Einwurf an Selbstverkäufern für 1Unzen verschiedener Werte. Es sind schon eine ganze Anzahl Ein würfe an Selbstverkäufern für Münzen ver schiedener Werte bekannt. Allen diesen Ein würfen sind die Nachteile eigen, dass sie einerseits in ihrem Aufbau verwickelt sind, indem sie viele Einzelteile, wie verschieb bare Kupplungsräder, Gestänge zum Ver schieben dieser Räder, besondere Schalt- und Sperrmittel zur Betrugssicherheit etc. auf weisen und anderseits einen grossen Raum zu ihrer Unterbringung im Selbstverkäufer erfordern, letzteres teilweise der vielen Ein zelteile wegen, zum andern Teil wegen der durch ihre Wirkungsart bedingten grossen Dimensionierung eines Einzelteils, wie einer Trommel, mit der die Münze,.
parallel zur Trommelachse liegend, beim Durchschleusen bewegt wird.
Vorliegende Erfindung bezweckt einen llZünzeinwurf der fraglichen Gattung zu schaffen, bei dem die geschilderten Nach teile vermieden sind und der in seinem Auf bau einfach ist, sowie wenig Platz bean sprucht, Gemäss der Erfindung werden an einem Einwurf an Selbstverkäufern für Münzen verschiedener Werte mit drehbarer Münz trommel den für den Apparat bestimmten Münzdurchmessern bezw. -werten entspre chende Schaltglieder durch einen Schieber gesteuert, der in dem die Trommel in einer Ebene quer zu ihrer Achse durchsetzenden Münzkanal durch das Einschieben der Münze aus seiner den Kanal an der Peripherie der Trommel beim Münzeinwurfsschlitz abschlie ssenden Ruhelage zurückgedrängt wird, der art,
dass der Schieber beim Durchschleusen über das dem Münzdurchmesser entspre chende Schaltglied bezw. die Schaltglieder auf das Vorgabewerk des Apparates zur Ein wirkung kommt.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 veranschaulicht ein erstes Beispiel in schematisch-schaubildlicher Darstellung, wobei Dimensionsverhältnisse zugunsten der Deutlichkeit und Verständlichkeit vernach lässigt sind; die Fig. 2 bis 4 zeigen ein. zweites Ausfüh rungsbeispiel, und zwar Fig. 2 eine Ansicht mit Teilen im Schnitt, Fig. 3 eine Seiten ansicht ebenfalls mit Teilen im Schnitt, und Fig. 4 eine Abwicklung;
die Fig. 5 veranschaulicht schematisch ein drittes und die Fig. 6 auf die gleiche Art dargestellt ein viertes Ausführungsbeispiel.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel ist 1 der zur Bedienung des Einwurfes dienende Drehknopf. Auf der Achse 2 dieses Dreh knopfes sitzt ein Mitnehmer 3 fest, der in einen Schlitz 4 eines lose drehbar auf der Achse 2 sitzenden Winkelzahnrades 5 ein greift. Eine um die Achse 2 gelegte Feder 6 sucht unter Vorspannung das Rad 5 in der Richtung des Pfeils 7 zu drehen, das heisst im Sinne des Drehens des Knopfes 1 beim Durchschleusen einer eingeschobenen 1Vlün re.
Auf der Achse 2 sitzen noch ein Zahn rad 8 und ein Nocken 9 fest. Das Zahnrad 8 greift in eine Schnecke 10 ein, die auf der Achse einer Zentrifugalbremse 11 sitzt und steht unter dem Einfluss einer Rücksperr- feder 12. Der Nocken 9 wirkt auf den federnden Teil 13 des Hauptschalters 13, 14 des Selbstverkäufers ein.
Das Winkelzahnrad 5 ragt durch den Schlitz 15 einer ortsfesten Kurvenscheibe 16 und greift in ein Winkelzahnrad 17 ein. Achsial zum Zahnrad 17 und fest mit die sem verbunden, ist eine Münztrommel 18 vor gesehen, die von einem Gehäuse 19 umgeben ist. An der Rückseite der Trommel 18 ist aus dieser, quer zur Trommelachse verlau fend und nach einer Seite bis an die Um fangsfläche der Trommel reichend, eine Ver tiefung 18' ausgearbeitet, die einen Münz kanal darstellt und in der ein Schieber 20 gleitet.
Dieser Schieber ist durch eine Deck platine 18" in der Vertiefung 18' gehalten, schliesst unter dem Einfluss einer nicht dar gestellten Feder in der Ruhestellung der Trommel 18 einen Münzeinwurfsschlitz 21 des Gehäuses 19 ab und weist einen Bolzen 22, sowie an seiner Unterkante drei verschieden tiefe und verschieden voneinander entfernte Einschnitte 23, 24 und<B>2</B>5 auf. Der Bolzen 22 steht in Wirkungsverbindung mit zwei am Gehäuse 19 festen Führungsstücken 26, 27.
An der Vorderseite der Trommel 18 ist aus dieser eine Vertiefung 28 ausgearbeitet, die quer zur Vertiefung 18' verläuft. In diese Vertiefung 28 ist ein Schieber 29 ein gelegt, der durch eine Deckplatine 30 in der Vertiefung geführt ist, mit einem Anschlag 3l gegen die Unterkante des Schiebers anliegt und unter dem Einfluss einer Feder 32 steht. In dem Schieber 29 sind in drei Kreisbahnen Stifte 33, 34 und 35 angeord net. Diese Stifte wirken mit einem Trieb 36 der Welle 37 des Vorgabewerkes des Selbst verkäufers zusammen. Ein Schaltrad 38 auf der Welle 3 7 sichert zusammen mit einer auf dieses wirkenden Blattfeder 39 die Eingriffs bereitschaft des Triebes 36 in die Stifte 33. 34, 35.
In der Ruhelage der beschriebenen Ein richtung liegt der Bolzen 22 von unten gegen die Unterkante des Führungsstückes 26 an, wodurch ein Drehen der Münztrommel 18 analog der Drehrichtung des Drehknopfes 1 gemäss Pfeil 7 in der Durchschleusdrehrich- tung, wie sie durch den Pfeil 40 angedeutet ist, verhindert wird und die Bahnen der Stifte 33, 34, 35 liegen ausserhalb des Trie bes 36. Ein Rückwärtsdrehen des Knopfes 1 wird durch die Sperrfeder 12 verhindert.
Wird eine Münze in den Münzeinwurfs schlitz 21 eingeschoben, so drängt diese, in dem sie in den Münzkanal 18' eintritt, den Schieber 20 aus der den Münzeinwurfsschlitz abschliessenden Lage zurück. Hierbei gleitet der Bolzen 22 an dem Führungsstück 26, bis er von dessen Unterkante freigegeben wird. worauf die Feder 6 ein Drehen des Winkel zahnrades 5 bis zum Anschlag des Mitneh- mers 3 am andern Ende des Schlitzes be wirkt.
Mit dem Rad 5 drehen sich auch das Winkelzahnrad 17 und die Münztrommel 18 so, dass gegen den Münzeinwurfsschlitz 2,1 ein Teil der Mantelfläche der Trommel 18 zu liegen kommt, der Münzeinwurfsschlitz also geschlossen wird.
Ist die eingeschobene Münze von einer für den Selbstverkäufer passenden Grösse, dann liegt nun derjenige der Einschnitte 23, 24 bezw. 25, welcher die ser Münze entspricht, über dem Anschlag 31, dieser kann aber zunächst noch nicht in die sen Einschnitt eintreten, da ein Fühler 41 des Schiebers 29 in dieser Lage der Münz trommel 18 noch gegen denjenigen Randteil der Kurvenscheibe 16 anliegt, der dem gröss ten Radius der Kurvenscheibe entspricht.
Wird nun der Drehknopf 1 von Hand aus seiner Ruhelage heraus in der Richtung des Pfeils 7 gedreht, so fällt der Fühler 41 von dem grössten Radius der Kurvenscheibe 16 ab und die Feder 32 bewegt den Schieber 29 so weit auswärts, als es der Einschnitt 23, 24 oder 25 durch das Eintreten des Anschla ges 31 in ihm gestattet.
Hierbei gelangt der bezw. gelangen die entsprechenden Stifte 33, 34 und 35 mit ihrer Bahn in den Bereich des Triebes 36, so dass beim Weiterdrehen des Knopfes 1 dieses Trieb und damit die Vor gabewelle 37 entsprechend der sich in der Münztrommel befindenden Münze gedreht werden und eine entsprechende Vorgabe im Selbstverkäufer erfolgt, das heisst der Haupt schalter 13, 14, der durch das Drehen des Knopfes mittels des Nockens 9 geschlossen wird, geschlossen bleibt, bis ein dem Wert der Münze entsprechender Verbrauch erfolgt ist.
Durch welche Mittel der Hauptschalter geschlossen bleibt und wie die Öffnung des selben erfolgt, ist in der Zeichnung nicht dar gestellt, und es erübrigt sich, auch an dieser Stelle eine Erläuterung hierüber, weil die Steuerung dieses Schalters nicht zur Erfin dung gehört und an und für sich bekannter Art ist.
Beim Weiterdrehen des Knopfes 1, das heisst nachdem die Trommel 18 etwa eine Zweidrittelumdrehung gemacht hat, kommt die Münze an eine in der Fig. 1 nicht dar gestellte Öffnung des Gehäuses 19, so dass sie aus dem Münzkanal 18' herausfallen kann, um in eine auf der Zeichnung gleichfalls nicht dargestellte Münzkassette zu gelangen.
Während des Drehens des Knopfes 1 in die zuletzt erwähnte Lage, und zwar etwa nach einer halben Umdrehung der Trommel 18, nach welcher die Vorgabewelle 37 im Sinne der Vorgabe des Wertes, der in der Trommel befindlichen Münze gedreht wurde, wird der Fühler 41 von der Kurvenscheibe 16 wieder angehoben und dadurch der Schie ber 29 wieder gegen seine ursprüngliche Lage in der Trommel 18 zurück bewegt, so dass sein Anschlag 31 wieder aus demjenigen der Einschnitte 23, 24, 25 herausbewegt wird, in dem er während dem Durchschleusen der Münze lag.
Demzufolge kann, wenn die Münze aus dem Münzkanal 18' herausfällt, der Schieber 20 wieder in seine den Münz kanal an der Peripherie der Münztrommel abschliessende Ruhelage zurückkehren, so dass der Bolzen 22 auf dem letzten Teil der Dre hung der Trommel 18, das heisst bevor diese eine ganze Umdrehung ausgeführt hat und in ihre Ruhestellung gelangt, zwischen dem Führungsstück 27 und der Gehäusewandung gleiten kann, bis; er wieder an das Führungs stück 26 anschlägt.
Fällt dagegen die Münze nicht aus dem Münzkanal 18' heraus, indem sie beispiels weise in betrügerischer Absicht im Münz kanal festgeklemmt wurde, so stösst der Bol zen 22 gegen die innere Seite des Führungs stückes 27 und verhindert dadurch ein Dre hen der Münztrommel 18 in ihre Ruhelage.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass der Selbstverkäufer für drei verschiedene Münzen, und zwar des eng lischen Münzsystemes bestimmt ist. Der Ein schnitt 23 des ersten Schiebers 20 und der Stift 33 des zweiten Schiebers 29 entsprechen dabei einem Pennystück, der Einschnitt 24 und die Stifte 33, 34 und 35 zusammen einem Shillingstück und der Einschnitt 25, sowie die Stifte 33 und 34 einem Sigpencestück. Da das Pennystück den grössten Durchmes ser, jedoch den kleinsten Wert hat,
ist der Einschnitt 23 der Peripherie der Trommel 18 am nächsten und er hat die geringste Tiefe, südass durch das Einschieben eines solchen Geldstückes einerseits die Hineinbewegung des Schiebers 20 am grössten und die Aus wärtsbewegung des Schiebers 29 am klein sten ist. Demzufolge kommt beim Drehen der Münztrommel 18 nur der Stift 33 mit dem Trieb 36 zum Eingriff und dreht die Vorgabewelle 37 um einen Zahn des Trie bes 36.
Der Einschnitt 24 liegt entsprechend dem kleineren Durchmesser eines Shillingstückes weiter von der Peripherie der Trommel 18 weg und ist so tief, dass durch das Einschie ben dieses Geldstückes die Bahnen aller Stifte 33, 34 und<B>035</B> in den Bereich des Trie bes 36 kommen, so dass die Vorgabewelle 37 um zwölf Zähne des Triebes gedreht wird.
Der Einschnitt 25 liegt entsprechend dem kleinsten Durchmesser, den die dritte für den Selbstverkäufer bestimmte Münze, der Sixpence, hat, am weitesten von der Peri pherie der Trommel 18 entfernt und seine Tiefe liegt zwischen denjenigen der Ein schnitte 23 und 24, so dass ein eingeworfenes Sixpencestück ein Bewegen der Stifte 33 und 34 mit ihren Bahnen in den Bereich des Trie bes 36 zur Folge hat und beim Durchschleu sen dieses Geldstückes die Vorgabewelle 37 um sechs Zähne des Triebes 36 gedreht wird.
Wird eine Münze eingeschoben, die in ihrem Durchmesser nicht einer der genannten Münzsorten entspricht, so wird der erste Schieber 20 so eingestellt, dass keiner der Einschnitte 23, 24, 25 unter den Anschlag <B>31-</B> tritt, so dass beim Durchschleusen der Münze der Anschlag 31 an der Unterkante von 20 anliegen bleibt und die Bahnen der Stifte 33, 34, 35 ausserhalb des Triebes 36 bleiben, die Vorgabewelle 37 also nicht bewegt wird und die Münze ohne den Selbstverkäu fer einzuschalten in die Münzkassette fällt.
Der Drehknopf 1 sitzt in üblicher Weise mit Friktion auf der Achse 2 und die Zentri- fugalbremse 11 verhindert ein übermässig schnelles Betätigen der Achse 2. Das Über setzungsverhältnis des Getriebes 5, 17 ist 1: 2, so dass eine halbe Umdrehung des Knop fes 1 genügt, um der Münztrommel 18 die erforderliche ganze Umdrehung zu geben. Am Ende der Drehung des Knopfes 1 wird die Feder 6 wieder vorgespannt, indem beim Drehen des Knopfes 1 in die Ruhelage nach Anliegen des Bolzens 22 an dem Führungs- stück 26 das Rad 5 gesperrt und der Mit nehiner 3 vom linken Ende des Schlitzes 4 wieder an dessen rechtes Ende zum Anliegen gebracht wird.
Wird aus Versehen oder Nachlässigkeit beim Durchschleusen einer Münze der Knopf 1 nicht ganz um eine halbe Umdrehung ge dreht, so bleibt nach dem Auswurf der Münze aus der Trommel 18 diese mit ihrer Mantelfläche den Mi:mzeinwurfsschlitz 21 verschliessend, stehen. Um eine weitere Münze einwerfen zu können, muss dann zunächst der Knopf 1 gedreht werden, bis der Schie ber 20 hinter dem Münzeinwurfsschlitz liegt.
Gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2 bis 4) ist an Stelle des zweiten Schie bers, wie ihn das erste Ausführungsbeispiel zeigt, eine Drehscheibe 42 vorgesehen, die mit einem dem ersten Schieber des ersten Ausführungsbeispiels entsprechenden Schie ber 20' durch einen Bolzen 22' und einen Schlitz 43 verbunden ist. Mit der Münztrom mel 18"' sind zwei Scheiben 44, 45 fest ver bunden, in welchen längsverschiebbar Bolzen 46 und 47 geführt sind. Diese Bolzen stehen je unter der Wirkung einer Feder 48 und weisen einen radial verlaufenden Stift 49 auf.
Die Stifte 49 sind in Schlitzen 50 eines Flansches 44' der Scheibe 44 geführt und befinden sich in Ruhelage in einer Bahn, die ausserhalb des Triebes 36' der Vorgabewelle 37' liegt. 51 ist eine ortsfeste aber federnd angeordnete Anlaufbahn, deren Federkraft grösser ist als diejenige der Federn 48. 52 ist ein Arretierstück, das ortsfest, jedoch federnd angeordnet ist und mittels eines Armes 53 mit einer Nase 54 des Flansches 44' zusam menwirkt.
Es sind zwölf Bolzen 46 in einer Kreis bahn angeordnet und ein einzelner Bolzen 47 in einer zweiten Bahn vorgesehen. Die Dreh scheibe 42 hat eine Öffnung 55 in der Bahn des Bolzens 47, sowie drei Öffnungen 56, 57, 58, die in der Bahn der Bolzen 46 liegen. Der Bolzen 47, sowie der erste und der sie bente Bolzen 46 sind länger als die übrigen Bolzen 46. Auch bei diesem zweiten Ausführungs- beispiel ist das englische Münzsystem und sind die gleichen Münzwerte angenommen wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
Wird ein Pennystück in den Münzeinwurfsschlitz 21' eingeschoben, so dreht der Schieber 20' die Drehscheibe 42 um so viel, dass die Öff nung 55 über den Bolzen 47 zu liegen kommt. Wird dann die Münztrommel 18"' gedreht, so gleitet der Bolzen 47 an der Anlaufbahn 51 und wird durch diese verschoben, so dass er durch die Öffnung 55 hindurchtritt. Durch dieses Verschieben kommt der Bolzen 49 die ses Stiftes beim Weiterdrehen der Münztrom mel 18"' mit dem Trieb 37' in Eingriff und dreht dieses um einen Zahn.
Wird ein Shillingstück in den Münzein- wurfsschlitz 21' eingeschoben, so wird die Drehscheibe 42 mit ihren Öffnungen 56 und 58 mit dem ersten bezw. dem siebenten der Bolzen 46 zur Deckung gebracht, so dass beim Drehen der Münztrommel 18"' .alle zwölf Bolzen 46 durch die Anlaufbahn 51 verschoben werden und demgemäss alle Stifte 49 dieser Bolzen 46 mit dem Trieb 37' u Eingriff kommen, so dass dieses um zwölf Zähne gedreht wird.
Der Bolzen 47 liegt bei dieser Drehung gegen die Drehscheibe 42 an und ist dadurch verhindert, mit seinem Stift 49 mit dem Trieb 36' in Wirkungsverbin dung zu kommen.
Wird ein Sixpencestück eingeschoben, so wird durch dieses die Drehscheibe 42 um so viel gedreht, dass die Öffnung 57 mit dem ersten der Bolzen 46 zur Deckung kommt, während die übrigen Bolzen 46, sowie der jenige 47 von der Drehscheibe 42 überdeckt sind. Beim Drehen der Münztrommel 18"' gleitet dann der erste der Bolzen 46 an der Anlaufbahn 51 und lässt diese in ihrer Lage unberührt, so dass die folgenden Bolzen 46, da sie ja kürzer sind als der erste, -ebenfalls an der Anlaufbahn 51 gleiten und ihre Stifte 49 mit dem Trieb 36' in Wirkungsverbin dung kommen.
Kommt aber der siebente Bolzen 46 an die Anlaufbahn 51, so kann er von dieser nicht gehoben werden, da er gegen die Drehscheibe 42 anzustehen kommt. Dieser Bolzen drückt daher die Anlaufbahn 51 nach unten, so dass das Anretierstück 52 die Anlaufbahn übergreift und in der aus gerückten Lage festhält.
Die weiteren fünf Bolzen 4 6 verbleiben daher, wie der siebente Bolzen 46 in unverschobener Lage, so dass ihre Stifte 49 nicht mit dem Trieb 36' in Wirkungsverbindung kommen und das Trieb um sechs Zähne gedreht wird. Kurz bevon die Trommel 18"' ihre ganze Umdrehung vollendet hat, stösst die Nase 54 gegen den Arm 53 und schwenkt dadurch -vorüber gehend das Arretierstück 52 aus, so dass die ses die Anlaufbahn 51 freigibt und letzteres in seine ursprüngliche, das heisst seine Ar beitslage zurückkehrt.
Der Bolzen 22' -wirkt im weiteren mit Führungsstücken zusammen, die wie diejeni gen in Verbindung mit dem Bolzen 22 des ersten Ausführungsbeispiels das Drehen der Münztrommel 18"' nach dem Einbringen einer Münze im Sinne des Verschliessens des Münzeinwurfsschlitzes, sowie eine Sicherung gegen Betrug durch Verklemmen der Münze im Münzkanal bewirken.
Eine Münze unrich tigen Durchmessers bewirkt, dass keiner der für die Steuerung der Anlaufbahn 51 mass gebenden Bolzen 46, sowie auch nicht der jenige 47 in eine der Öffnungen 55 bis 58 .eintreten kann, südass beim Drehen der Münztrommel 18"' keiner der Stifte 49 mit dem Trieb<B>36'</B> zum Zusammenwirken kom men kann.
Beim dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 5) ist an der Münztrommel 18a nur ein. be weglicher Teil, und zwar ein im Münzkanal 18b angeordneter Schieber .20", vorgesehen. An diesem Schieber sitzen, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, die .Stifte 33, 34, 35 in drei Bahnen, wobei auch bei diesem Beispiel das englische Münzsystem mit den gleichen Münzen wie bei den vorbeschriebenen Aus führungsbeispielen angenommen ist.
Der Schieber 20" besitzt nahe seiner der Peri pherie der Münztrommel 18a zugekehrten Stirnkante eine Rippe 59. Das Trieb 36" der Vorgabewelle 37" ist bei 60 federnd gehal ten und auf der Welle 37" sitzen Rollen 61, die Zwischenräume 62, 63 und 64 zwischen sich frei lassen.
Ein in den Münzkanal 18u eingebrachtes Pennystück hat zur Folge, dass beim Drehen der Münztrommel 18a der Stift 33 mit dem Trieb 36" zum Eingriff kommt und dieses um einen Zahn dreht. Ein Shilling bewirkt beim Drehen der Münztrommel 18a das Ein greifen aller Stifte 33, 34 und 35 in das Trieb 36" und demgemäss ein Drehen des letzteren um zwölf Zähne. Ein Sigpence hat ein Ineingriffkommen der Stifte 35 mit dem Trieb 36" und daher ein Drehen desselben um sechs Zähne zur Folge.
Bei diesen Ar beitsvorgängen geht die Rippe 59 entweder durch den Zwischenraum 62, denjenigen 63 bezw. denjenigen 64 hindurch. Wird aber eine Münze eingebracht, deren Durchmesser nicht mit einer der in Frage kommenden Münzen übereinstimmt, so trifft beim Umehen der Münztrommel die Rippe 59 auf eine der Rollen 61 und bringt dadurch das Trieb 36" ausserhalb der Bahnen der Stifte 33, 34, 35, sodass diese das Trieb 3V" unberührt lassen.
Beim vierten Ausführungsbeispiel (Fig. 6') liegen die Schaltglieder ausserhalb des im Münzkanal beweglichen Schiebers und der Schieber wirkt mit einer Nase auf die Schalt glieder ein. Diese mit 65 bezeichnete, im Winkel gebogene Nase des Schiebers 20'' tritt beim Einbringen einer Münze in den Münzkanal durch eine dem Münzeinwurfs schlitz 21" gegenüberliegende Öffnung 66 aus der Münztrommel 18e heraus. 67, 68, 69 sind drei in ihrer Drehung unabhängig von einander auf einer Achse 70 sitzende Hebel, die je einen .abgewinkelten Anschlag 67', 68', 69' aufweisen.
Gegen eine Anschlagkante 71 jedes dieser Hebel liegt unter Federwirkung ein Hebel 72 an, der eine Klinke 73 trägt und eine Verlängerung 74 aufweist. Jede der drei .Klinken 73 greift in ein Schaltrad 75 und diese Schalträder sitzen alle auf der Vor gabewelle 37"' fest. 76, 77, 78 sind ortsfeste Anschläge, die den Durchmessern der ver schiedenen Münzen, für die dieser Selbstver käufer bestimmt ist, entsprechen. An der Münztrommel 18e ist ein Arm 79 mit einem Stift 80 fest.
Auch bei diesem Beispiel ist das gleiche Münzsystem mit den gleichen Münzen an genommen, wie bei den vorhergehenden Aus führungsbeispielen. Wird ein- Penny ein geschoben und die .Münztrommel 18e gedreht, so stösst die Nase 65 gegen den Anschlag<B>67',</B> so dass der Hebel 67 den ersten Hebel<B>72).</B> frei gibt und dieser bis zum Anlegen seiner Verlängerung 74 an den Anschlag 76 das erste Schaltrad 75 um einen Zahn und damit die Vorgabewelle 37"', dem Wert des Penn entsprechend, dreht.
Ein Shillingstück hat durch Auftreffen der Nase 65 auf den An schlag 68' ein Auslösen des zweiten Hebels 72 und ein Drehen desselben bis an den An schlag 7 7 zur Folge und demgemäss ein Dre hen der Vorgabewelle 37"' um zwölf Zähne und ein Sigpencestück bewirkt eine Aus lösung des dritten Iiebels 72 und durch Auf treffen desselben auf den Anschlag 78 eine Drehung der Vorgabewelle 37"' um sechs Zähne des dritten Schaltrades 75.
Nachdem die Schaltung der Vorgabewelle 37"' erfolgt ist, kommt beim Weiterdrehen der Münz trommel 18e der Stift 80 gegen den ausge lösten Hebel 72 zur Anlage und nimmt die sen mit, bis ihn die Anschlagkante 71 des betreffenden Hebels 67, 68 oder 69 wieder hintergreift. Ist eine Münze unzutreffenden Durchmessers in den l@liinzkanal geschoben worden, so tritt die Nase 65 zwischen den Anschlägen 67', 68' bezw. 69' hindurch, ohne diese zu beeinflussen.
Die Erfindung ist natürlich an das bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen ge wählte Münzsystem nicht gebunden, auch kann die Zahl der Münzenwerte, die in einem solchen Selbstverkäufer verwendet werden können, mehr als drei sein. Für letzteres ist besonders die Ausführung nach Art der Fig. 2 bis 4 geeignet, da dort eine grosse Variationsmöglichkeit in der Übersetzung der Drehscheibe gegenüber dem Schieber in der Münzkammer gegeben ist.
Dadurch, dass bei dem Einwurf an Selbst verkäufern für Münzen verschiedener Werte gemäss der Erfindung ein Schieber vorge sehen ist, der in einem die Münztrommel quer zu ihrer Achse durchsetzenden Münz kanal durch das Einschieben der Münze aus seiner den Kanal an der Peripherie der Trom mel beim Münzeinwurfsschlitz abschliessen den Ruhelage zurückgedrängt wird, entfallen viele besondere Teile, die sonst zur Erzielung der Betriebs- und Betrugssicherheit notwen dig wären, so kann die Bewegung des Schie bers selbst auf die einfachste Weise zur Steuerung und Sperre herangezogen werden,
es ist kein besonderes Glied zum Abschlie ssen des Münzeinwurfes in Ruhelage oder beim Durchschleusen einer Münze notwendig und Mittel zur Schaltung auf den jeweiligen Münzwert können mit dem Schieber auf ein fache Weise und selbst in einfacher Ausfüh rung in Verbindung gebracht werden. Ferner kann die Münztrommel in ihrer Ausdehnung in Richtung ihrer Achse sehr klein gehalten werden, so dass sich eine kleine Raumbean spruchung für den ganzen Einwurfsmecha- nismus ergibt.