CH183434A - Kapillaraktives Mittel. - Google Patents

Kapillaraktives Mittel.

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CH183434A
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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      Hapillaraktives    Mittel.    Die in der Textilindustrie gebräuchlichen  kalkbeständigen     kapillaraktiven    Verbindun  gen, beispielsweise     sulfonierte    Fettalkohole,  kommen in der Regel in Mischung mit Glau  bersalz in den Handel. Dieser Zusatz vergrö  ssert das Schüttgewicht des Produktes um  ein Vielfaches, verringert zudem die Wir  kung des     kapillaraktiven    Stoffes und ist in  manchen Fällen auch     unerwünscht.     



  Es wurde nun gefunden, dass man     kapil-          laraktive    Mittel mit besonders guten Eigen  schaften herstellen kann, indem man solche  kalkbeständige organische     kapillaraktive    Ver  bindungen,     -die    mindestens einen höheren       aliphatischen        bezw.        cycloaliphatischen,        lipo-          philen    Rest, der substituiert oder nicht sub  stituiert sein kann, und mindestens eine was  serlöslichmachende Gruppe im Molekül be  sitzen,

   mit wasserlöslichen Salzen einerseits  von wasserärmeren Phosphorsäuren als     Or-          thophosphorsäure        und    anderseits von aroma  tischen     Sulfonsäuren    vermischt. Die Mischun-    gen können gegebenenfalls Glaubersalz ent  halten.  



  Solche Phosphate, die wasserärmer sind  als die     Orthophosphate,    sind beispielsweise       Alkalipyrophosphate    und unter ihnen beson  ders die neutralen     Alkalipyrophosphate.     Geeignete     .Salze    sind zum Beispiel saures       Natriumpyrophosphat,    neutrales Natrium  pyrophosphat und     galiumpyrophosphat.    Fer  ner     können    wasserlösliche Polyphosphate ver  wendet werden.

   Hierbei     kommen        in    der  Hauptsache die     Alkalipolyphosphate    in  Betracht, beispielsweise von der Formel       Nar,P30,o,        NasP4013    usw. Auch andere Salze       der        genannten        Säuren,        wie        die     und dergleichen mehr,     können    ange  wandt werden.     Man    kann schliesslich auch  Gemische zweier oder mehrerer Salze der ge  nannten Art den kalkbeständigen kapillar  aktiven Stoffen zumischen. Die Menge des  Zusatzes kann in weiten Grenzen schwan  ken.

   Besonders vorteilhaft haben sich die-           jenigen        Mischungen    bewährt,     in    denen der  Gehalt an Phosphaten die Menge der genann  ten organischen Verbindungen nicht über  schreitet, beispielsweise kann er 10 bis 25  betragen.  



  Die als weitere Zusatzstoffe erfindungs  gemäss benutzten aromatischen     sulfonsauren     Salze stellen in der Regel die     Alkalisalze,          insbesondere    die Natrium- und     Kaliumsalze     der     substituierten    oder     unsubstituierten    Ben  zol- oder     Naphthalinmono-    oder     -disulfon-          säuren,    beispielsweise der a- oder     ,B-Naph-          thalinsulfosäure        bezw.    deren     Gemische    oder  deren Homologen,

   beispielsweise der     alky-          lierten        Arylsulfonsäuren,    wie der     Isopropyl-          oder        Isobutylnaphthalinsulfonsäure,    ferner  der     1-Chlor-benzol-4-sulfonsäure    und     1-Nitro-          benzol-3-sulfonsäure    dar.

   Auch Salze, zum  Beispiel die Natrium- und     Kaliumsalze,    von       sulfonierten        polycyclischen    Kohlenwasser  stoffen, zum Beispiel die Salze der     al,        a3..          Anthracendisulfonsäure    oder der     Phenan-          thrensulfonsäuren,    können Verwendung fin  den. Auch die Menge dieser Zusatzstoffe       kann    je nach den übrigen Komponenten und  dem Verwendungszweck der Produkte ver  schieden     sein.     



  Unter Zusatz der     genannten    Mittel wer  den kalkbeständige     aliphatische        bezw.        cyclo-          aliphatische        kapillaraktive    Stoffe verwendet.

    Bei derartigen     kapillaraktiven    Stoffen sind  unter höherem     aliphatischem    Rest beispiels  weise die     Alkylreste    höherer     Fettalkohole          bezw.    von     Fettsäuren    und unter     cycloalipha-          tischem    Rest beispielsweise die Reste von       Naphthensäuren        bezw.    der entsprechenden  Alkohole oder der     Cyclohegylrest    oder homo  loge Reste zu verstehen. .  



  Als     wasserlöslichmachende    Gruppen der  kalkbeständigen     kapillaraktiven    Verbindun  gen werden beispielsweise genannt: die     Sul-          fonsäuregruppe,    die     Sulfinsäuregruppe,    die       Schwefelsäureestergruppe,    die     N-Sulfonsäure-          gruppe,    die     Phosphorsäureestergruppe,    die       Thioschwefelsäureestergruppe,    die     quaternäre          Ammoniumgruppe        bezw.    Salze der genann  ten Gruppen;

   ferner solche Gruppen, in  denen     Polyogy-    oder     Polyäthergruppen    an-    gehäuft     sind    und dergleichen mehr. Als  Salze der genannten     wasserlöslichmachenden     Gruppen kommen vorzugsweise die Alkali  salze, sowie die     Amm.oniumsalze    oder deren  organische     Substitutionsprodukte    zur An  wendung. Bei den     quaternären        AmTnonium-          verbindungen    können deren Salze     mit    Säu  ren, wie Salzsäure und dergleichen, zur An  wendung gebracht werden.  



  Die     wasserlöslichmachende    Gruppe kann  direkt oder indirekt durch     Vermittlung    von  Sauerstoff, Schwefel oder Stickstoff mit dem  höheren     aliphatischen        bezw.        cycloaliphati-          schen    Rest     verbunden    sein.  



  Geeignete     Verbindungen,    deren Eigen  schaften durch die genannten Zusätze an Sal  zen einerseits von solchen Phosphorsäuren,  die wasserärmer als die     Orthophosphorsäure     sind, und anderseits von aromatischen     Sul-          fonsäuren    verbessert werden, sind beispiels  weise die Salze folgender Verbindungsgrup  pen:

         Schwefelsäureester,        Phosphorsäureester     und     Thioschwefelsäureester    höherer Fett  alkohole,     a-Sulfonsäuren    von     Paraffinen    oder       Fettsäuren,    durch höhere     Alkylreste        ver-          ätherte    oder durch höhere     Fettsäurereste        ver-          esterte        Oxyalkylsulfonsäuren,    wie     ss-Ogy-          äthansulfonsäure    oder deren Homologen.

   An  dere geeignete Verbindungen sind die Salze  der     Schwefelsäureester,        Phosphorsäureester     und     Thioschwefelsäureester    solcher     Mono-          oder        Poly-Glykole    und     -Glyzerine,    die teil  weise durch höhere     Alkylreste        veräthert    oder  durch höhere Fettsäuren oder Harz- und       Naphthensäuren    verestert sind.

   Auch Salze  der höheren     Alkylester    von     Sulfocarbonsäu-          ren,    wie     Sulfoessigsäure    und deren Homolo  gen, können     mit    Vorteil verwendet werden.

    Andere geeignete Verbindungen     sind    die  Salze der     Schwefelsäureester,    Phosphorsäure  ester und     Thioschwefelsäureester    solcher     Sul-          fone,    die einerseits durch     einen    höheren       Alkylrest    und anderseits durch     einen        minde-          stens    eine     Hydrogylgruppe        enthaltenden    nie  deren     aliphatischen    Rest gebildet werden.

    Auch die Schwefelsäure-,     Phosphorsäure-          und        Thioschwefelsäureester    von niederen           aliphatischen        Oxycarbonsäuren,    die durch  höhere     aliphatische        bezw.    hydroaromatische  Reste verestert sind, können     angewendet    wer  den.

   An Stelle der     esterartigen    Verknüpfung  zwischen dem höheren     aliphatischen        bezw.     hydroaromatischen Rest und dem die     wasser-          löslichmachende    Gruppe tragenden     Alkylrest     kann auch die     Amidbindung    in Form der       Carbon-    oder     Sulfonamidbindung    treten.  



  Andere geeignete Verbindungen sind die       Kohlensäureester    und     Urethane,    die einer  seits durch einen höheren     aliphatischen        bezw.     hydroaromatischen Rest und anderseits durch  einen Rest, der eine der genannten wasser  löslich machenden Gruppen enthält, substi  tuiert sind.  



  An Stelle der den bisher aufgeführten  Verbindungen anhaftenden wasserlöslich  machenden Säuregruppen oder deren Salzen  kann auch die     quaternäre        Ammoniumgruppe          bezw.    eine durch Säuren neutralisierte Amin  gruppe treten.  



  Auch solche     Carbonsäuren,    die kalkbe  ständig sind und einen höheren     aliphatischen          bezw.        cycloaliphatischen    Rest im Molekül  enthalten, können mit Vorteil durch den Zu  satz der genannten Phosphate in ihren Ei  genschaften verbessert werden. Salze solcher       Carbonsäuren    sind beispielsweise die Salze  der .durch höhere     Alkyloxy-        bezw.        Alkyl-          mercäptoreste    substituierten Essigsäure; bei  spielsweise wird das     Natriumsalz    des halb  seitigen     Thiodiglykolsäure-n-octylesters    ge  nannt.  



  Als weitere wasserlöslich machende Grup  pen werden solche Gruppen genannt, die  zahlreiche     Polyoxy-    oder     Polyäthergruppen     enthalten. Solche     Verbindungen    sind bei  spielsweise die     Einwirkungsprodukte    be  trächtlicher Mengen von     Alkylenogyden    auf  höhere Alkohole und     Carbonsäuren,    sowie  die durch höhere     Alkylreste    teilweise     ver-          ätherten    oder durch höhere     Fettsäureester     teilweise veresterten Zucker,

   Zuckeralkohole  und Einwirkungsprodukte von     Alkylenoxy-          den    auf Zucker und Zuckeralkohole.  



  Der Zusatz der     genannten    Phosphate und  aromatischen     Sulfonatewirkt    sieh in mannig-    fachen Weise vorteilhaft aus. So wird durch  den Zusatz solcher Stoffe der Verlauf der  Lösung der Stoffe in Wasser gleichmässig  gestaltet. Die Lösungsgeschwindigkeit und  die Löslichkeit werden erhöht. Ebenso wir  ken sich die Zusätze der genannten Phos  phate vorteilhaft auf die .Schaumfähigkeit  der     wässrigen    Lösungen der genannten Stoffe  aus.

   Ferner ergibt sich eine Erhöhung der       Beständigkeit    der     genannten    Verbindungen  gegen Erdalkali- und     Schwermetallsalze.     Wenn die Mittel in fester Form vorliegen.,  so     ergibt    sich der weitere technische Vorteil,  dass der Zusatz der genannten Phosphate und       Sulfonate    sich günstig auf das Schüttgewicht  auswirkt.

   Man kann nämlich die kapillar  aktiven     Mittel    gemäss der vorliegenden An  meldung durch     Zerstäubungstrocknung    in  sehr gleichmässige, nicht staubende Produkte  (in Form kleiner Hohlkugeln) überführen,  die Schüttgewichte von weniger als 130 g  je Liter aufweisen und damit eine sehr  leichte Dosierung kleiner Gewichtsmengen  dieser hochwertigen Produkte ermöglichen.  Produkte, die zum Zusammenbacken neigen,  werden durch den Zusatz von     Natriumsalzen     der aromatischen     Sulfonsäuren    lagerfähig  und gegen die     mechanischen    Einflüsse beim  Transport beständiger.  



  Die neuen     kapillaraktiven    Mittel können  vorteilhaft überall da verwendet werden, wo  die     kapillaraktiven    Eigenschaften von Flüs  sigkeiten, insbesondere von     wässrigen    Lösun  gen oder Emulsionen, erhöht werden sollen.  Die neuen Mittel     können    infolge ihrer     kapil-          laraktiven    Eigenschaften beispielsweise zur  Schaumerzeugung,     zum        Emulgieren,        Disper-          gieren,    Benetzen, Verteilen, Lösen und der  gleichen in den verschiedenartigsten Indu  strien verwendet werden.

   So lassen sie sich  zum Beispiel zur Herstellung von Seifen,  Schmierstoffen, Firnissen, Imprägniermit  teln,     Pflaster    und dergleichen, als     Hilfsstoffe     in der Leder-, Pelz- und     insbesondere    in der       Textilindustrie    bei den verschiedensten Ar  beitsverfahren verwenden, beispielsweise beim       Avivieren,    bei der Herstellung wasserabwei  sender     Appreturen,    beim Färben. Auch     kann         man sie beim Waschen, Reinigen, Bleichen  von     Textilien,    Wäsche, Gebrauchsgegenstän  den und dergleichen benutzen.  



  Die neuen     kapillaraktiven    Mittel zeigen  ihre     Wirksamkeit    auch im Gemisch mit an  dern     Stoffen.    Sie     können    in neutralen und  alkalischen Flüssigkeiten und Bädern ver  wendet werden, und zwar auch     in    solchen,  die     Elektrolyte    enthalten. Beispielsweise       können    die     verschiedenartigsten    alkalisch  reagierenden Stoffe     mitverwendet    werden.

   So       können    sie in Mischung beispielsweise mit  alkalischen Salzen, wie     Alkalicarbonaten,          Trinatriumphosphat    und     andern        Alkaliortho-          phosphaten,        Alkalimeta-    und     -subphospha-          ten,    ferner mit Wasserglas,     Alkalimetasili-          katen,    Borax oder     Alkaliboraten    benutzt  werden. Ferner können auch saure     Mittel,          wie    saures Natriumsulfat,     mitverwendet     werden.

   Die neuen     kapillaraktiven    Mittel       können    auch in Gegenwart von sauerstoff  abgebenden Verbindungen, beispielsweise von       Wasserstoffsuperoxyd,    ferner von     Persalzen,     wie Peroxyden,     Perboraten,        Persulfaten,          Perkarbonaten,        Perphosphaten,        Perpyrophos-          phaten    usw., insbesondere von deren     Alkali-          salzen,    verwendet werden.

       Schliesslich    kann  man sie auch im Gemisch mit andern Netz-,  Schaum-,     Dispergier-,    Wasch-,     Reinigungs-,     Einweich-, Spül-,     Durchdringungs-    und ähn  lichen     Mitteln    anwenden.  



  Auch im Gemisch mit Lösungsmitteln,  wie organischen     Kohlenwasserstoffen,    Alko  holen und dergleichen, oder     in    Mischungen  mit     Überfettungsmitteln,    Enzymen, wie       Urease    und     Pankreatin,    oder als Bestand  teile von Putz- und     Scheuermitteln,    kann  man die neuen     kapillaraktiven    Mittel benut  zen. \  Die Herstellung der     genannten    Gemische  kann nach     bekannten    Methoden in Rührwer  ken,     Kugelmühlen    oder ähnlichen Mischvor  richtungen erfolgen.

   Ferner kann das Ver  mischen der trockenen oder     wasserhaltigen          Bestandteile    durch Zerstäuben erfolgen. Es  können die fertigen Gemische in den Handel  gebracht werden, oder es werden die einzel  nen     Bestandteile    am     Verwendungsaxt    ge-    mischt: Man kann sie auch einzeln oder  gleichzeitig in den Behandlungsflüssigkeiten  auflösen oder die     Lösungen    der Komponen  ten miteinander mischen. .  



  Die mit einem Gehalt an den neuen     kapil-          laraktiven    Stoffen hergestellten Mittel kön  nen in fester Form, zum Beispiel in Pulver-,  Flocken-,     Stück-    oder     Nudelform    und der  gleichen, in den Verkehr gebracht werden,  beispielsweise für     Haushaltungszwecke.    Sie       können    aber auch bereits in Form von Lö  sungen oder Emulsionen oder in Teig-, Pa  sten- oder Cremeform, wie beispielsweise in  kosmetischen Präparaten,     Poliermitteln,    Sei  fen, Cremes und dergleichen, in den Verkehr  kommen.  



  Die mit den neuen     Mitteln    hergestellten  Flüssigkeiten können in warmem oder kal  tem Zustande verwendet werden.         Beispiele:     1. 45     Gewichtsteile    einer technischen       Fettalkoholsulfonatpaste,    die 70% des Na  triumsalzes des sauren     Dodecylsehwefel-          säureesters    und 5 % Natriumsulfat enthält,  werden mit 25 Teilen     kalziniertem        Tetrana-          triumpyrophosphat    und 30 Teilen     naplitba-          linsulfonsaurem    Natrium in einem Rührwerk  innig verknetet.

   Das     Gemisch    wird getrock  net und     anschliessend    gepulvert. Es stellt  ein vorzügliches Wasch- und Reinigungsmit  tel dar, dessen Reinigungsvermögen erheb  lieh höher ist als dasjenige der gewöhnlichen       Fettalkoholsulfonate.     



  2.     Eine    auf einem     Kollergang    erhaltene  Mischung von 30 Gewichtsteilen eines Ge  misches der     Natriumsalze    der Schwefelsäure  ester des durch Reduktion von     Kokosfett-          säuren    gewonnenen     Fettalkoholgemisches,    25  Teilen     benzolsulfonsaurem    Natrium, 20 Tei  len eines     Natriumpolyphosphates    von der  Formel     NasP40",

      5 Teilen     Natriumperborat     und 20 Teilen Wasser wird getrocknet und       sodann        in        einer    Kugelmühle     zerkleinert.    Das  erhaltene     Waschmittel        @    zeichnet sieh durch  eine vorzügliche     Lösefähigkeit    und     Reini-          gungskraft    aus.

        3. 50     Gewichtsteile    des     Natriumsalzes     des     Sulfonierungsproduktes    des n -     Octyl-          cycloheganols    werden mit 20 Gewichtsteilen       Tetranatriumpyrophosphat,    10     Gewichsteilen          naphthalinsulfonsaurem    Natrium, 15 Ge  wichtsteilen Natriumsulfat und 5 Gewichts  teilen N     atriumperborat        gut    vermischt. Man  erhält ein vorzügliches Wasch- und Reini  gungsmittel.  



  4. 470     Gewichsteile    technisches Gemisch  der     Natriumsalze    der sulfonierten     perhy-          drierten        Alkyl-(C,-C,4)-kresole,    75 Gewichts  teile     Tetranatriumpyrophosphat,    200 Ge  wichtsteile     naphthalinsulfosaures    Natrium,  255 Gewichtsteile wasserfreies     Natriumsul-          fat    werden in 3500 Gewichtsteilen Wasser  gelöst. Das durch Zerstäuben dieser Lösung  bei 120' erhaltene farblose Produkt ist au  sserordentlich voluminös. Es ist klar wasser  löslich und als Waschmittel für empfindliche  Materialien vorzüglich geeignet.  



  An Stelle der genannten     Kresolderivate     kann man mit Vorteil auch das     Dekahydro-          naphthylmethyl    -     cycloheganol    -     sulfonat    ver  wenden.  



  5. 440 Gewichtsteile des (technischen)       Natriumsalzes    des     Sulfonierungsproduktes     des     perhydrierten    Kondensationsproduktes  von     Chlormethylnaphthalin    mit technischem       o-Kresol,        3!3    Gewichtsteile     cetylschwefelsau-          res    Natrium, 67     Gewichtsteile        octodecyl-          schwefelsaures    Natrium, 75 Gewichtsteile       Natriumpyrophosphat,

      200     Gewichtsteile          naphthalinsulfosaures    Natrium und 185 Ge  wichtsteile wasserfreies Natriumsulfat wer  den in 4500     Gewichtsteilen    Wasser gelöst.  Durch Zerstäuben dieser Lösung bei<B>110'</B>  wird ein farbloses     Pulver    erhalten, dessen  klare     wässrige    Lösung zur Reinigung von  empfindlichen Oberflächen sehr gut geeignet  ist.  



  6. 470 Gewichtsteile des     Natriumsalzes     des     Sulfonierungsproduktes    des     perhydrier-          ten    Kondensationsproduktes von Chlor  methyInaphthalin mit technischem     o-Kresol,     75 Gewichtsteile     Natriumpyrophosphat,    150  Gewichtsteile wasserfreies Natriumsulfat  und     305    Gewichtsteile     naphthalinsulfosaures       Natrium werden in     3750,    Gewichtsteilen  Wasser gelöst. Die Lösung     wird    bei 105    zerstäubt.

   Man erhält so ein farbloses, pul  verförmiges     Reinigungsmittel,    das sich durch  grosses     Schüttgewicht    und hohe Lagerbe  ständigkeit auszeichnet und als Reinigungs  mittel für Zwecke der     Kosmetik    besonders  geeignet ist.  



  Wenn man in der beschriebenen Mischung  50 Gewichtsteile des wasserfreien Natrium  sulfats durch -50 Gewichtsteile     kalz.    Soda er  setzt,     wird    ein vorzügliches     Waschmittel    er  halten.  



  In den oben genannten Beispielen können  als kalkbeständige     organische        Verbindungen     auch     Alkalisalze    von durch höhere     Alkyl-          reste        substituierten        Benzimidazolsulfonsäu-          ren,    ferner das     Natriumsalz    von     Oleylmethyl-          taurin,    das     Natriumsalz    der Schwefelsäure  ester von     höhermolekularen        Glyzerinäthern,

       das     Natriumsalz    des sauren     Schwefelsäure-          esters    eines aus     Spermöl    gewonnenen     Olein-          alkohols    und dergleichen mehr verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kapillaraktives Mittel, bestehend aus einem Gemisch, das mindestens eine kalk beständige kapillaraktive organische Verbin dung, die mindestens einen höheren aliphati- schen bezw. cycloaliphatischen lipophilen Rest und mindestens eine wasserlöslichmachende Gruppe im Molekül besitzt,
    und mindestens ein wasserlösliches Salz einerseits einer was serärmeren Phosphorsäure als Orthophosphor- säure und anderseits einer aromatischen Sul- fonsäure enthält.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an Alkalipyrophosphat. 2. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an Natriumpyröphosphat. 3. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an Alkalipolyphosphat. 4.
    gapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an Natriumpolyphosphat. 5. Kapillaraktives Mittel nach Patentau - spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einem wasserlös lichen Salz der Benzolsulfonsäure. 6. gapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an benzolsulfonsaurem Natrium. 7.
    Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einem wasserlöslichen Salz einer Naphthalinsulfosäure. B. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einem Natriumsalz einer Naphthalinsulfosäure. 9.
    gapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einem wasserlöslichen Salz der a-Naphthalinsulfosäure. 10. - Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einem wasserlöslichen Salz der ss-Naphthalinsulfosäure. 11.
    Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen_ bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Sulfonsäuregruppe im Molekül besitzt.
    12. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Schwefelsäureestergruppe im Molekül besitzt. 13.
    _Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Thioschwefelsäureestergruppe im Molekül besitzt.
    14. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Aminosulfonsäuregruppe im Molekül besitzt.
    15. Kapillaraktives Mittel nach Patentan- spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Phosphorsäureestergruppe im Molekül besitzt.
    16. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Carbonsäuregruppe im Molekül besitzt.
    17. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen. Rest und mindestens eine quaternäre Ammoniumgruppe im Mole kül besitzt.
    18. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung; die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine neutralisierte Amingruppe im Molekül besitzt.
    19. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Gruppe mit zahlreichen Ogygruppen im Molekül besitzt.
    20. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen höheren aliphatischen bezw. cyclo- aliphatischen Rest und mindestens eine Gruppe mit zahlreichen Äthergruppen im Molekül besitzt.
    21. Kapillaraktives Mittel nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen Rest eines höheren Fettalkohols bezw. cycloaliphatischen Alkohols und mindestens eine wasserlöslich machende Gruppe im Molekül besitzt.
    22. Kapillaraktives Mittel .nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt an mindestens einer kalkbeständigen organischen Verbindung, die mindestens einen Rest einer seifenbildenden Carbon- säure und mindestens eine wasserlöslich machende Gruppe im Molekül besitzt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967894C (de) * 1942-11-01 1957-12-27 Benckiser Gmbh Joh A Reinigungsmittel und Spuelmittel fuer automatische Spuelmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE967894C (de) * 1942-11-01 1957-12-27 Benckiser Gmbh Joh A Reinigungsmittel und Spuelmittel fuer automatische Spuelmaschinen

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