CH183029A - Wasserrohrdampfkessel. - Google Patents

Wasserrohrdampfkessel.

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CH183029A
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Olsen Nygaard Johan
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Olsen Nygaard Johan
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Description


      W        asserrohr        dampfkessel.       Die Erfindung betrifft einen     Wa.sserrohr-          dampfkessel    mit einem zentral angeordneten  Feuerraum, welcher von wenigstens zwei  Schichten von Wasserrohren und von wenig  stens zwei     Rauchgaskanälen    umgeben ist und  besteht darin, dass die     Wasserrohrschichten     und die     Rauchgaskanäle    derart angeordnet  sind, dass sowohl die Rauchgase,

   als auch das       wärmeempfangende    Wasser respektive der  Dampf während der Wärmeübertragung  wenigstens zweimal den Kessel in verschiede  nen Abständen von der vertikalen Mittelachse  des Feuerraumes in der Längsrichtung durch  strömen.  



  Inder Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes mit ver  schiedenen     Detailvariantendargestellt.     



       Fig.    1 zeigt     schematisch    einen Längs  schnitt des     Wasserrohrdampfkessels;          Fig.    2 ist ein Teilquerschnitt     desselben     nach der Linie     II-II    in     Fig.    1 und zeigt  die verschiedenen     Wa.sserrohrschichten,    das       Isoliermaterial,    die     Pauehgaskanäle    und den  (Feuerraum;         Fig.    3 zeigt in grösserem Massstab im  Schnitt eine etwas abgeänderte Ausführungs  form der untern     Sammel-    und Verteilungs  kästen des Dampfkessels;

         Fig.    4 zeigt im Schnitt die obern     Sammel-          und    Verteilungskästen dieser     Ausführungs-          f        orm    ;

         Fig.    5 und 6 zeigen in grösserem Massstab  Längsschnitte eines Wasserrohres mit ein  gelegten     Dampfleitungsorganen;          Fig.    7 zeigt im     Querschnitt    mehrere der  in     Fig.    5 und 6 gezeigten Rohre, sowie deren  benachbarte     Teile,    und       Fig.    8 und 9 zeigen einige     Einzelheiten     im     Schnitt.     



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 den     Lufteintritt.     2 den Feuerraum, 3 den innern Rauchgas  kanal, 4 den .durch die Gesamtheit von       Rauchgasrohren    innerhalb .der Kesselrohre       gebildeten    äussern     Rauchgaskanal,    5 den Gas  abzugskanal, 6 die Wasserzufuhr zum Was  servorwärmer, 7 die     Leitung    zur Pumpe 50  nach der     Vorwärmung,    8 die Leitung von der  Pumpe zu den     Verdampfungsrohren,    9 den      Dampfaustritt (siehe auch     Fig.    4), 10 die       Brennstoffzufuhr,

      11 den     Dampfeintritt    zum       Zwischenüberhitzer,    12 den     Austritt    aus dem-.  selben. 13 ist eine den Feuerraum 2 um  gebende Wand, die das den Feuerraum nach  oben     abschliessende    Gewölbe 14 stützt, 15 ist  ein Verteilungskasten, 16 sind Wasserrohre  und 17 ein Sammelkasten .der     Wasservor-          wärmeeinrichtung,    18 ein Verteilungskasten,

    19 sind     Überhitzerrohre    und 20 ein     Sammel-          kasten    der     Verdampfungs-    und     Überhitzungs-          einrichtung.    21 und 22 sind die die Wasser  vorwärmerohre umgebenden     Isolierschichten,     23     ist,der    Kesselmantel, der im     Fusse    24 und  Kopf 25 befestigt ist und die durch den er  zeugten Dampf     bewirkten        Beanspruchungen     in der Längsrichtung der Rohre als     Zugspan-          nungen    auf<U>nimm</U>t, 26 ist der Verteilungs  kasten, 27a sind die äussern,

   27b die innern       Rohre    und 28 der Sammelkasten des     Zwi-          schenüberhitzers.     



  Wie     in        Fig.    1     angedeutet,    tritt das  Speisewasser durch ein Rohr 6 in den Kes  sel. Das Wasser strömt durch ein Rohr 16  aufwärts in den     Verteilungskasten    15 und  von hier im Parallelstrom abwärts durch die  übrigen Rohre 16 mit     innern    Rauchgas  rohren 4 zu dem untern     Wassersammel-          kasten    17, dann durch     einen    Seitenkanal 7  und eine ausserhalb des Kessels liegende Lei  tung 51 zu einer kräftigen Druckpumpe 50,  welche jetzt das gut     vorerwärmte    Speise  wasser durch ein Rohr 8 in den Verteilungs  kasten 18 presst.

       In.        Fig.    8 sind die Teile 6,  7, 8 in grösserem Massstab dargestellt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  sind die untern Sam     mel-        und    Verteilungs  kästen 17, 18 auf den Rippen 29 des einen  geschlossenen Ring     bildenden        ZwiscUenüber-          hitzerkastens    26 gelagert, der den Druck des       Arbeitsmediums    auf den Mantel 23 über  trägt, indem der Kasten 26 auf der Stütze  30 ruht, die     im    Mantel fest verankert ist.       Fig.    3 zeigt auch, wie man den Einlauf zum  Kasten 26 und den Auslauf 12 aus dem  Kasten 28 anordnen kann.

   Der Ring 31     (in     zwei Teile zerlegt) ist eine lose Fortsetzung  des Sammelkastens 17 und dient eigentlich    nur dazu, einen besseren allmählichen Über  gang des durch die Rippen 29     unterteilten          Rauchgaskanals    3     in    die     Rauchgasröhren    4  herbeizuführen. 32 ist ein Ring mit Füssen  33, welcher auf dem gasten 26 und dadurch  auf dem Kesselmantel 23 abgestützt ist und  die den     Feuerraum    begrenzenden     Wände     trägt. 24 ist der Sockel, auf dem der Kessel  ruht.

   34 und 49 sind einige am Kesselmantel  befestigte Ringe, welche die Kästen 18, 17  sowie 15, 20 festhalten, wenn der Kessel  ausser Betrieb gesetzt     wird.    35 ist eine Wand,  welche die Rauchgase verhindert, die Feuer  raumwand 13 und die verhältnismässig  beissen Rohre 27b zu berühren. 41     sind          Weichpackungen,    zum Beispiel Asbest  schnüre zum Abdichten gegen die unter  Überdruck stehenden Rauchgase. 42 ist ein       verstemmter    Dichtungsring aus Kupfer oder  dergleichen, 43     ein        Schutzring,        zum    Bei  spiel aus Asbest bestehend, und 44     ein    diesen  Schutzring festhaltender Federring.

   45 ist  eine dünne Metallhülse, die am Ende der  Rohre 19 in den Verteilungskasten 18     gleit-          bar    eingesetzt ist.  



  Diese Hülse 45 könnte aber auch vom  Rohr 19 getrennt     sein.    Das Rohr 19 würde  dann bis unterhalb des     Dichtungsringes    42  reichen     und    die Hülse 45 mit ihrem obern  Ende an das Rohrende 19 anstossen, während  ihr unteres Ende unterhalb des     Ringkanals     46 im Sammelkasten 18 befestigt wäre.  



  Wie     Fig.    4 zeigt, ist der obere Kasten 20  auf den Rippen 36 des als geschlossener Ring  37 ausgebildeten     Rauchgasabzuges    abge  stützt. Der Ring 37 steht unter dem Druck  der Rauchgase und wird von einer Stütz  wand 38 nach unten gedrückt, wobei die  Stützwand am Mantel 23 fest     verankert    ist.       Fig.    4 zeigt auch eine     Anordnung    des Aus  laufes 9 für überhitzten Dampf aus dem       Sammelkasten    20.  



  Die unten Wasser und oben Dampf füh  renden Rohre 19 nach     Fig.    5 und 6 sind     mit     je einer     Einlage    39 versehen, welche Ein  lagen derart ausgebildet     sind,    dass sie das  wärmeempfangende Medium zwingen, eine  verzögerte     Bewegung,    zum Beispiel     eine              schraubenlinienförmige    Bewegung, auszu  führen.  



  Die verschiedenen Schichten von Wasser  röhren 19 und 16 sind in     zylindrisehen          koachsialen    Bündeln angeordnet. Ihre     Ver-          teilungs-    und Sammelkästen 17, 18, 15, 20  sind deshalb je für sich als Ringe gestaltet,  die zwecks leichteren Einbaues in den Man  tel 23 in zwei oder mehrere Segmente auf  geteilt sein können.

   Der ringförmige     Sam-          melkasten    20 ist,     wie        Fig.    4 zeigt, auf dem  aussen liegenden Verteilerkasten unter Zwi  schenlage einer Asbestschnur 41, welche eine  Wärmeübertragung von dem innern heisseren  an den äussern kälteren Kasten     verhindert     und gleichzeitig eine Abdichtung bildet, ab  gestützt; ohne die     Wärmeausdehnung    des     in-          nern    Organes zu hindern. Die aussenliegen  den     Sammel-    respektive Verteilungskästen  15, 17 werden vom Mantel 23 festgehalten.

    Die äussern Kästen 18, 20 stützen sich wie  der, wie in     Fig.    3 und 4 gezeigt ist, auf den  äussern Teil des Gewölbes 14 und die Teile  36 und 31. Das Gewölbe 14 wird von der  den Feuerraum umgebenden Wand 13 ge  stützt. Die verschiedenen Teile des Kessels  sind alle derart ausgebildet, dass sie sich auf  einander abstützen     und    durch den Kessel  mantel 23 zusammengehalten werden. Man  vermeidet dadurch die sonst üblichen Ver  schraubungen, welche den Kessel verteuern.  Der Kessel kann     dadurch    auf das     kleinst     mögliche Volumen beschränkt werden.  



  Während im Verteilungskasten 18 mit  dem     Verdampfungsrohr    19 nur flüssiges Me  dium sein kann, so befindet sich erfahrungs  gemäss nur     dampfförmiges    Medium     im    Sam  melkasten 20. Es erfolgt also in den Rohren  19 eine vollständige Verdampfung. Da die       Verdampfung    in dem untern Teil der Röhren  <B>19</B> vollendet ist, dient der restliche Teil der  Rohre für die     Überhitzung.    Der Dampf ge  langt somit     überhitzt    in den     Sammelkasten     20, so dass ein besonderer     Überhitzer    fort  fällt.  



  Als     Fortschritt    kann angesehen werden,  dass     im    Hohlraum der Kesselrohre 19 je eine       Stange    39 angebracht ist. Diese     Einlage        füllt       den grössten Teil des Hohlraumes aus. Mit  tels dieser Einlage können die Kesselrohre  19 verhältnismässig gross gewählt werden,  ohne dass die durchströmende Wasser- oder  Dampfmenge zu gross im     Verhältnis    zur  Heizfläche     wird.    Eine grössere Geschwin  digkeit des wärmeempfangenden Mediums.  bis zu hundert und mehr Metern pro Se  kunde, hat bei der hier beschriebenen Kon  struktion Bedeutung, besonders wenn     eine     Verdampfung stattfindet.  



  Um die rasche     Verdampfung    des in die  Rohre 19 eintretenden Wassers und die Über  hitzung dieses Dampfes in den Rohren zu be  günstigen, kann, um das Wasser und :den  Dampf in engem Kontakt mit den heissen  Rohrwandungen zu halten, nach     Fig.    6 ein  an der eingelegten Stange 39     b9festigtes    und  schraubenlinienförmig um die Stange .gewun  denes Band 40a vorgesehen     sein,    so dass der  Weg des Wassers und des Dampfes     in    dem  Rohr 19 den     Schraubenwindungen    folgend  möglichst lang wird.  



  Der verhältnismässig grosse Druckabfall  in den Rohren bewirkt, dass das Medium sich  in allen Rohren gleichmässig verteilt, selbst  wenn die     Verteilungs-    und     Sammelkästen     sehr eng sind und das Medium deshalb mit  einer bedeutenden Geschwindigkeit durch die  Rohre strömen muss. Diese engen, kleinen       Kästen        bedeuten    eine grosse Ersparnis und  Vereinfachung ,der ganzen     Konstruktion.     



  Bei dem in     Fig.    9     .gezeigten        Beispiel    er  streckt sich :die in das Rohr 19 eingehängte  Stange 39 bis in den im gasten 18 stecken  den Teil des Rohres etwas oberhalb einer  verdickten Stelle 52     dieses    Rohres. Dadurch  wird eine Drosselwirkung auf das einströ  mende Wasser ausgeübt. Für die Stange 39  ist dabei ein     Material    gewählt, welches sich  bei Temperaturerhöhungen weniger stark  ausdehnt als das Rohr 19. Erhöht sich nun  die Temperatur des einströmenden Wassers .

    und damit auch der Stange 39 und .des Roh  res 19, so vergrössert sich .der Abstand des       Stangenendes    von der Drosselstelle 52, und  die durch das Rohr     hindurchgepumpte    Was-           sermenge        wird    vergrössert, so dass eine Küh  lung des Rohres 19 erfolgt. Wenn umgekehrt  die Temperatur des Rohres 19     unter    eine ge  wisse Grenze sinkt, zieht sich das Rohr 19       zusammen    und drosselt den Durchlauf bei  52, so dass weniger Wasser durch das Rohr  19 läuft,     dessen        Temperatur    somit steigen  wird.  



  Die Einlage kann auch als     Rauehgasrohr     dienen,     wie    die Rohre 4, welche in die Rohre  16     eingesetzt    sind     und    von den Rauchgasen  inwendig     bestrichen    werden.  



  Es ist vorteilhaft,     @dass    der letzte Durch  gang ,der Rauchgase durch diese Rauchgas  rohre 4 geht, da dadurch die ganze Wärme  durch das wärmeempfangende Medium auf  genommen wird. Die Einlage 39 kann her  ausgenommen werden, nachdem .die Putz  deckel im     Sammelkasten.        entfernt    sind. Es  ist dann leicht, die Kesselrohre zu reinigen.  



  Dadurch, dass die mit dem wärmeemp  fangenden Medium gefüllten Wasserrohre  16, 19 mit dem einen Ende oder mit beiden  Enden in der     Rohrlängsriehtung    in den       Sammel-    oder Verteilungskästen 18, 20     gleit-          bar    angeordnet sind, ist jede Wärmespan  nung in den Rohren infolge verschiedener  Wärmeausdehnung der Kästen     und    Rohre  vermieden.

   Dasselbe gilt bezüglich der  Lagerstellen der     Sammelkästen.    Dies ist be  sonders von Wert, wenn die Rohre, wie     bei     der in der Zeichnung skizzierten     Konstruk-          tion,    nicht reine     Verdampfungsrohre    sind,  bei welchen die Temperatur ziemlich dieselbe  für alle Rohre     ist,    sondern     Wasservorwär-          mungs-    oder     Dampfüberhitzerrohre.    Die  Rohre, die zweckmässig in dem einen Kasten  befestigt und in dem andern .gleitbar ge  macht sind, sollten ,ganz     herausziehbar    sein.

    Dadurch kann man leicht die Einlage ent  fernen und die Rohre reinigen, wenn dies  notwendig     wird.    Falls die Einlage, wie die  Zeichnung für die äusserste     Wasserrohr-          schiebt    16 zeigt, Rauchrohre 4     sind,    können  die Einlage und das Aussenrohr 16     einerends          in    einem Kasten 15     bezw.    17 befestigt sein,  während     andernends    beide Rohre     im    andern    Kasten 17     bezw.    15     gleitbar    angeordnet sind.

    Die Rohre 16, 19 sind     an,der        Austrittsstelle     aus dem gasten mit einer Dichtung versehen,  zum Beispiel mit einem Ring 42 aus Kupfer.  Das aus dem Kasten 18 sich in den     Ablei-          tungsl,:anälen    46     ansammelnde        Leckwasser     und eventuell Dampf wird durch den Kanal  4 7 in den     Kasten    17 abgeleitet. Der Abzugs  kanal- 47 kann unter     Atmosphärendruck     stehen. Das sich in den Ringkanälen ansam  melnde     Leckwasser    wird in der Regel Kon  denswasser sein.

   Durch die Kanäle 47     wird     es in     Idas    Speisewasser     zurückgeleitet.    Die       Wandungsstärke    der Metallhülse 45 nimmt  nach unten immer mehr ab, so     @dass    deren un  teres Ende durch ,den Innendruck sicher ge  gen die Innenwand des Kastens 18 gepresst  wird. Unter dem Einfluss der Temperatur  und des von unten nach oben ansteigenden  Dampfdruckes treten in den     Rohren    Zug  spannungen auf. Da aber das     untere    Ende  der Rohre im Kasten 18 gleiten kann, kön  nen sieh diese     Zugspannungen    nicht nach  teilig auf die Rohre auswirken. Die Dampf  spannung wird die Kästen 18 und 20 vonein  ander zu trennen suchen.

   Diese     Kräfte    wer  den vom Kesselmantel aufgenommen, indem  die     Sammel-    und Verteilungskästen je auf  den Lagerringen 31, 37 gelagert sind,     wel-          ehe    am Mantel 23 verankert sind. Zur Ver  meidung jeglicher     Knickung    der Rohre sind  die Rohre überdies 'noch in     bestimmten    Zwi  schenräumen gegeneinander     abgestützt.     



  Die den Feuerraum einschliessende Wand  dient hier als indirekte Heizfläche, indem sie  durch     Bestreichung    durch die Flammen er  wärmt wird     und,die    Wärme durch Abstrah  lung an die ausserhalb .des Feuerraumes an  geordneten Kesselrohre abgibt.  



  Ist der Kessel zum Beispiel für Kohlen  staubfeuerung bestimmt, so muss .der Feuer  raum bedeutend grösser sein.     Dann    können  die Kesselrohre in die     Feuerraumwand    ein  gebaut werden. Die Rauchgase     können    dann  auf ihrem Rückweg der Aussenseite .der  Wand -des Feuerraumes entlang     strömen    und  die ausserhalb angeordneten Kesselrohre be  streichen und dann durch Rauchrohre strö-           men,    welche als "Einlagen" im Innern der  Kesselrohre angeordnet sind.  



       Bei    der Montage beginnt man zweck  mässig mit dem Zusammenbau der einen  Mantelhälfte. Dann baut man der Reihe nach  die eine     Hälfte    der verschiedenen Organe ein,  nämlich: Isolationsschicht 21,     Wasservorwär-          mungsorgane    15, 16, 1.7, Isolationsschicht 22,       Verdampfünge-    und     Überhitzerorgane    18, 19,  20, Ring 31, sowie     Zwischenüberhitzer    26,  27a,<B>27b,</B> 28, nachdem .die Wand 13 um ,den  Feuerraum und der     Auflagerungsring    32, 33  in diesen Hohlraum eingebaut worden sind.

    Darnach werden das     Gewölbe    und der Rauch  gasaustritt, der geschlossene Ring 37, pla  ziert, wonach in umgekehrter Weise der Zu  sammenbau der zweiten Hälfte der oben  genannten Organe erfolgt.  



  Durch die gegenseitige     Verankerung    bei  der     Kesselmantelhälften    werden dann die in  deren Innern untergebrachten Teile an Ort  und .Stelle gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wa.sserrohrdampfkessel mit einem zen tral angeordneten Feuerraum, welcher von wenigstens zwei Schichten von Wasserrohren und von wenigstens zwei Rauchgaskanälen umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserrohrschichten und die Rauchgas kanäle derart angeordnet sind, dass sowohl die Rauchgase, als auch das wärmeemp fangende Wasser respektive,der Dampf wäh rend der Wärmeübertragung wenigstens zweimal,den Kessel in verschiedenen Abstän den von der vertikalen Mittelachse des Feuer raumes in der Längsrichtung durchströmen.
    UN TERANSPRüCHE 1. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserrohrschichten und die Rauchgas kanäle zylindrische Form besitzen und koachsial ineinander angeordnet sind. 2. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauchgase wäh rend ihres wiederholten Durchganges durch den Kessel in dessen Längsrich- tung radial von innen nach aussen strö men, während das wärmeempfangende Wasser und der Dampf von aussen nach innen strömen.
    3. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, .da durch ,gekennzeichnet, dass das wärme empfangende Wasser wenigstens in der äussersten Wasserrohrschicht sich im Ge genstrom zu den diese Schicht heizenden Rauchgasen bewegt. 4. Wa.sserrohrdampfkessel nach Patentan spruch, dadurch :gekennzeichnet, dass der Feuerraum von einer Wand aus feuer- festem Material umgeben ist, welche die aufgenommene Wärme durch Strahlung an die die Wand umgebenden Wasser rohre abgibt.
    5. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenüber- hitzer zwischen der wärmeabstrahlenden Wand und .den diese Wand umgebenden Kesselrohren angeordnet ist.
    6.' Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch 4, .dadurch gekennzeichnet, dass die die wärmeab strahlende Wand umgebenden Kessel rohre an der von dem Kesselmantel zu gekehrten Seite mit festgeschweissten Schienen solcher Form versehen sind, ,dass .diese Schienen von der zwischen den Rohren durchstrahlenden Wärme getrof fen werden und diese Wärme an die Rohre abgeben. 7. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass jede Schicht Wasserrohre mit ringförmigen Verteil- und Sammelkästen verbunden ist.
    B. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ring förmigen Verteil- und Sammelkästen in zwei oder mehrere Segmente .geteilt sind. 9. W asserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kessel eine innere Schicht Verdampfungsrohre und eine äussere Schicht Wasservorwär- mungsrohre besitzt.
    10. ZÄTasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den beiden Wa.sserrohrschich- ten mit wärmeisolierendem Material aus gefüllt ist.
    11. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfungsrohre mit dem einen Ende mit einem Wasserverteilungskasten ver bunden sind, während sie mit dem an dern Ende an einen Dampfsammelkasten angeschlossen sind. 12. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass Wasserrohre vorgesehen sind, welche zwecks Verringerung .des Durchgangs- querschnittes von einer koachsial an geordneten Stange durchsetzt sind.
    13. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ,die die Rohre durch setzenden Stangen derart angeordnet sind, dass sie die durchströmende Menge des Wassers respektive Dampfes in Ab hängigkeit von dessen Temperatur regu lieren. 14. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch 12, gekenn zeichnet durch Wässerrohre, in welchen Rauchgasrohre untergebracht sind.
    15. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch. und Unteranspruch 12, gekenn zeichnet durch Mittel in den Ü berUit- zungsrohren, welche eine über die ganze Rohrlänge ,gleichmässige allmähliche Her absetzung des Dampfdruckes bewirken.
    16. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das eine Ende der Wasserrohre in achsialer Rich- tung gleitbar im Sammel- respektive Verteilungskasten gelagert sind.
    1.7: Wasserrohrdampfkessel nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasser rohre derart gleitbar in .den Sammel- und Verteilungskästen angeordnet sind, dass sie vollständig aus diesen hinausgezogen werden können.
    18. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch, und Unteransprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gleitlagern der Rohre Ablasskanäle für Leckdampf respektive Deckwasser derart angeordnet und ausgebildet sind, dass in ihnen ein niedrigerer Druck herrscht als im Innern der Rohre an benachbarter Stelle der Ablasskanäle. 19.
    Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 11 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gleitlagern -der Rohre eine Rohrdichtung in Form einer dünnwandigen Hülse an- .geordnet ist.
    20. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteransprüchen 11 und 16, dadurch .gekennzeichnet, dass die Sam- mel- und Verteilungskästen derart ge lagert sind, dass die in der Längsrich tung der Kesselrohre .gerichteten und auf diese Kästen übertragenen Spannungen als Zugspannungen auf den Kesselman tel übertragen werden. 21. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass sieh .die einzelnen Teile des Kesselinnern auf einander abstützen, und dass sie vom Kes selmantel zusammengehalten werden.
    22. Wasserrohrdampfkessel nach Patentan spruch und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass sich die innern Teile des Kessels derart aufeinander abstützen, dass sie der Reihe nach aus dem geöffne ten Kesselmantel herausgenommen wer -den können.
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