CH185058A - Blättersatz für Schreibmaschinenbuchhaltung. - Google Patents

Blättersatz für Schreibmaschinenbuchhaltung.

Info

Publication number
CH185058A
CH185058A CH185058DA CH185058A CH 185058 A CH185058 A CH 185058A CH 185058D A CH185058D A CH 185058DA CH 185058 A CH185058 A CH 185058A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
column
sheet
booking
text
sheets
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gebrueder Scholl Aktiengesellschaft
Original Assignee
Scholl Ag Gebr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scholl Ag Gebr filed Critical Scholl Ag Gebr
Publication of CH185058A publication Critical patent/CH185058A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes
    • B41L1/20Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies
    • B41L1/22Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies made up of single sheets or forms

Landscapes

  • Color Printing (AREA)

Description


  Blättersatz für     Schreibmaschinenbuchhaltung.       Vorliegende Erfindung hat einen     Blätter-          satz    für Schreibmaschinenbuchhaltung zum  Gegenstand und betrifft eine weitere Ausbil  dung der im Hauptpatent Nr. 180707 be  schriebenen Erfindung.  



       Bei    der Ausbildung nach dem Haupt  patent muss bei jeder     Eintragung        einer     Buchung .der Text zweimal     ,geschrieben    wer  den, was eine Mehrarbeit verursacht und zu  Irrtümern     Anla.ss    geben kann.  



  Diese Nachteile zu beseitigen ermöglicht  der Blättersatz gemäss der Erfindung, und  zwar dadurch, dass jedes     Buchungsblatt    auf  der einen     Seite        neben    der Textspalte zwei       Datumkolonnen    und auf der andern Seite  neben der     Textspalte    zwei Sollkolonnen     mit          zwischen    diesen liegender     Habenkolonne        auf-          -weist,    und die Breite des     Kohlepapierstreifens     so bemessen ist, dass     derselbe    die eine Da  tumskolonne, die Textspalte,

       sowie    die drei  derselben benachbarten Kontokolonnen Über  deckt.  



  Dank dieser     Ausbildung    muss der Text  nur einmal bei jeder     Buchungseintragung    auf    das     obere    Buchungsblatt     geschrieben    werden  und     erscheint    dann     auf,dem    andern Buchungs  blatt     in    Durchschrift.

   Die Richtigkeit der  Gegenbuchung wird dann     gewährleistet,    wenn  die beiden Buchungsblätter stets     um    eine  Kontokolonne seitlich ,gegeneinander verscho  ben eingelegt werden, so     dass    eine Buchung  niemals in gleichnamige Kontokolonnen auf  beiden     Blättern    eingetragen werden     kann.          Zweckmässigerweäse    ist     hierbei    die rechts  liegende Datumskolonne, sowie die rechts  liegende     ;

  Sollkolonne        schraffiert,    um     einen          Eintrag    in     Originalschrift    in diese beiden  Kolonnen, also eine falsche Buchung, zu ver  meiden.    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung ,dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 ein Buchungsblatt in Ansicht,       Fig.    2 die aufeinandergelegten Blätter  des     Blättersatzes    in Ansicht und       Fsg.        ä    im     Schnitt,          Fig.    4 eine ähnliche     Ansicht    hiervon.

        Der     Blättersatz    umfasst ein steifes Unter  lagsblatt U von     gleicher    Breite, aber grösserer  Länge wie die     Buchungsblätter,    mit darauf       befestigtem        Kohlepapierstredfen    D, sowie       zwei        Buchungsblätter    B1 und     B2.     



  Jedes Buchungsblatt     B1        bezw.        BI    hat an  den beiden     Längsrändern    Zeilenskalen Z zur  Erzielung einer genauen Zeileneinstellung  beim Einspannen in der     Schreibmaschine.     Sodann hat jedes     Buchungsblatt    von links  nach     rechts    eine Kolonne I für die Konto  bezeichnung, eine doppelte     Datumskolonne          IIa    und Hb, eine     Textspalte        III,    eine Soll  kolonne IV,

   eine     Habenkolonne    V und  schliesslich eine zweite Sollkolonne     VI.    Die  Datumskolonne     IIb,    sowie die zweite Soll  kolonne     VI    sind schraffiert. Ausserdem trägt  die Textspalte zwei Marken m, .deren Ab  stand von der Sollkolonne IV gleich der  Breite einer Kontokolonne ist, und welche als       Leitlinie    beim Beschreiben dienen, um zu       verhindern,

          da.ss    der betreffende     Streifen    der  Textspalte     beschrieben    und dieser     Textteil     auf die     erste    Sollkolonne des     darunterliegen-          den        Buchungsblattes    durchgeschlagen wird.  



  Der     Kohlepapierstreifen    D ist in bekann  ter Weise mit einem     obern    Falzende an der  Rückseite des Querrandes des     Unterlags-          blattes    U und mit dem untern Querrand auf  dem     Unterlaggsblatt    festgeklebt, und seine  Breite b ist so     bemessen,        @dass    er über die  zweite     Datumkolonne        IIb,    die     Textspalte        III     und die Kontokolonnen IV, V und     VI    eines  Buchungsblattes reicht.  



  Die Verwendung des     Blättersatzes    bei  Eintragung einer Buchung ,geht aus den in       Fig.    2 und 4 dargestellten     Beispielen    hervor,  wobei der     Blättersatz        natürlich    in gleicher  Weise     nie    im Hauptpatent dargestellt in die  Schreibmaschine eingespannt wird. Ange  nommen, es sei gemäss     Fig.    2 und 3 eine       Postscheckabhebung    zu buchen.

   Dann     wird     das     Postscheckkontoblatt        Bz    so unter den       Kohlepapierstreifen    D gelegt, dass seine Da  tumskolonne     Tja    noch frei sichtbar bleibt und  der     übrige    Teil rechts .davon vom Kohle  papier bedeckt     ist.    Das     Ka:

  ssakontoblatt        B,       wird um eine Kolonne nach     rechts    verscho  ben     zeilenrichtig    darüber gelegt, so     da.ss    sein  linker Rand die Bezeichnungskolonne I     des     untern     Blattes        B2    frei lässt und sein rechter  Rand     um,die    Breite der     ',

  Sollkolonne        VI    über  den Rand des     Kohlepapierstreifens        vorsteht.     Nun wird auf dem Buchungsblatt     B2        in    der  Bezeichnungskolonne I die Kontobezeich  nung     "Ka"    (Kassa.) und .in der Bezeichnungs  kolonne I des     Buchungsblattes        B,    die Konto  bezeichnung "Post"     (Postscheckkonto)    ein  geschrieben.

   In die     Datumskolonne        IIa    des       Buchungsblattes        B1    wird das     Datum    der Ab  hebung     eingeschrieben,    welches in Durch  schrift ebenfalls in der Datumskolonne     IIb          ,des    Buchungsblattes     B2        erscheint.    Der Text  wird in der Textspalte von     B1    bis zu der  durch ,

  die Marken m     angezeigten    Grenze ein  geschrieben und erscheint ebenfalls in     Durch-          schrift    in der     Textspalte    des     Buchungsblattes          Bz.    In die     !Sollkolonne        IV    von     B1    wird der  Betrag der Abhebung, z. B. Fr. 1000. - ein  geschrieben, der in     Durchschrift    in der       Habenkolonne    V des     Buchungsblattes        BZ    er  scheint.

   Die schraffierten Kolonnen, also die  Datumskolonne     IIb    und die Sollkolonne     VI,     erhalten hierbei .gar keine Eintragung oder  nur eine solche in     Durchschrift.    Würden die  selben auf irgend einem der     beiden        Blätter     eine Eintragung in Originalschrift     aufweisen,     so wäre dies ein Zeichen, dass die     betreffende     Buchung falsch ist.  



       Fig.    4     zeigt    die in ähnlicher Weise vor  genommene Eintragung einer Warenliefe  rungsbuchung von Fr. 500. - in Original  schrift auf dem Kontoblatt 134 und in     Durch-          schrift    auf Odem     Kontoblatt        Wa    (Warenaus  gang), sowie einer     Retouxsendungsgutschrift     von Fr.     2'5.    -.

   Der erstere Betrag von  Fr. 500. -     steht    in der Sollkolonne     IV    des       Buchungsblattes        B1    (Konto 134) in Original  schrift, und in der     Habenkolonne    V des     Bu-          chungsblattes-B.        (Wa)    in Durchschrift, wäh  rend die Gutschrift der     Retoursendung    von  Fr. 25.

   - in der     Habenkolonne    V des Blat  tes     B,    in     Originalschrift,    in der schraffierten  Sollkolonne     VI    des     Blattes        B,        hingegen    in       Durchschrift    erscheint.

        In jedem Fall     wird    beim beschriebenen  Ausführungsbeispiel bei richtiger gegen  seitiger Anordnung der     Blätter    der, gesamte  Vorgang in einer einzigen Eintragung ge  bucht, also     auch,der    'Text, wodurch Irrtümer  ausgeschlossen werden und die Arbeit auf ein       Mindestmass        beschränkt    wird. Sollten die       Formulare    irrtümlich falsch eingespannt  worden sein, so zeigt     sich    dies ohne     weiteres     dadurch, dass in der Bezeichnungskolonne  des untern     Blattes    die     Bezeichnung    für :die  betreffende Buchung, sowie das Datum  fehlen.

   Auch     ist    jede Buchung     unrichtig,     bei welcher die schraffierten Kolonnen eine       Originalschrifteintragung    enthalten, da die  selben infolge der Verschiebung der beiden       Buchungsblätter    gegeneinander bei     ricUti-          ger    Eintragung nur Durchschrift     enthalten     können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blättersatz für ,Schreibmaschinenbuchhal- tung nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Buchungsblatt auf der einen Seite neben,der Textspalte zwei Datumkolonnen und auf der andern Seite neben der Textspalte zwei Soll kolonnen mit zwischen diesen liegender Habenkolonne aufweist, und die Breite des Kohlepapierstreifens so bemessen ist, dass derselbe die eine Datumskolonne, die Text spalte,
    sowie die dreiderselben benachbarten Kontokolonnen überdeckt. UNTERANSPRUCH: Blättersatz gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Bu- chungsblatt am linken Rand neben den Da tumskolonnen eine Kolonne für die Auf nahme der Kontobezeichnung angeordnet ist.
CH185058D 1934-09-27 1934-09-27 Blättersatz für Schreibmaschinenbuchhaltung. CH185058A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH185058T 1934-09-27
CH180707T 1934-09-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH185058A true CH185058A (de) 1936-06-30

Family

ID=25720459

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH185058D CH185058A (de) 1934-09-27 1934-09-27 Blättersatz für Schreibmaschinenbuchhaltung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH185058A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE657367C (de) Dreiblattsatz fuer Durchschreibebuchhaltung mit drei Gruppen von Spalten
DE595240C (de) Loseblatt-Durchschreibe-Einrichtung fuer doppelte Buchhaltung
DE692509C (de) Abschluss- bzw. Bilanzbuch
AT123243B (de) Buchhaltungseinrichtung.
DE605918C (de) Durchschreibevorrichtung zur Abstimmung und Zusammenfassung der UEbertraege bei Journalblaettern mit mehreren nebeneinanderliegenden Spalten
DE693865C (de) Buchungsgeraet mit Mitteln zum Festklammern von beiderseits gelochten, streifenfoermigen Formularen
DE876388C (de) Bilanzbuch
DE803015C (de) Buchungsblatt fuer Durchschreibebuchfuehrung und Verfahren zur UEbertragung der Summen von der Vorder- auf die Rueckseite des Buchungsblattes
DE698899C (de) zwecke
AT162134B (de) Durchschreibebuchhaltungsgerät.
AT152704B (de) Verfahren und Gerät zum Buchen von Geschäftsvorgängen.
AT166138B (de) Journalblatt
AT165211B (de) Durchschreibebuchhaltung
DE725505C (de) Blaettersatz fuer die Durchschreibebuchfuehrung
CH227361A (de) Einrichtung zur sog. Übertragung der Eintragungen der Vorseite eines Blattes auf dessen Rückseite.
DE964369C (de) Satz von Vordrucken (Formblaettern) fuer Einschrift-Durchschreibe-Buchhaltung
AT119808B (de) Amerikanisches Journalblatt.
AT203397B (de) Buchungsverfahren
DE863448C (de) Kontenblatt fuer die Durchschreibebuchfuehrung
DE724844C (de) Vordruckblatt zum UEbertragen fuer die Loseblatt-Buchhaltung
CH179101A (de) Formular zur Erstellung von monatlichen Bilanzen.
DE1333336U (de)
DE1786508A1 (de) Buchfuehrungsblock mit schuppenartig auseinanderziehbaren abrechnungsblaettern
CH161860A (de) Apparat zur Vornahme von Buchungen mit Durchschriften auf mehrere Blätter.
CH102041A (de) Einrichtung für doppelte Buchhaltung.