CH184377A - Raschlaufende Höchstdruck-Heissdampf-Kolbenkraftmaschine. - Google Patents

Raschlaufende Höchstdruck-Heissdampf-Kolbenkraftmaschine.

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CH184377A
CH184377A CH184377DA CH184377A CH 184377 A CH184377 A CH 184377A CH 184377D A CH184377D A CH 184377DA CH 184377 A CH184377 A CH 184377A
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CH
Switzerland
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piston
steam
pressure
piston rod
labyrinths
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B29/00Machines or engines with pertinent characteristics other than those provided for in preceding main groups
    • F01B29/08Reciprocating-piston machines or engines not otherwise provided for
    • F01B29/10Engines
    • F01B29/12Steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description


      Raschlaufende        Höchstdruck-Heissdampf-golbenkraftmaschine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       raschlaufende        lIöclistdruck-Heissdampf-Kol-          benkraftma3chine,    insbesondere auf     eine        :

  Ge-          gendruckmasehine,    und ist dadurch gekenn  zeichnet, dass der mit Spiel im Arbeitszylin  der laufende, durch keinerlei     elastische    Mit  tel, wie Kolbenfedern oder dergleichen mit  der     Zylinderwand    in Berührung kommende  Arbeitskolben an     ,seinem    Umfang derart mit       Labyrinthen    versehen     ist,,dass    zwischen Kol  ben und Zylinderwand eine     Drosselung    durch       Wirbelung    erfolgt,

   und dass der ebenfalls       beine        Stopfbüchsdiehtung        aufweisenden        Kol-          benstange    entlang eine stete Strömung von  Dampf durch     Labyrinthe    nach aussenerfolgt,       wobei    durch die Dampfströmung das an der       Kolbenstange    haftende<B>01</B> fortgeblasen wird,  bevor es von der     Kolbenstange    in den Zylin  der     geschleppt    wird. Eine Maschine nach  der Erfindung hat den Vorteil, dass     ihr    Ab  dampf ölfrei erhalten bleibt.  



       Die        Labyrinthe    zur Abdichtung der     Kol-          benstange    können mindestens in drei Teile       unterteilt    sein, von denen einerster Teil den    Dampf vom Zylinderdruck auf den     Auslass-          druck    und ein zweiter Teil vom     AwGlassdruck     weiter     hinunterdrosselt,    wobei das Öl von der       Kolbenstange    weggeblasen wird, und endlich  ein     dritter        Teil    das Eindringen von Luft ver  mindert.     Ein        zwischen    :

  dem ersten und zwei  ten Teil der Labyrinthe befindlicher Ring  raum kann mit der     Abdampfleitung,der    Ma  schine verbunden     sein.        Ein        zwischen    dem  zweiten und     dritten    Teil der     Labyrinthe    be  findlicher Ringraum     kann    mit einem Hilfs  kondensator verbunden     sein.    Es empfiehlt  sich, die Maschine so zu     bemessen,

      dass der in  einer     geschmierten        Führungsbüchse    .laufende  Teil     der        Kolbenstange    bei der Kolbenbewe  gung     höchstens    in den zweiten     Teil    der     La-          byrinthe        hineingelangt,    :dagegen     ausserhalb     des Bereiches des     ernsten    Teils bleibt.  



  Es kann nicht nur der Arbeitskolben an  seinem Umfang derart ausgebildet     t@    sein, dass  die     Abdichtung    zwischen Kolben     und    Zylin  derwand durch Drosselung und     1Virbelung     erfolgt, sondern es kann auch die Zylinder  wand als     Labyrinthdichtung    ausgebildet sein.      Schliesslich     kann    auch ebensogut die Kolben  stange, sowie eine sie umgebende Büchse mit       Labyrinthen    versehen sein.  



       In.    .gleicher Weise wie :die Abdichtung des  Arbeitskolbens und seiner Kolbenstange kann  auch die Abdichtung anderer, zur Steuerung  oder zu einem andern Zweck dienender, in  einem Zylinder hin- und hergehender Kolben  und ihrer Kolbenstangen ausgebildet werden.  



  Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes  ist auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt.  Der Arbeitszylinder 1     ist    an dem mit  einer     Kreuzkopfbahn    2 versehenen Gestell 3       befestigt.    Das     Arbeitsmittel    tritt durch den  Stutzen 4 in den     Schieberraum    5 und     gelangt     .dann in :den Zylinder 1.     Hernach    .strömt     es     wieder durch den     Schieberraum    5 nach den       Austrittsräumen    6 und 7 und von hier zu  den weiteren Verbrauchsstellen.

   Der Kolben  8 und die beiden     Teile    9 und 10 der Kolben  stange bilden zusammen einen Körper, der  seine     Führung    durch die     Kreuzkopfbahn    2  und     ,das    Lager 11 erhält.  



       Auch    der Schieber 112 bildet zusammen  mit den beiden Teilen 13 und 14 der     Schie-          berstange    ein Stück, das durch den Kreuz  kopf 15 und :das Lager 16 geführt ist.  



  Die Abdichtung der Kolbenstange erfolgt  durch die     Labyrinthbüchsen    17 und 18, die  jenige der     Schieberstange    durch die Büchsen  19 und 20.  



  Der Durchmesser     Dl    der Zylinderlauf  büchse 21 ist grösser als :der Durchmesser     dl     des Kolbens B.     Gleichfalls        isst    auch der in  nere Durchmesser     DZ    der     Schi.ebergehäuse-          büehse    22 grösser als der Durchmesser     d,    der       Laufbüchsen    des Schiebers 12.  



  In die Laufbüchsen des Kolbens 8 und  des .Schiebers 12     sind    Nuten 24     bezw.    25 ein  gedreht, durch die abwechselnd     Drosselquer-          schnitte    und Wirbelräume entstehen.

   Die  zwischen den Laufbüchsen     des    Kolbens .8       bezw.    des     Schiebers    12 (Durchmesser<I>dl, d<B>!!</B>)</I>  und der     Zylinderdaufbüchse    21     bezw.    der       Sohiebergehäuselaufbüchse    22 stattfindende  Drosselung und .die in den Nuten 24 und 2,5  eintretende     Wirbelung    erzeugen einen     -Strö-          mungswiderstand,    :durch den eine genügende         Abdichtung        zwischen    den Arbeitsräumen       bezw.        Schieberräumen    erreicht wird.

   Zur Er  höhung der Abdichtungswirkung     können     auch die     Zylinderlaufbüchse    21 und die       Schiebergehäuselaufbüchse    22 ebenfalls mit  Nuten 2,6     bezw.    27 versehen sein.  



  Die     Labyrinthbüchsen    17 und 18     sind    in  drei Teile und :die     Labyrinthbüchsen    19 und  90 in zwei     Teile        unterteilt.    Die drei Teile  der Büchsen 17 und 1.8 sind durch .die Ring  räume<B>218</B> und 29     bezw.    30 und 31 voneinan  der getrennt.

   Die Ringräume 28 und 30 sind  an die     Gegendruckleitung    der Dampfma  schine angeschlossen, die Ringräume 29 und  31 an einen     Hilfskondensator.    Aus :dem     Zy-          linderraum    1 bis zu den     Ringräumen    28       bezw.    30 wird sich demzufolge eine Drosse  lung vom Zylinderdruck auf den Gegen  druck einstellen und in demjenigen Teil der       Labyrinthbüchsen,    der zwischen den Ring  räumen 2,8 und 2:

  9     bezw.    30 und 31 gelegen  ist, eine Drosselung auf den     Druck    .des     Hilfs-          kondensators.    Schliesslich wird durch den  letzten Teil der Büchsen     zwischen    den Ring  räumen 29     bezw.    31 und der Umgebung ein  Eindringen von Luft vermindert. In den       Labyrinthbüchsen    wird sich     ,deshalb    eine  stete Strömung des Dampfes vom Zylinder  raum 1 her nach :den Ringräumen 29 und 31  ergeben, :die das an der Kolbenstange haf  tende Öl fortbläst.  



  Ausserdem ist die Maschine so bemessen,  dass die in der     Olabstreifbüchse    32     bezw.    33  laufenden Teile der Kolbenstange höchstens  bis zu den Ringräumen 28     bezw.    30 gelan  gen, nicht mehr aber in den zwischen den  Ringräumen 28     bezw.    30 und dem Zylinder  raum 1 gelegenen Teil der     Labyrinthbüchse.     Dadurch ist auf alle Fälle     Gewährgeleistet,     dass     das        .Schmiermittel    der     Kolbenstange     nicht durch die Büchse in den Zylinderraum  1 hineingelangen kann.

   Der Durchmesser der  Kolbenstange ist kleiner als der innere       Dureh:messer    der     Labyrinthbüchsen,    so     @dass     eine Berührung     zwischen        Kolbenstange    und  Büchse nicht     entsteht    und eine     Schmierung     der     Kolbenstange    sich erübrigt.

        Auch die beiden zum     Abdichten    der       Schieberstangen    dienenden     Labyrinthbüchsen     19 und 20 sind so ausgebildet,     dass    eine Be  rührung mit der     Schieberstauge    nicht statt  findet, so dass auch hier eine     8chmierun,g     nicht notwendig ist.  



  Unter Umständen können     auch    die Kol  ben-     bezw.        .Schieberstangen        Labyrinthnuten          besitzen,    welche die Abdichtungswirkung  verbessern. Die Erfindung eignet sich in  gleicher Weise wie für Gegenstromdampf  maschinen auch für     Gleichstromdampfmaschi-          nen    und für stehende Maschinen     ebenso    wie  für liegende     Maschinen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rasehlaufende Höchstdruck-Heissdampf- Kolbenkraftmaschine, insbesondere Gegen druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Spiel im Arbeitszylinder laufende, durch keinerlei elastische Mittel, wie Kolben federn oder dergleichen mit der Zylinder wand in Berührung kommende Arbeitskol ben an seinem Umfang derart mit Labyrin then versehen ist, dass zwischen Kolben und Zylinderwand eine Drosselung durch Wirbe luni erfolgt,
    und dass der ebenfalls keine Stopfbüchsdichtung aufweisenden Kolben- tange entlang eine stete Strömung von Dampf durch Labyrinthe nach aussen erfolgt, wobei durch die Dampfströmung das an der Kol- henstange haftende<B>01</B> fortgeblasen wird, bevor es von der Kolbenstänge in den Zylin der geschleppt wird, das Ganze zum Zweck, den Abdampf ölfrei zu erhalten.
    UN TERAN SPRüCHE I. Höchstdruck-Heissdampf-Kolbenkraftma- schine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zum Abdichten der Kolbenstange dienenden Labyrinthe in mindestens drei Teile unterteilt sind, von denen ein erster Teil den Dampf vom Zy linderdruck auf den Auslassdruck und ein zweiter Teil vom Auslassdruck weiter hin unterdrosselt, wobei das 01 von der Kol benstange weggeblasen wird, und endlich ein dritter Teil das Eindringen von Luft vermindert.
    2. Höchstdruck-Heissdampf -Kolbenkraftma- schine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Labyrinthe be findlicher Ringraum mit der Abdampf leitung der Maschine verbunden ist. 3. Höchstdruck -Heissdampf -Kolbenkraftma- schine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zwischen dem zwei ten und dritten Teil der Labyrinthe be findlicher Ringraum mit einem Hilfskon densator verbunden ist. 4.
    Höchstdruck -Heissdampf -Kolbenkraftma- schine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der in einer geschmier ten Führungsbüchse laufende Teil der Kolbenstange bei der Kolbenbewegung höchstens in den zweiten Teil der Laby- rinthe hineingelangt, dagegen ausserhalb des Bereiches des ersten Teils bleibt. 5.
    Höchstdruck -Heissdampf -Kolbenkraftma- nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass nicht nur der Arbeitskolben an seinem Umfang derart ausgebildet ist, dass die Abdichtung zwischen Kolben und Zylinderwand durch Drosselung und W ir- belung erfolgt, sondern auch die Zylinder wand als Labyrinthdichtung ausgebildet ist.
    6. Höchstdruck-Heissdampf -Kolbenkraftma- schine nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeiGhnet,'dass auch die Kolbenstange, sowie eine sie umgebende Büchse mit Labyrinthen versehen ist.
CH184377D 1935-10-12 1935-10-12 Raschlaufende Höchstdruck-Heissdampf-Kolbenkraftmaschine. CH184377A (de)

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