CH186596A - Rechenmaschine mit Einrichtung für die Zehnerschaltung bei Addition und Subtraktion. - Google Patents

Rechenmaschine mit Einrichtung für die Zehnerschaltung bei Addition und Subtraktion.

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CH186596A
CH186596A CH186596DA CH186596A CH 186596 A CH186596 A CH 186596A CH 186596D A CH186596D A CH 186596DA CH 186596 A CH186596 A CH 186596A
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Rohrwacher Fritz
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Rohrwacher Fritz
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  Rechenmaschine mit Einrichtung für die Zehnerschaltung bei Addition  und Subtraktion.    Der Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, entgegen den bisherigen Vorschlägen  eine in jeder Beziehung     zwangläufig    arbei  tende und demnach in gleich zuverlässiger  Weise bei Rechenmaschinen für Addition  und Subtraktion zu verwendende Zehnerschal  tung zu schaffen.  



  Die besondere Eigenart der Erfindung liegt  darin, dass den einzelnen Dezimalen zugeord  nete Räder mit Paaren von doppelarmigen  Hebeln zusammenarbeiten, deren eine Enden  je in eine Hilfsscheibe mit Kurvenschlitzen  solcher Gestalt eingreifen, dass bei     Addition     der eine, bei Subtraktion der andere Hebel  verstellt wird und deren andere Enden bei  ihrer Verstellung mit einem Anschlag in die  Sprossen des Rades der benachbarten höheren  Dezimale zum Eingriff kommen und dessen       Fortschaltung    um eine Einheit herbeiführen,  wenn die Räder unter gleichzeitiger Über  führung der Hilfsscheiben in die     Anfangs-          stellung    zur eigenen Achse parallel vorüber-    gehend zurückbewegt werden, um hierbei in  Schalträder einzugreifen,

   die eine     Fortschal-          tung    des Rades der benachbarten höheren  Dezimale     herbeiführen,    wenn sie selbst bei  der     Zurückziehung    der Räder vom Zehner  schaltstift eines Rades getroffen und mit  genommen werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht den Ge  genstand der     Erfindung    an einem Ausfüh  rungsbeispiel, und zwar zeigt:       Fig.    1 zwei benachbarte Zahlenräder der  Rechenmaschine, eines davon halb weggebro  chen, von der Seite gesehen, in der Stellung  vor der     Zehnerschaltung,          Fig.    2 diese Räder in Stirnansicht, und       Fig.    3 diese Räder in Seitenansicht, in  der Stellung während der     Zehnerschaltung.     



  Die den einzelnen Dezimalen zugeordne  ten Räder sind mit 1, 1' und 1" bezeichnet.  Es sind Sprossenräder, die durch nicht mit  gezeichnete, in die Sprossen 11     eingreifende     Zahnräder     angetrieben    werden. Die Achse 3      kann bis in die Lage 3'     (Fig.    3) zurück  gezogen werden. Die Räder arbeiten mit  Paaren doppelarmiger Hebel 4 und 5 zusam  men. Die kürzeren Hebelarme konvergieren  zueinander und greifen mit Stiften 6 in einen  Schlitz 7 einer     Hilfsscheibe    8 ein.

   Der       Schlitz    7 ist so gestaltet, dass seine beider  seitigen     Enden    auf     -einem        greise    um den  Drehpunkt der Scheibe 8 verlaufen, in den  daran sich anschliessenden Teilen aber den  Kreisbogen verlassen und sich dem Scheiben  rand nähern. Mit 9 sind Anschläge bezeich  net, die bei ausgeschwungenem Hebel sich  den Sprossen 11 des Rades der nächsthöhe  ren Dezimale nähern und mit diesen zusam  mentreffen und sie um eine Einheit fort  schalten, wenn die Räder durch Zurück  bewegung der Achse 3 in die in     Fig.    3       strichpunktiert    angegebene Lage zurückgezo  gen werden.  



  Die Zehnerschaltung kommt wie folgt  zustande:  Wird ein Rad über die Zahl 9 hinweg  gedreht, so     tritt    ein     Zehnersehaltstift    10 des  Rades in die Hilfsscheibe 8 ein und nimmt  sie aus der Lage der     Fig.    1 in die Lage der       Fig.    3 mit. Dabei ist, sofern es sieh um  Addition handelt, der untere Hebel 5 in  Ruhe     verblieben,    weil sein Antriebsstift 6  sich in dem kreisbogenförmigen Teil des  Schlitzes 7 verschieben konnte.

   Bei der Dreh  bewegung der Hilfsscheibe 8 ist aber der  Stift 6 des     obern    Hebels 4 aus dem kreis  bogenförmigen Teil des Schlitzes 7 heraus  getreten, wodurch der Hebel 4 mit seinem  rechtsseitigen Ende nach abwärts     ver-          schwenkt    worden ist.

   Dabei ist auch der  Anschlag 9 nach abwärts bewegt worden, er       befindet    sich aber zunächst noch in einer  Lage     (vergl.        Fig.    3), bei der die Sprossen 11  an ihm vorbeikommen können, ohne mit ihm       zusammenzutreffen.    Das ist     notwendig,    weil  ja die Räder 1, 1' und 1" bei der Einstel  lung sich auch über die in     Fig.    3 dargestellte  Lage hinaus und überhaupt vollständig frei  müssen einstellen lassen.  



  Nach dieser vorbereitenden Einstellung  erfolgt     nun    vorübergehend     die    Zurückziehung    der Räder, und zwar in die in     Fig.    3 punk  tiert gezeigte Lage. Dabei trifft der An  schlag 9 gegen den Stift 11', und dieses Zu  sammentreffen hat die Wirkung, dass der  Stift 11' am Anschlag 9 hängen bleibt und  das Rad, an dem er sitzt, um eine Einheit       fortschaltet.     



  Bei diesem Vorgang hat sich noch weite  res zugetragen. Ein Blech 12, dessen mitt  lerer Längsschlitz 13 von der Achse 3 durch  griffen     wird    und welches mit einem Stift 14  mit der Hilfsscheibe 8 gelenkig     verbunden     ist, hat diese Hilfsscheibe, erst am Ende der       Rückzugbewegung    der Räder, in die An  fangsstellung zurückgebracht. Im letzten  Teil dieser Rückzugsbewegung sind auch die  Schalträder 15 in den Bereich der Sprossen  11 und     Zehnerschaltstifte    10 eingetreten und  beim letzten Teil der Rückzugsbewegung der  Räder 1, 1' und 1" unter Aufrechterhaltung  des Eingriffes     mitzurückgezogen    worden.

    Sofern nun ein Dezimalrad 1, 1', 1" mit dem       Zehnerschaltstift    10 das zugehörige Schalt  rad 15 um     einen    Zahn mitgenommen hat,  ist auch diese Teildrehung durch dieses  Schaltrad 15 auf das Rad der     nächsten    höhe  ren Dezimale übertragen worden.  



  Nach vollzogener Zehnerschaltung bewe  gen sich die Teile, soweit sie nicht bereits wie  die Teile 12 und 4 in die Ausgangslage zu  rückgebracht worden sind, in die in     Fig.    1  gezeigte Lage zurück.  



  Das Schaltrad 15 muss sich, wie die  nachfolgenden Zahlenbeispiele beweisen wer  den, wie folgt verhalten: Erfolgt der An  trieb von der tieferen Dezimale aus, und  zwar bei den     Schritten    9-0 oder umgekehrt,  so muss es ein     Kuppelglied    bilden zwischen  dem     Zehnerschaltstift    der tieferen Dezimale  nach den Sprossen der nächsthöheren Dezi  male. Erfolgt     aber    der Antrieb in umgekehr  ter Richtung von der höheren Dezimale aus,  dann darf die Kupplung bei den Schalt  schritten von 0-1 oder umgekehrt nicht  mehr vorhanden sein, weil alsdann der er  wähnte     Zehnerschaltstift    der niederen Dezi  male unbeeinflusst von dem     Schaltrad    15 an  diesem muss vorbeigehen können.

   Zu diesem      Zwecke sind die Schalträder auf der einen  Seite, mit der sie den höheren Dezimalen zu  gewendet sind, mit längeren Schaltzähnen  ausgerüstet. als auf der gegenüberliegenden  Seite. Obwohl die Schalträder mit den beiden  verschieden langen Schaltzähnen einen ein  heitlichen Körper bilden, sollen die Hälften  mit den längeren Zähnen nachstehend mit 15'  und die Hälften mit den verkürzten Schalt  zähnen mit 15" bezeichnet werden.

   Erfor  derlich ist auch, die Form der Schaltzähne  der Schalträder 15 nach Art der Verzah  nung der     Malteserkreuze    auszugestalten, in  soweit, als es sich um die Notwendigkeit  einer starken     LTnterschneidung    der Schalt  zähne handelt, denn gerade eine solche Ver  zahnung sichert sowohl den ordnungsgemässen  Eingriff, als auch die erforderliche Eingriffs  dauer, um die Schalträder um den erforder  lichen Winkel mitzunehmen.  



  Zur weiteren Klarstellung des Wesens  und der Wirkung der Zehnerschaltung mögen  einige Zahlenbeispiele betrachtet werden. Es  sei zunächst zu addieren:  
EMI0003.0003     
  
    8
<tb>  <U>-i-</U> <SEP> 3
<tb>  001
<tb>  oll.       Vorher sei noch erwähnt, dass im Fenster  die Zahlen erscheinen, die bei der     Fig.    2 un  mittelbar über der Achse 3 stehen.  



  Bei dem obenerwähnten Beispiel würde  sich die Summe 11. wie folgt ergeben:  Es wird das auf der Zahl 8 stehende       Einerrad    1 durch Einführen der Zahl 3 in  das Zählwerk um drei Zähne weitergeschal  tet, dabei geht der     Zehnerschaltstift    10 des       Einerrades    1 um die Entfernung dreier Spros  sen 11 in Richtung des in     Fig.    1. eingetra  genen Pfeils weiter, wobei gleichzeitig im  Fenster des     Einerdezimalzahlenrades    1, wo  vorher eine Acht stand, eine Eins erscheint.

    Durch die Mitnahme der Hilfsscheibe 8 ist  der Hebel 4 in die Stellung der     Fig.    3 ge  langt, so dass er in der oben besprochenen  Weise mit seinem Anschlag 9 bei der Rück  ziehung der Räder 1. 1', 1" in die Sprossen    11 des Rades 1' eingreift und dieses Rad  um eine Einheit     fortschaltet,    so dass im  Fenster die Zahl 11 erscheint.  



  Gesetzt, es sei nun zu addieren:  
EMI0003.0012     
  
    098
<tb>  3
<tb>  -_<B>091</B>
<tb>  101.       Um das richtige Ergebnis 101 zu erhal  ten, erfolgt in der beschriebenen Weise die       jVeiterschaltung    des     Einerrades    1 um drei  Einheiten. Dabei erfolgt     Wiederinn    zunächst  eine Zehnerschaltung, wie oben beschrieben,  durch den ausgeschwungenen Hebel 4 und       seinen    in die Sprossen des Rades 1' eingrei  fenden Anschlag 9, so dass das Rad 1' bei der  Zurückziehung der Räder durch diesen An  schlag     9@    um einen Schritt, also von Neun  auf Null, geschaltet wird. Dabei ist aber  der     Zehnerschaltstift    10 des Rades 1' von.

    der Stellung b in die Stellung c übergegan  gen und hat dabei, da die Schalträder 1.5  beim Rückzug (nach rechts) mit den Spros  senrädern in Eingriff getreten sind, die  Hälfte 15" erfasst und um einen Zahn     wei-          geschaltet,    so dass die andere Hälfte, nämlich  15', das Sprossenrad 1" um eine Einheit       fortschaltet.    Auf diese Weise     erscheint    im  Fenster das richtige Ergebnis 101. Bei dem  nun folgenden Beispiel zeigt sich die Not  wendigkeit der verkürzten Zähne der Schalt  radhälfte 15".  



  Es sei zu addieren:  
EMI0003.0023     
  
    290
<tb>  -I<U>-</U> <SEP> 10
<tb>  200
<tb>  300.       Beim Rechnungsvorgang in der Maschine  ändert sich in der     Einerdezimale    nichts, in  der Zehnerdezimale erfolgt eine Zehnerschal  tung in der oben wiederholt     beschriebenen     Weise. Der Hebel 4 zum Rad 1', der zwi  schen den Rädern 1' und 1" liegt, schaltet       darnach        beim    Zurückziehen der Räder das  Rad 1" um einen Zahn vorwärts.

   Da aber  vordem der Zehnerstift des Rades 1' in der  Stellung c (das heisst wenn das Rad im      Fenster Null zeigt) gestanden hat und die  ungekürzte Verzahnung 15' so ist, dass der  Zapfen 10 das Rad 15 nicht nur von der  Stellung b nach c, sondern noch von c um       eins    weiter mitnehmen würde, würde bei der  Drehung im     Pfeilsinne    des Rades 1", mit  dem     die        Schaltradhälfte    15' gekuppelt ist,  die     Schaltradhälfte    15", sofern sie     keinen     verkürzten Zahn besitzen würde, das Rad 1'  fälschlicherweise um     einen    Zahn mitgenom  men haben.

   Ist aber dieser Zahn des Schalt  rades 15 gekürzt, so gleitet er unter dem im  Wege stehenden     Zehnerstift    10 des Sprossen  rades 1'     wirkungslos        hindurch    und man er  hält das richtige Ergebnis 800. Bei der     Sub-          traktion        kommt    der Hebel 5 zur Wirkung;  sonst ist der Vorgang     im    umgekehrten Sinne  gleich wie bei Addition.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit Einrichtung für die Zehnerschaltung bei Addition und Subtrak tion, dadurch gekennzeichnet, dass den ein zelnen Dezimalen zugeordnete Räder (1, 1', 1") mit Paaren doppelarmiger Hebel (4, 5) zusammenarbeiten, deren eine Enden je in eine Hilfsscheibe (8) mit Kurvenschlitz (7) solcher Gestalt eingreifen, dass bei Addition der eine, bei Subtraktion der andere Hebel verstellt wird, und deren andere Enden bei ihrer Verstellung sich mit einem Anschlag (9)
    den Sprossen des Rades der benachbar ten höheren Dezimale nähern und unter Fortschaltung um eine Einheit mit diesen in Eingriff treten, wenn die Räder (1, 1', 1") unter gleichzeitiger Überführung der Hilfs scheiben (8) in die Anfangsstellung parallel zur eigenen Achse vorübergehend zurück gezogen werden, um hierbei in Schalträder (15) einzugreifen, die eine Fortschaltung des Rades der benachbarten höheren Dezimale (1") herbeiführen, wenn sie selbst bei der Zurückziehung der Räder (1, 1', 1")
    von einem Zehnerschaltstift (10) getroffen und mitgenommen werden.
CH186596D 1934-08-29 1935-08-29 Rechenmaschine mit Einrichtung für die Zehnerschaltung bei Addition und Subtraktion. CH186596A (de)

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