CH183920A - Luftreifen-Tragkranz. - Google Patents
Luftreifen-Tragkranz.Info
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Description
Luftreifen-Tragkranz. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen-Tragkranz mit einem rinnenförmi- gen Teil, der zum Halten der beiden Ring- wulste des Mantels des auf den Tragkranz aufzusetzenden Luftreifens auf der einen Seite einen verhältnismässig hohen Ring flansch und auf der andern Seite einen nied rigeren, mit einem abnehmbaren Haltering zusammenwirkenden Ringflansch aufweist und an einem oder an beiden der zuletzt ge nannten Teile mit Randausschnitten ver sehen ist, die das Abnehmen des Halteringes vom Tragkranze ermöglichen.
Er kennzeich net sich dadurch, dass von den Randaus schnitten mindestens einer von langgestreck- ter Form ausgebildet ist, dass er ohne Schwie <I>rigkeit</I> das Bewegen des Halteringes über den niedrigeren Ringflansch des Tragkranz körpers hinweg ermöglicht, während der an dere Randausschnitt als Kerbe ausgebildet ist, in die ein zum Abnehmen des Halterin ges dienendes Werkzeug eingeführt werden kann, wobei diese gerbe in bezug auf den erstgenannten Randausschnitt eine solche Lage einnimmt,
dass beim Abnehmen des Halteringes vom Tragkranzkörper mit Hilfe des erwähnten Werkzeuges dieser Ring all mählich über den niedrigen Ringflansch des Tragkranzkörpers hinweggeführt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes nebst einer Detailvariante veran schaulicht.
Fig. 1 zeigt das Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht, wobei ein Teil des Trag kranzkörpers weggebrochen ist; Fig. 2 ist ein. Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, aus welchem die Verwen dung des genannten Werkzeuges bei der Ab nahme des Halteringes von dem Tragkranz- körper ersichtlich ist; Fig. 3 ist ein Teilschnitt des Tragkranz körpers, wobei der Haltering in einer der Lagen gezeichnet ist, in die er beim Montie ren auf den Tragkranzkörper gelangt;
Fig. 4 zeigt einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 3, bei einer andern Lage des Halte ringes; Fig. 5 zeigt die Detailvariante.
Gemäss Fig. 1 bis 4 hat der Luftreifen Tragkranzkörper 10 auf einer Seite einen verhältnismässig hohen Ringflansch 11 und auf der andern Seite einen niedrigen, durch die äussere Wand eines rinnenförmigen Teils 13, 14 des Tragkranzkörpers gebildeten Ring flansch 13'. Der äussere Umfang des Ring flansches 13' liegt mit der äussern Umfangs fläche des zylindrischen Teils des Trag kranzkörpers 10 in gleicher Flucht oder etwas innerhalb dieser Umfangsfläche, da mit er das Montieren des teilweise gezeich neten Luftreifens, dessen Ringwulste mit 15 bezeichnet sind, nicht behindert.
Innerhalb der Rinne 14 ist auf -der Innenseite des durch die äussere Wand der Rinne gebildeten Ring flansches 13' eine Ringschulter 16 vorgese hen, an die sich eine schräge, nach dem Grund der Rinne 14 verlaufende Fläche 17 anschliesst. Die Ringschulter 16 liegt in Be zug auf ihre Höhe ungefähr in der Mitte zwischen dem Boden der Rinne 14 und dem äussern Umfang des Ringflansches 13'.
'Auf dem Ringflansch 13' liegt normaler weise der abnehmbare Haltering 19 auf, wie es in Fig. 2 durch ausgezogene Linie dar gestellt ist. Dieser Haltering 19 hat an sei nem innern Umfang einen nach innen ragen den ringförmigen Flansch 20, der normaler weise auf der Ringschulter 16 des Ringflan sches 13' ruht und nach aussen hin gegen diesen stösst.
Der Haltering 19 wird .von dem Trag kranzkörper 10 abgenommen, indem man ihn auf einer Seite zwischen den bogenförmigen Ausschnitten 23 des Halteringes so weit nach innen presst, bis er mit seinem Flanschteil 20 auf dem Grund der Rinne 14 aufzuliegen kommt, worauf man den gegenüberliegenden Teil des Halteringes in später erläuterter Weise über den Ringflansch 13' schiebt und den Haltering alsdann von dem Tragkranz- körper entfernt.
Um den Haltering 19 leich ter über den Ringflansch<B>19'</B> hinweg zu brin gen, sind an dem Flanschteil 20 des Halte ringes 19 an einander diametral gegenüber liegenden Seiten die schon genannten bogen förmigen. Randausschnitte -23 (Fig. 1) vor gesehen, wie dies bereits beim Gegenstand des Hauptpatentes erläutert wurde. In einer abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 5 sind diese Randausschnitte statt im Halte ring 19 in einander diametral gegenüberlie genden Stellen des Ringflansches 13' vor gesehen. Sie sind mit 23' bezeichnet.
Um das beschriebene Abnehmen des Halteringes 19 zu erleichtern, ist nun im Flanschteil 20 des Halteringes 19 eine mit der Rinne 14 in Verbindung stehende Aus nehmung 24 vorgesehen, dank welcher ein als Hebel wirkendes, in Fig. 2 in gebroche nen Linien dargestelltes Werkzeug 22 unter den Haltering 19 geführt werden kann, wo bei der entsprechende Randteil des Ringflan sches 13' beim Hantieren mit diesem Werk zeug als Stützpunkt dient. Wie in Fig. 1 ersichtlich ist, liegt die Ausnehmung 24 näher an dem einen Randausschnitt 23 als am andern.
Man hat gefunden, dass es am besten ist, wenn die Ausnehmung verhältnis mässig nahe an einem der Randausschnitte 23 liegt, beispielsweise 15 bis 18 cm von der Mitte derselben entfernt. Diese Entfernung kann sich etwas mit der Grösse des Halte ringes bezw. des Tragkranzkörpers ändern, und es ist klar, dass die Ausnehmung 24 dort vorgesehen wird, wo sie das Abnehmen des Halteringes mit der geringsten Verzer rung ermöglicht.
Man versteht, dass es infolge der oben erwähnten Anordnung der Aüsnehmung 24 möglich ist, zuerst den mit dem dieser Aus- nehmung benachbarten Randausschnitt 23 versehenen Halteringteil mittels des Werk- zeuges 22 aus dem Rinnenteil 13, 14 aus zuheben, während sich der mit dem andern Randausschnitt 23 versehene, gegenüberlie gende Teil des Halteringes 19 noch in dem selben befindet. Dabei wird der Haltering 19 leicht verzerrt und nimmt eine leicht ovale Form an.
Der Haltering 19 wird dann allmählich unter Nachstellen des -\Werkzeuges mit dem über den Ringflansch 13' zu schie benden Teil über diesen hinweggepresst, bis der gegenüberliegende Randausschnitt 23 über den Ringflansch hinwegschnappt. In diesem Zustand nimmt der Haltering 19 seine flache Form wieder an, wobei er jedoch gegen die Randausschnitte 23 hin immer noch etwas verzerrt ist. Die Abnahme des Halteringes wird nun dadurch vervollstän digt, dass er in der durch ihn bestimmten Ebene, in Richtung gegen die sich noch im Rinnenteil befindende Seite desselben hin bewegt wird.
Der Haltering 19 und der Ringflansch 13' sind in bezug aufeinander so bemessen, dass der Abstand zwischen einer Stelle des Grundes der Rinne 14 und dem Umfang des Ringflansches 13' an dessen die ser Stelle diametral gegenüberliegenden Stelle grösser ist als der innere Durchmesser des Halteringes 19. Daraus folgt, dass letz terer und der Ringflansch 13' einander über lappen, und dies sogar, wenn der Haltering 19 mit einem Teil auf dem Grunde der Rinne 14 aufliegt. Diese Beziehung zwischen die sen beiden Teilen besteht bis zu Beginn der Abnahme des Halteringes 19 mittels des Werkzeuges 22, wie oben erklärt wurde, in welchem Augenblick der Haltering 19 die in Fig. 3 gezeigte Lage einnimmt.
Der zu montierende Luftreifen wird bei abgenommenem Haltering 19 auf den Trag kranzkörper 10 aufgebracht. Der Haltering 19 wird sodann auf den Ringflansch 13' des Tragkranzkörpers 10 aufgesetzt, indem man eine Seite desselben mitten zwischen den Ausschnitten 23 in die Rinne 14 einbringt, wie unten in Fig. 3 gezeigt, worauf die gegenüberliegende Seite des Halteringes über den Ringflansch 13' in der oben in Fig. 3 gezeigten Weise geschoben wird, was dank den Ausschnitten 23 ohne übermässige Verzerrungen des Halteringes 19 leicht mög lich ist. Der Haltering wird hierauf so zen triert, dass er richtig auf dem äussern Um fang des Ringflansches 13' sitzt (Fig. 2).
Sitzt der Haltering 19 zu Beginn des Ruf blasens des Luftreifens nicht richtig, so wird der seitliche Druck des entsprechenden Rei fenwulstes 15 zunächst auf den nächstliegen den Teil des Halteringes 19 wirken, nämlich auf den, der am Grund der Rinne 14 liegt. Der seitliche Druck gegen diesen Teil des Halteringes veranlasst den Flanschteil 20 desselben auf der schrägen Fläche 17 nächst der Ringschulter 16 auswärts zu gleiten, wie dies unten in Fig. 4 gezeigt ist, und bringt auf diese Weise den Haltering in seine rich tige Lage.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Luftreifen-Tragkranz mit einem rinnen- förmigen Teil, der zum Halten der beiden Ringwulste des Mantels des auf den Trag kranz aufzusetzenden Luftreifens auf der einen Seite einen verhältnismässig hohen Ringflansch und auf der andern Seite einen niedrigeren, mit einem abnehmbaren Halte ring zusammenwirkenden Ringflansch auf weist und an einem oder an beiden der zu letzt genannten Teile mit Randausschnitten versehen ist, die das Abnehmen des Halte ringes vom Tragkranze ermöglichen, dadurch gekennzeichnet,däss von den Randausschnit ten mindestens einer von langgestreckter Form so ausgebildet ist, dass er ohne Schwie rigkeit das Bewegen des Halteringes über den niedrigeren Ringflansch des Tragkranz körpers hinweg ermöglicht, während der an dere Randausschnitt als gerbe ausgebildet ist, in die ein zum Abnehmen des Halterin ges dienendes Werkzeug eingeführt werden kann, wobei diese gerbe in bezug auf den erstgenannten Randausschnitt eine solche Lage einnimmt,dass beim Abnehmen des Halteringes vom Tragkranzkörper mit Hilfe des erwähnten Werkzeuges dieser Ring all mählich über den niedrigeren Ringflansch des Tragkranzkörpers hinweggeführt werden kann. UNTERANSPRÜCHE:1. Luftreifen-Tragkranz nach dem Patent anspruch, mit zwei Randausschnitten von langgestreckter Form, die einander dia metral gegenüberliegen, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur Aufnahme des Werkzeuges dienende Kerbe an einer sol chen Stelle des Halteringes vorgesehen ist, dass zum Abnehmen des Halteringes dieser mittels des in die genannte Kerbe einzu führenden Werkzeuges zuerst auf der Seite des einen Randausschnittes von lang gestreckter Form und dann unter allmäh lichem Nachstellen des Werkzeuges auf der Seite des andern,dem letzteren Rand ausschnitt diametral gegenüberliegenden Randausschnittes von langgestreckter Form über den niedrigeren Ringflansc'n hinwegbewegt werden kann. 2. Luftreifen-Tragkranz nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme des Werkzeuges dienende Kerbe näher bei dem einen der einander diametral ge genüberliegenden Randausschnitte als dem andern vorgesehen ist.3. Luftreifen-Tragkranz nach dem Patent anspruch, bei welchem der niedrigere Ringflansch, auf dem normalerweise der abnehmbare Haltering sitzt, durch die äussere Wand einer seitlichen Rinne des Tragkranzkörpers gebildet ist und der Haltering einen in die genannte Rinne hineinragenden Flansch hat, dadurch ge kennzeichnet, dass die zur Aufnahme des Werkzeuges dienende gerbe mit der ge nannten Rinne in Verbindung steht, die eine von ihrem Grunde aus schräg gegen die Sitzfläche für den Haltering hin ver laufende Schrägfläche (17) aufweist.4. Luftreifen-Tragkranz nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ringschulter zwischen dem Grund der Rinne und dem Rand des niedrigeren Ringflansches vor gesehen ist, auf welcher der Flansch des Halteringes normalerweise aufruht, und auf die der Haltering bei dessen Montie rung vom Grund der Rinne aus durch Auswärtsgleiten auf der schrägen Fläche (17) geführt wird.5. Luftreifen-Tragkranz nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ab nehmbare Haltering und der durch die äussere Wand der seitlichen Rinne gebil dete Ringflansch in bezug aufeinander so bemessen sind, dass, wenn der Haltering mit einem Teil auf dem Grund der Rinne aufliegt, der dieser Stelle diametral gegen überliegende Teil des Halteringes und der genannte Ringflansch einander noch über lappen.
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