CH189731A - Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isoliermaterials. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isoliermaterials.

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CH189731A
CH189731A CH189731DA CH189731A CH 189731 A CH189731 A CH 189731A CH 189731D A CH189731D A CH 189731DA CH 189731 A CH189731 A CH 189731A
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styrene
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Telephone Manufacturing C Bell
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Bell Telephone Mfg
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  Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isoliermaterials.    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines elektrischen Isoliermate  rials, aus einem in Rollenform gewickelten  faserigen Material,     beispielsweise    aus Papier,  Band, Gewebe, Seide,     Kunstseide,    Garn,  Schnur oder ähnlichem.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren ist da  durch gekennzeichnet,     d.ass    die Rolle mit       monomerem        Styrol        imprägniert    und hierauf  das     Styrol    in einem geschlossenen     Behälter          polymerisiert    wird, dass ferner das     imprä;

  g-          nierte    Material, solange das polymerisierte       Styrol    noch weich ist,     abgerollt    und das  überschüssige Polystyrol .zwecks Wiederher  stellung der     Faserstruktur    der Oberfläche  entfernt wird, worauf das Material wieder  zu einer Rolle gewickelt wird.  



  Das nach diesem     Verfahren    erhaltene  Isoliermaterial eignet sich besonders zur       Verwendung    in Kondensatoren,     Kabeln    und  Kabelverbindungen.  



  Durch dieses Verfahren wird eine     bei    der    Fabrikation eines solchen Isoliermaterials     in          Rollenform    auftretende     Schwierigkeit,        näm-          lieh    dass die     Polymerisation    des zur     Impräg-          nierung        verwendeten        8tyrols    eine feste poly  merisierte Masse ergibt, die     -das        Abwickeln     der Rolle verhindert,

       überwunden.        Naeh     einer     vorzugsweisen    Ausführungsform des       Verfahrens    kann zu diesem Zweck dem     Sty-          rol    ein     Weichhaltemittel,        beispielsweise          chloriertes        Diphenyl        beigefügt        werden,    und  kann das Material vordem     Wiederaufrollen          mit    einem Lösungsmittel für Polystyrol be  handelt und schliesslich noch     kalandriert     werden.  



  Das so erhaltene Material kann, falls dies  bei seiner Verwendung erforderlich     wird,     leicht von der Rolle abgewickelt werden.  



  Das Wesen der     Erfindung    und ihre An  wendung ist nachstehend erläutert.  



  Das in     seiner    Ausgangsform zu einer  Rolle gewickelte     Faserstoffmaterial,    bei  spielsweise eine Papier- oder Geweberolle,      wird auf irgend eine     zweckmässige    Weise,  beispielsweise im     Vakuumverfahren,    mit  einer     Mischung        aus,Styrol    und     einem        Weich-          haltemittel,    zum     Beispiel    in der Zusammen  setzung von     6,0%        Styrol    und 40% chlorier  tem     Diphenyl,    imprägniert,

   worauf das       Cranze    mit einem     Übenschuss    dieser Mischung  in einem geschlossenen     Behälter    polymeri  siert     wird.    Die so behandelte Rolle bildet       dann    eine     feste    Masse, doch     ist,    falls die       Polymerisation    bei einer     Temperatur    von  120' Celsius allmählich durchgeführt wor  den ist, das mit dem     Weichhaltemittel    ver  sehene     Styrol    bei 120' noch genügend weich  und klebrig, um das- Abwickeln von der  Rolle zu gestatten.

   Das     abgewickelte    Band  kann     mittelst    Walzen, die     geheizt    sein kön  nen,     geglättet    werden. Zur Wiederherstel  lung der     faserigen    Struktur der Oberfläche  muss     ,das    überschüssige Polystyrol entfernt.  werden, was     beispiel,swelse    dadurch gesche  hen kann, dass     der,Stoff        durch    ein Bad aus  einem     Lösungsmittel        hindurchgezogen    wird.

    Als solche Lösungsmittel eignen sieh bei  spielsweise     flüssiges        Styrol,        chloriertes        Di-          phenyl,    Benzin und, .ganz allgemein, alle       andern        Lösungsmittel    für Polystyrol.

   Die       @9lahl    des     Lösungsmittels        hängt    vom späte  ren     Verwendungszweck    des     Isoliermaterials     ab.     Nachdem    das Isoliermaterial durch das  Lösungsmittel .hindurch     gegangen    ist,     kann.     es     wieder    zu einer Rolle gewickelt werden.

    Es bleibt dann in einem     Zustand,    in welchem  es je nach Bedürfnis ohne weitere Behand  lung abgewickelt und wieder zusammenge  rollt     werden        kann,    das heisst dieses     Isolier-          material    kann     wie    gewöhnliches imprägnier  tes oder     nichtimprägniertes    Papier- oder       Faserstoffgewebe    behandelt werden.  



       Das    erfindungsgemäss     erhaltene    Isolier  material eignet sich beispielsweise zur Ver  wendung bei der Herstellung von Kabelver  bindungsstücken für     ölimpräb-merte    Kabel  oder von     Isolierhülsen    für     ölgefüllte        Trans-          formatoren    oder andere     elektrische    Apparate.  Er bietet gegenüber .gewöhnlichem     ölimpräg-          niertem    Band oder Gewebe     grössere,Gewähr     gegen     elektrische    Durchschläge.

   Ferner ist es    für 01 oder     Vergussmassen    weniger durchläs  sig. Diese     Undurchlässigkeit    kann ferner da;  durch noch     gesteigert    werden,     dass    man das       Isoliermaterial    während oder     nach    dem Ein  bau in den Apparat     erwärmt        und    dadurch  klebrig macht, so     dass    es gut     anhaftet.    Wenn  es in Verbindung mit einem überlappenden       Apparatteil    verwendet wird, so bildet es eine  praktisch     undurchlässige        Hülse.     



       Es    eignet sich     beispielsweise    besonders  gut für     Bleimantelkabel,    bei denen eine aus  diesem     Isoliermaterial        bestehende    Hülse den       Eintritt    von Feuchtigkeit oder korrosiven       Flüssigkeiten    in     das    Kabel     wirksam    verhin  dert,

   in     ähnlicher        Weise    wie     bituminiertes     Papier oder     Fasarstoffgewebe    oder Hülsen  aus     selbstvulkanisierenden    kautschukartigen       Materialien.     



  Eine weitere     Anwendungsmöglichkeit    er  gibt sich bei     Niederspannungskabeln,    wo der  neue     Faserstoff    in ähnlicher Weise verwen  det     wird    wie     lackierte        Batistbänder.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines elektri schen Isoliermaterials aus einem in Rollen form gewickelten faserigen Material, da durch gekennzeichnet, dass die Rolle mit monomerem Styrol imprägniert und hierauf das Styrol in einem .geschlossenen Behälter polymerisiert wird, @dass ferner das imprä- gnierte Material,
    solange das polymerisierte Styrol noch weich ist, abgerollt und das überschüssige Polystyrol zwecks Wiederher stellung der Faserstruktur der Oberfläche entfernt wird, worauf das Material wieder zu einer Rolle ,gewickelt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Styrol ein WeichhaItemittel beigegeben wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass als Weichhaltemittel chloriertes Di- phenyl verwendet wird. $. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Imprä,
    gnierungs- mittel aus<B>60%</B> Styrol und 40% chlorier tem Diphenyl besteht. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn7,eiehnet, dass das Material vor dem Wiederaufrollen mit einem Lösungsmittel für Polystyrol behandelt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material vor dem Wiederaufrollen kalandriert wird.
CH189731D 1935-03-08 1936-03-07 Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Isoliermaterials. CH189731A (de)

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CH (1) CH189731A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760820C (de) * 1941-12-25 1953-12-21 Siemens Reiniger Werke Ag Verfahren fuer die Herstellung einer in Kunststoff eingebetteten Wicklung eines Transformators, insbesondere eines Roentgentransformators

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE760820C (de) * 1941-12-25 1953-12-21 Siemens Reiniger Werke Ag Verfahren fuer die Herstellung einer in Kunststoff eingebetteten Wicklung eines Transformators, insbesondere eines Roentgentransformators

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