CH182997A - Kupplung für die Tonträgerspule von Sprechmaschinen. - Google Patents

Kupplung für die Tonträgerspule von Sprechmaschinen.

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CH182997A
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coupling
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  Kupplung für die     Tonträgerspule    von Sprechmaschinen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Kupplung für die     Tonträgerspule    von  Sprechmaschinen mit aus einem     magnetisier-          baren    Band oder Draht bestehendem Ton  träger.

   Gemäss der Erfindung besteht die  Kupplung aus zwei Hälften, von denen die  eine zum Angriff an der andern Kupplungs  hälfte eine     Mitnehmervorrichtung    trägt, die  je nach der Drehungsrichtung der sie tragen  den Kupplungshälfte mittels einer Scheibe  ein- oder ausgerückt wird, und zwar da  durch, dass diese Scheibe beim Beginn der  Drehung der die     Mitnehmervorrichtung     tragenden Kupplungshälfte zurückgehalten  und, erst nachdem sie zurückgehalten wor  den ist, mitgenommen wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss der Kupplung und       einer    damit verbundenen Spule;     Fig.    2 zeigt       einen    Schnitt nach der Linie     A-B    der       Fig.    1.    Die dargestellte Kupplung besteht aus  zwei Gliedern 1,2. Das Glied 1 ist zu einer  Riemenscheibe -ausgebildet und durch einen  Riemen 3 an den Motor angeschlossen. Dieser  ist nicht dargestellt. Das Kupplungsglied  trägt die Spule 4, welche eine der beiden  Spulen darstellt, auf welche der die Auf  zeichnungen tragende Stahldraht 5 bei der  Tonwiedergabe sich aufwickelt oder von  welcher er sich abwickelt. Statt des Drahtes  5 kann auch ein     magnetisierbares    Band als  Tonträger dienen.

   Zwei Zapfen 7, die an  dem Kupplungsglied 1 befestigt sind, sind je  mit einer Klemmbacke 6 ausgestattet. Die  Backen 6 sind drehbar auf den Stiften 7 ge  lagert und exzentrisch zu den Teilen 1, 2  angeordnet. Wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist,  haben die Backen 6 je einen spiralförmig  gebogenen Aussenrand 6', welcher der     innern     zylindrischen Fläche des Gliedes 2 zugewen  det ist. Jede Backe 6 hat einen Schlitz 13.  Auf einem Zapfen 10 des Gliedes 1 ist eine  Scheibe 8 drehbar angebracht, die mit zwei      Stiften 9 versehen ist. Die Stifte 9 ragen je  in einen der Schlitze, 13 hinein. Die     Scheibe     8 hat     z=wei    bogenförmige .Schlitze 11, durch  welche die     Stifte    7 reichen.

   Die Schlitze     11.     sind konzentrisch mit Bezug auf den Zapfen  10. Ein Bremsblock 12 berührt die Scheibe S  an ihrem Umfange.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende:  Wenn das Kupplungsglied 1 in der Rich  tung des in     Fig.    2 in vollen     Linien        gezeieh-          ueten    Pfeils gedreht wird, gleiten die Stifte  7, weil die Scheibe 8 gebremst und daher  festgehalten wird, in den Schlitz 11, in Rich  tung des in voller Linie auf dem Stift 7  dargestellten     Pfeils.    Die Backen 6 werden  hierdurch mit ihrem     innern    Ende in der  Richtung des auf dem Stift 7 in vollen  Linien angebrachten Pfeils bewegt, so dass  ihr äusserer Rand von dem Kupplungsglied  2 entfernt wird.

   Die Scheibe 8 wird durch  den Bremsblock 12 solange daran verhindert,  sich zusammen mit dem Teil 1 zu drehen,  bis die Stifte 7 gegen die     bezüglichen    Enden  der Schlitze 11 treffen. Alsdann wird die  Reibung zwischen den Teilen 8 und 12 über  wunden, so dass sich die Teile 1, 7, 6, 9,     h     gemeinsam drehen, ohne jedoch den Teil 2  mitzunehmen, weil die Backen 6 so auf den  Stiften 9 verstellt worden sind, dass sie das  Kupplungsglied 2 nicht berühren.  



  Es ist ersichtlich, dass durch Umkehren  der Bewegung des Riemens 3 beziehungs  weise des     Antriebsmotors    die Teile 1, 7, 6,  9, 8 sich in den durch die punktierten Pfeile  angedeuteten Richtungen bewegen, wobei die  Backen 6 mit dem     erhöhten-    Teil ihres Aussen  randes gegen das Kupplungsglied 2 gelegt  werden, und daher der Teil 2 von dem Glied  1 aus angetrieben wird.  



  Die     Klemmbacken    6 bestehen vorzugs  weise aus Hartpapier mit einer Gewebeein  lage, um wirksam und geräuschlos zu  arbeiten.  



  Die übliche     zweite    Spule, die gemeinsam  mit der Spule 4 den Draht 5 trägt, ist  gleichfalls mit einer     Kupplung,der    beschrie-         benen    Art ausgerüstet. Der Teil 1 dieser  zweiten Kupplung wird gleichzeitig mit dem  Teil 1 der dargestellten Kupplung angetrie  ben, die Anordnung der Backen bei der  Kupplung der zweiten Spule ist jedoch der  art, dass diese Kupplung gelöst ist, wenn die  erste     Kupplung    geschlossen ist und     vice-          versa.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplung für die Tonträgerspule von Sprechmaschinen mit aus einem magneti- sierbaren Draht oder Band bestehendem Ton träger, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei Kupplungshälften (1, 2) besteht, von welchen die eine zum Angriff an der andern Kupplungshälfte eine Mitnehmervorrichtung trägt, die je nach der Drehungsrichtung .der sie tragenden Kupplungshälfte mittels einer von letzterer Kupplungshälfte mitnehmbaren Scheibe (8) ein- oder ausgerückt wird, und zwar dadurch,
    dass diese Scheibe beim Be ginn der Drehung der die Mitnehmervor- richtung tragenden Kupplungshälfte zurück gehalten und erst nachdem sie zurück gehalten worden ist, von der Kupplungs hälfte mitgenommen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass,die Scheibe (8) unter der Wirkung einer Bremse (12) steht. 2. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmervor- richtung Klemmbacken (6) aufweist, die an der sie tragenden Kupplungshälfte (1) exzentrisch gelagert sind. 3.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .dass die Scheibe (8) Stifte (9) hat, die in Schlitze (13) der Klemmbacken (6) ragen. 4. Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (6) aus Hartpapier mit Gewebeeinlage bestehen.
CH182997D 1934-06-09 1935-05-31 Kupplung für die Tonträgerspule von Sprechmaschinen. CH182997A (de)

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