</B> gerade brenne. Durch die       Transformatorwicklung    der     Induktivitäten     <B>13</B> und<B>31</B>     erhalien    die     recliten    Enden der       Wicklungen   <B>13</B>     bezw.   <B>31</B> und damit die Ano-      den der Entladungsstrecken<B>12), 21</B> und 22  relativ hohes positives Potential.

   Wegen der  Verbindung mit diesen Anoden werden die  Kondensatoren<B>18, 19</B> und<B>28</B> sieh aufzu  laden suchen. Die     Wieklung   <B>33</B> des Transfor  mators<B>3</B> ist nun derart geschaltet,     dass    die in  ihr erzeugte Spannung in dem betrachteten       Auvenblick    im Gitterkreis des Wechsel  richters<B>1</B> als negative, in dem des Wechsel  richters<B>'22</B> als positive     Gitterzusatzspan-          nung    auftritt.

   Bei geeigneter Bemessung die  ser Spannungsamplitude, sowie der Zeitkon  stanten der     Kondensatorladungskreise    kann  man daher erreichen,     dass,    solange Rohr<B>11</B>  brennt, das Gitterpotential der Entladungs  strecke 21 stets um soviel höher liegt als das  der Strecke 12,     dass    die Strecke 21 zuerst  zündet und vermöge des Kondensators 4 das  Rohr<B>11</B><I>löscht.</I>  



  Die eben beschriebenen Vorgänge spie  len sich nun in entsprechender Weise zwi  schen dem Rohr 21 und dem Rohr<B>12</B> ab,  dann zwischen 12 und 22, dann zwischen 22  -Lind<B>11,</B> worauf der Vorgang von neuem be  ginnt. Vom Zünden des Rohres<B>11</B> bis zum  Löschen des Rohres 22 vergehen zwei volle  Perioden des erzeugten Wechselstromes, wo  bei jedes Rohr der Gruppe<B>1</B> mit jedem Rohr  der Gruppe 2 zusammen in wechselnder Auf  einanderfolge als     ParalleIwechselrichter    ar  beitet, und zwar zusammen mit dem Trans  formator<B>3</B> und dem Kondensator 4.

   Dadurch  wird erreicht,     dass    jeweils zwei     aufeinander-          folgende    Halbwellen gleichen     Vorzeichens     von verschiedenen, zur gleichen Phase der       Weehselspannung    gehörigen Entladungs  strecken übernommen werden.

   Die     Gruppeft     <B>1</B> und 2 können als mit der halben Frequenz  arbeitende, mit<B>90 '</B> Phasenverschiebung ge  steuerte Wechselrichter angesehen werden,  die jedoch keine üblichen,     Wechselrieliter     mehr sind, insofern, als die     Lichtbogen-          löschung    durch ein aussen liegendes Element  4 erfolgt und die Drosseln<B>13</B>     bezw.   <B>23</B> in  erster Linie den Zweck haben, ein richtiges  Arbeiten der Gittersteuerung zu gewähr  leisten.

   Falls die Kondensatoren<B>10</B>     bezw.    20  vorgesehen sind, sind sie so zu bemessen,     dass       nach der Zündung eines Rohres (zum Bei  spiel<B>11)</B> die Spannung an der Anode des  andern Rohres der gleichen Gruppe 12 rasch  genug ansteigt,     dass    die Gitterspannung des       nächstzuzündenden    Rohres 21 den Entla  dungseinsatz so zeitig bewirken kann,     dass     keine Gefahr einer     Vorzündung    des Rohres  12 der ersten Gruppe besteht, die ein Ver  sagen des Wechselrichters zur Folge hätte.

    Die Kondensatoren können gegebenenfalls  auch zusammen mit den Drosseln derart  bemessen werden,     dass    sie einen     Sc'hwin-          gungskreis    der gewünschten     Eigenfrequenz,     (nämlich
EMI0003.0030  
   der erzeugten Frequenz, wenn n  die Zahl der Entladungsstrecken<B>je</B> Gruppe  ist), bilden, dem dann die Steuerspannung  für die andere Gruppe von     Entladungsstrek-          ken    entnommen wird.  



  Der Gegenstand der Erfindung     lässt    sich  auch durch eine einfache Anordnung ver  wirklichen, wie sie in dem     Ausfülirungs-          beispiel    der     Abb.    2 unter Benutzung eines  vierarmigen Entladungsgefässes mit Queck  silberkathode dargestellt ist. Übereinstim  mende Teile sind in     Abb.   <B>1</B> und 2 gleich be  ziffert. Der positive Teil des Gleichstrom  netzes<B>7</B> ist wie in     Abb.   <B>1</B> mit dem Trans  formator<B>3</B> verbunden; an den Transformator  sind jetzt aber jeweils zwei Anoden<B>11</B> und  12     bezw.    21 und 22 unmittelbar angeschlos  sen, das heisst die entsprechenden Arme sind  unmittelbar parallelgeschaltet.

   Die Kathode  des Entladungsgefässes liegt am negativen  Pol des Netzes<B>7,</B> die Erregeranoden<B>70, 71,</B>  deren Schaltung nicht näher angegeben ist,  werden in bekannter Weise mit einer Er  regerspannung versorgt. Der     Wechselrichter     ist in diesem Falle fremdgesteuert. Es ist  eine     Gitterwechselspannungsquelle   <B>9</B> vorge  sehen, deren zwei Wicklungen<B>91</B> und<B>92</B>  zwei<B>um 90,</B> phasenverschobene     Spannuu-          gen        lieiern,    vorzugsweise solche spitzer Wel  lenform zur Erzielung eines genauen Ent  ladungseinsatzes.

   Die Wicklungen<B>91</B> und<B>92</B>  sind mittelangezapft und die Mittelpunkte  mit den Enden der dritten Wicklung<B>33</B> des  Transformators<B>3</B> verbunden, dessen Mittel-           punkt    über eine     Gleichvorspannung   <B>6, 60</B> an  die Kathode des Entladungsgefässes<B>100</B> an  geschlossen ist. Die Enden<B>je</B> einer Wick  lung<B>91</B>     bezw.   <B>92</B> sind, gegebenenfalls über       Strombegrenzungswiderstände    41 und 42       bezw.   <B>51</B> und<B>52</B> jeweils mit den Gittern  zweier hinsichtlich der Anoden parallel  geschalteter Arme<B>11</B> und 12     bezw.    21 und       22    verbunden.

   Den Gittern wird also eine  Spannung zugeführt, die sich unter der nur  bedingt zutreffenden Annahme rein     sinus-          förmiger    Teilspannungen aus den Kurven der       Abb.   <B>3</B> ergibt. In     Abb.   <B>3</B> ist ei die Gitter  gleichspannung und e", die dem Transfor  mator<B>3</B> entnommene Spannung mit der ge  wünschten Frequenz, während     eg,    und     e92     die von der Spannungsquelle<B>9</B> gelieferten  Spannungen der halben Frequenz sind. Die  vier verschiedenen     Gitterspannungskurven     sind nach den vier Entladungsstrecken be  ziffert, deren Gittern sie zugeführt werden.

    Es ist beispielsweise<U>angenommen,</U>     dass    der  Entladungseinsatz in jedem Arm bei     Errei-          eliung    des     Gitterpoteiitials    Null erfolge. Die  mit dieser Annahme eingezeichneten     Zünd-          punkte   <B>Z:,</B>     zIt,   <B>Z",</B> Z, liegen gegeneinander  jeweils um<B>180 '</B> der erzeugten Frequenz       phasenverselioben,    und während zweier voller  Perioden wird in jeder Entladungsstrecke nur  einmal die     Zündbedingung    erfüllt.  



  Allgemein ausgedrückt werden also in  jeder Phase die     n-Entladungsstrecken    jeder  Gruppe durch     n-Gitterspannungen    gesteuert,  welche gegeneinander um
EMI0004.0026  
   in der Phase  verschoben sind und eine Frequenz besitzen,  die gleich
EMI0004.0027  
   der zu erzeugenden Frequenz  ist. Die Steuerung erfolgt dabei derart,     dass     die an den Entladungsstrecken der einen  Gruppe als positiv scheinende Gitterspan  nungen an den entsprechenden Entladungs  strecken der andern Gruppe ein negatives  Gitterpotential erzeugen und umgekehrt.  



  Die in     Abb.    4 dargestellten Kurven von  Strom a und Spannung<B>b</B> einer Entladungs  strecke, beispielsweise des Armes<B>11,</B> zeigen,       dass    jeder Arm nur während höchstens einer    Halbperiode der erzeugten     Wechselspannung          c    brennt und dann drei Halbperioden lang  gesperrt ist.

   Da etwa eine Halbperiode nach  dem Löschen dieser Entladungsstrecke<B>11</B>  jeweils die zu ihr parallel geschaltete 12 zur  Zündung gebracht wird (gestrichelte Strom  kurve a'), sieht die Kurve<B>b</B> der Anodenspan  nung des Armes<B>11</B> genau so wie die des  Armes 12 aus und unterscheidet sieh nicht  von der Kurve, die auftreten würde, wenn  statt<B>11</B> und 12 nur eine einzige Entladungs  strecke mit doppelt so schneller Aufeinander  folge die Stromstösse übernähme.  



  Gerade in der Kurve<B>b</B> der     Abb.    4 ist  deutlich zu erkennen,     dass    bei den beschrie  benen Anordnungen keine Erleichterungen  der     Entionisierungsbedingungen    hinsichtlich  der Anodenspannung auftreten. Die Erleich  terung liegt vielmehr lediglich darin,     dass     kurz nach dem Löschen noch keine Neuzün  dung verlangt wird, sondern erst eine Pe  riode später.  



  Diese Verhältnisse sind in     Abb.   <B>5</B> an  deutungsweise dargestellt. Kurve a stellt  hier die Anodenspannung einer Entladungs  strecke dar. Bis zur Zeit t,     hat    eine Entla  dung gebrannt, die im     Meinent    t, durch       Löschkondensator    gelöscht worden ist. Das  Anodenpotential springt demzufolge auf ne  gative Werte, um darauf mit fortschreiten  der Umladung des Kondensators wieder po  sitiv zu werden.

   Ausgehend von der nor  malen     Zündcharakteristik        Vg.   <B><I>f</I></B><I> (Va)</I> der  Entladungsstrecke (mit     Vgz        #Gitterzünd-          potential    beim     Anodenpotential        Va,    bezogen  auf die Kathode), deren Verlauf in     Abb.    5a  dargestellt ist, ergäbe sieh ein zeitlicher Ver  lauf des "statischen     Gi-HPrzündpotentials"     nach Kurve<B>b,</B> deren Existenz im Augenblick  t, beginnt.

   Da jedoch bis dahin die     Raum-          Iadung    in der Entladungsstrecke noch nicht  abgeklungen ist, kann das Gitter zu den  Zeiten kurz     nacli    t. nur durch bedeutend  negativere Potentiale gesperrt werden.

   Die  tatsächliche kritische     Gitterpotentialkurve     liegt also tiefer als die statische, nähert sieh  dieser jedoch mit der Zeit, das heisst mit zu-      nehmender     Entionisierung,        asymptotisch    an  und wird beispielsweise durch Kurve     c        dar-          ,gestellt.    Bei diesem Verlauf und in     An-          betra,

  cht    der in Frage kommenden kurzen  Zeiten ist etwa in dem durch die     Schraffur     an     edeuteten    Zeitabschnitt kein stabiler       ZD     Schnitt der     Gitterspannungskurve    mit der  Kurve     C    erzielbar, weil die hierzu notwendige  Steilheit nicht mehr mit genügender Präzi  sion     bezw.    überhaupt schwer zu erhalten ist.

    Ist zum Beispiel<B>d</B> ein<B>Stück</B> der     Gitterspan-          nungskurve,    so leuchtet ein,     dass    eine kleine,  zufällige Erhöhung des Gitterpotentials dazu  führen kann,     dass    die Kurven c und<B>d</B> sich  nicht nur im Punkt     Pl,    sondern auch bei P2,  und zwar instabil schneiden, und somit der  Wechselrichter kippt.

   Abgesehen davon<U>ist,</U>       Nei-,un-    der Kurve<B>d</B> als grösstmögliche       kl        el     Steilheit angenommen, eine stabile Wieder  zündung frühestens zur Zeit t, möglich und  damit die Frequenz nach oben enger     be-          2,        Crenzt,        als        technisch        noch        möglich        wäre.     



  Diese Nachteile sind in einer Anordnung,  wie sie durch die     Abb.   <B>1</B> und 2 beispiels  weise dargestellt wird, vermieden. Wie aus       Abb.   <B>5</B> hervorgeht, ist die tatsächliche     "kri-          tische        Gitterpotentialkurve"        c    nach drei  Halbperioden, das heisst wenn     glei'che    Ent  ladungsstrecke wieder stabil zündbar sein  soll, schon so weit an die     "statische        Zünd-          potentialkurve"   <B>b</B> herangekommen,

       dass    auch  mit einem wenig steilen Anstieg der     Gitter-          spannungskurve    eine stabile Zündung der  Entladungsstrecke möglich ist, selbst in Be  reichen, welche (in der entsprechenden Pe  riode) dem Zeitraum     t-#,   <I>t,</I> aus<B>Ab. 5</B> ent  sprechen.  



  Der Erfindungsgegenstand erlaubt aber  ausserdem noch eine besondere Steigerung  der Frequenz durch vollständige Ausnutzung  der Eigenschaften     hochentionisierender    Git  ter, die an sieh vorteilhaft verwendet wer  den, um den Anfangsast der Kurve     c          (Abb.   <B>5)</B> nicht allzu tief nach negativen Po  tentialen zu drücken. Bekanntlich erhöhen  nämlich stark     entionisierende    Gitter merk  lich die Brennspannung und erwärmen sich  daher in der brennenden Entladung stark.

      Insofern diese Erwärmung die Grenze dar  stellt für das den Gittern zumutbare     Eutioni-          sierungsmass,    so kann dieses Mass bei der vor  liegenden Anordnung bei gleicher zulässiger  Erwärmung gesteigert werden, da der ein  zelne Arm     bezw.    die einzelne Entladungs  strecke ja     thermiseh    entlastet wird.

   Das be  deutet,     dass        nocl-i    stärker     entionisierende    Git  ter eingebaut werden können, um eine noch       küzere        Freiwerdezeit    zu erreichen, oder um  bei gleicher     Freiwerdezeit,    das heisst gleicher  Lage der Kurve     c        (Abb.   <B>5),</B> eine Leistungs  steigerung zu     erzieleu.     



  Der Erfindungsgedanke kommt somit  vor allem für Entladungsgefässe mit stark       entionisierenden,    das heisst engmaschigen  und grossflächigen Gittern zur Anwendung  und erlaubt damit unter Umständen eine  Verkürzung der     Freiwerdezeit,    die beim nor  malen     Parallelwechselrichter    unmöglich wäre  wegen der zu starken Erwärmung. Er ist im  übrigen nicht beschränkt auf Parallelschal  tung von<B>je</B> zwei Armen. Es können auch  mehr als zwei Entladungsstrecken für die  Erzeugung     aufeinanderfolgender    gleichnami  ger Halbwellen verwendet werden.

   Im allge  meinen werden jedoch zwei Zweiergruppen  von Entladungsstrecken genügen, da nach  drei Halbperioden meist die Kurve     c          (Abb.   <B>5)</B> bereits flach genug verläuft, um       ein &     stabile Zündung zu     gewährleisteu.        Das     bedeutet hinsichtlich des Aufbaues und der  Kosten einen Vorzug gegenüber den eingangs  erwähnten Anordnungen mehrerer     Reihen-          wechselrichter,    bei denen mindestens sechs       Eutladungsstrecken    benötigt werden.  



  Ein weiterer Vorteil ist darin zu er  blicken,     dass    die vorliegende     Auordnung     ohne weiteres die Zusammenfassung sämt  licher Entladungsstrecken, auch bei Schal  tungen zur Erzeugung mehrphasiger hoch  frequenter Wechselspannungen, in einem ein  zigen Gefäss mit gemeinsamer Kathode er  laubt, beispielsweise einem Glasgefäss mit       Quecksilberkathode    (siehe     Abb.    2).  



  Statt der beschriebenen Arten der Gitter  steuerung kann     natürlicli   <B>jede</B> geeignete be-      kannte Art, beispielsweise unter Verwen  dung gesättigter Drosseln     usf.,    zur Anwen  dung gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselrichter zur Erzeugung hoher Frequenzen, bei dem aufeinanderfolgende, gleichnamige Halbwellen des erzeugten Wechselstromes von verschiedenen Entla dungsstrecken übernoTnTnen werden, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Phase der Wechselspannung<B>je</B> zwei Gruppen von je weils mindestens zwei bezüglich der Haupt stromkreise parallel liegenden Entladungs strecken vorgesehen und nach Art eines Wechselrieliters in Parallelanordnung ge schaltet sind, und dass die Entladungs strecken innerhalb jeder Gruppe derart ge steuert werden,
    dass sie einander in der Stromführung aufeinanderfolgender gleich namiger Halbwellen zyklisch ablösen. IINTERANSPRüCIEE: <B>1.</B> Wechselriellter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Entla- clungsstrecken einer Gruppe hinsichtlich ihrer Kathoden bezw. Anoden unmittel bar miteinander verbunden sind.
    2. Wechselriehter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kathoden der Entladungsstrecken einer Gruppe unmittelbar, die Anoden über nach Art von Strointeilern geschaltete Drosseln miteinander verbunden sind. <B>3.</B> Wechselrichter nach Patentanspruch und Unteranspruch. 2, dadurch gekennzeich net, dass parallel zu den Drosseln im -Anodenkreis der Entladungsstrecken Kondensatoren angeordnet sind.
    4. Wechselrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in jeder Phase die n-Entladungsstrecken jeder Gruppe durch n um EMI0006.0025 in der Phase verschobene Gitterspannungen spitzer Wellenform und einer Frequenz, die gleich EMI0006.0026 der zu erzeugenden Frequenz (f) ist, derart ge steuert werden, dass die an den Entla dungsstrecken der einen Gruppe als po sitiv erscheinenden Gitterspannungen an den entsprechenden Entladungsstrecken der andern Gruppe ein negatives Gitter potential erzeugen und umgekehrt.
    <B>5.</B> Wechselrichter nach Patentanspruc'h, da durch gekennzeichnet, dass die Gitter selbstgesteuert sind. <B>6.</B> Wechselrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gitter fremdgesteuert sind. <B>7.</B> Wechselrieliter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der #Gitterspannung eine Span nung der erzeugten Frequenz überlagert wird.
    <B>8.</B> Wechselrieliter nach Patentanspruc'h und Unteransprüchen 4 und<B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die überlagerte Gitter spannung dem WechselrieUter entnom men wird. <B>9.</B> Wechselrichter nach Patentanspruell und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Steuerspannung mit der Frequenz EMI0006.0043 jeweils für die eine Gruppe von Entladungsstrecken dem aus Ent- ladungsstrechen und Drosseln bestehen den System der andern Gruppe entnom men wird.
    <B>10.</B> WechS*elriellter nach Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass die Anoden ströme der einzelnen Entladungsstrecken Seliwingungskreise <B>(10, 13</B> bezw. 20,<B>23</B> in Abb. 2) anstossen, deren Eigenfre quenz gleich EMI0006.0052 der Frequenz des er zeugten Wechselstromes ist, und denen die Steuerspannung für<B>je</B> ein Gefäss der jeweils andern Gruppe<U>entnommen</U> wird.
    <B>11.</B> WechselricItter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass grossflächige und engmaschige Gitter vorgesehen sind, deren Entionisierungsmass den für nor male Weehselric'hter der verlangten Lei stung zulässigen Wert überschreitet. 1,2. Wecliselriehter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sämtliche Entladungsstreeken in einem Entla- dungsgefäss mit gemeinsamer Kathode vereinigt sind.
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