CH188945A - Wärmeschutzmatte. - Google Patents

Wärmeschutzmatte.

Info

Publication number
CH188945A
CH188945A CH188945DA CH188945A CH 188945 A CH188945 A CH 188945A CH 188945D A CH188945D A CH 188945DA CH 188945 A CH188945 A CH 188945A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
heat protection
protection mat
mat according
mat
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilh Krausse G M B H F
Original Assignee
Wilh Krausse G M B H F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilh Krausse G M B H F filed Critical Wilh Krausse G M B H F
Publication of CH188945A publication Critical patent/CH188945A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/021Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)

Description


      Wärmeschutzmatte.       Zum Schutze gegen Wärme- oder     Kälte-          verluste    von     Rohrleitungen,    Verbindungs  stellen von solchen, sowie von     Apparatge-          häusen,    Gehäusen von Dampfturbinen und  dergleichen werden vielfach     Matten    verwen  det, die vorzugsweise eine Gewebehülle  rechteckiger     Querschnittform    aus     Asbest    be  sitzen, in der sich eine Füllung aus Kiesel  gur, Schlackenwolle oder einem andern       schiechten    Wärmeleiter befindet.

   Zuweilen  nötigen die Verhältnisse dazu, diese Wärme  schutzmatten leicht lösbar an den Rohrlei  tungen, Apparaten oder dergleichen anzu  bringen. Besonders ist das .der Fall im Be  reiche von Verbindungsstellen,     Anschlussstel-          len,    Ventilen und dergleichen, die hinsicht  lich ihrer Dichtheit von Zeit zu Zeit nachge  prüft werden müssen.

   Beim wiederholten  Lösen und Befestigen büssen sie ihre ur  sprüngliche, genau rechteckige     Querschnitt-          form    ein, namentlich an den     Längskanten     werden .sie durch Verdrücken dünner, und  ,die     Wärmeschutzwirkung    wird an .diesen    Stellen vermindert.

       Lediglich    wegen dieser  für unvermeidbar gehaltenen nachträglichen  Formveränderung     besteht    die Übung, .die       Matten    erheblich dicker zu gestalten, damit  selbst     .dann,    wenn durch starke Formver  änderung .der Längskanten an diesen Stellen  der Schutz gegen     Wärmeverluste    vermindert  wird, keine     nachteiligen    Folgen eintreten  können.

   Mit Rücksicht auf die hohen     Her-          stellungs-    und     Anschaffungskosten        derartiger          Wärmeschutzmatten,    die eine Dicke von  100 mm und mehr erhalten müssen, ist es  selbstverständlich erwünscht, ihnen nur die  Abmessungen zu geben, die zur Verhütung  .der als zulässig. erachteten Wärmeverluste       unerlässlich    sind.  



  Tatsächlich lassen sich beispielsweise bei       Fernheizleitungen    beträchtliche Ersparnisse  ohne     nachteilige    Folgen erzielen, wenn Vor  kehrungen dafür .getroffen werden, dass die  rechteckigen Matten an ihren Seitenrändern  ihre Form dauernd beibehalten, das heisst  keine Gefahr besteht,     dass        .durch:    Zusammen-      drücken das eingeschlossene lose Wärme  schutzmittel verdrängt wird. In solchem  Falle braucht die Matte den Wärmeschutz  der beiden Rohrstücke nur wenig mehr zu  überdecken,     als,die    Dicke der     Matte    beträgt,  um -den gewünschten notwendigen Wärme  schutz an den Rohrverbindungsstellen zu ge  währleisten.  



  Im Grunde ist es nur nötig, in die Seiten  ränder der Matte irgend ein Versteifungsmittel  einzuarbeiten, das ein örtliches Zusammen  drücken nicht zulässt, sondern den etwa an  einer Stelle auf den: Seitenrand der Matte  ausgeübten Druck auf eine längere Strecke  verteilt und so das Verdrängen der losen  Füllung gegen- die Mitte der Matte verhütet.  Das kann durch     metallische,    in die äussere       Seitenkanten    der Matte eingearbeitete Stäbe  oder auch durch der Dicke der Matte     ange-          passte    biegsame Gitter erreicht werden, die  in die beiden     .Seitenränder    einzubetten sind.

    Auf der- Zeichnung sind diese beiden nur als  Ausführungsbeispiele zu     wertenden        Ausfüli-          run.gssformen    des     Gegenstandes    der Erfin  dung dargestellt.  



  Es zeigen     Fig.    1 die Verbindungsstelle       zweier        Rohrstücke        mit        angelegter     im Querschnitt,     Fig.    2 eine       Wärmeschutzmatte    im Schaubild,     Fig.    3 eine  Einzeldarstellung des zugehörigen Verstei  fungsdrahtes,     Fig.    4 die Einzeldarstellung  eines Teils eines Versteifungsgitters. Die       Fig.    1 soll nur veranschaulichen, wie die       Wärmeschutzmatte    a im Bereiche der Flan  schen b um die beiden zusammenstossenden  Rohrstücke d gelegt wird.

   Wie aus     Fig.    2  ersichtlich ist, erhält die     Wärmeschutzmatte     a an beiden Enden auf der Oberfläche  Haken g zur Aufnahme der Verschnürung  an der     Verschlussstelle.    Die beiden     äussern     Kanten der Seitenränder der Matte sind  durch metallische Drähte h, am besten aus  Stahl, versteift, durch die eine Druckvertei  lung stattfindet, wenn irgend eine     Stelle    der  äussern     Mattenseitenkanten    mittels Hand  oder     Werkzeuges    stärkerem Druck ausge  setzt wird.

   Diese Drähte     h    sind etwa in ihrer  Mitte zu unterbrechen und in einer zweck-    mässig schraubenförmig gewundenen Hülse k  aus Draht zu führen, so     dass    sie sich beim  Krümmen,     da.s    heisst beim Umlegen der  Matte um die Rohrleitung, entsprechend       auseinanderbewegen    können, ohne dass an  ihrer Trennstelle ein Unterbrechen in der  Versteifung stattfindet. Mit Hilfe der     ange-          bogenen        Osen        h'    sind die Drähte h durch  Vernähen, Verschnüren oder dergleichen mit  den Stirnseiten der Matte     ca    zu verbinden.

    Ein unbedingt sicherer Schutz gegen das Zu  sammendrücken der Seitenränder der Matte  wird aber dadurch erzielt, dass sie durch ein  biegsames, der Dicke der Matte     a.ngepasstes     Gitter m     (Fig.    4) versteift werden. Die Win  dungen dieses     Gitters        m    können an der  äussern, also obern Kante der Matte unmit  telbar     zusammenstossen,    aber an der untern  Kante     muss    zwischen den Windungen ge  nügend Spielraum vorhanden sein, damit sie  sich beim Krümmen der Matte an der in  nenkante gegenseitig     entsprechend    nähern  und so sich der gekrümmten Form anpassen.

    Die obere Gitterkante bleibt in diesem Falle  nahezu     .beschlossen.     



  Wenn die die Heizungsrohre umschlie  ssende     Wä.rmesehutzschicht    dünner ist, sie  also     geringeren    Durchmesser besitzt als die  Rohrflanschen, dann kommt die Wärme  schutzmatte hart auf die Flanschen aufzu  liegen, und es besteht die Gefahr,     dass,    die  Füllung an diesen Stellen der Matte beider  seitig verdrückt und verdrängt wird, so dass  auch an diesen in der     Dicke    geschwächten  Stellen der     Wärmeschutzmatte        zusätz1.ichz     Wärme entweicht.  



  Das lässt sich dadurch verhüten,     dass    an  der Innenseite der Matte, unmittelbar unter  der Gewebeschicht, entlang ihrer Längs  mitte oder auch in ihrer vollen Breite, für  die     Druckverteilung    entsprechende Einlagen  in Gestalt von Querstäben, Drahtgewebe,  Drahtgeflecht oder dergleichen angeordnet  werden.  



  In besonderen Fällen können gleichge  artete Einlagen auch auf der Aussenseite der  Matte     unter    ihrem Gewebe angebracht wer  den; das kann namentlich dann notwendig      werden, wenn die Lage der Rohre verführt,  sie zu     betreten.     



  Es können auch in die Stirnwände der  Matte der Dicke derselben angepasste, aus  Draht bestehende Gitter     7n    eingebettet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmeschutzmatte. dadurch gekennzeioh- net, dass in ihren Rand Versteifungsmittel eingelegt sind, welche dem Zusammendrük- ken des Randes wenigstens an gewissen Stel len entgegenwirken. UNTERANSPRüCHE: 1. Wärmeschutzmatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Drähte (h) nur in die äussern Seitenkanten der Matte eingebettet sind.
    2. Wärineschutzmatte nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Ösen<B>(W)</B> versehenen Drähte (h) querge teilt und an ihrer Unterbrechungsstelle durch übergeschobene Hülsen (k) geführt sind. 1 ' \3'. Wärmeschutzmatte nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (k) aus einer schraubenförmig gewunde nen Drahtspule besteht.
    4. Wärmeschutzmatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Sei tenränder der Matte der Dicke der letzte ren angepasste, aus Draht gewundene Gitter (m) eingebettet sind. 5. Wärmeschutzmatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stirn- wände der Matte der Dicke der letzteren angepasste, aus Draht gewundene Gitter (m) eingebettet sind.
    6. Wärmeschutzmatte nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Windun gen des Gitters (n2) am untern Teile ge genseitigen Spielraum besitzen.
    7. Wärmeschutzmatte nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Windun gen des Gitters (in) am untern Teile ge genseitigen Spielraum besitzen. B. Wärmeschutzmatte nach Patentansprach, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der Innen- und an der Aussenseite mit Ein lagen zwecks Druckverteilung versehen ist. '
CH188945D 1935-05-21 1936-05-18 Wärmeschutzmatte. CH188945A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE188945X 1935-05-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH188945A true CH188945A (de) 1937-01-31

Family

ID=5721103

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH188945D CH188945A (de) 1935-05-21 1936-05-18 Wärmeschutzmatte.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH188945A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102014103477A1 (de) Ausbausystem für untertägige Tunnel oder Strecken, Ausbaueinheit sowie Bogensegment
DE630183C (de) Waermeschutzmatte
CH188945A (de) Wärmeschutzmatte.
AT153617B (de) Wärmeschutzmatte.
DE1600601C3 (de) Vorrichtung zur Verbindung langgestreckter Beiheizrohre mit der Außenfläche eines Produktenrohres
DE1679329B2 (de) Flaechenheizung oder -kuehlung mittels vorgefertigter platten
CH367130A (de) Schotterkorb
DE2241697A1 (de) Verfahren zur sicherung des gebirges beim mechanischen tunnelvortrieb mit der tunnelfraese
DE9015089U1 (de) Koaxiales Rohrsystem
AT140151B (de) Metallrohr für die Verlegung elektrischer Leitungen.
AT126688B (de) Nachgiebiger Grubenausbau.
DE2854579A1 (de) Bewehrungsrollmatte
DE19712682C2 (de) Fundament-Seitenschalung
DE521605C (de) Rohrleitung mit Waermeausgleich
DE691269C (de) Schweissrohrverbindung
DE589745C (de) Druckfestes zweiteiliges Isolierrohr
CH151014A (de) Element zur Herstellung eines gegen Wärmeaustausch schützenden Isolationsmantels um Leitungen.
DE657923C (de) Durch Rillen biegsam gemachtes Metallrohr fuer die Verlegung elektrischer Leitungen
CH243657A (de) Rohrabzweigung mit verstärkter Abzweigstelle.
DE499039C (de) Isolierung von Rohren o. dgl. gegen Waerme- oder Kaelteverluste
DE3530125C2 (de) Rollverzugmatte
DE2703241C2 (de) Drahtverzug für den Gruben- und Tunnelausbau
DE3422479A1 (de) Kombinierte leitung aus kunststoffrohren
DE946578C (de) Druckrohr mit Verstaerkungskragen
AT200510B (de) Verankerung freiliegender Festpunktsrohre von Druckrohrleitungen