DE642101C - Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerks und eines Synchronkleinmotors - Google Patents

Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerks und eines Synchronkleinmotors

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DE642101C
DE642101C DEL88328D DEL0088328D DE642101C DE 642101 C DE642101 C DE 642101C DE L88328 D DEL88328 D DE L88328D DE L0088328 D DEL0088328 D DE L0088328D DE 642101 C DE642101 C DE 642101C
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DE
Germany
Prior art keywords
regulator
gear
rotor
timepiece
synchronous motor
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Expired
Application number
DEL88328D
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English (en)
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Landis and Gyr AG
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Landis and Gyr AG
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors
    • G04C15/0054Clocks driven by synchronous motors with power-reserve

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Bei mit einem Synchronkleinmotor und einem Hilfsgangwerk ausgerüsteten Zeitmessern zum Antrieb von zeitgesteuerten Apparaten, wie Uhren, Zeitschaltern u. dgl., wird gewöhnlich· ein vom Streufluß des Motors beeinflußtes Hilfsrelais für die Freigabe und Sperrung des· Gangreglers verwendet.. Solche Hilfsrelais besitzen aber, abgesehen davon, daß sie die Motoranordnung verwickelt und
ίο teuer gestalten und auch einen- erhöhten Wattverbrauch erfordern, noch den wesentlichen Ubelstand einer Betriebsunsicherheit. Bei derartigen Anordnungen kann nämlich bei langsam fallender oder steigender Spannung oder auch bei einem starken Spannungsabfall, der z. B. bei Netzstörungen eine Folge von Kurzschlüssen oder zeitweisen Überlastungen sein kann, der Fall eintreten, daß der Gangregler nur zögernd freigegeben bzw. gesperrt
ao wird. Weiterhin ist es auch möglich, daß der Gangregler bei großen Spannungsschwankungen abwechselnd freigegeben, gesperrt und wieder freigegeben wird. Durch dieses Spiel verliert der Gangregler seine Schwungkraft, so daß bei Außertrittfallen des Läufers das Hilfsgangwerk und damit -der Antrieb der Uhr ganz zum Stillstand kommt.
Aus diesen Gründen sind daher bereits Zeitmesser mit einem Synchronmotor und einem Hilfsgangwerk in Vorschlag gebracht worden, bei denen die axial. wirkende Zugkraft des Ständerfelds eine Verschiebung des Läufers bewirkt, die für die Überwachung des Gangreglers benutzt wird. Bei "solchen Anordnungen hat sich gezeigt, daß die Kraft des Läufers für die Beeinflussung des Gangreglers zu schwach ist, um einen zuverlässigen Betrieb des Synchronmotorzedtmessers mit Hilfsgangwerk sicher zu gewährleisten.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der solchen bekanntgewordenen Zeitmessern anhaftenden Nachteile. Sie hat einen Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerks und eines Synchronkleinmotors mit einem axial verschiebbaren und durch die Zugkraft des Ständerfelds in seine Arbeitsstellung gebrachten Läufer zum Gegenstand und kennzeichnet sich dadurch, daß der Gangregler durch die Schwungkraft des auslaufenden Läufers freigegeben und durch das anläufende Getriebe gesperrt wird. Bei einer Ausführungsform wird bei Eintritt des nicht normalen Betriebszustands ein Steuerhebel mittels der Läuferschwungkraft in eine die Freigabe des Gangreglers bewirkende Stellung gebracht und in dieser durch ein Sperrorgan festgehalten, und bei wieder normalem Betriebszustand erfolgt erst nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne die Rückstellung des Sperrorgans, wodurch der Steuerhebel wieder in eine die Sperrung des Gangreglers herbeiführende Stellung gelangt. Insbesondere läßt sich nach der Erfindung auch die Anordnung ' so treffen, daß durch eine vom Synchron-
motor gesteuerte Vorrichtung periodisch der Gangregler durch die Läuferschwungkraft freigegeben und nach Ablauf einer Zeitspanne wieder gesperrt wird. Dadurch wird zuverlässig einem durch längeren Stillstand her--, vorgerufenen Verharzen des Gangreglers, vorgebeugt und ferner eine gründliche' Schmierung aller Lagerstellen der Läuferwelle sichergestellt.
ίο Beim Erfindungsgegenstand wird der Gangregler durch die vergleichsweise große Läuferschwungkraft zum Anlaufen gebracht, und demzufolge geschieht sein Ingangsetzen auch bei stark sinkender Klemmenspannung der •15 Ständerwicklung sehr energisch. Der Gangregler wird sowohl bei kurzzeitigen' Spannungsstürzen als auch bei langsam sinkender Spannung impulsartig und damit plötzlich in Gang gesetzt sowie auch dem Einfluß der unter Umständen stark schwankenden Spannung für eine genügend lange Zeitspanne völlig entzogen. Auch die 'Sperrung des Gangreglers erfolgt stets plötzlich und ebenfalls energisch, und zwar erst dann, wenn die Betriebsspannung wieder einen bestimmten Mindestwert angenommen hat und konstant bleibt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in Abb. ι im Aufriß und in Abb. 2 im Seitenriß unter Fortlassung aller Teile, die für das Erläutern der Erfindung ohne Belang sind, wie z. B. die Mittel zum Übertragen der Bewegungen des Motors und des Hilfsgangwerks auf die Getriebeanordnung. Hierzu sei . nur erwähnt, daß ein Überholungsgetriebe anwendbar ist, durch das in bekannter Weise jeweils die größere der beiden Triebwerksgeschwindigkeiten auf die Getriebeanordnung übertragen wird.
Der an einem Träger 1 durch Schrauben 2 befestigte Synchronmotor 3 hat einen Läufer 4 mit achsverschieblich gelagerter Welle 5 (Abb. 2), gegen deren Stirn durch die Spannkraft der Zugfeder 6 ein Ende eines ausgewuchteten und um 7 schwingbeweglichen zweiarmigen Hebels 8 gedrückt wird. Ein Nocken 9 am Läufer 4 wirkt mit dem einen Ende eines um 10 schwingbeweglichen, der Spannkraft der Zugfeder 11 unterworfenen und mit seinem anderen Ende eine Blattfeder 12 beeinflussenden, gewinkelten Steuerhebels 13 zusammen, der ferner noch durch einen Stift in Wirkungsverbindung mit der Sperrklinke eines um 14 schwingbeweglichen und unter der Spannkraft der Zugfeder 15 stehenden zweiarmigen Hebels 16 steht, dessen freies Ende in die Bewegungsbahn eines Stifts 17 einer vom Syn-So chronmotor 3 gedrehten Scheibe 18 ragt. Anschläge 19 begrenzen die Bewegung des Winkelhebels 13, Anschläge 20 die des Sperrklinkenhebels 16. Gegen den Stift 21 der Unruhe 25 legt sich im veranschaulichten
errzustand ein Lappen 22 der Blattfeder 12 j^ i).
-fv.£Die gesperrte Unruhe 25 kennzeichnet den normalen Betriebszustand mit dem Synchronmotor 3 als Triebmittel der nicht dargestellten Getriebeanordnung, wobei die Achskomponente der magnetischen Kraft des Ständers dieses Motors auf dessen mit der synchronen Drehzahl umlaufenden Läufer 4 entgegen der Spannkraft der Zugfeder 6 einwirkt, so daß die Läufernabe mit nur geringem Druck an der Lagerbuchse anliegt. Sinkt die Erregerspannung des Motors 3 unter einen die synchrone Drehzahl des Läufers 4 sicherstellenden Wert, dann überwiegt die Spannkraft der Zugfeder 6 über die magnetische Axialkraft des Ständers auf den Läufer 4, und dieser verschiebt sich unter Entspannung der Zugfeder 6 (in Abb. 2 nach links). Nach einem bestimmten Ausmaß dieser Verschiebung kommt der Nocken 9 in den Bereich des einen Schenkels des Hebels 13, der dann durch die Läuferschwungkraft entgegen der Spannkraft der Zugfeder 11 (in Abb. ι nach rechts) verschwenkt und hierauf von der Sperrklinke des Hebels 16 abgefangen wird. Der andere Schenkel des Hebels 13 hat dabei die Blattfeder 12 angehoben, die durch ihren Lappen 22 die Unruhe 25 gelinde, aber sicher zum freien Schwingen anstößt, so daß der Antrieb vom Hilfsgangwerk erfolgen kann.
Das Wiederauftreten der normalen Erregerspannung des Motors 3 bewirkt die Rückkehr des Läufers 4 in seine aus Abb. 2 ersichtliche Arbeitsstellung. Die Unruhe 25 aber wird erst wieder gesperrt, wenn der Stift 17 der Scheibe 18 den Hebel 16 soweit verschwenkt hat, daß dessen Sperrklinke den Winkelhebel 13 freigibt, damit dieser der Spannkraft der Feder 11 folgen kann.
Um beim beschriebenen Ausführungsbeispiel den Gangregler periodisch in Gang zu setzen, kann in regelmäßigen Zeitabständen vom Triebwerk aus entweder mechanisch auf den Hebel 8 in Richtung der Spannkraft der Zugfeder 6 eingewirkt oder die Erregung des Ständers des Motors 3, beispielsweise mittels eines Unterbrechungsschalters, kurzzeitig unterbunden werden. Dann tritt jeweils die erläuterte Axialverschiebung des Läufers 4 mit den erklärten Folgen ein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerks und eines Synchronkleinmotors mit einem axial verschiebbaren
    und durch die Zugkraft des Ständerfelds in seine Arbeitsstellung gebrachten Läufer, dadurch gekennzeichnet, daß der "Gangregler durch die Schwungkraft des auslaufenden Läufers freigegeben und durch das anlaufende Getriebe gesperrt wird.
  2. 2. Zeitmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eintritt des nicht normalen Betriebszustands ein Steuerhebel mittels der Läuferschwungkraft in eine die Freigabe des Gangreglers bewirkende. Stellung gebracht und in dieser durch ein Sperrorgan festgehalten wird, und daß bei wieder normalem Betriebszustand erst nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne die Rückstellung des Sperrorgans erfolgt, wodurch der Steuerhebel' wieder in eine die Sperrung des Gangreglers herbeiführende Stellung gelangt.
  3. 3. Zeitmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine vom S3rnchronmotor gesteuerte Vorrichtung periodisch der Gangregler durch die Läuferschwungkraft freigegeben und nach Ablauf einer Zeitspanne wieder gesperrt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL88328D 1935-06-15 1935-06-28 Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerks und eines Synchronkleinmotors Expired DE642101C (de)

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DE642101C true DE642101C (de) 1937-02-23

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DEL88328D Expired DE642101C (de) 1935-06-15 1935-06-28 Zeitmesser unter Verwendung eines Hilfsgangwerks und eines Synchronkleinmotors

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DE (1) DE642101C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176267B (de) * 1958-04-02 1964-08-20 Licentia Gmbh Staenderanordnung von Wechselstrom-Kleinstmotoren fuer Antriebe mit niedrigem Drehmomentbedarf, insbesondere Uhr-werksantriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176267B (de) * 1958-04-02 1964-08-20 Licentia Gmbh Staenderanordnung von Wechselstrom-Kleinstmotoren fuer Antriebe mit niedrigem Drehmomentbedarf, insbesondere Uhr-werksantriebe

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