CH190567A - Doppelwandiges Transportgefäss für Flüssigkeiten, insbesondere Gärungsflüssigkeiten, z. B. Bier. - Google Patents

Doppelwandiges Transportgefäss für Flüssigkeiten, insbesondere Gärungsflüssigkeiten, z. B. Bier.

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CH190567A
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Vereinigte Deutsche Kupferwerk
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Description


  Doppelwandiges Transportgefäss für Flüssigkeiten, insbesondere       GärungsRüssigkeiten,    z.<B>B.</B> Bier.    Gegenstand der Erfindung ist ein dop  pelwandiges Transportgefäss für Flüssigkei  ten, insbesondere Gärungsflüssigkeiten, z. B.  Bier, mit einer Aussenhülle aus Holz und  einer dünnwandigen Innenhülle aus Metall,  z. B. aus Aluminium.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  die Innenhülle unter Zwischenlagerung eines       Dichtungs-    und Isoliermittels, vorzugsweise  aus Bitumen oder     Bitumenmischungen,    um  gebende Aussenhülle     feuehtigkeitsdicht    und  damit quell- und fäulnissicher ausgebildet  ist. Durch die quell- und fäulnissichere Aus  führung der Aussenhülle wird erreicht, dass  die Innenhülle     dauernd    masshaltig bleibt,  weil der die Innenhülle umkleidende Aussen  mantel aus Holz infolge seiner     Quellsicher-          heit    weder schrumpfen, noch sich     sonstwie     in seiner Form verändern kann.

   Dadurch  dass die Zwischenräume     zwischen    der     Innen-          und    der Aussenhülle mit einem Dichtungs-    und Isoliermittel ausgefüllt sind; wird nicht  nur die Isolation gegen Wärmedurchgang,  sondern auch die Festigkeit des doppelwan  digen Transportgefässes erhöht und die Bil  dung von Kondenswasser zwischen     Aussen-          und    Innenhülle mit Sicherheit vermieden, so  dass die     Quell-    und Fäulnissicherheit der  äussern Hülle aus Holz auch von innen her  gewährleistet     wird.     



  Die durch die Erfindung erstrebte     Quell-          und    Fäulnissicherheit der Aussenhülle kann  auf verschiedene Weise erreicht werden, bei  spielsweise kann die Aussenhülle aus Sperr  holz hergestellt sein, dessen einzelne Lagen  mit unlöslichem Leim verklebt sind. Zur       Verleimung    werden     Kunstharze    oder diesen  ähnliche Stoffe     verwendet,    die in der Presse  bei einer bestimmten Temperatur, beispiels  weise<B>130'</B> C, abbinden.

   Nach dem Abbin  den besitzen solche Stoffe vollkommene  Wasser- und     Olunlöslichkeit,    sowie Fäulnis-           sicheiheit.    Das     Holz    wahrt also seine natür  liche Elastizität und Biegefähigkeit. Ander  seits wird auch von der Aussenseite her ein  Durchtreten von Feuchtigkeit verhindert, da  an dieser Stelle der Leimfilm der äussersten  Sperrlage wirksam ist. Das Gefäss behält  also stets seine     Masshaltigkeit,    da das unlös  lich verleimte Sperrholz eine Wasserauf  nahme des Holzes verhindert, die Form  beständigkeit des Gefässes dauernd gewahrt  bleibt und     Druckeinwirkungen    der Aussen  hülle auf die     Innenhülle    nicht zu befürchten  sind.  



  Die     Sperrholzhülle    kann in der her  kömmlichen Weise als     Bauchfass,    zweck  mässiger aber noch als     zylindrisches        Wik-          kelfass        ausgebildet    sein. Freie, nach     aussen     liegende     Schnittkanten    wie der Kopf des  Mantels können dabei, um ein Einziehen von  Feuchtigkeit in Richtung der Faser zu  verhüten, durch Überdecken, beispielsweise  durch Anstrich, Abdecken mit Metall in  Verbindung     mit    klebenden Isoliermitteln  oder in ähnlicher Weise geschützt werden.  



  Eine weitere Möglichkeit zur Erzielung  einer ausreichenden     Quell-    und Fäulnis  sicherheit der Aussenhülle     besteht    darin, dass  die einzelnen Holzdauben der Aussenhülle  mit einer äussern Metallbekleidung in Ge  stalt von     Kassetten    versehen und mit diesen  Kassetten durch ein     adhärierendes    Mittel,  z. B.     Bitumen    oder     Bitumenmischungen,          hohlraumfrei@    verbunden werden. Infolgedes  sen kann sich zwischen den Holzdauben und  den     Kassetten,    die z. B. aus Eisenblech be  stehen, kein     Schwitzwasser    bilden, und es  kann auch von aussen her keine Feuchtigkeit  eindringen.

   Anderseits schützt das     adhärie-          rende        Mittel    zwischen den Holzdauben und  den Kassetten das Blech, aus dem die Kas  setten bestehen, gegen etwaige Ausscheidun  gen des Holzes, das selbst fäulnissicher       imprägniert    wird. Durch die Zwischenlage  zwischen den Holzdauben     und    den     Kassetten     wird weiter das lästige     metallische    Klingen  beim     Aufprallenlassen    des Gefässes ganz       vermieden    oder doch zum mindesten stark  abgedämpft.

   Infolge der     adhärierenden    Ver-         bindung    mit der Holzoberfläche liegt das       Kassettenblech    stets glatt und faltenlos an.  



  Auch die Fugen     zwischen    den Metall  kassetten     können    vorteilhaft durch     ein          adhärierendes    Mittel, insbesondere Imprä  gniermittel, ausgefüllt sein, so dass eine  dauerhafte Dichtung zwischen den sich be  rührenden Metallflächen erzielt und auch an  diesen Stellen das Eindringen von Feuchtig  keit unmöglich gemacht wird. Um die Holz  böden der Aussenhülle gegen Feuchtigkeit  und     Quellung    zu sichern, können die Böden  ebenfalls     mit        einer    Metallbekleidung über  einer feuchtigkeitsdichten Zwischenschicht  versehen sein.

   Diese     Dichtung    und Metall  bekleidung deckt vorteilhaft auch die Kopf  enden der     Holzaussenhüllen    gegen Feuchtig  keit ab.  



  Die Holzdauben und Böden können vor  dem Einkleben in die Blechkassetten im  prägniert werden, um     ein    Stocken des Hol  zes auf Grund seines natürlichen Feuchtig  keitsgehaltes     mit    Sicherheit zu vermeiden  und so dem Holz die volle Elastizität zu be  wahren. Ein vorheriges Austrocknen der  Holzdauben empfiehlt sich nicht, weil das  Holz in diesem Falle     viel    von seiner Zähig  keit und Elastizität verliert. Das Imprä  gnieren der Holzteile vor dem Einkleben in  die Kassetten kann entweder mit Salzlösun  gen, die fäulnisverhindernd wirken, oder       mit    fetten oder öligen Stoffen, beispiels  weise Montanwachs, vorgenommen werden.

    Bei der     Imprägnierung    mit Stoffen der  letztgenannten Art     kann    so verfahren wer  den, dass nur eine     Durchtränkung    der     Zell-          wände    des Holzes, nicht aber ein Ausfüllen  der     Zellkanäle    stattfindet, weil bei diesem  Ausfüllen der     Zellröhren    zwar die Festig  keit des Holzes erhöht, seine Zähigkeit und  Elastizität aber stark gemindert werden  würde.  



  Als isolierendes, konservierendes und       adhärierendes    Mittel zum Einkleben der  Holzteile in die Kassetten     und        zum    Abdich  ten der     Kassettenfugen    werden vorteilhaft  reine     Bitumina        verwendet.    Solche     Bitumina,     gegebenenfalls höher und     tiefer    schmelzende,      gemischt mit Faserstoffen, z. B. Asbest  wolle, besitzen, auch an glatten Metallflä  chen, ein ausserordentliches Haftvermögen,  eine gute Isolationsfähigkeit und lassen sich  so abstimmen, dass sie weder bei niedrigen  Temperaturen, etwa wenn das leere Fass bei  kaltem Wetter im Freien lagert, spröde,  noch bei höheren Temperaturen, z.

   B. beim  Ausspülen des Fasses mit heissem Wasser,  dünnflüssig werden. Als Beispiel für eine  solche     adhärierende    Zwischenlage zwischen  den Kassetten und den Holzteilen des  Aussenfasses sei eine Mischung genannt, bei  der ein Teil     Petrolbitumen    von 40-50'  Fliesspunkt mit drei Teilen     Petrolbitumen     von 55-65   Fliesspunkt zusammengeschmol  zen ist. Der Fliesspunkt dieser Mischung  liegt etwa bei 50-55   und kann durch Hin  zufügen von etwa 8 % Asbestfaser auf etwa  80-85   erhöht werden.  



  Auch zum Ausfüllen der Hohlräume  zwischen der äussern Holzhülle und der     in-          nern    Metallhülle können solche     Bitumina          bezw.        Bitumenmischungen    benutzt werden,  die stets elastisch bleiben und eine ausser  ordentliche Haftfähigkeit selbst an spiegeln  den Metallflächen besitzen.  



  Die Innen- und     Aussenhüllen    können so  gestaltet sein, dass das Einsetzen eines mit  Bauchspund versehenen Metallgefässes in ein  Aussengefäss aus Sperrholz ermöglicht ist.  Zu diesem Zweck ist das äussere Sperrholz  gefäss, vorzugsweise oval, elastisch verform  bar oder aber das Metallgefäss ist an der  Stelle des Bauchspundes um ein entsprechen  des Mass     eindrückbar    derart, dass die einge  drückte Stelle nach dem Einsetzen des Me  tallgefässes in das Aussengefäss wieder durch  Herausziehen oder durch Innendruck in  seine ursprüngliche Lage zurückgebracht  werden kann. Das Verformen des äussern  Holzmantels und das     Eindrücken    des Bauch  spundes kann auch gleichzeitig vorgenom  men werden.

   Zur     endgültigen    Befestigung  des Bauchspundes nach dem Einsetzen des  Innengefässes in das Aussengefäss dient vor  teilhaft eine auf oder im     Sperrholzmantel     angeordnete Metalleinfassung, an der der    Bauchspund durch Löten oder     Schweissen     befestigt wird.  



  Bei zylindrischer Ausbildung der Aussen  hülle ist das Innengefäss zweckmässig bau  chig gestaltet, so dass die Flüssigkeit restlos  durch den Bauchspund auslaufen kann.  



  Für die Herstellung des Innengefässes  kann, wie     erwähnt,        Aluminium    verwendet  werden, das auf der der Flüssigkeit zuge  kehrten Seite     einen    besonderen Schutzüber  zug hat. Zwar     haben    sich     Aluminium    und  seine Legierungen ohne zusätzlichen Schutz  überzug     insbesondere    im Brauereigewerbe  zur Herstellung von Gärbottichen aufs beste  bewährt, da     Aluminium    ein Metall ist, das  sich leicht     reinhalten    lässt und keinen Ge  schmack an das Bier abgibt.

   Es hat sich  aber     entgegen    den     Erwartungen    im prak  tischen Gebrauch gezeigt, dass bei     fassartigen     Transportgefässen das Aluminium versagt.  Infolge der Unmöglichkeit, nach Gebrauch  im Innern eine gründliche mechanische     Rei-          nig-ung    etwa mittels Bürsten vornehmen zu  können, zeigen sich schon nach kurzer Ge  brauchsdauer im Innern Korrosionserschei  nungen. Diese treten besonders rasch und  stark     ein,    wenn, was sich im Sommer nie  vermeiden lässt, nach dem Anzapfen im Fass  verbleibende Flüssigkeitsreste säuern und  bis zum Waschen und Neufüllen des Fasses  kürzere oder längere Zeit in ihm verbleiben.

    Man hat bei Eisenfässern die Gefahr der  Korrosion dadurch auszuscheiden versucht,  dass man sie     verzinnt    oder emailliert. Diese  Überzüge lassen sich aber nie auf Alu  minium     anbringen.    Die     Verzinnung    haftet  nicht an     Aluminium,    und     eine        Emaillierun    g ist  wegen der hohen     Brenntemperatur,    die den  Schmelzpunkt von     Aluminium    überschreitet,  ausgeschlossen.  



  Aluminium, das wegen des leichten Ge  wichtes und seiner leichten     Bearbeitbarkeit          grosse        Vorteile    bietet, kann als Baustoff  insbesondere für Bierfässer dann verwendet  werden,     wenn    das Aluminiumgefäss     innen     mit Kunstharz oder diesem ähnlichen Stof  fen oder Lacken ausgekleidet wird und diese  bei Temperaturen von     80-300'    eingebrannt      werden. Solche Temperaturen sind für den  Bestand des Aluminiumgefässes nicht ge  fährlich. Es hat sich gezeigt, dass ein derart  behandeltes Fass einem emaillierten Eisen  fass überlegen ist.

   Während die Emaille  schicht auf dem starren Eisenblech spröde  ist und beim Werfen des     Fasses    absplittern       kann,    besitzt die Schicht aus Kunstharz  oder dergleichen auf dem Aluminiumblech  des Fasses eine gewisse Biegefestigkeit,  welche die Schicht gegen ein     Absplittern     schützt. Die     Verwendbarkeit    eines Alu  miniumfasses im Betrieb ist also ständig ge  sichert, während ein emailliertes     Eisenfass,     das in der Emaille eine Beschädigung erfah  ren hat, ausser     Gebrauch    besetzt werden muss.  



  Um die Haftung der     Kunstharzschicht     oder dergleichen am Aluminium zu verbes  sern, kann die Oberfläche des Aluminiums  durch mechanische oder chemische Mittel,  beispielsweise     Anätzen,    vor dem Aufbringen  der Schutzschicht     gerauht    sein. Auch erhält  man sehr festhaftende     Kunstharzüberzüge     oder dergleichen, wenn man das Aluminium  einer vorherigen     Oxydation        unterwirft,    die  eine     anodische    sein kann.

   Als sehr zweck  mässig und einfach hat sich eine     Oxydation     in einem heissen Bad von etwa 5 ö     kalzinier-          ter    Soda und 1.,5     %        Natriumchromat    auf 100  Teile Wasser erwiesen. Die Aluminiumfäs  ser werden beispielsweise mit dieser heissen  Lösung gefüllt und bis zur vollendeten  Oxydation stehen gelassen, was je nach der  Temperatur des Bades 10-30 Minuten  dauert. Anschliessend wird das Fass entleert,  ausgewaschen, getrocknet, mit einer genügen  den Menge z. B. von flüssigem Kunstharz  gefüllt und diese Masse durch Drehen des  Fasses gleichmässig verteilt.

   Der Überschuss       wird    dann wieder abgelassen und der     Ein-          brennvorgang    etwa im Trockenofen voll  zogen.  



  Beim Vorhandensein einer solchen innern  Schutzschicht der     Aluminiuminnenhülle    er  hält man ein doppelwandiges Transport  gefäss, das nicht nur aussen am äussern Holz  mantel, sondern auch im Innern gegen alle  schädlichen Einflüsse gesichert ist.    Auf der Zeichnung ist an einigen Bei  spielen veranschaulicht, wie der Erfindungs  gegenstand ausgeführt werden kann.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt durch ein       Sperrholztransportgefäss    mit Innenhülle aus  Aluminium oder dergleichen;       Fig.    2 und 3 zeigen das Einsetzen einer  mit Bauchspund versehenen Innenhülle in  die Aussenhülle;       Fig.4    und 5 beziehen sich auf die     Be-          festigung    des Bauchspundes am Sperrholz  gefäss ;       Fig.    6 stellt im     Längsschnitt    ein doppel  wandiges Fass mit kassettierten Holzdauben  dar;

         Fig.7    veranschaulicht im grösseren Mass  stab im Querschnitt Einzelheiten der     Kas-          settenbekleidung    und der Fugendichtung.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.    1     ist    mit 1  ein zylindrisches     Sperrholzfass    mit den       Sperrholzböden    2 und 3 und mit 4 die Innen  hülle aus Aluminium oder dergleichen be  zeichnet. Der Spund 5 der     Innenhülle    ist  mittels der Mutter 6 gegen den Sperrholz  boden 2 verschraubt. 7 ist die isolierende  und dichtende Zwischenschicht aus Bitumen  oder dergleichen, welche Holz- und Metall  hülle     hohlraumfrei    miteinander verbindet.

    Gegebenenfalls kann diese Zwischenschicht  auch aus imprägniertem, granuliertem Kork  bestehen. 8 und 9 sind Eisenreifen, die unter  Verstärkung durch Holzreifen 10 und 11 die  Böden 2, 3 niederhalten und die den feuch  tigkeitsdichten Abschluss der Schnittkanten  des     Sperrholzmantels    bewirkenden Isolier  schichten 12 und 13 gegen mechanische Ein  wirkungen schützen. Natürlich ist die Aus  führung nach     Fig.1    nur beispielsweise ge  geben und nicht     massstäblich.    Auch kann  man Gefässe gemäss der Erfindung in ent  sprechender Ausbildung zum Transport an  derer Flüssigkeiten als Bier und auch andere  Metalle als Aluminium für die Herstellung  der     Metallinnenhülle    verwenden.  



       Fig.    2 und 3 zeigen schematisch von     ssben     gesehen das Einschieben eines mit Bauch  spund versehenen     Metallinnengefässes    in ein       Sperrholzgefäss,    und zwar ist sowohl das           Ovaldrücken    des     Sperrholzgefässes    als das  Eindrücken des Spundes gleichzeitig vorge  sehen, obgleich man unter Umständen auch  nur das eine oder andere anwenden kann.

    Die     Sperrholzhülle        ca    ist mit dem an der  Stelle b vorgebohrten Loch zur Aufnahme  des Bauchspundes versehen. c ist die Metall  hülle, die zwecks     Einbringung    der Isolier  masse einen etwas kleineren Durchmesser  hat, als das Innenmass der     Sperrholzhülle,     und den in der Mitte eingeschweissten Bauch  spund d trägt. Das Einsetzen geht in folgen  der Weise vonstatten. Der Bauchspund d       -wird    etwas, beispielsweise 5 mm eingedrückt  und die     Sperrholzhülle    oval gedrückt, wie       Fig.    2 zeigt. Dann wird das Fass so weit  eingeschoben, bis der Spund d vor dem  Loch b zu liegen kommt.

   Das     Sperrholz-          gefä.ss    wird hierauf wieder in die     Kreisform     gebracht. und die     Eindrückung    des Spun  des d durch Herausziehen oder     Aufpressen     von innen her beseitigt. Der Spund d sitzt  dann bei richtiger Längenbemessung im  Loch b und füllt dieses aus, wie     Fig.    3 ver  anschaulicht.  



       Fig.4    und 5 zeigen im Schnitt und in  Ansicht an einem Fass gemäss der Erfindung  die Befestigung des Bauchspundes am Sperr  holzgefäss und die Form des Innengefässes.  4 ist wieder das leicht bauchig gehaltene       Metallfass,    z. B. aus Aluminium, 7 die       adli*i.rierende    Zwischenschicht und 1 der  äussere     Sperrholzmantel.    Mit 2, 3 sind, wie  in     Fig.    1, die     Sperrholzböden    und mit 8, 9  die Schutzreifen bezeichnet, die die Holz  reifen 10, 11 und die Dichtungsmasse 12, 13  einschliessen. 14 ist der im Metallgefäss 4  eingeschweisste Bauchspund. Auf ihm ist  z. B. mittels Gewinde ein Ring 15 aus Eisen  befestigt.

   Auf dem     Sperrholzmantel    1 ist  mittels Holzschrauben 18 zentrisch zum  Loch für den Bauchspund ein     Flanschring     16 aus z. B. 2,5 mm starkem Eisenblech an  geordnet. Der Gewindering 15 greift zweck  mässig mit einer kleinen Eindrehung in das  Loch des     Flanschringes    16, so dass zwi  schen     Flanschringloch    und Gewindering 15  eine kleine Rinne entsteht, die mit Weichlot    18 ringsum ausgefüllt wird. Man erhält so  eine feste Verbindung zwischen Spund und       Sperrholzhülle,    die bei den starken Stössen,  denen der Spund beim Eintreiben der  Stopfen, beim Aufprallen des Fasses auf  den Spund und dergleichen ausgesetzt ist,  unerlässlich ist.  



  Aus     Fig.4    ergibt sich, dass das Trans  portgefäss ohne Bedenken als Bauchspund  fass ausgeführt werden und demgemäss     wie     die normalen Holzfässer über die     Reini-          gungs-    und Fülleinrichtungen laufen kann,  wobei infolge der aus     Fig.    4 ersichtlichen       Querschnittsform    ein vollständiger Auslauf  der Flüssigkeit gewährleistet und eine gute       Rollbarken    gesichert ist, da die     Spundein-          fassung    nicht über die Reifenebene der  Aussenhülle vorsteht.  



  Bei dem doppelwandigen     Holzdaubenfass     nach     Fig.    6 und 7 ist 19 die äussere Holz  daubenhülle und 20 die innen liegende Me  tallhülle aus Aluminium oder dergleichen,  die den Füllspund 30 und den     Zapfspund     26 trägt. Die Holzböden 27 sind mit Eisen  blechböden 28 und die einzelnen Holzdauben  mit     Eisenblechkassetten    22 bewehrt. Das  Holz ist     quell-    und fäulnissicher imprägniert  und mit den Kassetten 22     bezw.    Blechböden  28 durch eine Zwischenschicht 23     bezw.    29  aus Bitumen oder dergleichen     hohlraumfrei     verbunden.

   Ebenso ist die Innenhülle 20 mit  der Innenfläche der     Holzdaubenhülle    19  durch eine     Bitumenschicht    21 oder derglei  chen     hohlraumfrei    verbunden.  



  In     Fig.    7 sind die Holzdauben 19, die       Kassetten    2,2 und die Innenhülle 20 in  grösserem     Massstabe    dargestellt. Die im  prägnierten Dauben 19 liegen unter Beigabe  der     Bitumenzwischenschicht    23     eingepresst    in  den Kassetten 22. Die Fugen zwischen den  zusammenstossenden Kanten 24 der Kasset  ten sind durch eine vorzugsweise bituminöse  Masse 25 feuchtigkeitsdicht ausgefüllt.  



  In allen in     Fig.    1 bis 7 dargestellten  Ausführungsformen ist die Innenhülle aus  Aluminium, wie eingangs erwähnt, mit  einer innern Schutzschicht überzogen.  



       Selbstverständlich    können Behälter nach      der Erfindung auch für andere Flüssigkei  ten, z. B. Milch, Brauselimonaden     (Fassbrau-          sen)    usw. verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENANSPRUCH Doppelwandiges Transportgefäss für Flüs sigkeiten, insbesondere Gärungsflüssigkei ten, z. B. Bier, mit einer Aussenhülle aus Holz und einer dünnwandigen Innenhülle aus Metall, dadurch gekennzeichnet, dass die die Innenhülle unter Zwischenlagerung eines Dichtungs- und Isoliermittels um gebende Aussenhülle feuchtigkeitsdicht und damit quell- und fäulnissicher ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhülle aus mittels Kunst harz oder kunstharzähnlichen Stoffen verleimtem Sperrholz besteht.
    Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen Innenhülle und Aussenhülle mit Bitumen oder Bitumenmischungen ausgefüllt ist. B. Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopf enden der Aussenhülle mit einer Metall- Bekleidung über einer feuchtigkeitsdich ten Zwischenschicht versehen sind. 4.
    Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhülle aus Holzdauben ge bildet ist, die mit einer äussern Metall bekleidung in Gestalt von Kassetten ver sehen und mit diesen Kassetten durch ein adhärierendes Mittel aus Bitumen oder Bitumenmischungen hohlraumfrei verbunden sind. 5. Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopf enden und Böden der Aussenhülle mit einer Metallbekleidung über einer feuch tigkeitsdichten Zwischenschicht versehen sind. 6.
    Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Fugen zwischen den Metall kassetten durch ein adhärierendes Mittel .ausgefüllt und abgedichtet sind. 7. Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Er möglichung des Einsetzens einer mit Bauchspund versehenen Metallhülle in die Aussenhülle aus Sperrholz oder Sperrholzmantel oval elastisch verform bar ist. B. Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle an der Stelle des Bauchspun des verformbar ausgebildet ist, so dass sie zwecks Ermöglichung des Einsetzens in die Holzhülle eingedrückt werden kann. 9.
    Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bauchspund von einer Hülse aus löt- bezw. schweissbarem Metall umge ben und diese mit der Spundeinfassung durch Löten oder Schweissen verbunden ist. 10. Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen hülle zylindrisch, die Innenhülle da gegen bauchig ausgebildet ist. 11. Doppelwandiges Transportgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle aus Aluminium be steht und auf der Innenseite mit einer Schutzschicht aus Kunstharzen, Lacken oder diesen ähnlichen aufgetrockneten oder eingebrannten Stoffen versehen ist.
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