CH185608A - Verfahren zur Herstellung einer Polyammoniumverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Polyammoniumverbindung.

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CH185608A
CH185608A CH185608DA CH185608A CH 185608 A CH185608 A CH 185608A CH 185608D A CH185608D A CH 185608DA CH 185608 A CH185608 A CH 185608A
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polyammonium
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bromide
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer     Polyammoniumverbindung-.       Durch das Hauptpatent ist ein     Verfahren     zur Herstellung einer technisch wertvollen       quaternären        Ammoniumverbindung    geschützt.

    Beider weiteren Bearbeitung dieses     Gebietes     wurde nun     gefunden,    dass die im Haupt  patent     bezw.    -in .den Zusatzpatenten noch  nicht beschriebenen     Polyammoniumver'bin-          dungen,    die     mindestens    einen höher mole  kularen     aliphatischen        Kohlenwasserstoffrest     enthalten, vielfach durch besonders wert  volle Eigenschaften,     besonders    hinsichtlich  der antiseptischen Wirkung,     ausgezeichnet     sind.

   Sie können als     Desinfektions-    und     Kon-          servierungsmittel    Verwendung finden.  



  Die neuen     Polyammoniumverbindungen     mit     mindestens    einem höher molekularen,       aliphatischen        Kohlenwasserstoffrest    können  nach an sich üblichen     Arbeitsweisen    erhalten  werden.

   So kann man zum Beispiel     alipha-          tische    Verbindungen, die mindestens zwei  reaktionsfähige     Substituenten        enthalten,    mit  tertiären     Aminen    zur     Umsetzung        bringen.       Dabei soll     mindestens    einer der     ReaLtions-          teilnehmer    einen höheren     aliphatischen    Koh  lenwasserstoffrest     enthalten.    Als     zuvor    er  wähnte     aliphatische    Verbindungen mit     min-       <RTI  

   ID="0001.0038">   destens    zwei reaktionsfähigen     '8ubstituenten     eignen     sich    besonders die Ester     mehrwertiger     Alkohole, zum Beispiel mit     HaJogenwasser-          stoffsäuren    oder     aromatischen        Sulfonsäuren.     



  Anderseits kann man auch tertiäre Poly  amine, in denen ein oder mehrere     Stickstoff-          atome    ringförmig gebunden     sein    können,     wie     zum Beispiel in tertiären     Piperazinen,    mit  reaktionsfähigen Estern von Alkoholen, zum       Beispiel        Alkylhalogeniden    oder     Alkylestern          mehrwertiger        Sulfonsäuren,    umsetzen.

   Dabei  soll     wiederum    mindestens einer der     Reak-          tionsteilnehmer    einen höheren     aliphatisohen          Kohlenwasierstoffrest    enthalten. Die Um  wandlung,der tertiären     Polyamine    in     quater-          näre        Polyammoniumverbindungen        kann    auch  stufenweise vollzogen werden.

        Die neuen     Polyammoniumverbindungen     mit höher molekularem,     aliphatiscliem        Koh-          lenwasserstoffrest    haben     sich    auch in der  Weise darstellen lassen,     dass    man auf ein  tertiäres     Amin.        eine        quaternäre        Ammonium-          verbindung,

          in    der     ein        mit    einem     reaätions-          fähigen        Substituenten    versehener     Kohlen-          wasserstoffrest    vorhanden ist, einwirken lässt.

    Auch in     diesem    Falle soll einer der     Reak-          tionsteilnehmer    einen höheren     aliphatisclien          Kohlenwasserstoffrest        enthalten.        Mau        kann     zum     Beispiel        ein        TrialkylammoniumaIkyl-          halogenid    auf ein tertiäres Amin mit höhe  rem     aliphatischem        Kohlenwasserstoffrest    zur  Einwirkung bringen.

   Der höhere     aliphatische          Kohlenwasserstoffrest    kann auch umgekehrt  indem     quaternären        Trialkylammoniumalkyl-          halogenid    oder auch in beiden     Reaktionsteil-          nehmern.    enthalten sein.  



  Die so     erhältlichen        Polyammoniumverbin-          dungen    können     :Substituenten,        wie        Hydroxyl-          gruppen,        @Sulfbydrylgruppen,    ferner zum       Beispiel    Halogenatome gebunden enthalten.  Die     aliphatischen    Reste, im     besonderen    auch  die höheren,     können    auch ätherartig gebun  dene     Sauerstoffatome    oder Schwefelatome       enthalten.     



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur     Herstellung    einer     Poly-          ammoniumverbindung,dadurch    .gekennzeich  net, dass man auf N.     N-Tetramethyl-ss-oxy-_          propylendiamin        etwa    2     Mol        Dodecylbromid          einwirken    lässt.

   Man     erwärmt        zweckmässig    die       Reaktionskomponenten    einige     Zeit    auf dem       Wasserbad.    Das so     erhältliche        Tetramethyl-          ,didodecyl-ss-oxypropylendiammoniumbromid     wird in Form eines     farblosen    zähen Sirups  erhalten.

   Er     erstarrt    allmählich zu     einer     gelblich weissen Masse von     wachsartiger        Kon-          sistenz.    Aus     Essigester    umgelöst erhält man  ein farbloses Kristallmehl von unscharfem    Schmelzpunkt. Die Masse löst sich klar     in     Wasser. Die konzentrierte Lösung ist eine  hochviskose Flüssigkeit.     Das    neue Produkt  soll als Desinfektion- und     Kon3ervierungs-          mittel        Verwendung    finden.  



       Beispiel:     146     Gewichtsteile    N.     N-Tetramethyl-ss-          oxypropylendiamin    versetzt man mit 49,8       Gewichtsteilen        Dodecylbromid        und        erwärmt     12 Stunden auf dem Wasserbad.

   Man erhält  so in Formeines farblosen zähen     Sirups    das       Tetramethyldidodecyl-ss-oxypropylendiammo-          niumbromid,    das     sich    in     Wasser    klar löst  und     dessen    konzentrierte Lösung eine hoch  viskose Flüssigkeit     darstellt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Poly- ammoniumverbindung, dadurch ggekennzeich- net, dass man auf N. N-Tetramethyl-ss-oxy- propylendiamin etwa 2 Hol Dodecylbromid einwirken lässt.
    Das so erhältliche Tetramethyldidodecyl- ss-oxypropylendiammoniumbromid wird in Form eines farblosen zähen iSirups erhalten. Er erstarrt allmählich zu einer gelblich weissen Masse von wachsartiger Konsistenz. Aus Essigester umgelöst erhält man ein farb loses Kristallmehl von unscliarfem Schmelz punkt. Die Masse löst sich klar in Wasser. Die konzentrierte Lösung ist eine hoch viskose Flüssigkeit.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion unter Erwärmen durchführt.
CH185608D 1934-04-03 1935-05-07 Verfahren zur Herstellung einer Polyammoniumverbindung. CH185608A (de)

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