CH185263A - Elektrischer Motor mit Solenoiden und Kurbeltrieben. - Google Patents

Elektrischer Motor mit Solenoiden und Kurbeltrieben.

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CH185263A
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Rimel Karl
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  Elektrischer Motor mit     Solenoiden    und Kurbeltrieben.    Elektromagnetische     Motore,    bei denen die  Arbeit durch ein oder mehrere     Solenoide    ge  leistet wird, die bei Erregung ihren Eisen  kern anziehen; sind seit langem bekannt. Der  Hauptnachteil dieser     Motore    besteht in der  Verschiedenheit der hervorgerufenen Kraft  grössen bei den verschiedenen Stellungen des  Eisenkernes.

   Die auf den Eisenkern ausgeübte  Kraft durchläuft bekanntlich beim Eindringen  in das Innere des     Solenoides    einen     Grösstwert.     Diese Ungleichmässigkeit wirkt sich auch dann       aus,    wenn zwei     Solenoide    vorgesehen sind,  deren Kurbeln gegeneinander um<B>1801'</B> ver  setzt sind. Es ist bereits bekannt, bei einem  derartigen Motor einen Luftzylinder vorzuse  hen, derart, dass die in ihm     zusammengepresste     Luft gerade im Totpunkt die grösste Kraft in  solcher Richtung auf den Kreuzkopf ausübt,  dass sie zur Überwindung des Totpunktes bei  trägt.

   Damit ist jedoch der Nachteil verbun  den, dass die Reibungsverluste des Kolbens  verhältnismässig viel zu gross sind und den  Wirkungsgrad des     Motors    zu stark herabsetzen.    Durch die Erfindung wird der geschilderte  Mangel behoben, und zwar dadurch, dass Federn  vorgesehen sind, deren eines Ende an einem  Kurbelzapfen und deren anderes Ende an einem  festen Punkt angreift, der so gewählt ist, dass  die Federspannung am Anfang des     Eindrin-          gens    des Kernes in die Spule am     höcbsten    ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist  in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt     Fig.    1  den Motor in der Draufsicht,     Fig.    2 eine Seiten  ansicht, und     Fig.    3 das Schaltungsschema.  



  Der Motor besitzt zwei     Solenoide    1, 2  mit in den Spulen verschiebbaren Kernen 3       bezw.    4. Die Kerne sind durch Gestänge 5,  6 und Kurbelzapfen 7, 8 mit den Scheiben  9 und 10 verbunden, durch welche das An  triebsorgan, zum Beispiel die Riemenscheibe  11, gedreht werden kann. Mit 12 ist ein  Schwungrad bezeichnet. Die Kurbelzapfen  sind gegeneinander um 180   versetzt.  



  Koaxial mit dem Antriebsorgan ist ein       Kommutator    13 angeordnet. Durch diesen  wird, wie die     Fig.    3 zeigt, der aus der Strom-      quelle 14 entnommene elektrische Strom in  der Weise zu den     Solenoiden    geführt, dass  abwechselnd immer nur das     Solenoid    1 oder  2 mit Strom versorgt ist. Zu diesem Zwecke  gleiten die Bürsten 15, 16 auf je einer     Kommu-          tatorhälfte    13', 13".

   Wie aus der Darstellung  hervorgeht, ist durch die Bürsten 15 der Strom  kreis des     Solenoides    1 mittels des     Kommu-          tatorteils    13' geschlossen, während jener des       Solenoides    2 unterbrochen ist, da die Bürsten  16 auf dem unterbrochenen Halbzylinder des       Kommutatorteils    13" schleifen.  



  Die     Solenoidkerne    wirken während ihrer  Bewegung mit ungleichmässiger Kraft auf die  Scheiben 9 und 10. In der äussersten Lage  des Kernes ist der Antrieb am schwächsten  und je mehr der lern in das     Solenoid    hin  eindringt, umso kräftiger wird er angezogen,  sodann nimmt die Zugkraft wieder ab und  ist in der Mittellage des Kernes auf Null  gesunken: Die Federn 17 und 18 sind nun  derart . angeordnet, dass die Federkraft am  Anfang des     Eindringens    des der     betreffenden     Feder zugeordneten Kernes in die Spule am  höchsten ist. Hierdurch wird die am Anfang  noch schwache Zugkraft erhöht.

   Je mehr  der Kern in die Spule eindringt,     umsomehr     nimmt die Federwirkung ab, aber durch die  auf den Kern ausgeübte, mit dem Eindringen  des Kernes wachsende elektromagnetische  Wirkung ergibt sich bis zu einem gewissen  Punkt eine praktisch vollständige Gleich  mässigkeit in der Kraftwirkung bei richtiger  Wahl und Anordnung der Feder. Das eine  Ende jeder Feder ist an einem im Gestell  des Motors befestigten Pfosten 19, das andere  Ende mittels eines lose sitzenden Ringes 20    am Kurbelzapfen befestigt.     Während    der  eine lern 4 in das     Solenoid    2 hineindringt,  wird der andere Kern 3 aus der Spule 1 hin  ausbewegt, wobei die Feder 18 auseinander  gezogen wird.

   Bis der Kern 4 vollständig  in die Spule 2 hineingedrungen ist, ist die  Feder 17 zur Gänze entspannt und die Feder  18 dagegen im höchsten Masse auseinander  gezogen. Die Gleichmässigkeit der Kraftwir  kung ergibt sich auch dadurch, dass am An  fang des beschriebenen Vorganges, das heisst  wenn der Kern 4 nur wenig in die Spule 2  eingedrungen ist, erst das anfängliche     Aus-          einanderzieben    der Feder 18 stattfindet, das  heisst diesbezüglich nur ein geringerer Kraft  bedarf besteht. Versuche haben ergeben, dass  durch die beschriebene Anordnung ein aus  geglichener und ruhiger Gang des Motors  erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Motor mit Solenoiden und Kurbeltrieben, dadurch gekennzeichnet, dass Federn vorgesehen sind, deren eines Ende an einem Kurbelzapfen und deren anderes Ende an einem festen Punkt (19) angreift, der so gewählt ist, dass die Federspannung am An fang des Eindringens des Kernes in die Spule am höchsten ist. UNTERANSPRUCH: Motor nach Patentanspruch mit zwei Sole noiden und zwei Kurbeln, dadurch gekennzeich net, dass die Kurbeln und Federn (17, 18) um 180 gegeneinander versetzt sind.
CH185263D 1934-12-14 1935-12-09 Elektrischer Motor mit Solenoiden und Kurbeltrieben. CH185263A (de)

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CH185263D CH185263A (de) 1934-12-14 1935-12-09 Elektrischer Motor mit Solenoiden und Kurbeltrieben.

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