CH184990A - Ausatmungsventil für Gasschutzmasken. - Google Patents

Ausatmungsventil für Gasschutzmasken.

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CH184990A
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membrane
exhalation
valve
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exhalation valve
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Horak Jan
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Horak Jan
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Description


      Ausatmungsventil    für Gasschutzmasken.    Gasschutzmasken müssen vollständig luft  dicht sein, um einen verlässlichen Schutz zu  gewährleisten. Die empfindlichste Stelle in  dieser Hinsicht ist das     Ausatmungsventil.    Es  wird an dieses die Anforderung gestellt, nur  die ausgeatmete Luft bei geringstem At  mungswiderstand durchzulassen. Es wurden  bereits verschiedene Konstruktionen solcher       Ausatmungsventile    vorgeschlagen und ver  wendet, z. B. Gummiteller,     Glimmerplättchen     mit einer     Druckfeder,    um eine feste Mittel  stütze     abklappbare    Gummiplatten.

   Alle diese  bekannten Konstruktionen haben sich bei  strengen praktischen Prüfungen mit der  Gasschutzmaske in der Gaskammer bei grö  sseren Konzentrationen der Reizgase nicht  voll     bewährt.    Der Grund für die ungenü  gende Wirkung liegt darin, dass diese Kon  struktionen nur ungenau das     Ausatmungs-          ventil    verschliessen und auch darin, dass nach  beendetem Ausatmen nicht sofort eine voll  ständige Dichtung der Luftöffnung bewerk  stelligt wird.    Der Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung beugt diesen Nachteilen vor.

   Bei dem  erfindungsgemässen     Ausatmungsventil    ist die       Ausatmungsöffnung    mittels     einer        Membrane     aus     elastischem    Material     .abgeschlossen.    In  folge ihrer     eigentümlichen        Einspannung    öff  net diese     Membrane    lediglich beim Ausatmen  das     Ausatmungsloch    (also nur beim Über  druck in der Maske),     damit    die ausgeatmete  Luft     entweichen        kann.    Im Augenblicke, wo  die Ausatmung beendet ist (also wenn kein  Überdruck mehr besteht),

   sperrt die Mem  brane sofort luftdicht das     Ausatmungsloch.     



  Auf der beigelegten Zeichnung sind in  den     Fig.    1 bis     ä    drei     Ausführungsbeispiele     des Gegenstandes der Erfindung im     Axial-          schnitt    schematisch     veranschaulicht.     



  In allen drei     Ausführungen    stellt 3 eine  scheibenförmige     Gummimembrane    dar. Diese  Membrane ist an     ihrem    ganzen     Kreisumfange     befestigt und schliesst in Ruhelage vollstän  dig luftdicht die     Ausatmungsluftöffnung    2'  ab. Die Randebene der     Luftaustrittsöffnung         2' überragt     etwas    diejenige des befestigten  Kreisumfanges der Membrane. Durch die  gestrichelten Linien 3' ist die     Auswölbung     der Membrane 3 dargestellt, wenn beim Aus  atmen ein Überdruck in der Maske hervor  gerufen wird.  



  Im Ausführungsbeispiele nach     Fig.    1 ist  in den Stoff 1 der Maske der untere Teil des  Gehäuses 2 des     Ausatmungsventils    einmon  tiert. Die entsprechende     Luftaustrittsöffnung     2' ist     luftdicht        mittels    der kreisscheibenför  migen Gummimembrane 3 verschlossen. Diese  Membrane ist durch die Verbindung des  obern Teils 4 mit dem untern Teil 2 des  Gehäuses des     Ausatmuugsventils    am Aussen  rande festgehalten. Der obere Teil 4 ist mit  dem nach     hinten,    das heisst nach innen ragen  den zentralen     Mittelzapfen    4'     und    mit der  Entlüftungsöffnung 5 versehen.

   Der Zapfen  4' stellt eine Gegenstütze der Membrane 3 in  ihrer     Mitte    dar und dient dazu, dass der auf  dem Ventilsitz der     Ausatmungsöffnung    2'  aufliegende Teil der     Verschlussmembrane    3  ständig nach vorn hin durchgebogen wird, so  dass der     Mittelteil    der Membrane 3 etwas in  die     Ausatmungsöffnung    2' hineinragt. Die  Entlüftungsöffnung 5 sichert das Vorhan  densein des atmosphärischen Druckes auf der  Aussenseite der Membrane.

   Die Arbeitsweise  des beschriebenen     Ausatmungsventils    geht       folgendermassen    vor sich:  Beim Ausatmen des Maskenträgers ent  steht in der Maske     ein    Überdruck, welcher  auf die Membrane 3 einwirkt, so dass sich  diese nach aussen     bezw.    vorn wölbt und in       die    Lage 3' kommt, wodurch die Luftaus  trittsöffnung 2' geöffnet wird und die ver  brauchte Luft aus der Maske durch die Off  nungen 6 entweicht.

   In dem Augenblicke,  in welchem der Überdruck aufhört, kehrt die  Membrane 3 aus der Lage 3' mit starker  Spannung in die ursprüngliche Lage mit  schwacher     Spannung    zurück und die Luft  austrittsöffnung 2'     wird    wieder luftdicht  verschlossen.  



  In     Fig.    2 ist     ein.        Ausatmungsventil    dar  gestellt, bei welchem die Membrane 3 mit  einigen Löchern 5 versehen ist, damit bei der         Ausw        ölbung    der Membrane in die Lage 3'  durch diese Öffnungen 5 und dann durch die  Öffnungen 6 die ausgeatmete Luft aus der  Maske entweichen kann. In diesem Beispiel  ist die Membrane durch die Teile     2)    und 4  des Gehäuses ebenfalls an ihrem Aussenrande  befestigt und in der     Mitte    durch den zen  tralen Zapfen 4' von vorn her gestützt, so  dass der auf dem Ventilsitz aufliegende Teil  der Membrane ständig nach vorn durchgebo  gen ist und unter Spannung steht.  



  Im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    3 ist  ein     Ausatmungsventil    dargestellt, dessen  zweiteiliges Gehäuse durch die Teile 2 und  4 gebildet wird,     mittels    welcher die scheiben  ringförmige Membrane an ihrem äussern und  innern Rande befestigt ist. Die Membrane 3       versperrt    die ringförmige Luftöffnung 2'.

    Deren mittlere Partie, zu der auch noch  deren Innenwand gehört, wird von -dem als  Gegenstütze wirkenden innern Klemmrand  4" nach innen gedrückt, wodurch eine schwa  che     Wölbung    nach aussen     bezw.    Spannung  der ringförmigen Membrane zustande kommt,  die derselben bei Nichtgebrauch des Ventils  die ständige Anlage am Ventilsitz sichert.  Der obere Teil 4 des Gehäuses ist mit einem       Gewindeansatz    zum Aufschrauben des Fil  ters F versehen. Ferner ist dieser Teil mit  den Entlüftungsöffnungen 6 versehen und in  den Stoff 1 der Maske einmontiert. Die Mem  brane 3 ist mit den Löchern 5 versehen, wel  che demselben Zweck wie im Ausführungs  beispiel nach     Fig.    2 dienen.

   Bei dieser Aus  führung überragt die Ebene des Ventilsitzes  der     Ausatmungsöffnung    2 die     Einspannebene     des Innenrandes der Membrane 3. Beim Aus  atmen wölbt der Überdruck die Membrane 3  in die Lage 3', wodurch die     Luftöffnung    2'  freigelegt wird. Die ausgeatmete Luft geht  durch die Löcher 5 und durch die Entlüf  tungslöcher 6 ins Freie.  



  Die dargestellten Beispiele des vorliegen  den Erfindungsgegenstandes stellen Ausfüh  rungen des     Ausatmungsventils    dar, bei wel  chem das luftdichte Abschliessen der Luft  öffnung nicht von einem besonderen mecha  nischen Mittel (z. B. Druckfeder) abhängig      ist. Es wird vielmehr die Elastizität der       verwendeten    Membrane voll ausgenützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausatmungsventil für Gasschutzmasken mit einer die Ausatmungsöffnung lediglich beim Ausatmen öffnenden, elastischen, an ihrem Aussenrand eingespannten Membrane, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem Ventilsitz der Ausatmungsöffnung (2') auf liegende Teil der Verschlussmembrane (3) ständig nach vorn durchgebogen ist, indem eine Gegenstütze gegen die mittlere Partie der 1Hembrane anliegt und dieselbe nach innen drückt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Ausatmungsventil nach Patentanspruch, mit einer kreisscheibenförmigen Mem brane, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstütze durch einen zentralen Zapfen (4') des Ventilgehäuses gebildet wird. \_?. Ausatmungsventil nach Patentanspruch, mit einer scheibenringförmigen Ver- schlussmembrane, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene des Ventilsitzes der Aus atmungsöffnung (2') die Einspannebene des Innenrandes der Membrane (3) über ragt.
CH184990D 1934-04-27 1935-04-26 Ausatmungsventil für Gasschutzmasken. CH184990A (de)

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ID=5450140

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