CH188945A - Wärmeschutzmatte. - Google Patents
Wärmeschutzmatte.Info
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
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Description
Wärmeschutzmatte. Zum Schutze gegen Wärme- oder Kälte- verluste von Rohrleitungen, Verbindungs stellen von solchen, sowie von Apparatge- häusen, Gehäusen von Dampfturbinen und dergleichen werden vielfach Matten verwen det, die vorzugsweise eine Gewebehülle rechteckiger Querschnittform aus Asbest be sitzen, in der sich eine Füllung aus Kiesel gur, Schlackenwolle oder einem andern schiechten Wärmeleiter befindet.
Zuweilen nötigen die Verhältnisse dazu, diese Wärme schutzmatten leicht lösbar an den Rohrlei tungen, Apparaten oder dergleichen anzu bringen. Besonders ist das .der Fall im Be reiche von Verbindungsstellen, Anschlussstel- len, Ventilen und dergleichen, die hinsicht lich ihrer Dichtheit von Zeit zu Zeit nachge prüft werden müssen.
Beim wiederholten Lösen und Befestigen büssen sie ihre ur sprüngliche, genau rechteckige Querschnitt- form ein, namentlich an den Längskanten werden .sie durch Verdrücken dünner, und ,die Wärmeschutzwirkung wird an .diesen Stellen vermindert.
Lediglich wegen dieser für unvermeidbar gehaltenen nachträglichen Formveränderung besteht die Übung, .die Matten erheblich dicker zu gestalten, damit selbst .dann, wenn durch starke Formver änderung .der Längskanten an diesen Stellen der Schutz gegen Wärmeverluste vermindert wird, keine nachteiligen Folgen eintreten können.
Mit Rücksicht auf die hohen Her- stellungs- und Anschaffungskosten derartiger Wärmeschutzmatten, die eine Dicke von 100 mm und mehr erhalten müssen, ist es selbstverständlich erwünscht, ihnen nur die Abmessungen zu geben, die zur Verhütung .der als zulässig. erachteten Wärmeverluste unerlässlich sind.
Tatsächlich lassen sich beispielsweise bei Fernheizleitungen beträchtliche Ersparnisse ohne nachteilige Folgen erzielen, wenn Vor kehrungen dafür .getroffen werden, dass die rechteckigen Matten an ihren Seitenrändern ihre Form dauernd beibehalten, das heisst keine Gefahr besteht, dass .durch: Zusammen- drücken das eingeschlossene lose Wärme schutzmittel verdrängt wird. In solchem Falle braucht die Matte den Wärmeschutz der beiden Rohrstücke nur wenig mehr zu überdecken, als,die Dicke der Matte beträgt, um -den gewünschten notwendigen Wärme schutz an den Rohrverbindungsstellen zu ge währleisten.
Im Grunde ist es nur nötig, in die Seiten ränder der Matte irgend ein Versteifungsmittel einzuarbeiten, das ein örtliches Zusammen drücken nicht zulässt, sondern den etwa an einer Stelle auf den: Seitenrand der Matte ausgeübten Druck auf eine längere Strecke verteilt und so das Verdrängen der losen Füllung gegen- die Mitte der Matte verhütet. Das kann durch metallische, in die äussere Seitenkanten der Matte eingearbeitete Stäbe oder auch durch der Dicke der Matte ange- passte biegsame Gitter erreicht werden, die in die beiden .Seitenränder einzubetten sind.
Auf der- Zeichnung sind diese beiden nur als Ausführungsbeispiele zu wertenden Ausfüli- run.gssformen des Gegenstandes der Erfin dung dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 die Verbindungsstelle zweier Rohrstücke mit angelegter im Querschnitt, Fig. 2 eine Wärmeschutzmatte im Schaubild, Fig. 3 eine Einzeldarstellung des zugehörigen Verstei fungsdrahtes, Fig. 4 die Einzeldarstellung eines Teils eines Versteifungsgitters. Die Fig. 1 soll nur veranschaulichen, wie die Wärmeschutzmatte a im Bereiche der Flan schen b um die beiden zusammenstossenden Rohrstücke d gelegt wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, erhält die Wärmeschutzmatte a an beiden Enden auf der Oberfläche Haken g zur Aufnahme der Verschnürung an der Verschlussstelle. Die beiden äussern Kanten der Seitenränder der Matte sind durch metallische Drähte h, am besten aus Stahl, versteift, durch die eine Druckvertei lung stattfindet, wenn irgend eine Stelle der äussern Mattenseitenkanten mittels Hand oder Werkzeuges stärkerem Druck ausge setzt wird.
Diese Drähte h sind etwa in ihrer Mitte zu unterbrechen und in einer zweck- mässig schraubenförmig gewundenen Hülse k aus Draht zu führen, so dass sie sich beim Krümmen, da.s heisst beim Umlegen der Matte um die Rohrleitung, entsprechend auseinanderbewegen können, ohne dass an ihrer Trennstelle ein Unterbrechen in der Versteifung stattfindet. Mit Hilfe der ange- bogenen Osen h' sind die Drähte h durch Vernähen, Verschnüren oder dergleichen mit den Stirnseiten der Matte ca zu verbinden.
Ein unbedingt sicherer Schutz gegen das Zu sammendrücken der Seitenränder der Matte wird aber dadurch erzielt, dass sie durch ein biegsames, der Dicke der Matte a.ngepasstes Gitter m (Fig. 4) versteift werden. Die Win dungen dieses Gitters m können an der äussern, also obern Kante der Matte unmit telbar zusammenstossen, aber an der untern Kante muss zwischen den Windungen ge nügend Spielraum vorhanden sein, damit sie sich beim Krümmen der Matte an der in nenkante gegenseitig entsprechend nähern und so sich der gekrümmten Form anpassen.
Die obere Gitterkante bleibt in diesem Falle nahezu .beschlossen.
Wenn die die Heizungsrohre umschlie ssende Wä.rmesehutzschicht dünner ist, sie also geringeren Durchmesser besitzt als die Rohrflanschen, dann kommt die Wärme schutzmatte hart auf die Flanschen aufzu liegen, und es besteht die Gefahr, dass, die Füllung an diesen Stellen der Matte beider seitig verdrückt und verdrängt wird, so dass auch an diesen in der Dicke geschwächten Stellen der Wärmeschutzmatte zusätz1.ichz Wärme entweicht.
Das lässt sich dadurch verhüten, dass an der Innenseite der Matte, unmittelbar unter der Gewebeschicht, entlang ihrer Längs mitte oder auch in ihrer vollen Breite, für die Druckverteilung entsprechende Einlagen in Gestalt von Querstäben, Drahtgewebe, Drahtgeflecht oder dergleichen angeordnet werden.
In besonderen Fällen können gleichge artete Einlagen auch auf der Aussenseite der Matte unter ihrem Gewebe angebracht wer den; das kann namentlich dann notwendig werden, wenn die Lage der Rohre verführt, sie zu betreten.
Es können auch in die Stirnwände der Matte der Dicke derselben angepasste, aus Draht bestehende Gitter 7n eingebettet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wärmeschutzmatte. dadurch gekennzeioh- net, dass in ihren Rand Versteifungsmittel eingelegt sind, welche dem Zusammendrük- ken des Randes wenigstens an gewissen Stel len entgegenwirken. UNTERANSPRüCHE: 1. Wärmeschutzmatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Drähte (h) nur in die äussern Seitenkanten der Matte eingebettet sind.2. Wärineschutzmatte nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Ösen<B>(W)</B> versehenen Drähte (h) querge teilt und an ihrer Unterbrechungsstelle durch übergeschobene Hülsen (k) geführt sind. 1 ' \3'. Wärmeschutzmatte nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (k) aus einer schraubenförmig gewunde nen Drahtspule besteht.4. Wärmeschutzmatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Sei tenränder der Matte der Dicke der letzte ren angepasste, aus Draht gewundene Gitter (m) eingebettet sind. 5. Wärmeschutzmatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stirn- wände der Matte der Dicke der letzteren angepasste, aus Draht gewundene Gitter (m) eingebettet sind.6. Wärmeschutzmatte nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Windun gen des Gitters (n2) am untern Teile ge genseitigen Spielraum besitzen.7. Wärmeschutzmatte nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Windun gen des Gitters (in) am untern Teile ge genseitigen Spielraum besitzen. B. Wärmeschutzmatte nach Patentansprach, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der Innen- und an der Aussenseite mit Ein lagen zwecks Druckverteilung versehen ist. '
Applications Claiming Priority (1)
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1936
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