CH188491A - Freilaufbremsnabe. - Google Patents
Freilaufbremsnabe.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L5/00—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
- B62L5/02—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
- B62L5/04—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type
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Description
Freilaufbremsnabe. iGegenstand vorliegender Erfindung ist eine Freilaufbremsnabe mit Zahnkupplung zur Sicherung eines drehbaren und verschieb baren ,Spreizkörpers der Bremshülse gegen Drehen gegenüber einem unbeweglichen Ge- genspreizkörper beim Bremsen.
Die Erfin dung besteht darin, .daB der mit einem An triebsorgan in Eingriff befindliche und von diesem gesteuerte bewegliche Spreizkörper, der mit einem Kupplungszahnkranz versehen ist, bei ausgerückter Zahnkupplung durch einen Anschlag einer auf der Achse der Nabe verschiebbaren, aber nicht drehbaren Hülse in Abstand von einem auf dieser Hülse fest sitzenden,
unter dem Einrückungsdruck nach gebenden Kupplungskörper mit Gegenkupp- lungszahnkranz gehalten wird und die beiden Kupplungszahnkränze kurz nach Beginn der Verschiebung des beweglichen Spreizkörpers gegen den unbeweglichen Spreizkörper in Eingriff miteinander kommen, um den be weglichen Spreizkörper gegen Drehung zu sichern und dadurch das einwandfreie An stellender Bremse zu gewährleisten.
' In beiliegender Zeichnung ist die Frei laufbremsnabe in einer beispielsweisen Aus führungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt im Längsschnitt eine Hälfte der Freilaufbrems- nabe im Antriebszustand;
Fig. 2 ist die Seitenansicht auf einem Teil der Freilauf nabe in der Bremsstellung; Fig. 3 stellt einen Querschnitt nach der Linie III III der Fig. 1 dar; Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
Die Antriebskupplung besteht aus einem auf dem Umfange eines Antreibers 7 ange ordneten Walzenklemmgesperre $ mit Füh rungsring 9 von bekannter Ausführung. Von dem Führungsring 9 ausgehende Steigzähne 10 mit gewindeförmigen Stirnflanken sind mit entsprechenden von einem verschiebbaren Spreiz- und Kupplungskörper 12 vorragen den Gegensteigzähnen 11 in Eingriff. Eine an ihren Enden hohlkegelig .ausgearbeitete Bremshülse 16 liegt mit ihrem einen Ende auf einer Kegelfläche des Körpers 12 und mit ihrem andern Ende auf
einem auf der Achse 2.0 fest angeordneten, mit einer Kegel fläche versehenen Spreiz- und Lagerkörper 19. Aus der Bremshülse 1<B>6</B> gestanzte Zun gen 1,6a greifen in einen Schlitz 19a des Spreiz- und Lagerkörpers 19.
Der mittels der Steigzähne 10 und 11 beim Rückwärtsdrehen. des Antreibers 7 ge gen den Körper 19 hin sich verschiebende Körper 12 hat an seinem linken Ende eine Sperrverzahnung 22, der gegenüber eine ent sprechende Gegenverzahnung 23 auf einem scheibenförmigen Kupplungskörper 24 vor gesehen ist.
Dieser ,Scheibenkörper ist mit einer auf der Achse 20 verschiebbaren Hülse 25 fest verbunden, zum Beispiel durch Nuten und Federn 26 seines hülsenförmigen Fortsatzes 24a und der Hülse 25 (Fig. 4), die in ihrer Verschiebung in der einen Rich tung unter der Wirkung einer Feder 27 durch Anlage an ,dem innern Ende des An treibers 7 begrenzt ist.
Das rechte Ende der Hülse 2,5 bildet somit einen Anschlag dersel ben, der ein zu weites Verschieben des Kör pers 24 nach rechts verhindert. Die Hülse 25 und der Fortsatz 24a der Scheibe 24 haben durch seitliche Abfräsungen gegenüberste hende Lappen 2,8 erhalten, mit denen sie sich in dem Schlitz 19a verschiebbar führen. In einer Umfangsnut der Hülse 25 ist ferner ein federnder Ring 29 eingelegt, der mit leichter Reibung der Wand ,der Bohrung des verschiebbaren Spreizkörpers 12 anliegt.
Die Freilaufbremsnabe wirkt in folgen der Weise: Beim Antrieb wird der Antrei ber 7 mit der Nabenhülse 21 durch ,das Wal- zenklemmgesperre 8 gekuppelt, und durch .die schrägen Steigzähne 1,
0 und 11 wird auch der Spreizkörper 12 mitgedreht. Der Frei lauf wird selbsttätig bei Voreilender Naben hülse gegenüber dem Antreiber 7 durch Lö sen der Kupplung zwischen Antreiber und Nabenhülse erreicht;
bei stillstehendem An treiber und Freilauf sind alle innerhalb der Nabenhülse liegenden Teile mit Ausnahme der die Hülse tragenden Kugeln in Ruhe, wobei die Zahnkränze 22, 23 voneinander Abstand haben.
Beim Bremsen durch Rück wärtstreten der Pedale wird von den ge- windeförmigen Flanken der Zähne 10 und 11 ,der Spreizkörper 12 gegen den Körper 19 hin verschoben, wobei er durch die durch .den Ring 29 bewirkte Reibungshemmung gegen Drehung etwas gehemmt wird. Wegen ihres geringen Abstandes voneinander kom men sehr bald die Zähne 22 und 23 .in Ein griff miteinander.
Dann ist der Körper 12 undrehbar gesichert, so dass er beim weiteren Rüekwärtsdrehen der Pedale die Brems- hülse 1,6 verschiebt, die hierbei von den Körpern 12 und 19 gegen die Nabenhülse 21 aufgespreizt wird.
Die Zahnkupplung 22, 23 hat wegen ihrer Nachgiebigkeit (achsiale Nachgiebigkeit des Zahnkranzes 23) den Vorteil, dass bei der Fabrikation entstandene Ungenauigkeiten in den Achsialabmessungen oder die Abnutzung der Spitzen der Zähne das einwandfreie Bremsen nicht hindern.
Der Scheibenkörper 24 könnte statt durch Nuten und Federn durch andere Mittel auf der Hülse 25 befestigt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Freilaufbremsnabe, mit Zahnkupplung zur Sicherung eines drehbaren und verschieb baren Spreizkörpers der Bremshülse gegen Drehen gegenüber einem unbeweglichen Ge- genspreizkörper beim Bremsen, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit einem Antriebs organ in Eingriff befindliche und von diesem gesteuerte bewegliche Spreizkörper, der mit einem Kupplungszahnkranz versehen ist, bei ausgerückter Zahnkupplung durch einen An schlag einer auf der Achse der Nabe ver schiebbaren,aber nicht drehbaren Hülse in Abstand von einem auf dieser Hülse fest sitzenden, unter dem E2nrückungsdruck nach gebenden .Kupplungskörper mit Gegenkupp- lungszahnkranz gehalten wird und die beiden Kupplungszahnkränze kurz nach Beginn der Verschiebung des beweglichen Spreizkörpers gegen -den unbeweglichen Spreizkörper in Eingriff miteinander kommen,um den -be- weglichen Spreizkörper gegen Drehung zu sichern und dadurch das einwandfreie An stellen der Bremse zu gewährleisten. UNTERANSPRÜCHE: 1.Freilaufbremsnabe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem auf der Hülse festsitzenden Kupp lungskörper und dem feststehenden Spreizkörper eine Feder eingeschaltet ist, durch die ,die Hülse bei nicht eingerückter Zahnkupplung an das eine Ende des An- treibers angedrückt wird und dadurch die Ausrückendstellung des nachgiebigen Kupplungskörpers bestimmt.2. Freilaufbremsnabe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verschieb bare Hülse und der auf ihr festsitzende nachgiebige Kupplungskörper durch Fort sätze in einem zur Führung der Brems hülse dienenden Schlitz .des feststehenden Gegenspreizkörpers geführt sind.
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