CH181554A - Vorrichtung an Kinovorführungsapparaten zur Verhinderung einer Beschädigung beziehungsweise Entzündung des Films. - Google Patents

Vorrichtung an Kinovorführungsapparaten zur Verhinderung einer Beschädigung beziehungsweise Entzündung des Films.

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CH181554A
CH181554A CH181554DA CH181554A CH 181554 A CH181554 A CH 181554A CH 181554D A CH181554D A CH 181554DA CH 181554 A CH181554 A CH 181554A
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CH
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film
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housing
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Percy Johnson Arthur
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Percy Johnson Arthur
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/18Fire preventing or extinguishing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description


  Vorrichtung an     Kinovortührungsapparaten    zur Verhinderung einer Beschädigung  beziehungsweise Entzündung des Films.    Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung an     Kinovorführungsapparaten    zur  Verhinderung einer Beschädigung     bezw.     Entzündung des Films, welche eine vorne  und hinten mit durchsichtigen Wänden ver  sehene, eine Kühlflüssigkeit enthaltende  Kammer aufweist, die zwischen Projektions  lichtquelle und Film angeordnet ist und mit  einem mit Kühlflüssigkeit gefüllten, zur  Speisung der Kammer bestimmten Behälter  in Verbindung steht, wobei Mittel vorgese  hen sind, die es ermöglichen, die Flüssigkeit  auf einer solchen Temperatur zu halten,

   dass  eine Kondensation von Luftfeuchtigkeit an  den Aussenflächen der genannten durchsich  tigen Wände der Kammer vermieden wird,  und ferner Mittel vorgesehen sind, um Kühl  luft zu dem jeweils dem Projektionslicht  ausgesetzten Abschnitt des Films zu führen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung  dargestellt, und zwar zeigt:         Fig.    1 eine     perspektivische    Ansicht der  ersten Ausführungsform,       Fig.    2 einen Schnitt derselben in grösse  rem     Massstabe,          Fig.    3 einen Grundriss zu     Fig.    1,       Fig.    4 einen     Schnitt    der zweiten Ausfüh  rungsform.  



  Die Vorrichtung gemäss     Fig.    1 bis 3 be  sitzt ein aus Guss hergestelltes Gehäuse, des  sen oberer Teil als offener Behälter 10 aus  gebildet ist, unter welchem eine zylindrische       Bohrung    11 vorgesehen ist, die sich quer  durch das ganze Gehäuse erstreckt. In die  sen durch die Bohrung 11 gebildeten Raum  ist eine Flüssigkeitskammer 12' eingebaut,  welche eine zylindrische Hülse 12 aufweist,  an deren beiden Enden Innenflanschen 13  angeordnet sind, gegen die je eine Glas  scheibe 14 mit Hilfe des     Spannringes    15 ge  presst wird. An beiden Seiten der Scheiben  sind aus Dichtungsringen gebildete Packun-      gen 16 eingeschaltet, um eine flüssigkeits  dichte     Verbindung    zu schaffen.  



  In der Kammer zwischen den Glasschei  ben 14 ist eine aus zwei einander berühren  den, hintereinander angeordneten Glasplat  ten 17 gebildete Scheidewand eingesetzt, die  zwischen den Hülsen 18     eingefasst    ist. Die  Hülsen sind     in    der Kammer 12' eingesetzt  und werden mit den Ringen 15 festgezogen.  



  Die Scheiben 14 bestehen aus wärmebe  ständigem Glas und können schwach gefärbt  oder getönt sein, wodurch eine Filterung des  Projektionslichtes erzielt wird. Eine gut  geeignete Farbe hierfür ist die grüne. Zum  gleichen Zwecke können auch die Glasplat  ten 17 gefärbt sein, beispielsweise kann die  eine aus grünem und die andere aus rosa  farbigem Glas bestehen. Die     Scheidewand     kann anderseits auch aus einer einzigen  Glasplatte bestehen, die farbig, zum Beispiel  grün, oder farblos sein kann.  



  Der Behälter 10 bildet einen Reservebe  hälter für die Kühlflüssigkeit, mit der die  Kammer 12' gefüllt     wird.    Zwischen dem Be  hälter und der     Kammer    sind Verbindungs  kanäle vorgesehen.  



  Durch das Gehäuse ist vom Grund des  Behälters 10 aus eine     vertikale    Bohrung vor  gesehen, die mit einer horizontalen     Bohrung     in Verbindung steht, die sich     in    einer weite  ren kurzen     Vertikalbohrung    2.1 fortsetzt.  Die letztere ist, wie aus     Fig.    4 ersichtlich,  unterhalb der     Kammer    12' angeordnet. Die  zwei     erstgenannten        Bohrungen    entsprechen  den Bohrungen 19, 20 in     Fig.    4.  



  Die Bohrung     2.1    ist am untern Ende mit       Schraubengewinde    versehen. In diese Boh  rung ist ein Nippel 22 eingeschraubt, um  das untere Ende der Bohrung abzuschliessen.  



  Dieser Nippel besitzt einen röhrenförmi  gen Teil am obern Ende, wobei ein Ansatz  24 geringeren Durchmessers sich durch eine  Bohrung in die untere Seite der Hülse 12  erstreckt. Im Teil 23     sind        Radiallöcher    25  gebohrt, um die Verbindung zwischen Boh  rung 20 und der Kammer 12' zu vervoll  ständigen.     Zwischen    dem Nippel und der  Kammer ist     mittels    eines     Dichtungsringes       26, der um das schmälere Ende 24 gelegt  ist, eine flüssigkeitsdichte Verbindung aus  gebildet.  



  Im Gehäuse ist eine Führung 27 ausge  bildet, welche sich vom Boden des Behälters  10 aufwärts erstreckt. In diese Führung ist  ein Nippel 28 eingesetzt, welcher in das Ge  winde im obern Ende der Bohrung der Füh  rung 27     eingeschraubt    ist.  



  Der Nippel 28 ähnelt dem vorher be  schriebenen Nippel 22. Ein Ansatz 24 von  geringerem Durchmesser erstreckt sich durch  eine Bohrung in die Kammer 12', wobei die       Verbindung    durch einen     Dichtungsring    26  abgedichtet ist. Der Durchgang erstreckt  sich vollständig durch den Nippel 28, so dass  die Flüssigkeit vom obern Teil der Kammer  12' in den     BehäIter    10 fliessen     kann.     



  Die Kühlflüssigkeit     kann    zwischen Be  hälter 10 und Kammer 12' zirkulieren. Wenn  erwärmte Flüssigkeit vom obern Ende der  Kammer durch den Nippel 28 aufsteigt,  fliesst vom Behälter 10 durch die Kanäle  19 und 2.0 kalte Flüssigkeit hindurch und  diese tritt in den untern Teil der Kammer  12' durch den Nippel 22 ein. _  Die Glasplatten 17 der Scheidewand sind  in einer Linie mit den Nippeln 22 und 28  befestigt, so dass die Kühlflüssigkeit an bei  den Flächen der Scheidewand     vorbeiströmt,     wodurch die Möglichkeit, dass die beiden  Flächen ungleichmässig erhitzt werden, ge  ring wird.

   Die     Glasplatten    17 sind geschlitzt  oder an     Stellen,    die den Nippeln     gegenüber     liegen, ausgeschnitten, wie das bei 29 in       Fig.    4 dargestellt ist, so dass die Flüssigkeit  leicht zwischen der Hülse 12 und den Nip  peln durchfliessen kann.  



  Es ist ein Tauchwärmer 30 vorgesehen,  der so dimensioniert ist, dass die Tempera  tur der Kühlflüssigkeit so hoch gehalten  werden kann, dass eine Kondensation von  Luftfeuchtigkeit aussen an den     Scheiben    14  der Kammer 12' vermieden wird. Der Tauch  wärmer 30 wird durch einen federnden  Bügel 31 festgehalten, der die Oberkante des  Behälters erfasst.      Der Erhitzer wird durch ein Kabel an  eine Elektrizitätsquelle gelegt, wobei die  Energiezufuhr durch einen Thermostaten  gesteuert wird, der von der Flüssigkeits  temperatur abhängig ist, so dass jede     ge-          wünschte    Flüssigkeitstemperatur im Behäl  ter 111 selbsttätig. eingestellt werden kann.  



  An der einen Seite des Gehäuses ist ein  Flansch 3? befestigt, mittels welchem die       Vorriehtung    am Lampengehäuse des     Kino-          vorführungsapparatesbefestigt    werden kann.  Dieser Flansch besitzt eine mittlere Öffnung,       uni    711 ermöglichen, dass das Licht durch  die durchsichtigen Scheiben 14     hindurch-          C;eht.,    wobei die     !Öffnung    einen kleineren  Durchmesser hat als die zylindrische Boh  rung 11, so dass der Flansch die Kanten die  ser Bohrung überlappt und dadurch einen  Anschlag für die Innenteile bildet.  



  An der entgegengesetzten Seite des Ge  häuses ist eine konische Haube 33     befestigt,          welche    mit einem Befestigungsflansch 34  ausgestattet ist, der wie in     Fig.    2 ersicht  lich, in das eine Ende der Bohrung 11.  eintritt. Am vordern Ende besitzt die Haube  eine Öffnung 35, an welcher der Film 36  bei Gebrauch der Vorrichtung     vorbeigleitet.     



  An der Unterseite der Haube ist ein  Luftkanal 37 angeordnet. Durch diesen Ka  nal wird von einem     Ventilator    oder derglei  chen Luft in die Haube geblasen, die durch  die Öffnung 35 zu dem Teil des Films ge  langt. der dem Projektionslicht ausgesetzt  ist.  



  In der Seite der Haube ist ein Fenster  38 eingesetzt, um dem Bedienungsmann  einen Einblick ins Innere der Haube zu er  möglichen,     bezw.    die Einstellung des Lich  tes auf den zu     projizierenden    Film überwa  chen zu können. In das Fenster kann ein  rot oder in einer andern Farbe passend kolo  riertes Glas eingesetzt werden. In die obere       Fläche    der Haube sind Entlüftungslöcher 39  eingeschnitten, so dass die Luft aus der  Haube entweichen kann, um dadurch zu ver  hindern, dass die warme Luft sich im obern  Ende der Haube verfängt.  



  Von dem Kanal 37 zweigt eine Luftlei-         tung    40 ab, die sich quer vor der äussern,  dem Projektionslicht abgewendeten Seite des  Films erstreckt. Diese Leitung ist durch  löchert, so dass von hier aus auf die äussere,  dem Projektionslicht abgewendete Seite des  Films Kühlluft geblasen wird.  



  Um zu verhindern, dass der Projektions  apparat infolge     Undichtwerden    der Vorrich  tung durch Bruch der Glasscheiben 14 be  schädigt wird, ist ein Absperrorgan 41 in  das untere Ende des Kanals 19 eingesetzt,  so dass die Flüssigkeit leicht abgelassen wer  den     kann.     



       Dieses    Absperrorgan ist     mit    einem Schie  ber 42. ausgestattet, und wenn eine der Glas  scheiben 14 bricht oder wenn man die Kam  mer 12' für irgendwelche Zwecke entleeren  muss, so kann die Kühlflüssigkeit durch Öff  nen des Schiebers 42 in einen passenden Be  hälter abgelassen werden.  



  Bei dieser Ausführungsform passiert das  aus der hinter der Vorrichtung angeordneten  Projektionslampe austretende Licht die     Flüs-          sigkeitskammer,    das     heisst    die Glasscheiben  14, die Glasplatten 17 und die Kühlflüssig  keit der Kammer 12'; die Wirkung dieser  Kammer ist die, dass aus dem zur Projek  tion benutzten     Lichtbündel    die Wärmestrah  len, die den Film schädigen könnten, heraus  gesiebt werden.

   Bei Projektionsvorrichtun  gen, die -bei höherer     Temperahir    arbeiten,  um eine grössere Lichtintensität zu erzielen,  besteht das Lichtbündel, insbesondere     wenn     das Licht einer Bogenlampe mit Metall über  zogenen Elektroden entstammt, aus einem  ziemlich hohen     Prozentsatz    an Wärmestrah  len und wenn die     Wärmestrahlen    nicht aus  gesiebt werden, besteht grosse Gefahr, dass  der Film irgendwie beschädigt wird. Ausser  dem kommt manchmal das Ablaufen des  Films zum Stillstand und wenn nicht gleich  zeitig das Licht ausgeschaltet oder vor den  Film eine Blende eingeschaltet wird, wird  ein kleiner Filmausschnitt auf längere Zeit  der Strahlung der Projektionslampe ausge  setzt.  



  Wenn der Film der vollen Strahlung des  Lichtbündels ausgesetzt werden würde, so      bestünde grosse Gefahr; dass dieser Filmaus  schnitt beschädigt oder sogar auf die Ent  zündungstemperatur erhitzt würde, in wel  chem Falle der ganze Film und womöglich  der Apparat selbst in Gefahr kommen würde.  



  Die beschriebene Vorrichtung lässt es er  möglichen, dass man die gefährlichen Wärme  strahlen aussiebt, bevor das Licht die  Filmebene erreicht, so dass der Film ohne  Gefahr solange belichtet werden kann, bis  die Ursache der Unterbrechung des     Ablau-          fens    des Films behoben wird. Ausserdem  wirkt sich die Kühlluft, die gegen beide       Seiten    des Films gerichtet ist, derart aus,  dass die Gefahr der     Überhitzung    des dem       Projektionslichtbündel    ausgesetzten Teils  noch weiter herabgesetzt wird, so dass die  Feuergefahr durch Überhitzen des Films  herabgemindert     bezw.    vermieden     wird.     



  Es wird ferner Luft gegen die dem hei  zenden Lichtstrom benachbarten Teile ge  schickt, beispielsweise gegen die Hinterfläche  der Projektionsplatte, durch welche bei der       Vorführung    der Film abläuft. Demzufolge  werden auch diese Teile gekühlt und die       Verziehungsgefahr    durch     Überhitzung    wird  herabgemindert oder vermieden, was zur  Folge hat, dass die Lebensdauer und die  Wirksamkeit des Apparates erhöht wird.  



  Da die Flüssigkeit der Kammer 12'  durch das     Projektionsstrablenbündel    erhitzt  wird, entsteht zwischen der Kammer und  dem Behälter 10 eine     Thermosiphonwir-          kung,    indem die aufgeheizte Flüssigkeit  von der Decke der Kammer 12' durch den  Nippel 28 aufwärts strömt, während der  übrige Teil der Flüssigkeit durch die Boh  rungen 19 und 20 und den Nippel 22 aus  dem Behälter 10 in den untern Teil der  Kammer fliesst.  



       Wenn    die Kammer 12' entfernt werden  muss, so kann man vom Gehäuse entweder  den Flansch 32 oder die Haube :33 abheben.  Da im vorliegenden Fall die Kühlvorrich  tung an der     Hinterwand    des Lampenge  häuses mittels des Flansches 32 befestigt ist,  so entfernt man vorzugsweise die Haube 33.    Die Nippel 2.2 und 28 werden     dann    aus  geschraubt, bis die Enden 24 aus den Lö  chern der Hülse 12 austreten, wonach die  letztere aus der Bohrung 11 herausgezogen  werden     kann.     



  In der beschriebenen Konstruktion wäre  es natürlich erforderlich; die Flüssigkeit so  wohl aus der Kammer 12', als auch aus dem  Behälter 10 abzulassen, aber bei der Aus  führungsform, die in     Fig.    4 dargestellt ist,  kann man das Entleeren des Behälters 10  vermeiden, indem Ventile     vorgesehen,    sind,  um die Verbindung zwischen dem Behälter  10 und der Kammer 12' zu unterbrechen und  man muss nur diese letztere entleeren, wäh  rend die übrige Flüssigkeit im Behälter 10  zurückbehalten werden kann.  



  Am     obern    Ende des Nippels 28 ist ein  Ventil 43 vorgesehen, und ein weiteres Ven  til 43 ist am obern Ende der Bohrung 19  angeordnet. Jedes Ventil sitzt an einer Ven  tilstange 44, die in einer Schelle 45 im In  nern des Behälters 10 geführt wird. Die bei  den Stangen 44 sind durch einen Hebel 46  verbunden, welcher durch     einen    weiteren He  bel 47 mit einem Ende des Betätigungshe  bels 48 verbunden ist, der zwischen zwei  Armen 49 an der     obern    Kante des Behälters  10 drehbar gelagert ist. Am vorspringenden  Ende des Hebels 48 ist eine federbelastete  Klinke 50 vorgesehen, die in eine Rast 51  des Armes 49 eingreifen     kann,    um die Ven  tile 43 gegen die     Wirkung    der Feder 52 in  der offenen Lage zu halten.

    



  Bei Gebrauch sind die beweglichen Teile  der     Vorrichtung    in der aus     Fig.    4 ersicht  lichen Lage, so dass der Behälter 10 und die       :Kammer    12'     miteinander    in     Verbindung    ste  hen. Diese     Verbindung    kann aber durch Lö  sen der Klinke 50 unterbrochen werden, wo  durch die Ventile 43 unter der     Wirkung    der  Feder 52 schliessen.  



  Falls die Glasscheiben 14 beschädigt  werden, kann die Flüssigkeit im Behälter 10  von der Kammer 12' abgeschlossen werden,  welch letztere durch das Absperrorgan 41  entleert werden kann. Die Kammer 12' kann      dann wieder gefüllt werden, wenn der Scha  den behoben worden ist.  



  Die Glasscheiben 14 und die Glasplatten  17 können auch passend gefärbt oder getönt  sein, um die Farbe des Projektionslichtbün  dels zu korrigieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Kinovorführungsappara. ten zur Verhinderung einer Beschädigung bezw. Entzündung des Films, welche eine vorne und hinten mit durchsichtigen Wän den versehene, eine Kühlflüssigkeit enthal tende Kammer aufweist, die zwischen Pro jektionslichtquelle und Film angeordnet ist und mit einem mit Kühlflüssigkeit gefüllten, zur Speisung der Kammer bestimmten Be hälter in Verbindung steht, wobei Mittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, die Kühlflüssigkeit auf einer solchen Tempera tur zu halten, dass eine Kondensation von Luftfeuchtigkeit an den Aussenflächen der genannten durchsichtigen Wände der Kam mer vermieden wird, und ferner Mittel vor gesehen sind,
    um Kühlluft zu dem jeweils dem Projektionslicht ausgesetzten Abschnitt des Films zu führen, dadurch gekennzeich net, dass der Behälter (10) vom obern Teil eines Gehäuses gebildet ist, dass unter dem Behälter (10) eine Bohrung (11) sich befin det, in der die Kammer (12') mit den durch sichtigen Wänden (14) und einer zwischen letzteren eingesetzten, durchsichtigen Scheide wand angeordnet ist, dass am Gehäuse auf der einen Seite der Kammer (12') eine Haube (33) angebracht ist, die eine Öffnung (35) besitzt, vor welcher der Film (3,6) vor beigeführt wird, und dass ein Kanal vorge sehen ist, durch welchen dieser Öffnung ('35) und dem Filmabschnitt, der jeweils dem Projektionslicht ausgesetzt ist, die Kühlluft zugeführt wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kammer (12') eine zylindrische Hülse aufweist, in die vorne und hinten die aus Glas- Scheiben bestehenden durchsichtigen Wände (14) dicht eingesetzt sind, zwecks Erzielung einer flüssigkeitsdichten Kam mer. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Hülse (12) an jedem ihren Enden mit einem Innenflansch (13) ver sehen ist, auf welchen ein Dichtungs ring (16) gesetzt ist, wobei jede Glas scheibe (14) mittels eines Spannringes (15), welcher das Ende der Hülse er fasst, gegen den Dichtungsring (16) ge drückt wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass Nippel (22, 28) vor gesehen sind, die Bohrungen aufweisen, welche mit der Kammer (12') in Verbin dung stehen, wobei jeder Nippel einen Ansatz (24) aufweist, der in eine Boh rung der genannten Hülse greift und mit einem Dichtungsring (26) ausgerüstet ist, zwecks Erzielung einer flüssigkeits dichten Verbindung zwischen Ansatz und Hülse. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der obere Nippel (28) zwischen dem obern Teil der Kammer (12') und dem Innern des Behälters (10) eine Verbindung schafft, und dass sich Kanäle (19, 20) an der Seite und am un tern Ende der Kammer (12') entlang er strecken, welche den Behälter (10) mit der Bohrung des untern Nippels (22) verbinden, welche Bohrung in den un tern Teil der Kammer (12') mündet. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheidewand aus zwei einander berührenden, hinterein ander angeordneten Glasplatten (17) besteht, und dass dieselbe in der Mitte zwischen den Glasscheiben (14) der Kammer (12') angeordnet ist, wobei sie mit den Enden der in die Kammer (12') mündenden Nippel (22, 28) in einer Flucht liegt, so dass die Kühlflüssigkeit die beiden Seitenflächen der Scheide wand bestreicht.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeich net durch Absperrorgane (43, 41), um die Verbindung zwischen dem Behälter (10) und der Kammer (12') unterbrechen und die Flüssigkeit von der Kammer (12') ablassen zu können.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass für jede der zwei Bohrungen, die von der Kammer (12') in den Behälter (10) münden, ein Ven til (43) vorgesehen ist, wobei diese Ven tile (43) mit einem Betätigungshebel (48) verbunden sind und Mittel vorgese hen sind, um die Ventile (43) gegen, die Wirkung einer Feder zu öffnen.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass von dem für die Zu fuhr von Kühlluft dienenden Kanal (37) eine Luftleitung (40) abzweigt, die sich quer vor der äussern, dem Projektions licht abgewendeten Seite des Films er streckt und eine Anzahl Löcher auf weist, durch welche Kühlluft dem be lichteten Filmabschnitt zugeführt wird. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gehäuse aus ' einem Gussstück besteht, und dass die Haube (33) an dem einen Ende der Querboh rung (11) mittels Schrauben am Gehäuse befestigt ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Seite des Ge häuses, welche der Haube (33) gegen über liegt, ein Flansch (32) befestigt ist, der zur direkten Befestigung der Vor richtung am Laternengehäuse des Kino vorführungsapparates dient.
CH181554D 1935-03-18 1935-03-18 Vorrichtung an Kinovorführungsapparaten zur Verhinderung einer Beschädigung beziehungsweise Entzündung des Films. CH181554A (de)

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