CH182128A - Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerkes und eines Synchronkleinmotors. - Google Patents

Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerkes und eines Synchronkleinmotors.

Info

Publication number
CH182128A
CH182128A CH182128DA CH182128A CH 182128 A CH182128 A CH 182128A CH 182128D A CH182128D A CH 182128DA CH 182128 A CH182128 A CH 182128A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
synchronous motor
motor
rotor
gear
regulator
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Publication of CH182128A publication Critical patent/CH182128A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors
    • G04C15/0054Clocks driven by synchronous motors with power-reserve
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors
    • G04C15/0009Clocks driven by synchronous motors without power-reserve
    • G04C15/0027Clocks driven by synchronous motors without power-reserve provided with automatic-starting device
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/16Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating an electro-dynamic continuously rotating motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Zeitmesser unter     Verwendung    eines     Hilfsganbwerkes        und    eines     Synclironkleinmotors.       Bei mit einem     Synchronkleinmotor    und  einem     Hilfsgangwerk    ausgerüsteten Zeitmes  sern zum Antrieb von zeitgesteuerten Appa  raten, wie Uhren,     Zeitschaltern    und derglei  chen, findet zur Freigabe und Sperrung des       Gangreglers    gewöhnlich ein vom     Streufluss     des     Magnetsystemes    beeinflusstes Hilfsrelais       Verwendung.    Diese Hilfsrelais besitzen aber,  ganz abgesehen davon,

   dass sie die Motoran  ordnung kompliziert und teuer gestalten und  auch einen erhöhten     Wattverbrauch    erfor  dern, noch den wesentlichen Übelstand einer       Betriebsunsicherheit.    Bei einer derartigen  Anordnung kann nämlich bei langsam fallen  der oder steigender Spannung oder. auch bei  einem starken Spannungsabfall, wie dies bei  Netzstörungen durch     .Kurzschlüsse    oder  durch zeitweise Überlastungen möglich ist,  der Fall eintreten, dass der Gangregler nur  zögernd freigegeben     bezw.    gesperrt wird.  Weiterhin ist es auch denkbar, dass bei gro  ssen Spannungsschwankungen der Gangregler       abwechselnd    freigegeben, gesperrt und wie  der freigegeben wird.

   Durch dieses Spiel    verliert dann aber der Gangregler seine       Schwungskraft,    so dass     bei        Aussertrittfalleti     des Rotors dann das     Hilfsgangwerk    und     da-          init    der Gang der Uhr überhaupt zum     Still-          stand    kommt.  



  Aus den vorstehend angeführten     Grriin-          den    wurden daher bereits Zeitmesser mit  einem Synchronmotor und einem Hilfsgang  werk in Vorschlag gebracht, bei denen die       achsial    wirkende Zugkraft des     IIotorsystemes     eine Verschiebung des Rotors bewirkt, die  für die Überwachung des Gangreglers     be-          nittzt    wird.

   Es hat sich jedoch auch hier ge  zeigt,     .dass    die magnetische Zugkraft des Ro  tors für die Beeinflussung des Gangreglers  doch zu schwach ist, um mit genügender  Sicherheit einen zuverlässigen Betrieb des       Synchronmotorzeitmessers    mit     Hilfsgang-          werk    zu gewährleisten.  



  Die Erfindung vermeidet nun die den vor  erwähnten Zeitmessern anhaftenden Nach  teile, indem erfindungsgemäss für die Frei  gabe des Gangreglers die     .Schwungkraft    des  Rotors und für die Sperrung des Gangreg-           lers    ein Teil der Motorenergie benutzt wird.

    Hierbei kann man vorzugsweise derart vor  gehen, dass bei Eintritt des     anormalen    Be  triebszustandes ein     .Steuerhebel    mittels der  vorhandenen     Schwungkraft    des Rotors in  eine, die Freigabe des Gangreglers bewir  kende Stellung gebracht und in dieser durch  ein Sperrorgan festgehalten wird, und     dass     bei Wiederkehr des normalen Betriebszustan  des das     Sperrorgan    vom Synchronmotor nach  einer bestimmten Zeitspanne betätigt wird,       -wodurch    der     Steuerhebel    wieder in     eine,    die  Sperrung des Gangreglers herbeiführende  Stellung gelangt.

   Um ein Verharzen des  Gangreglers zu     @    vermeiden, kann weiterhin  die durch die Schwungkraft des Motors her  vorgerufene Freigabe und die     darauffol-          gende,    durch die Motorenergie leervorgeru  fene Sperrung des     Crangreglers    periodisch  durch eine vom Synchronmotor gesteuerte  Einrichtung herbeigeführt werden.  



       In    der Zeichnung ist in den     Fig.    1 und  2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an  einem     Synchronmotorzeitmesser    mit     Hilfs-          gangwerk    zur Darstellung gebracht.  



  Die     Fig.    1 zeigt eine allgemeine Ansicht,  in der nur die zum     Verständis    der Erfindung  erforderlichen Teile eingezeichnet sind. So  wird beispielsweise nicht dargestellt, wie die  Übertragung der Motorbewegung und der       Hilfsgangbe-\vegung    auf die Getriebeanord  nung erfolgt.

   Es sei aber in dieser Hinsicht  erwähnt, dass dies unter     Benutzung    eines       Überliolungsgetriebes    erfolgen kann, wobei  in bekannter Weise jeweils die grössere der  beiden     Triebwerksgeschwindigkeiten    vom       Überholungsgetriebe    auf die     Getiiebeanord-          nung        übertragen    wird. Die     Fig.    2 zeigt eine  Seitenansicht des Motors und der mit diesem       zusammenarbeitenden    Teile.  



  Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, ist bei dem  an einem Trägerteil 1 mittels Schrauben 2       befestigsten    Synchronmotor 3 die, den Rotor  4     tragende    Achse 5 längsverschiebbar gela  gert. Gegen die     Rotorachse    5 wird durch die  Feder 6     ein    ausbalancierter, um die Achse  7     verschwenkbarer    Hebel 8 gedrückt. Der  Rotor 4 ist mit einem Nocken 9 versehen,    der, wie aus     Fig.    1 hervorgeht, mit einem um  die Achse 10 drehbaren, unter dem Zug der  Feder 11 stehenden und eine Blattfeder 12  beeinflussenden winkelförmigen .Steuerhebel  13 zusammenarbeitet.

   Auf diesen Steuer  liebel 13 wirkt weiterhin auch noch ein, um  die Achse 14     verschwenkbarer,    unter dem  Zug der Feder 15 stehender Sperrklinken  hebel 16 ein. Dieser     Sperrklinkenhebel    16  kann, entgegen dem Zug der Feder 15 von  einem Stift 17, einer vom Synchronmotor 3  angetriebenen Scheibe 18     verschwenkt    wer  den. Die Bewegungen des     Steuerhebels    13  und des     Sperrklinkenhebels    16 werden durch  Anschläge 19     bezw.    20 begrenzt. Die Un  ruhe 25 trägt einen Stift 21, gegen den sich  im Sperrzustand ein     Lappen    22 der Blatt  feder 12 legt.  



  Die in der Zeichnung ersichtliche Stel  lung des     Synchronmotorzeitmessers    ent  spricht dem normalen Antrieb der Getriebe  anordnung vom Synchronmotor 3. Durch  die     achsiale    Zugkraft des     Magnetsystemes     wird dann die     Rotorachse    5 gegen den unter  dem Zug der Feder 6 stehenden Hebel 8 ge  drückt.

   Die     Rotornabe    kommt nur mit einem  geringen Druck an der Lagerbuchse zum       Anliegen.    Wenn die Betriebsspannung des  Motors '3 .unter einen Wert sinkt, bei dem der  synchrone Lauf des Rotors 4 nicht mehr  sichergestellt ist, dann wird dieser infolge  des Nachlassens der     achsialen    Zugkraft durch  den Zug der Feder 6 aus dem     Stator    des Mo  tors 3 herausgedrückt. Nach einer bestimm  ten     achsialen    Verschiebung wird dann der  Nocken 9 des Rotors 4 in den Bereich des  Steuerhebels 13 kommen.

   Die vorhandene  Schwungkraft des Rotors 4 bewirkt, dass  der Nocken 9 den Steuerhebel 13 entgegen  dem Zug der Feder 11     verschwenkt,    der dann  von dem     Iilinkensperrhebel    16 aufgefangen  wird. Die Blattfeder 12 wird nun durch die  Verschiebung des Steuerhebels 13 nach auf  wärts gehoben, wobei die Unruhe 25 von dem  Lappen 22 einen leichten Impuls erhält, so  dass diese mit Sicherheit zum Schwingen  kommt. Die Unruhe 25 ist also jetzt frei  gegeben, so dass der Antrieb des Über-           holungsgetriebes    vom Gangwerk erfolgen  kann.  



  Bei Wiederauftreten des normalen Be  triebszustandes wird nun der Rotor 4 des  Synchronmotors 3 wieder in Tritt kommen,  so dass dann dieser, unter Überwindung des  Zuges der Feder 6, die aus der Zeichnung  ersichtliche Betriebsstellung einnimmt. Da  bei erfolgt aber eine Sperrung der Unruhe  erst dann, wenn der Stift 17 der vom Syn  chronmotor angetriebenen Scheibe 18 den       Iilinkensperrhebel    16 entgegen dem Zug der  Feder 15,     verschwenkt    hat. Tritt dieser Fall  ein, so wird     der    Steuerhebel 13 freigegeben,  so dass dieser von der Feder 11 nach links  gezogen werden kann, wodurch eine Sper  rung der Unruhe 25 durch den Lappen 22  der Blattfeder 12 wieder vorgenommen wird.  



  Da das Anlaufen des Gangreglers durch  die     verhältnismässig    grosse Schwungkraft des  Rotors geschieht, wird bei stark sinkender  Spannung ein energisches     Ingangsetzen    des  Gangreglers eintreten. Der Gangregler wird  sowohl bei kurzzeitigen Spannungsstürzen,  als auch bei langsam sinkender Spannung  impulsartig und damit plötzlich in Gang ge  setzt und auch dem Einfluss der unter Um  ständen 'stark schwankenden Spannung für  eine genügend lange Zeit völlig entzogen.  Weiterhin erfolgt auch das Sperren des Gang  reglers plötzlich und ebenfalls energisch, und  zwar erst dann, wenn die     Betriebsspannung     wieder einen bestimmten Mindestwert ange  nommen hat und konstant bleibt.  



  Die geschilderte Anordnung ermöglicht  es auch, eine periodische     Ingangsetzung    des  Gangreglers dadurch herbeizuführen, dass in  bestimmten Zeitabständen vom Triebwerk  aus entweder auf mechanischem Wege auf  den Hebel 8 entgegen dem Zug der Feder 6  eingewirkt oder ein kurzzeitiger Unterbruch  der den Synchronmotor speisenden Leitung,  beispielsweise mit Hilfe eines     Momentunter-          brechungsschalters    bewirkt wird. Es wird  dann jeweils periodisch eine     achsiale    Ver  schiebung des Rotors eintreten, wodurch der    Gangregler 25 in der vorstehend beschriebe  nen Art und Weise für einige     Minuten    in  Gang gesetzt wird.

   Durch diese periodische       Ingangsetzung    wird ein Verharzen des Gang  reglers 2,5, was sonst bei längerem Stillstand  möglich wäre, verhindert. Es sei noch er  wähnt, dass durch die periodische     achsiale    .  Verschiebung des Rotors 4 auch jeweils eine  gute Schmierung der Lagerstellen der Motor  achse 5 erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfs- bangwerkes und eines Synchronkleinmotors mit einem achsial verschiebbaren, durch die magnetische Zugkraft in seine Arbeitsstel lung gebrachten Rotor, dadurch gekennzeich net, dass für die Freigabe des Gangreglers die Schwungkraft des Rotors und für die Sperrung des Gangreglers ein Teil der Motor- t2 benutzt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Zeitmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Eintritt des anor malen Betriebszustandes ein Steuerhebel mittels der vorhandenen Schwungkraft des Rotors in eine, die Freigabe des Gang reglers bewirkende Stellung gebracht und in dieser durch ein Sperrorgan festgehal ten wird, und dass bei Wiederkehr des normalen Betriebszustandes das Sperr organ vom Synchronmotor nach einer be stimmten Zeitspanne betätigt wird, wo durch der Steuerhebel wieder in eine, die Sperrung des Gangreglers herbeifiihrende Stellung gelangt. 2.
    Zeitmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die, durch die Schwungkraft des Motors hervorgerufene Freigabe und die darauffolgende, durch die Motorenergie hervorgerufene Sperrung des Gangreglers periodisch durch eine vom Synchronmotor gesteuerte Einrichtung herbeigeführt wird.
CH182128D 1935-06-15 1935-06-15 Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerkes und eines Synchronkleinmotors. CH182128A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH182128T 1935-06-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH182128A true CH182128A (de) 1936-01-31

Family

ID=4431330

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH182128D CH182128A (de) 1935-06-15 1935-06-15 Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerkes und eines Synchronkleinmotors.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH182128A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH182128A (de) Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerkes und eines Synchronkleinmotors.
DE642101C (de) Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerks und eines Synchronkleinmotors
DE675283C (de) Mittelschussfadenwaechter fuer Webstuehle
DE1076044B (de) Synchronuhr mit Einrichtungen zur Korrektur der Zeigerstellung
DE447238C (de) Uhrenanlage
CH586861A5 (de)
DE936858C (de) Anordnung zur Einstellung einer Uhrenanlage mit Hauptuhr
DE545342C (de) Verfahren und Einrichtungen zum Anlassen von Fluegelspinnmaschinen
DE716650C (de) Einrichtung zur Standregelung der von Leituhren getrennt angeordneten Folgeuhren
AT148455B (de) Synchronmotorzeitmesser mit Hilfsgangwerk.
DE1615999C3 (de) Zeitrelais
DE603100C (de) Elektromagnetische Hemmvorrichtung fuer Uhrtriebwerke
DE516124C (de) Reglervorrichtung zum Fernsteuern einer Bombenabwurfvorrichtung fuer Flugzeuge mittels einer von einem Motor angetriebenen Hauptsteuerwelle
DE731998C (de) Kupplung, insbesondere fuer Telegraphenapparate
DE397999C (de) Einrichtung zur Herbeifuehrung des Gleichlaufes der Nebenuhren mit einer Hauptuhr
DE720053C (de) Uhrtriebwerk mit einem elektromagnetischen und einem gleichzeitig betriebenen mechanischen Hemm-Gangregler
DE954498C (de) Schwungmasse am rotierenden Anker eines polarisierten Nebenuhrwerkes
DE836471C (de) Kontakteinrichtungan elektrischen Uhren
DE718957C (de) Telegrafensender
DE602880C (de) Stoerungsanzeiger fuer elektrische Uhren
DE542460C (de) Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger
AT137405B (de) Photographischer Verschluß.
DE429797C (de) Vorrichtung zum Ausruecken von Strumpfwirkstuehlen bei uebermaessiger Fadenspannung durch einen nach der Garnstaerke einstellbaren Fadenfuehler
AT219515B (de) Vertikale Doppelhubschaftmaschine
DE380508C (de) Zeitschalter