CH185628A - Vorrichtung zur Verhütung des Kesselsteinansatzes in Warmwasserbereitungsanlagen. - Google Patents
Vorrichtung zur Verhütung des Kesselsteinansatzes in Warmwasserbereitungsanlagen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H9/00—Details
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Description
Vorrichtung zur Verhütung des gesselsteinansatzes in Warmwasserbereitungsanlagen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Verhütung des Kessel steinansatzes in Warmwasserbereitungsan- lagen.
Bekanntlich scheidet sich Kesselstein in Warmwasserbereitungs- und Versorgungsan lagen in grösseren Mengen im Wasser aus und schlägt sich an den Boilerwandungen, Heizrohren und im Rohrnetz nieder, um mit der Zeit gefährliche Querschnittsverengungen zu verursachen und den Gesamtwirkungsgrad herabzusetzen.
Man hat nun schon Filter zum Schutze des Rohrnetzes verwendet, welche hinter dem Warmwasserbereiter oder Boiler angeordnet waren. Hierbei blieben aber Warmwasser bereiter und Heizkörper nach wie vor dem Kesselsteinansatz unterworfen, und ein Ein bau des Filters am Einlauf würde dies auch nicht beheben, da sich eben Kesselstein nur aus dem erwärmten Wasser abscheidet.
Dieser Übelstand wird nun bei der Vor richtung gemäss der Erfindung dadurch be seitigt, dass der Heizkörper des Warmwasser- bereiters von einem von sich erwärmenden Wasser auf seinem Zirkulationsweg verti kal durchströmten, unten offenen Leitkörper umgeben ist, dessen obere Öffnung durch ein Filter abgeschlossen ist.
Dank dieser Ausbildung ist das sich er wärmende Wasser gezwungen, auf seinem natürlichen Zirkulationsweg innerhalb des Warmwasserbereiters den Leitkörper zu durchströmen, und hierbei muss sich der Kes selstein beim Ausströmen aus dem Leitkörper im Filter absetzen, welches aus irgend einem geeigneten Fasermaterial, zum Beispiel Holz wolle und dergleichen bestehen kann.
Dabei ist diese Vorrichtung sowohl bei Beheizung des Warmwasserbereiters mit Dampf und Warmwasser, als auch elektri schem Strom in gleicher Weise verwendbar.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin- dungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Warmwasserbereiter mit der Vorrichtung nach einer ersten Ausführungs- form im Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt desselben; Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungs- form im Querschnitt.
In Fig. 1 und 2 ist W der Warmwasser bereiter, in welchen die Heizschlange H ein gebaut ist, deren Anschlüsse aussen an der Stirnseite des Warmwasserbereiters liegen. Der Frischwasserzulauf F befindet sich an der Unterseite am einen, der Warmwasserab- lauf C an der Oberseite am andern Ende des Warmwasserbereiters. Die Heizschlange H ist rings von einem unten offenen Leitkörper 1 aus Blech von rechteckigem Grundriss um geben; der an der Behälterwandung abge stützt ist.
Am obern Ende ist der Leitkörper 1 @ durch ein Filter 2 aus Holzwolle abge schlossen, welche zwischen zwei Draht gewebeblättern 3 gehalten ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Die Wärme, welche von dem das Heiz rohr H durchströmenden Medium (Dampf, Warmwasser oder elektrischen Strom) an das umgebende Wasser abgegeben wird, erwärmt zunächst immer das gleiche Wasser, dessen Temperatur immer weiter ansteigt und wel ches daher spezifisch immer leichter wird.
Sobald die Kräfte, die durch den Unterschied des spezifischen Gewichtes des Wassers in nerhalb des Leitkörpers gegenüber dem Was ser ausserhalb desselben entstehen, grösser sind als die Reibungs- und Trägheitswider- stände, muss das Wasser zu zirkulieren be- ginnen und läuft nun im Sinne der in Fig. 1 und 2 eingezeichneten Pfeile um.
Da hierbei das gesamte erwärmte Wasser den Leitkörper 1 und somit das Filter 2 durchströmen muss, wird auch der gesamte in Suspension mit geführte Kesselstein im Filter abgelagert.
Als Nebenwirkung der durch den Leit körper gerichteten Zirkulation im Warm wasserbehälter ergibt sich ausserdem dank der grösseren Geschwindigkeit, mit der das Wasser an den Heizrohren vorbeiströmt, ein verbesserter Wärmeaustausch und eine gleich mässige Erwärmung des Wassers in allen Schichten.
Eine zweite Ausführungsform der Vor- richtung zeigt Fig. 3 im Querschnitt. Hier ist der Leitkörper 1 düsenförmig aus gebildet, indem seine Seitenwände im un tern Teil nahe aneinander liegen und sich nach oben seitlich ausbiegen, wodurch zu gleich eine entsprechend grössere Filterflä che entsteht. Am untern Rand haben die Seitenflächen seitliche Ausrundungen la. Durch diese Ausrundungen und den allmäh lichen Übergang wird der Reibungswider stand verkleinert.
Vor allem aber ergibt sich im engsten Querschnitt der Leitdüse eine entsprechend höhere Strömungsgeschwindig keit des an den an dieser Stelle liegenden Heizrohren vorbeiströmenden Wassers. Auf diese Weise kann mit Sicherheit vermieden werden, dass sich Kesselstein am Heizkörper absetzt und der Wärmeübergang durch die isolierende Wirkung des Kesselsteins beein- trächtigt wird.
Natürlich kann die Vorrichtung nicht nur bei liegenden Warmwasserbereitern, wie dar gestellt, sondern ebensogut bei stehenden ein gebaut werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhütung des Kessel steinansatzes in Warmwasserbereitungsan- lagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz körper des Warmwasserbereiters von einem von sich erwärmenden Wasser auf seinem Zirkulationsweg vertikal durchströmten, un ten offenen Leitkörper umgeben ist, dessen obere Öffnung durch ein Filter abgeschlos sen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Filter eine Holzwollefüllung dient. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Leitkörper düsenförmig ausgebildet ist, indem seine Seitenwände an der den Heizkörper um schliessenden Stelle nahe aneinander liegen und sich nach dem obern Ende hin seit lich ausbiegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH185628T | 1935-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH185628A true CH185628A (de) | 1936-08-15 |
Family
ID=4433815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185628D CH185628A (de) | 1935-09-17 | 1935-09-17 | Vorrichtung zur Verhütung des Kesselsteinansatzes in Warmwasserbereitungsanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH185628A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281660B (de) * | 1963-08-27 | 1968-10-31 | Stiebel Werke G M B H & Co Dr | Haushalt-Heisswasserbereiter mit im Zulaufrohr angeordnetem Wasseraufbereitungsgeraet |
-
1935
- 1935-09-17 CH CH185628D patent/CH185628A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1281660B (de) * | 1963-08-27 | 1968-10-31 | Stiebel Werke G M B H & Co Dr | Haushalt-Heisswasserbereiter mit im Zulaufrohr angeordnetem Wasseraufbereitungsgeraet |
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