CH181146A - Laufrad für Schienenfahrzeuge, bei welchem die Nabe, die Felge und der die beiden Teile miteinander verbindende Radteil aus einem Stück bestehen. - Google Patents
Laufrad für Schienenfahrzeuge, bei welchem die Nabe, die Felge und der die beiden Teile miteinander verbindende Radteil aus einem Stück bestehen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B3/00—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
- B60B3/02—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body with a single disc body integral with rim
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Description
Laufrad für Schienenfahrzeuge, bei welchem die Nabe, die Felge und der die beiden Teile miteinander verbindende Radteil aus einem Stück bestehen. Die Erfindung erstreckt sich auf ein Lauf rad für Schienenfahrzeuge, bei welchem die Nabe, die Felge -und der die beiden Teile miteinander verbindende Radteil aus einem Stück bestehen und der letztgenannte Rad teil in Achsialebenen liegende Querschnitte aufweist, die nach einer Wellung verlaufen. Dabei kann das Laufrad sowohl ein Schei benrad, als auch ein Speichenrad sein. Bisher herrschten über die Verformung derartiger Räder im Betriebe keine zutreffen- den Vorstellungen, so dass solche Räder recht ungünstig, und zwar mit verhältnismässig dicker Wandstärke des die Nabe und die Felge verbindenden Radteils ausgeführt wur den. Dieser Teil des Rades wurde im all gemeinen so ausgeführt, dass die Wand stärke von der Felge nach der Nabe hin zunahm. Diese bisher üblichen Ausführungen konnten zwar für den bisherigen Bahnbetrieb noch genügen, doch ergaben sich beim Über gang zum Schnellverkehr und beim Bestreben nach Verminderung der unabgefederten Mas sen unüberwindliche Schwierigkeiten; denn wegen der Vergösserung der Geschwindig keiten nehmen die Kräfte, welche schlagartig an den Radkränzen angreifen, ausserordent lich zu. Die Erfindung beruht auf der Erkennt nis, dass Räder mit einem Felge und Nabe miteinander verbindenden, im Radialschnitt gewellten Radteil sich infolge der am Rad kranz angreifenden, parallel zur Achse wir kenden Kräfte im Bereich des Scheitels der Wölbung am meisten verformen. Wird nun erfindungsgemäss die Wandstärke des die Nabe mit der Felge verbindenden Radteils im Bereich des Scheitels der Wölbung am grössten gewählt, und nimmt sie von diesem Bereich auf die Nabe und auf den Felgen kranz zu ab, so ist die günstigste Ausnutzung des Werkstoffes gewährleistet. Eine solche Radform besitzt einerseits eine hohe Ela stizität in radialer Richtung, die mit Rück- sieht auf eine sichere Schrumpfverbindung zwischen Felge und Reifen, sowie auf eine ebenso sichere Pressverbindungzwischen Achse und Nabe von grösster Bedeutung ist, ander seits eine erhebliche Standfestigkeit gegen die in achsialer Richtung am Radumfang wirkenden Kräfte. Diese Eigenschaften ge statten, die Wandstärke des die Nahe mit der Felge verbindenden Radteils an sich gering zu wählen und damit an Gewicht zu sparen. Die Zeichnung zeigt als Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes ein Schei benrad. Der zwischen Felge 1 und Nabe 2 befind liche scheibenartige Teil 3, welcher im Ra dialschnitt wellenförmig durchgebogen ist, besitzt im Bereich des Scheitels 4 der Wöl bung die grösste Dicke, die von da nach Felge und Nabe allmählich abnimmt. Die Federwirkung des die Felge mit der Nabe verbindenden Radteils kann noch durch verschiedene andere Massnahmen unterstützt werden: einmal dadurch, dass man der Nabe und der Felge eine möglichst geringe Wand stärke gibt und ferner durch die Wahl eines Werkstoffes von entsprechender Streckgrenze. Die Standfestigkeit des Rades kann dagegen dadurch erhöht werden, dass man den Ansatz des die Felge mit der Nabe verbindenden Radteils an der Nabe und eventuell auch an der Felge so ausbildet, dass er in einem zum Radumfang konzentrischen Schnitt ebenfalls gewellt verläuft, wie es die Abbildung für den Ansatz der Scheibe an der Nabe zeigt. Die Erfindung kann sowohl Anwendung finden bei Rädern, bei denen der Radreifen durch Schrumpfen auf der Felge befestigt wird, als auch bei solchen, bei denen er von vornherein an der Felge vorhanden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Laufrad für Schienenfahrzeuge, bei wel chem die Nabe, die Felge und der die beiden Teile miteinander verbindende Radteil aus einem Stück bestehen und der letztgenannte Radteil in Achsialebenen liegende Querschnitte aufweist, die nach einer Wellung verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des die Nabe und die Felge miteinander verbindenden Radteils im Bereich des Scheitels der Wellung am grössten ist und von da gegen die Nabe und die Felge zu abnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH181146T | 1935-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH181146A true CH181146A (de) | 1935-11-30 |
Family
ID=4430545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181146D CH181146A (de) | 1935-01-14 | 1935-01-14 | Laufrad für Schienenfahrzeuge, bei welchem die Nabe, die Felge und der die beiden Teile miteinander verbindende Radteil aus einem Stück bestehen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181146A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0111212A3 (en) * | 1982-12-07 | 1984-11-07 | Krupp Stahl Ag | Lightweight railroad wheel |
| EP1435322A3 (de) * | 2003-01-03 | 2004-11-10 | Italtractor Itm S.P.A. | Rad, insbesondere für Kettenfahrzeuge |
-
1935
- 1935-01-14 CH CH181146D patent/CH181146A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0111212A3 (en) * | 1982-12-07 | 1984-11-07 | Krupp Stahl Ag | Lightweight railroad wheel |
| EP1435322A3 (de) * | 2003-01-03 | 2004-11-10 | Italtractor Itm S.P.A. | Rad, insbesondere für Kettenfahrzeuge |
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