CH190427A - Verfahren zur Herstellung von Diphtaloylpyren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Diphtaloylpyren.

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CH190427A
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pyrene
phthalic anhydride
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diphtaloyl
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/78Other dyes in which the anthracene nucleus is condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/80Preparation by synthesis of the nucleus

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Diphtaloylpyren.       Es ist     bekannt,        Diphtaloylpyren    in der  Weise herzustellen, dass in einer ersten Stufe       Pyren    mit     Phtalsäureanhydrid    in Gegen  wart von     Kondensationsmitteln        kondensiert     und     dass    in einer zweiten     ,Stufe    auf die er  haltene     Pyrenoyl-o-benzoesäixre        Phtalsäure-          anhydrid,    ebenfalls in     Gegenwart    von Kon  densationsmitteln,

   einwirken     gelassen        wird.     



  Es wurde gefunden, dass durch Einwir  kung von     Phtalsäureanhydrid    auf     Pyren    in  Gegenwart von     Kondensationsmitteln        Diph-          taloylpyren    hergestellt werden kann, wenn  man 1     Mol        Pyren    mit mindestens     .21/2        Mol          Phtalsäureanhydrid        vermischt    und die Mi  schung zur     Umsetzung        bringt.     



  Der erhaltene Farbstoff bildet ein orange  braunes kristallines Pulver, das bei 442 bis  450' schmilzt. Es löst sich in     konzentrierter     Schwefelsäure mit grüner Farbe und färbt       Baumwolle    aus     violettschwarz        gefärbter          güpe    in sehrechten,     rötlichgelben        Tönen.     



  Als     Kondensationsmittel        kommen        bei-          spielsweise        Aluminiumhalogenide,    wie zum         Beispiel        Aluminiumchlorid,    oder     Eisenchlorid     in     Betracht;

      diese     Kondensationsmittel    kön  nen in     Gegenwart    von den Schmelzpunkt er  niedrigenden Zusätzen,     wie    zum     Beispiel          Alkalihalogeniden    (Natrium-     oder!und        Ka-          liumeblorid)        verwendet        werden.    Die Konden  sation erfolgt     zweckmässig    bei etwa 120 bis  <B>150'.</B>  



  <I>Beispiel 1:</I>  In eine Schmelze von     3'1i5        Teilen    Alu  miniumchlorid, 65 Teilen     Kaliumchlorid    und  45 Teilen Kochsalz     wird    unter Rühren     innert     1/2 Stunde     bei    112 bis 1,17       eine    Mischung  aus 4.5 Teilen     Phtalsäureanhydrid    und 20,2  Teilen     Pyren    eingetragen. Hierauf wird     die          Temperatur    auf 140 bis 145       gesteigert    und  während 61/2 Stunden diese Temperatur ge  halten.

   Nach dem Erkalten     wird    die     Beak-          tionsmasse        zerkleinert,    in verdünnte     Salz-          säure        eingetragen,    aufgekocht,     abfiltriert     und     ider        Rückstand    zur     Entfernung,der    letz  ten Reste von     Aluminiumverbindungen    mit  Wasser ausgekocht.

   Der rohe Farbstoff     wind         durch Behandeln mit     heisser,    verdünnter       Sodalösung    und     nachherigem    Auskochen     mit     Alkohol gereinigt und     aus        Triehlorbenzol    um  kristallisiert.  



       Beispiel   <I>2:</I>  20,2 Teile     Pyren,    60 Teile     Phtalsäure-          anhydrid        und    120 Teile Aluminiumchlorid  werden     innig    gemischt und während 2,4     Stun-          den    bei einer Temperatur von 12$ bis 134'  gehalten. Der harte     Reaktionskuchen    wird       zerkleinert    und zur     Entfernung    des     Alumi-          niumohlorides    in verdünnte Salzsäure einge  tragen.

   Nach     dem    Aufkochen     wird        filtriert,          mit    Wasser ausgekocht und mit     verdünnter     heisser     Sodalösung        behandelt,    wodurch     al-          kalilösliche    Anteile entfernt werden. Zur  Reinigung wird der Farbstoff aus     Trichlor-          benzol    umkristallisiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Diph- taloylpyren durch Einwirkung von Phtal- säureanhydrid auf Pyren in Gegenwart von Kondensationsmitteln, dadurch gekennzeich net, @dass man 1 Mol Pyren mit mindestens 21/2 Hol Phtalsäureanhydrid vermischt und .die Mischung zur Umsetzung bringt.
    Der erhaltene Farbstoff bildet ein orange braunes kristallines Pulver, das bei 442 bis 450' schmilzt. Es löst sich in konzentrierter Schwefelsäure mit grüner Farbe und färbt Baumwolle aus violettsehwarz gefärbter Küpe in sehr echten, rötlichgelben Tönen.
CH190427D 1936-02-06 1936-02-06 Verfahren zur Herstellung von Diphtaloylpyren. CH190427A (de)

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