Bleehpackungsdose mit ZCTbergreifdeckel. Indem Patent Nr. 171908 ist eine Blech packungsdose mit Übergreifdeckel beschrie ben, bei der .der Deckel mit dem Dosenunter teil durch einen Gelenkstreifen aus bieg samem Werkstoff verbunden ist, der mit sei nem einen Schenkel an der Innenwand des Deckels und mit seinem andern Schenkel an der Aussenfläche des Deckelsitzes am Dosen unterteil angeklebt ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der Blechpackungsdose nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes und das Wesen der Erfindung liegt ,darin, .dass wenigstens ein Teil des einen Schenkels des mit seinem andern Schenkel an der Innen wand des Deckels angeklebten Streifens durch die Rückwand des Dosenunterteils hin durchgeführt und mit diesem hindurchge führten Teil an der Innenseite des Dosen unterteils angeklebt ist.
Durch diese Gelenkverbindung erhält man eine erhöhte Festigkeit der Verbindung zwischen dem Deckel und dem Dosenunter teil, weil die gesamte Klebefläche des hin durchgeführten Teils am Dosenunterteil als einheitliche Fläche der Ablösung vom Dosen unterteil widersteht, wenn man den .geöff neten Deckel über :
die normale Öffnungslage hinaus zu verschwenken sucht, während bei der bekannten Ausführungsform der Pak- kungsdose nachdem Hauptpatent nur .gewis sermassen eine Linie, das heisst also eine un endlich kleine Klebefläche dem Abziehen Widerstand entgegensetzt, also ein "Ab- rollen" der Klebefläche möglich ist.
Infolge dessen ist für die Festigkeit einer Gelenk verbindung nach der Zusatzerfindung in erster Reihe die Festigkeit des Streifen materials an sich massgebend, die genügend gross gewählt werden kann.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt. Fig. 1 zeigt eine aufgeklappte Dose in perspektivischer Ansicht;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine analoge, im geschlossenen Zustand befind liche Dose nach II-II der Fig. 1, deren Deckelsitzteil Sam Dosenunterteil nicht ein- oder ausgebördelt ist, und Fig. 3 zeigt einen entsprechenden Schnitt bei aufgeklapptem Deckel;
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch die geschlossene Dose nach IV-IV der Fig. \? die Fig. 5 und 6 zeigen in der Fig. 4 ent sprechenden Schnitten zwei abgeänderte Aus führungsformen der Dose;
Fig. 7 zeigt in einem ebenfalls der Fig. 4 entsprechenden Längsschnitt :eine weitere Ab änderung der Dose, wozu Fig. .8 ein Teilschnitt nach VIII-VIII der Fig. 7 ist, und Fig. 9 zeigt schliesslich eine weitere ab geänderte Ausführungsform der Dose in einem der Fig. 4 entsprechenden .Schnitt, wozu Fig. 10 ein Teilschnitt nach X-X !der Fig. 9 ist;
Eig. 11 zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform der Dose im aufgeklapp ten Zustande in schaubildlicher Ansicht; Fig. lla zeigt einen Querschnitt durch die geschlossene Dose nach XIa-XIa der Fig..11;
Fig. 12 zeigt einen Querschnitt durch eine geschlossene Blechpackungsdose, die sich von der in den Fig. 11 und lla dargestellten dadurch unterscheidet, dass bei ihr der Dek- kelsitz am Dosenunterteil nicht eingezogen ist; Fig. 13 zeigt einen der Fig. 12 entspre chenden Querschnitt bei aufgeklapptem Dek- kel;
Fig. 14 zeigt einen Querschnitt nach XIV-XIV,der Fig. 12, und Fig. 15 zeigt m einem der Fig. 14 ent sprechenden Querschnitt eine abgeänderte Ausführungsform der Blechpackungsdose nach Fig. 14. Bei sämtlichen dargestellten Ausfüh rungsformen ist der Dosendeckel mit a und der Dosenunterteil mit b bezeichnet, während der Deckelsitzteil am Dosenunterteil b mit <I>d</I> bezeichnet ist.
Dieser Deckelsitzteil <I>d</I> kann etwas eingebördelt sein, wie Fig. 1, 11, lla und 15 erkennen lassen, er kann aber auch eine stetige Fortsetzung der übrigen Seiten- w and ,des Unterteils bilden, wie dies in .den übrigen Figuren angenommen ist. Die bei geschlossener Dose verdeckt liegende Gelenk verbindung zwischen :dem Deckel a und dem Dosenunterteil b aus biegsamem bezw. kniff- fähigem Stoff ist mit c bezeichnet.
Die Dose besitzt eine beliebige Gestalt, nur müssen die Teile der Dose und des Deckels, zwischen denen die Gelenkverbindung c angeordnet ist im Grundriss gerade sein. Auf der Zeich nung ist angenommen, dass die Dose von rechteckiger Gestalt ist.
Bei den Ausführungsformen nach !den Fig. 1 bis 4 besteht die Gelenkverbindung c aus einem länglichen, überall .gleich breiten Streifen, zum Beispiel aus Textilgewebe, dessen eine Hälfte e an der Innenseite des Deckelrandes ä angeklebt ist, so dass .diese Hälfte e bei geschlossener Dose, wie dies Fig. 2 erkennen lässt, zwischen dem Deckel sitz d am Dosenunterteil b und :dem Deckel rand ä liegt.
Der über :die untere gante des Deckel randes hinausragende Teil f des Verbin dungsstreifens ist durch einen zu :diesem Zweck in der Wand b' des Dosenunterteils unterhalb des Deckelsitzes vorgesehenen Schlitz g in das Innere des Dosenunterteils b hineingeführt und an die Innenseite der Wandung b',des Dosenunterteils b angeklebt, wie dies ebenfalls .deutlich Fig. 2 erkennen lässt.
Der ,Schlitz g in .der Wand b' des Dosenunterteils besitzt eine der Länge des Verbindungsstreifens e, f entsprechende Länge und erstreckt sich fast über die ganze Länge der einen Längsseite der Dose.
Wird der Deckel a geöffnet, so nehmen die Teile der Dose die aus Fig. 3 ersichtliche Lage zueinander ein, und der Gelenkstreifen e, f hält die Verbindung zwischen dem Do- senunterteil b und dem Deckel a aufrecht.
Ein Abreissen ,des Deckels a von dem Dosen unterteil b bei geöffnetem Deckel zum Bei spiel durch Abwärtsdrücken des Deckels a in Richtung des Pfeils h erscheint bei der beschriebenen Ausführungsform der Dose ausgeschlossen, da hierzu der .Streifen f, e zerrissen werden müsste, indem ein Lösen der Klebeverbindung zwischen dem Streifen f, e und dem Dosenunterteil b dadurch verhindert ist, :dass die gesamte Klebefläche des Streifen teils feiner derartigen Lösung Widerstand leistet.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungs form einer Verpackungsdose unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, dass in der Wand b' des Dosenunterteils b unter halb des Deckelsitzes d nicht ein @durch- gehen.der Schlitz, sondern mehrere kürzere Schlitze nebeneinander vorgesehen sind, die in gewissen Abständen voneinander liegen.
Bei dieser Ausführungsform der Verpa1k- kungsdos8 ist angenommen, dass drei einen unterbrochenen Gelenkstreifen bildende Ein zelstreifen e', f' zur Verbindung des Deckels a und des Dosenunterteils b dienen, wobei die Breite der Streifen e', f' je der Breite eines Schlitzes g' entspricht. Die Teile e' der drei Streifen sind an der Innenseite des Deckel randes angeklebt, während die 'Teile f' der drei Streifen durch die Schlitze g' hindurch geführt und ebenfalls wieder an die Innen seite der Wand<I>b'</I> des Dosenunterteils<I>b</I> ge klebt sind.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungs form einer Verpackungsdose entspricht der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform, nur wird bei dieser Ausführungsform wieder nur ein durchgehender Verbindungsstreifen aus biegsamem Stoff verwendet, dessen durchgehender Oberteil e an die Innenseite des Deckelrandes geklebt ist und dessen Un terteil durch Fortschneiden entsprechender Stücke von drei zungenförmigen Teilen f' gebildet wird, die durch die Schlitze g' in der Wand des Dosenunterteils hindurchtreten.
Die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Aus- führungsform der Verpackungsdose ist der in Fig. 6 dargestellten ähnlich, nur sind die zwischen den zungenförmigen Teilen f' lie genden Teile i des Verbindungsstreifens nicht fortgeschnitten, sondern nach oben umgelegt und, wie dies insbesondere Fig. 8 erkennen lässt, an die Aussenseite des Deckelsitzes an geklebt, wodurch unter Umständen die Fe stigkeit der Verbindung zwischen dem Do senunterteil b und dem Deckel a noch erhöht wird.
Die in den Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsform der Verpackungsdose ent spricht im wesentlichen der in den Fig. 1 bis 4 gezeichneten mit -dem einzigen Unter schied, dass der Dosenunterteil b anstatt mit einem Schlitz g mit einer Aussparung k von entsprechender Länge versehen ist, die über die Höhe des gesamten Deckelsitzteils a .des Dosenunterteils vom obern Rand des Dosen unterteils an hinabreicht.
Die Anbringung einer Aussparung k in dem Dosenunterteil an Stelle eines oder mehrerer .Schlitze g bezw. g' ist zwar einfacher, aber nur zu lässig, wenn die Dose nur bis zum Deckel sitz, also nicht bis zum obern Rand des Dosenunterteils, mit Füllstoff, insbesondere pulverförmigem Füllstoff, .gefüllt ist, da sonst diese Füllung bei Öffnung der Dose :durch die Aussparung k im Dosenunterteil nach aussen hindurchtreten könnte.
Die in den Fig. 1:1 bis 1.4 dargestellten Ausführungsformen der Verpackungsdose unterscheiden sich von der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform da durch, dass der über die untere Kante des Deckelrandes<I>ä</I> hinausragende Teil<I>f</I> des Verbindungsstreifens, der ebenfalls wieder durch einen Schlitz g in der Wand b' des Dosenunterteils b in das Innere des Dosen- unterteils b hineingeführt ist, an,
die Innen seite,des Deckelsitzes<I>d</I> des Dosenunterteils <I>b</I> angeklebt ist.
Die in Fig. <B>15</B> dargestellte Ausführungs form der Blechpackungsdose unterscheidet sich von der eben beschriebenen dadurch, dass in der Wand b' des Dosenunterteils b unter halb des Deckelsitzes d nicht ein durch- gehender Schlitz, sondern mehrere kürzere Schlitze g' nebeneinander vorgesehen sind; die in gewissen Abständen voneinander lie gen.
Die Verbindung zwischen dem Dosen deckel<I>a</I> und dem Dosenunterteil <I>b</I> erfolgt wieder durch einen Streifen aus biegsamem Material, dessen eine Hälfte e an die Innen seite des Deckelrandes geklebt und dessen an dere Hälfte :durch Fortschneiden entspre chender Stücke von zungenförmigen Teilen f' gebildet wird, die durch die .Schlitze g' in der Wand des Dosenunterteils hindurch treten und an der Innenseite des Deckelsitzes d des Dosenunterteils angeklebt sind.
<I>2s</I> ist selbstverständlich, dass man bei einer Ausführung .der Packungsdose nach Fig. 15 an .Stelle eines Verbindungsstreifens auch drei Verbindungsstreifen verwenden könnte, die -dann über ihre ,ganze Höhe nur ,die Breite der Teile f' besitzen.
Die Ausbildung der Gelenkverbindung bei Verpackungsdosen aus Blech nach :der Erfindung hat, wie aus der obigen Beschrei bung hervorgeht, insbesondere auch zur Folge, dass man unabhängiger als bisher von ,der Güte und Erhitzung des zu verwenden- ,den Klebstoffes wird, was die Herstellung der Gelenkverbindung erleichtert.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein stärkerer Werkstoff für die Gelenkver bindung, also zum Beispiel stärkeres Papier oder ein stärkeres Textilgewebe, verwendet werden kann als bei einer Blechpackungsdose .der bisher bekannten Art entsprechend dem Hauptpatent, da bei der Ausbildung nach der vorliegenden Erfindung bei geschlos sener Dose im allgemeinen nur eine einzige Papier- oder Gewebeschicht zwischen Deckel und Dosenunterteil zu liegen kommt.