CH187671A - Kraftübertragungsvorrichtung. - Google Patents

Kraftübertragungsvorrichtung.

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CH187671A
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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      Kraftübertragungsvorrichtnng.       Die Erfindung bezieht sich auf Kraft  übertra.gungsvorrichtungen, die insbesondere  zum Antrieb von Nähmaschinen und anderen  Kleinmaschinen benutzt werden können, und  bezweckt die Schaffung einer     Kraftübertra-          gungsvorrichtung    von einfacher und     ge-          drängter    Bauart, bei der Reibungsverluste  auf ein Mindestmass verringert werden und  welche dahin wirkt, die     angetriebene    Last  schnell und ohne Geräusch oder Klappern  aufzunehmen.  



  Im besonderen bezieht sich die Erfindung  auf eine     Kraftübertragungsvorrichtung,    die  mit einer ständig umlaufenden Kraftwelle  versehen ist, auf der ein antreibendes Kupp  lungsglied befestigt ist, welches mit einem  angetriebenen Kupplungsglied zusammen  wirkt, welches ein     Schnurscheibenglied    treibt,  welche beiden     zuletztgenannten    Glieder in  der Längsrichtung der Welle verschiebbar  und auf Kugellagern drehbar sind.  



  Gemäss der Erfindung sind das angetrie  bene Kupplungsglied und das Schnurschei-         benglied    als Einheit auf den äussern Lauf  ringen mehrerer Kugellager verschiebbar,  deren innere Laufringe auf der Welle be  festigt sind.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise darge  stellt, und zwar ist       Fig.    1 ein senkrechter Längsschnitt durch  eine elektrische     Kraftübertragungsvorrich-          tung    gemäss der     Erfindung;          Fig.    2 ist eine innere Endansicht in klei  nerem Massstab auf das antreibende Kupp  lungsglied der Übertragungsvorrichtung;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie     I-I     der     Fig.    2,     und          Fig.    4 ist eine Ansicht auf die äussere  Endfläche der angetriebenen Scheibe in klei  nerem Massstab.  



  1 bezeichnet den     lamellierten    Ständer  eines Elektromotors, der in der üblichen  Weise zwischen     .einem    Paar von Endkappen  gelagert ist, von denen eine bei 2 dargestellt  ist und welche     Füsse    aufweisen, von denen      einer bei 3 angegeben ist, so dass der Motor  auf der Unterseite der     Tischplatte    einer Bank  angebracht werden kann, welche eine anzu  treibende     Vorrichtung    trägt.  



  4     bezeichnet    den Läufer des Motors, wel  cher auf :der     Kraftwelle    5 befestigt ist, die  eine Schulter 6     innerhalb    der Lagertasche     -i          in    der     Endkappe    2 hat, durch die hindurch  sich der äussere Ansatz 5' der     Motorwelle    er  streckt.  



  In aufgestapelter Lage sind auf dem  äussern Ansatz 5' der Motorwelle und an der       Schulterscheibe    6' folgende Teile festge  klemmt; erstens, der innere mit einer     Ku-          gellaufnut    versehene Laufring 8 eines üb  lichen Kugellagers; zweitens die Nabe 9 des       antreibenden        Kupplungsgliedes    10 in Gestalt  eines schweren     Schwungrades;        drittens    der  innere mit einer     Kugellaufnut    versehene       Laufring    11 eines     zweiten    üblichen Kugel  lagers;

       viertens    ein     erbstandhaltender    Bund  12 und     fünftens    der     innere    ebenfalls mit  einer     Kugellaufnut    versehene     Laufring    13  eines dritten üblichen Kugellagers; alle diese  Teile sind auf dem Ansatz 5' der     Kraftwelle          mittels    der     Klemmutter    14 festgeklemmt,  welche auf .das mit Gewinde versehene Ende  5" .des Ansatzes 5' aufgeschraubt ist. Der  antreibende Kupplungsteil 10 ist auf dem  Wellenansatz 5'     mittels-        :eines.    Keils 5 be  festigt.

   Die drei     erwähnten.    üblichen Kugel  lager weisen ferner die äussern mit einer       Kugellaufnut    versehenen Laufringe 8', 11'  und 13' und die zwischen den zugehörigen       Ringpaaren    angeordneten Kugeln 16 auf.  



  Das, erste Kugellager 8, 8', 16 sitzt in der  Tasche 7 der Endkappe 2 und .stellt -das eine  der Hauptlager für die     Motorwelle    dar.  



  Auf den äussern Laufringen 11', 13' der  in einem gewissen Abstand voneinander lie  genden, gleichachsigen zwei weiteren Kugel  lager ist die     becherförmig    gestaltete Nabe 17  der     angetriebenen        Kupplungsscheibe    18 ver  schiebbar     .gelagert,    welche mit einer Riemen  nut 19 und einer flachen Kupplungsfläche 20  versehen ist.

   Mit dem     antreibenden    Kupp  lungsglied 10 ist     mittels:    der Nieten 21' und  der     antreibenden    Bolzen 21" .der Reibungs-         kupplungsring    21 aus irgendeinem geeigne  ten Material     verbunden,    das beim dargestell  ten     Ausführungsbeispiel    auf seiner Rückseite  durch eine     dünne        Gummischicht    22 versteift       ist,    welche auf dem Teil 21 vorzugsweise an  vulkanisiert ist.

   Es hat sich herausgestellt,  dass eine dünne, aus Gummi bestehende  Rückenschicht für den     Kupplungsreibungs-          ring    21 nachteilige Geräusche und     Klappern          vermeidet,    wenn die Kupplungsglieder mit  einander in Eingriff gebracht werden, um  die     mit    der     Schnurseheibe    19 durch eine  Schnur (Riemen) verbundene Last aufzu  nehmen.  



       Die    Endkappe 2 ist     mit    einem Arm 23  versehen, an dem bei 24 der übliche durch  einen     Fusstritt    beeinflusste Steuer- und  Bremshebel 25 gelagert     ist,    der an seinem       obern    Ende den     mittels        Schraubengewinde     einstellbaren Halter 26 für den mit 01 ge  tränkten, hölzernen Stossstift 27 aufweist,  welcher in der Mitte der geschlossenen  äussern Endfläche 17' der     angetriebenen          Scheibennabe    17 angreift. An dem Hebel 25  ist mittels Stifte der übliche Lederbrems  schuh 28 befestigt, welcher an der Felge 29  der angetriebenen .Scheibe 18 angreift.

   Die  Feder 30 zwischen dem Hebel 25 und ihrem       Tragarm    23 drängt den Hebel 2:5 in eine  Richtung, um den Unterbruch     :des        Antriebs     der     ,Scheibe    18, 119 zu ermöglichen und den  Bremsschuh 28 an der     angetriebenen    Scheibe  18 anzulegen. Das mit einem Auge versehene  Ende 31 des Hebels 25 wird durch eine ge  eignete     ,Stange    32 mit einer     Fusstrittstange     (nicht dargestellt) verbunden.

   Ein     unter          Federwirkung    stehender Kolbenbolzen     33    in  einer mittleren Bohrung ,des freien Endes des  Wellenansatzes 5' stösst auf die innere     End-          wand    der     becherförmig    gestalteten Nabe 17  des angetriebenen Kupplungsgliedes, um  letzteres von dem antreibenden Kupplungs  glied     weg    zu bewegen,     wenn    der Druck des  Stossstiftes 27 auf die äussere Endfläche 17'  zu wirken aufhört.  



       Schmiermittel,    wie beispielsweise Kugel  lagerfett, kann in die     becherförmig    gestaltete  Nabe 17 durch     :den    Kanal 34 hindurch ein-      geführt werden, der gewöhnlich durch den       Schraubenstöpsel    35 abgeschlossen ist. Die  Endwand der     becherförmigen    Nabe 17 ist  mit einer     Entlüftungsöffnung    36 versehen.  



  Die hohle Nabe 17 der angetriebenen  Kupplungsscheibe überlappt die Nabe 9 der  antreibenden Kupplungsscheibe, und     in    dem  überlappenden Teil der Nabe 17 ist eine zum  Auffangen von Schmiermittel .dienende Nut  37 vorgesehen.  



  Durch die verschiebbare     Lagerung    der       becherförmigen    Nabe des     angetriebenen     Kupplungsteils auf den äussern Laufringen  mehrerer Kugellager, deren innere Ringe auf  der Kraftwelle befestigt sind, werden     ge-          @cisse    wesentliche Vorteile verwirklicht. Zu  nächst ist eine grosse gleitende Lagerfläche  vorhanden, wobei nur eine geringe oder gar  keine gegenseitige Drehbewegung zwischen  den Teilen auftritt, die sich in gleitendem  Eingriff befinden.

   Dies vermeidet praktisch  eine Abnutzung     zwischen    den     gleitbaren,     miteinander in Eingriff stehenden Teilen,  und zu derselben Zeit werden durch die die  Reibung vermindernden Kugeln Reibungs  verluste auf ein Mindestmass verringert. Fer  ner wird das Schmiermittel innerhalb der  Aushöhlung der     becherförmigen    Nabe durch  die Zentrifugalkraft auf die innere     zylindli-          sche    Wand der Nabe     geschleudert,    woselbst  die gleitende     Berührung    mit den äussern       Kugellagerringen    auftritt.

   Das     Schmiermit-          tel,.dasi    auf die Innenwand der Nabe 17 ge  schleudert wird, wird gleichfalls von den  Kugeln 16 aufgenommen, welche wirksam       geschmiert    werden.  



  Durch Lösen der Lagerschraube 24 und  Abschwenken des Hebels 25 kann das ange  triebene     Schnurscheibenglied    18, 19     bequem     entfernt und durch ein anderes mit grösserem  oder kleinerem     Schnurscheibendurchmesser     ersetzt werden, um den besonderen Geschwin  digkeitsbedingungen der anzutreibenden Vor  richtung Rechnung zu tragen.  



  Die Antriebsscheibe 10 ist vorzugsweise  mit radialen     Ventilatorflügeln    38, 39 ver-    sehen. Die Flügel 38 saugen Luft durch die  Löcher 40 der     Motorendkappe    2 hindurch ein  und ventilieren den Motor. Die Flügel 39  ventilieren die Kupplung, indem sie die  Luftzirkulation zwischen den antreibenden  und angetriebenen Kupplungsflächen er  höhen; die Luft tritt hierbei durch die Lö  cher 41     der    angetriebenen Scheibe 18 ein und  wird zwischen den getrennten     Reibungs-          Kupplungsflächen    20, 21 nach aussen getrie  ben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kraftübertragungsvorrichtung, insbeson dere für den Antrieb von Nähmaschinen und andern Kleinmaschinen, mit einer -ständig laufenden Kraftwelle, auf der ein antreiben des Kupplungsglied befestigt ist, das mit einem angetriebenen Kupplungsglied zu sammenwirkt, welches ein Schnürscheiben glied treibt, welche beiden zuletztgenannten Glieder in der Längsrichtung der Welle ver schiebbar und auf Kugellagern drehbar sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass das angetrie bene Kupplungsglied und das Schnurschei- benglied als Einheit auf den äussern Lauf ringen mehrerer Kugellager verschiebbar sind, deren innere Laufringe auf der Welle befestigt sind.
    ÜNTERAINTSPRUCH Kraftübertragungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, bei welcher die Naben des an treibenden Kupplungsgliedes und des ange triebenen Kupplungs- und .Schnurscheiben- gliedes sich überlappen, dadurch gekenn zeichnet. dass eine zum Auffangen des Schiermittels dienende Nut in demjenigen Teil der Nabe des angetriebenen Kupplungsf und Schnurscheibengliedes vorgesehen ist, welcher die Nabe des antreibenden Kupp lungsgliedes überlappt.
CH187671D 1935-03-22 1936-01-27 Kraftübertragungsvorrichtung. CH187671A (de)

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