CH187190A - Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware. - Google Patents
Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware.Info
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Description
Asehebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware. Die Erfindung betrifft einen Aschebehälter mit einer Auflegevorrichtung, auf welche die Rauchware so aufgelegt werden kann, dass sie die Auflegevorrichtung an voneinander getrennten Stellen berührt. Die Auflegevor richtung dieses Aschebehälters ist als ein zu sammenhängendes Ganzes um eine abseits der Auflegestellen gelegene waagrechte Achse schwenkbar, so, dass sie wenigstens ungefähr lotrecht aufgestellt werden kann und in der aufgestellten Lage den Aschenraum des Be hälters praktisch vollständig freilegt.
Dabei liegen die Auflegestellen für die Rauchware zweckmässigerweise um so viel höher als der obere Rand des Aschebehälters, dass der Raucher davon abgehalten wird, die Rauch ware auf jenen Rand zu legen.
Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt im Grundriss das erste Bei spiel, mit kreisrunder Auflegevorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 9-B von Pig. 1, Fig. 3 einen Teil des Grundrisses mit anderer Stellung des Zündholzbehälterhalters ; Fig. 4 gibt in etwas grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie C-D von Fig. 1 wieder; Fig. 5 stellt das zweite Beispiel, mit läDg- licher Auflegevorrichtung, im Grundriss dar;
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der .Linie <B><I>E -F</I></B> von Fig. 5, und Fig. 7 einen solchen nach der Linie Gx-H von Fig. 5; Fig. 8 zeigt einen lotrechten Schnitt durch einen Teil eines weiteren Ausführungsbeispiels, Fig. 9 im Schnitt einen am Beispiel nach Fig. 1 bis 3 verwendbaren Einsatz für die Auflegevorrichtung.
Am Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist 1 der kreisrunde Aschebehälter, 2 die zu die sem konzentrische, an ihm mittels eines Stif tes 3 kippbar gelagerte Auflegevorrichtung. Diese besitzt zwei konzentrische, durchgehende Ausnehmungen 21 freilassende Ringe 4, 5, die an ihrem obern Rande bogenförmige Ver tiefungen 6, beziehungsweise diese begrenzende Erhöhungen enthalten, wobei die Vertiefungen des einen Ringes radial zu denen des andern Ringes liegen, so dass eine Zigarre oder Ziga rette in zwei solche Vertiefungen gelegt wer den kann. Damit diese Rauchware dabei den Rand des Aschebehälters 1 nicht berühre, liegt der Auflegerand der Auflegevorrichtung höher als der obere Behälterrand.
Der Raucher wird dadurch auch davon abgehalten, die Rauchware auf den Rand des Behälters 1 zu legen. Ein nach vorn abfallender Ablösch- oder Abtötteil 7 mit konkaver Oberfläche verbindet die beiden Ringe an der dem Achs stift 3 diametral gegenüberliegenden Stelle miteinander, welcher Achsstift übrigens ab seits der .Auflegestellen für die Rauchware angeordnet ist. Die die Enden dieses Stiftes aufnehmenden Lageraugen der Auflegevor richtung sind unten mit Lappen 8 versehen, welche durch Anschlag an der innern Wan dung des eine Brennflüssigkeit aufnehmenden Behälters 9 einer Anzündevorrichtung die waagrechte Lage der Auflegevorrichtung si chern.
Der Ablöschteil 7 kann auch an anderer Stelle der Auflegevorrichtung oder unabhängig von dieser irgendwo am Behälter 1 angebracht sein.
Über dem Behälter 9 an sich bekannter Art ist ein mit einem Menukartenhalter 20 ausgebildeter Zündholzschachtelhalter 10 an geordnet, und zwar so, dass er um einen Stift 11 ausgeschwenkt werden kann, der im Ober teil des Behälters 9 steckt und durch den Boden des Halters 10 reicht. Durch das Aus schwenken des Halters 10 wird die Zünd- stelle 12 der Anzündevorrichtung für das An legen einer Flamme freigelegt (Fix. 3). Eine an dieser Flamme anzuzündende Halmzigarre (Brissago oder dergleichen) kann in geeigneter Weise auf die Auflegevorrichtung 2 gelegt werden.
Eine geeignet auf die Auflegevorrichtung gelegte Rauchware liegt nur auf ganten auf, so dass ein Anbrand und eine Beschmutzung der Auflage und der Rauchware selbst weit gehend vermieden wird. Ferner wird durch das Ablegen der Rauchware nur auf Kanten dem beim Auflegen auf Flächen häufig auf tretenden Feuchtwerden der Rauchware vor gebeugt. Ein Abrollen der Rauchware wird durch die Erhöhungen und Vertiefungen, mit denen die Auflegevorrichtung versehen ist, verhindert. Da die Auflegevorrichtung höher liegt als der obere Rand des Aschenbehälters 1, wird der Raucher die Rauchware zwangs mässig auf die extra vorgesehene Auflegevor richtung legen.
Auch ermöglicht die Höher- legung der Auflegevorrichtung, dass die Rauch ware mit Beibehaltung der beim Rauchen gewohnten Fingerhaltung bequem aufgelegt und abgenommen werden kann. Die gegen seitige Anordnung von Aschebehälter und Auflegevorrichtung und die Ausbildung dieser Teile ist zweckmässig derart, dass die Rauch ware, beziehungsweise gewisse Rauchware in ihrer ganzen Länge innerhalb dem Behälter rand liegend aufgelegt werden kann. Durch diese Anordnung fällt die abfallende Asche und die brennende Rauchware selbst zwangs mässig in den Aschenbehälter.
Die dargestellte kippbare Auflegevorrich tung ermöglicht eine bequeme Entleerung und Reinigung des Aschenbehälters, indem sie um den Stift 3 in die in Fig. 2 durch strich punktierte Linien angedeutete, ungefähr lot rechte Stellung aufgeschwenkt werden kann.
Fig. 9 zeigt einen an der Auflegevorrich tung nach Fig. 1 und 2 verwendbaren, von unten her an den Ring 5 geschraubten rohr- förmigen Einsatz 13 mit durchbrochenem Deckel und einer die Durchbrechung durch Gegengewicht- oder Federwirkung selbsttätig abschliessenden Klappe 19. Durch Einführen in diesen Einsatz können also Zigarren- und Zigarettenstummel unsichtbar gemacht und erstickt werden. Der Einsatz kann statt zum Anschrauben zum Anstecken an den Ring 5 beschaffen sein.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 bis 7 besitzt einen länglichen Aschebehälter 1 und eine längliche Auflegevorrichtung. Diese be steht aus einem zweischenkligen Körper 14, der mit einem Ende auf dem Stift 3 drehbar gelagert; am äussern, freiliegenden Ende einen mit nach vorn abfallender, konkaver Ober- fläche ausgebildeten Auslöschteil 7 besitzt und am obern Rande beider Schenkel mit rund lichen Vertiefungen 6 ausgebildet ist. Die Ober seite des Auslöschteils 7 ist ähnlich konkav gestaltet wie beim ersten Beispiel. Wie dort ist auch hier die Auflegevorrichtung in eine ungefähr lotrechte Stellung aufklappbar.
An der Rückwand des Zündholzschachtel halters 10 sind Führungen 15 für auswechsel bare, zum Beispiel für Reklame dienliche Täfelchen 16 vorgesehen.
Fig. 8 zeigt einen Aschebehälter mit nach oben verlängerter und durchbrochener Rück wand 17, so dass er an einen in einer Mauer oder dergleichen befindlichen Haken 18 ge hängt werden kann. Die Auflegevorrichtung ist ähnlich gelagert wie die der vorhergehen den Beispiele.
Die Form des Aschebehälters und der Auflegevorrichtung, sowie die Verbindung der letzteren mit dem Behälter und die Anzahl der Auflegekanten derAuflegevorrichtung usw. kann anders gewählt werden als wie dar gestellt.
Auch dieAusbildung desZündholzschachtel- halters und der_Anzündvorrichtung kann na türlich verschieden gewählt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aschebehälter mit Auflegevorrichtung, auf welche die Rauchware so aufgelegt werden kann, dass sie die Auflegevorrichtung an wenigstens zwei voneinander getrennten Stel len berührt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Auflegevorrichtung als ein zusammenhängen des Ganzes um eine abseits der Auflegestellen für die Rauchware gelegene waagrechte Achse schwenkbar ist, so, dass sie wenigstens un gefähr lotrecht aufgestellt werden kann und in der aufgestellten Lage den Aschenraum praktisch vollständig freilegt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Asohebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auflage stellen um so viel höher liegen als der obere Rand des Aschebehälters, dass der Raucher davon abgehalten wird, die Rauch ware auf den Rand des Aschebehälters zu legen. 2. Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware, nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflege vorrichtung Ausnehmungen, Vertiefungen und Erhöhungen aufweist, derart, dass die Rauchware auf Kanten aufzuliegen kommt und zugleich durch die Erhöhungen seit lich geführt und gegen Abrollen gesichert ist.3. Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an ihm be ziehungsweise an der Auflegevorrichtung ein mit konkaver Oberfläche ausgebildeter Ablöschteil für die Rauchware ausgebildet ist. 4. Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Auflege vorrichtung im Gebrauchszustand fliegend am Aschebehälter sitzt.5. Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware, nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablöschteil an der der Drehlagerstelle gegenüberliegenden Stelle der Auflegevor richtung vorgesehen ist. 6. Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er mit einer Daueranzündvorrichtung für die Rauch ware ausgestattet ist.. 7. Aschebehälter mit Auflegevorrichtung für die Rauchware, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die gegenseitige .Anordnung von Aschebehälter und Auflege vorrichtung und die Ausbildung dieser Teile derart ist, dass die Rauchware, be ziehungsweise gewisse Rauchware, in ihrer ganzen Länge innerhalb des Behälterrandes liegend aufgelegt werden kann.
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