CH187519A - Elektrischer Schalter mit Verzögerungsmechanismus. - Google Patents

Elektrischer Schalter mit Verzögerungsmechanismus.

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CH187519A
CH187519A CH187519DA CH187519A CH 187519 A CH187519 A CH 187519A CH 187519D A CH187519D A CH 187519DA CH 187519 A CH187519 A CH 187519A
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CH
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Limited Creed And Company
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Creed & Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description


  Elektrischer Schalter mit Verzögerungsmechanismus.    Die Erfindung bezieht sich auf     einen     elektrischen Schalter mit Verzögerungs  mechanismus, bei welch letzterem eine an den       Schalterbetätigungsmitteln    befestigte     Klinke     in ein Sperrad eingreift.  



  Bei den bisher bekannt     gewordenen    Ver  zögerungsschaltern dieser Art wird das     Sperr-          rad    durch Mittel getrieben, welche von der  Bewegung der     Schalterbetätigungsmittel    ab  hängig sind. Beispielsweise     bewirkt    bei einer  bekannten Ausführung die Feder, die den  Schalterhebel nach der einen Stellung drückt,  dass dieser Schalterhebel das Sperrad fort  bewegt.

   Derartige     Verzögerungsmechanismen     besitzen die gleichen Nachteile wie diejeni  gen, in     denen    ein Bremszylinder zur Anwen  dung gelangt, nämlich, dass die Verzögerungs  zeit etwas ungewiss ist und ein kräftiger  Kontaktdruck nicht unmittelbar dann erhal  ten wird, wenn der Schalterhebel den Kon  takt herstellt, so dass die Kontaktvorrichtung  zum Prellen neigt.

   Diese Nachteile haben  ihren Grund darin, dass, da das Sperrad von         Mitteln    getrieben wird, die von der Bewe  gung der     Schalterbetätigungsmittel    abhängig  sind, die zur Herstellung des Kontaktes die  nende Kraft zuerst sehr klein ist, da das       Schalterbetätigungsmittel    gerade nur den       Widerstand    der     entgegenwirkenden    Feder  oder das Beharrungsvermögen des Schwung  rades zu überwinden vermag.  



  Beim     erfindungsgemässen    Schalter sind  diese Nachteile     beseitigt.    Er ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das Sperrad durch Mittel  getrieben wird, die von der Bewegung der       Schalterbetätigungsmittel        unabhängig        sind.     



  Die Erfindung ist nachstehend anhand  eines Ausführungsbeispiels in ihrer Anwen  dung als     Sende-Empfangsumschalter    an  einem Fernschreiber unter Bezugnahme auf  die beiliegende     Zeichnung    ausführlich be  schrieben.  



  In der Figur     bezeichnet    1 den Schalter  hebel des     Sende-Empfangsumschalters        eines     Fernschreibers in der Stellung     "Senden".     Der zugehörige Betätigungshebel 2 ist auf      einem     Winkelhebel    3     festmontiert.    Wenn das  Senden beginnt, wird der waagrechte Arm  des Hebels 3 durch     eine        Nockenscheibe    4 ge  hoben, so dass der Betätigungshebel 2 den  Schalterhebel 1 in die in der Figur rechts  gezeigte Sendestellung     umlegt.    Die Nocken  scheibe 4 dreht während des     Sendens        im    Uhr  zeigersinne,

   und am Ende der Umdrehung  gelangt der     Einschnitt    der Scheibe 4 unter  die Nase des waagrechten Armes des Hebels  3, und eine Feder versucht diesen     Arm    des  Hebels 3 nach unten und damit     mittelst    des  Betätigungshebels 2 den Schalterhebel 1 in  die Stellung  Empfangen  zu drücken. Am  vertikalen     Arm    des Hebels 3 ist ein Arm 5  starr befestigt, an dem ein Winkelhebel 6  drehbar gelagert ist. Der Hebel 6 trägt sei  nerseits eine drehbar gelagerte Klinke 7, die  durch eine Feder 8     in    Eingriff     mit    den Zäh  nen eines Sperrades 9 gehalten wird.

   Das  Sperrad sitzt auf     einer    Achse 10, die     mittelst     der Getrieberäder 11 und 12 von     einer     dauernd drehenden Welle 13 getrieben wird.  



  Während des Überganges des Schalter  hebels in die Stellung "Senden" und während  dieser durch die     Nockenscheibe    4 in jener  Stellung gehalten wird, kann die     Klinke    7  über die Zähne des Sperrades 9 gleiten.       Wenn    die     Nockenscheibe    4     mit    dem     Ein-          schnitt    unter der Nase des Hebels 3     liegt,     versucht die nicht gezeigte Feder, wie be  reits     erwähnt,        mittelst    des Winkelhebels 3  den Schalthebel 1 nach der Stellung "Emp  fangen" zu drücken,

   doch kann letzterer in  folge des Eingriffes der     Klinke    7 in die  Zähne des     Sperrades    9 nicht in jene Stel  lung gelangen und bleibt daher in der Stel  lung     "Senden".        Wenn    das Sperrad 9 im       Uhrzeigersinn    dreht, so folgt die Klinke 7  dem     Sperradzahn    nach, wobei der Hebel 3  sich langsam nach unten bewegt und der He  bel 1 durch den Hebel 2 von einer     Stellung     in die andere umgelegt wird.  



       Wenn    das Senden     wieder    beginnen sollte,  bevor der Hebel 3 die untere Stellung er  reicht hat, so hebt die     Nockenscheibe    diesen  Hebel wiederum, die     Klinke    7 gleitet über  die Zähne des Sperrades und der Schalter-    Nebel 1 wird     weiterhin    in der     Sendestellung     gehalten.  



  Die Länge der     Verzögerung    hängt von  der Drehgeschwindigkeit des Sperrades 9 ab  und kann     somit    durch zweckmässige Wahl  des Übersetzungsverhältnisses     zwischen    den  Getrieberädern 11     und    12 festgelegt werden.  



  Aus der obigen     Beschreibung    geht hervor,  dass die volle Kraft des     Schalterbetätigungs-          hebels    3 verfügbar ist, sobald der     Kontakt     auf der Empfangsseite geschlossen ist, das  heisst, sobald sich die     Klinke    7 nicht mehr  auf das Sperrad abstützt. Da der Sperrad  mechanismus     unabhängig    angetrieben wird.  kann auch die     Verzögerungszeit    genau fest  gelegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Schalter mit Verzögerungs mechanismus, bei welch letzterem eine an den Schalterbetätigungsmitteln befestigte Klinke in ein Sperrad eingreift, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Sperrad durch Mittel ge trieben wird, die von der Bewegung der Schalterbetätigungsmittel unabhängig sind.
    UNTERANSPRUCH: Elektrischer Schalter nach Patentan spruch, als Sende-Empfangsumschalter an einem Fernschreiber ausgebildet, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Schalter betätigungsmittel durch den Nocken einer Nockenscheibe des Fernschreibermechanis- mus aus der der Empfangsstellung entspre chenden Lage in die der Sendestellung ent- sprechende Lage bewegt werden, und dass das Sperrad, in das die genannte Klinke ein greift, in solcher Richtung gedreht wird,
    dass die Schalterbetätigungsmittel verzögert aus der der Sendestellung entsprechenden Lage in die der Empfangsstellung entsprechende Lage zurückfallen.
CH187519D 1935-01-04 1935-11-09 Elektrischer Schalter mit Verzögerungsmechanismus. CH187519A (de)

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CH187519A true CH187519A (de) 1936-11-15

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CH187519D CH187519A (de) 1935-01-04 1935-11-09 Elektrischer Schalter mit Verzögerungsmechanismus.

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