CH184418A - Verfahren zur Herstellung gebrannter Zahnfüllungen und darnach hergestellte Zahnfüllung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung gebrannter Zahnfüllungen und darnach hergestellte Zahnfüllung.

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CH184418A
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Vita-Zahnfabrik G M Zahnfabrik
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Vita Zahnfabrik G M B H Vorm D
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  Verfahren zur Herstellung gebrannter Zahnfüllungen und darnach hergestellte  Zahnfüllung.    Die aus     Porzellanmasse    bestehenden  Zahnfüllungen wurden bisher in der     Weise     hergestellt,     idass    von der Zahnhöhlung ein  Wachsabdruck genommen; von diesem eine  Hohlform hergestellt und in die     Hohlform     die als Füllung dienende     Porzellanmasse    ein  gebracht und gebrannt wurde.

   Da die bis  her für diesen Zweck verwendeten Por  zellanmassen     schwinden,    so     besteht    eine be  sondere     Schwierigkeit,    den trotz     wiederholten          Auftragens    und Nachbrennens von Porzellan  masse zum Ausgleich der aufgetretenen       Schrumpfung    sich bildenden Zwischenraum  zwischen dem Rand der Zahnhöhlung und  der     Füllung    auszufüllen, denn bei einem  jeden Nachbrennen erweicht :die Füllung im  ganzen und erleidet demgemäss bei einem  jeden Nachbrennen erneut eine Formverände  rung.

   Dadurch     ist    es unmöglich, einen ge  nauen     Randschluss    der Füllung zu     erreichen.     



  Diese Nachteile sollen nach dem Ver-    fahren gemäss der     Erfindung    auf die fol  gende Weise behoben werden.  



  Es wird für die Zahnfüllung     eine    beim  Brennen     schwindungsfreie        Porzellanmasse     verwendet. Aus     :dieser    Masse wird ein der       Zahnhöhlung    bis     auf    die     Oberflächenschicht          entsprechender    Körper geformt     und        gebrannt     und auf diesen     Körper        wird        alsdann    eine  obere Schicht aufgetragen,

   welche     aus    durch  scheinendem und gefärbtem     Füllungspor-          zellan    besteht.  



  Der Vorteil eines     derartigen        Verfahrens     besteht darin, dass die     Schwindung    der Füll  masse auf ein Mindestmass     herabgesetzt        ist,     weil sie aus nicht     schwindender        Masse    'be  steht und     daher    beim     Brennen    keine Form  veränderung mehr erleidet.

       Dadurch    er  übrigt sich auch     das        bisherige        nachträgliche     Auftragen und Brennen von     Porzellanmasse.     Anderseits     beeinträchtigt    aber die     Undurch-          sichtigkeit    dieses Teils ,der     Füllung        nicht    ihr      Aussehen, da die     Füllung    auf ihrer frei  liegenden Oberseite ja mit einer durchsich  tigen und dem Zahnfarbton entsprechend ge  färbten Schicht überzogen ist.  



  Die Wirkung dieses     Füllungskörpers     lässt sich durch eine in ihn     eingebettete    Ein  lage aus einem     mit    dem Porzellan sich fest  verbindenden Material,     zum    Beispiel aus  einer     Platin-Iridium-Legierung,    begünstigen,  die einem     etwaig    vorhandenen restlichen       Schwindungsbestreben    des     Körpers        ent-          gegenv4rkt    und     ausserdem    noch die     Festig-          keitseigenschaften    des     Körpers    verstärkt.

    Diese     Einlage    wird zweckmässig, damit sie  dem     Schrumpfen    der     Porzellanmasse        nach     bester Möglichkeit entgegenwirkt,     in        Rich-          tung    :der grössten     Ausdehnung        ,des    Füllungs  körpers angeordnet.  



  Die Einlage kann     gleichzeitig    auch     als     Verankerung ausgebildet sein,     indem    sie auf  der in die Zahnhöhlung zu liegen kommenden       Seite    um ein entsprechendes Mass aus der  Füllung     herausragt.     



  Die     Zeichnung        veranschaulicht    in den       Fig.    1 bis 3 je ein Ausführungsbeispiel einer  gemäss der     Erfindung        hergestellten    Füllung.  



       Es    bezeichnet in den     Figuren    a eine       Füllungsmasse    aus     sehwindungsfreiem    Por  zellan. Aus     diesem    Grund ist die     Masse    nach  dem Brennen auch     undurchsichtig.    Diese  Masse wird     in    der üblichen, der     Kavität    ent  nommenen Hohlform gebrannt     und    auf die  sen Körper ist alsdann auf derjenigen Seite,  welche bei     in,    die     Zahukavität        eingesetzter     Füllung     freiliegt,

      eine Schicht b aus dem  üblichen     durchscheinenden    und der Zahn  tönung entsprechend gefärbten Porzellan     auf-          getragen    und     gebrannt.    Der     Schmelzpunkt     ,der     Porzellanmasse    b     wird    so bemessen,     dass     bei     ihrem    Brennen der     Porzellankörper    a  nicht mehr erweicht, sondern     seine    der     Ka-          vität    entsprechende Form behält.

   Nach dem  Aufbrennen der     Oberflächenschicht    b     kann     die Füllung, wie üblich, in die     Kavität    c  eingebracht werden.  



  Die     Füllung    kann, wie     in        Fig.    2 und 3  beispielsweise     -dargestellt        isst,        durch    eine     Me-          talleinlage    d verstärkt sein.

   Die Einlage muss    aus einem Stoff bestehen, welcher mit dem       Porzellan.        eine    feste     Verbindung    eingeht,  nicht     oxydiert    und auch keine Gase absor  biert, und der auch seinerseits nicht     schwin-          @det.    Hierfür ist insbesondere     Platin-Iridium     geeignet.

   Wie     Fig.    3     veransohaulicht,    kann  die     Metalleinlage    d .gleichzeitig so gestaltet  sein, indem sie beispielsweise     stiftförmig     ausgebildet ist und auf eine entsprechende  Länge     aus    der in ,die     Höhlung    zu liegen  kommenden     Seite    aus der Füllung heraus  ragt,     dass    sie gleichzeitig zur Verankerung  der     Füllung        in    dem Zahn dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von gebrann- ten Zahnfüllungen, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllungsmasse eine schwindungsfreie Porzellanmasse verwendet wird, aus welcher ein der Zahnhöhlung bis auf die Oberflächen schicht entsprechender Körper geformt und gebrannt wird, der alsdann auf der freizu- Liegen kommenden Oberfläche mit einer Schicht aus durchscheinendem und gefärb tem Füllungsporzellan überzagen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- idurch gekennzeichnet, dass als schwin- dungsfreie Porzellanmasse eine Porzellan- masse verwendet wird, welche hoch schmelzbare Bestandteile besitzt, so dass ,die Masse beim Brennen nicht in Fluss übergeht. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch ,gekennzeichnet, dass in die Fül- lungsgasse eine mit ihr sich fest verbin- idende Metalleinlage eingebrannt wird.
    PATENTANSPRUCH Ir: Gebrannte Zahnfüllung, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I,,da- -durch ,gekennzeichnet, @dass sie aus einer sehwindungsfreien Porzellanmasse besteht, .die auf ihrer in ,
    der Zahnhöhlung freizulie- gen kommenden Oberfläche mit einer Schicht aus durchscheinendem und gefärbtem. Fül- lungsporzellan überzogen ist. UNTERANSPRüCHE 3.
    Zahnfüllung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Füllung eine in sie eingebrannte und mit dem Por zellan fest verbundene Metalleinlage be sitzt. 4.
    Zahnfüllung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Metallein lage aus einer Platin-Iridiumlegierung besteht. 5. Zahnfüllung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine derartige Gestal- tung der Einlage, dass sie gleichzeitig zur Verankerung der Füllung im Zahn dienen kann.
CH184418D 1935-04-25 1935-05-22 Verfahren zur Herstellung gebrannter Zahnfüllungen und darnach hergestellte Zahnfüllung. CH184418A (de)

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