Doppelwandiges Transportgefäss für Flüssigkeiten, insbesondere GärungsRüssigkeiten, z.<B>B.</B> Bier. Gegenstand der Erfindung ist ein dop pelwandiges Transportgefäss für Flüssigkei ten, insbesondere Gärungsflüssigkeiten, z. B. Bier, mit einer Aussenhülle aus Holz und einer dünnwandigen Innenhülle aus Metall, z. B. aus Aluminium.
Die Erfindung besteht darin, dass die die Innenhülle unter Zwischenlagerung eines Dichtungs- und Isoliermittels, vorzugsweise aus Bitumen oder Bitumenmischungen, um gebende Aussenhülle feuehtigkeitsdicht und damit quell- und fäulnissicher ausgebildet ist. Durch die quell- und fäulnissichere Aus führung der Aussenhülle wird erreicht, dass die Innenhülle dauernd masshaltig bleibt, weil der die Innenhülle umkleidende Aussen mantel aus Holz infolge seiner Quellsicher- heit weder schrumpfen, noch sich sonstwie in seiner Form verändern kann.
Dadurch dass die Zwischenräume zwischen der Innen- und der Aussenhülle mit einem Dichtungs- und Isoliermittel ausgefüllt sind; wird nicht nur die Isolation gegen Wärmedurchgang, sondern auch die Festigkeit des doppelwan digen Transportgefässes erhöht und die Bil dung von Kondenswasser zwischen Aussen- und Innenhülle mit Sicherheit vermieden, so dass die Quell- und Fäulnissicherheit der äussern Hülle aus Holz auch von innen her gewährleistet wird.
Die durch die Erfindung erstrebte Quell- und Fäulnissicherheit der Aussenhülle kann auf verschiedene Weise erreicht werden, bei spielsweise kann die Aussenhülle aus Sperr holz hergestellt sein, dessen einzelne Lagen mit unlöslichem Leim verklebt sind. Zur Verleimung werden Kunstharze oder diesen ähnliche Stoffe verwendet, die in der Presse bei einer bestimmten Temperatur, beispiels weise<B>130'</B> C, abbinden.
Nach dem Abbin den besitzen solche Stoffe vollkommene Wasser- und Olunlöslichkeit, sowie Fäulnis- sicheiheit. Das Holz wahrt also seine natür liche Elastizität und Biegefähigkeit. Ander seits wird auch von der Aussenseite her ein Durchtreten von Feuchtigkeit verhindert, da an dieser Stelle der Leimfilm der äussersten Sperrlage wirksam ist. Das Gefäss behält also stets seine Masshaltigkeit, da das unlös lich verleimte Sperrholz eine Wasserauf nahme des Holzes verhindert, die Form beständigkeit des Gefässes dauernd gewahrt bleibt und Druckeinwirkungen der Aussen hülle auf die Innenhülle nicht zu befürchten sind.
Die Sperrholzhülle kann in der her kömmlichen Weise als Bauchfass, zweck mässiger aber noch als zylindrisches Wik- kelfass ausgebildet sein. Freie, nach aussen liegende Schnittkanten wie der Kopf des Mantels können dabei, um ein Einziehen von Feuchtigkeit in Richtung der Faser zu verhüten, durch Überdecken, beispielsweise durch Anstrich, Abdecken mit Metall in Verbindung mit klebenden Isoliermitteln oder in ähnlicher Weise geschützt werden.
Eine weitere Möglichkeit zur Erzielung einer ausreichenden Quell- und Fäulnis sicherheit der Aussenhülle besteht darin, dass die einzelnen Holzdauben der Aussenhülle mit einer äussern Metallbekleidung in Ge stalt von Kassetten versehen und mit diesen Kassetten durch ein adhärierendes Mittel, z. B. Bitumen oder Bitumenmischungen, hohlraumfrei@ verbunden werden. Infolgedes sen kann sich zwischen den Holzdauben und den Kassetten, die z. B. aus Eisenblech be stehen, kein Schwitzwasser bilden, und es kann auch von aussen her keine Feuchtigkeit eindringen.
Anderseits schützt das adhärie- rende Mittel zwischen den Holzdauben und den Kassetten das Blech, aus dem die Kas setten bestehen, gegen etwaige Ausscheidun gen des Holzes, das selbst fäulnissicher imprägniert wird. Durch die Zwischenlage zwischen den Holzdauben und den Kassetten wird weiter das lästige metallische Klingen beim Aufprallenlassen des Gefässes ganz vermieden oder doch zum mindesten stark abgedämpft.
Infolge der adhärierenden Ver- bindung mit der Holzoberfläche liegt das Kassettenblech stets glatt und faltenlos an.
Auch die Fugen zwischen den Metall kassetten können vorteilhaft durch ein adhärierendes Mittel, insbesondere Imprä gniermittel, ausgefüllt sein, so dass eine dauerhafte Dichtung zwischen den sich be rührenden Metallflächen erzielt und auch an diesen Stellen das Eindringen von Feuchtig keit unmöglich gemacht wird. Um die Holz böden der Aussenhülle gegen Feuchtigkeit und Quellung zu sichern, können die Böden ebenfalls mit einer Metallbekleidung über einer feuchtigkeitsdichten Zwischenschicht versehen sein.
Diese Dichtung und Metall bekleidung deckt vorteilhaft auch die Kopf enden der Holzaussenhüllen gegen Feuchtig keit ab.
Die Holzdauben und Böden können vor dem Einkleben in die Blechkassetten im prägniert werden, um ein Stocken des Hol zes auf Grund seines natürlichen Feuchtig keitsgehaltes mit Sicherheit zu vermeiden und so dem Holz die volle Elastizität zu be wahren. Ein vorheriges Austrocknen der Holzdauben empfiehlt sich nicht, weil das Holz in diesem Falle viel von seiner Zähig keit und Elastizität verliert. Das Imprä gnieren der Holzteile vor dem Einkleben in die Kassetten kann entweder mit Salzlösun gen, die fäulnisverhindernd wirken, oder mit fetten oder öligen Stoffen, beispiels weise Montanwachs, vorgenommen werden.
Bei der Imprägnierung mit Stoffen der letztgenannten Art kann so verfahren wer den, dass nur eine Durchtränkung der Zell- wände des Holzes, nicht aber ein Ausfüllen der Zellkanäle stattfindet, weil bei diesem Ausfüllen der Zellröhren zwar die Festig keit des Holzes erhöht, seine Zähigkeit und Elastizität aber stark gemindert werden würde.
Als isolierendes, konservierendes und adhärierendes Mittel zum Einkleben der Holzteile in die Kassetten und zum Abdich ten der Kassettenfugen werden vorteilhaft reine Bitumina verwendet. Solche Bitumina, gegebenenfalls höher und tiefer schmelzende, gemischt mit Faserstoffen, z. B. Asbest wolle, besitzen, auch an glatten Metallflä chen, ein ausserordentliches Haftvermögen, eine gute Isolationsfähigkeit und lassen sich so abstimmen, dass sie weder bei niedrigen Temperaturen, etwa wenn das leere Fass bei kaltem Wetter im Freien lagert, spröde, noch bei höheren Temperaturen, z.
B. beim Ausspülen des Fasses mit heissem Wasser, dünnflüssig werden. Als Beispiel für eine solche adhärierende Zwischenlage zwischen den Kassetten und den Holzteilen des Aussenfasses sei eine Mischung genannt, bei der ein Teil Petrolbitumen von 40-50' Fliesspunkt mit drei Teilen Petrolbitumen von 55-65 Fliesspunkt zusammengeschmol zen ist. Der Fliesspunkt dieser Mischung liegt etwa bei 50-55 und kann durch Hin zufügen von etwa 8 % Asbestfaser auf etwa 80-85 erhöht werden.
Auch zum Ausfüllen der Hohlräume zwischen der äussern Holzhülle und der in- nern Metallhülle können solche Bitumina bezw. Bitumenmischungen benutzt werden, die stets elastisch bleiben und eine ausser ordentliche Haftfähigkeit selbst an spiegeln den Metallflächen besitzen.
Die Innen- und Aussenhüllen können so gestaltet sein, dass das Einsetzen eines mit Bauchspund versehenen Metallgefässes in ein Aussengefäss aus Sperrholz ermöglicht ist. Zu diesem Zweck ist das äussere Sperrholz gefäss, vorzugsweise oval, elastisch verform bar oder aber das Metallgefäss ist an der Stelle des Bauchspundes um ein entsprechen des Mass eindrückbar derart, dass die einge drückte Stelle nach dem Einsetzen des Me tallgefässes in das Aussengefäss wieder durch Herausziehen oder durch Innendruck in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht werden kann. Das Verformen des äussern Holzmantels und das Eindrücken des Bauch spundes kann auch gleichzeitig vorgenom men werden.
Zur endgültigen Befestigung des Bauchspundes nach dem Einsetzen des Innengefässes in das Aussengefäss dient vor teilhaft eine auf oder im Sperrholzmantel angeordnete Metalleinfassung, an der der Bauchspund durch Löten oder Schweissen befestigt wird.
Bei zylindrischer Ausbildung der Aussen hülle ist das Innengefäss zweckmässig bau chig gestaltet, so dass die Flüssigkeit restlos durch den Bauchspund auslaufen kann.
Für die Herstellung des Innengefässes kann, wie erwähnt, Aluminium verwendet werden, das auf der der Flüssigkeit zuge kehrten Seite einen besonderen Schutzüber zug hat. Zwar haben sich Aluminium und seine Legierungen ohne zusätzlichen Schutz überzug insbesondere im Brauereigewerbe zur Herstellung von Gärbottichen aufs beste bewährt, da Aluminium ein Metall ist, das sich leicht reinhalten lässt und keinen Ge schmack an das Bier abgibt.
Es hat sich aber entgegen den Erwartungen im prak tischen Gebrauch gezeigt, dass bei fassartigen Transportgefässen das Aluminium versagt. Infolge der Unmöglichkeit, nach Gebrauch im Innern eine gründliche mechanische Rei- nig-ung etwa mittels Bürsten vornehmen zu können, zeigen sich schon nach kurzer Ge brauchsdauer im Innern Korrosionserschei nungen. Diese treten besonders rasch und stark ein, wenn, was sich im Sommer nie vermeiden lässt, nach dem Anzapfen im Fass verbleibende Flüssigkeitsreste säuern und bis zum Waschen und Neufüllen des Fasses kürzere oder längere Zeit in ihm verbleiben.
Man hat bei Eisenfässern die Gefahr der Korrosion dadurch auszuscheiden versucht, dass man sie verzinnt oder emailliert. Diese Überzüge lassen sich aber nie auf Alu minium anbringen. Die Verzinnung haftet nicht an Aluminium, und eine Emaillierun g ist wegen der hohen Brenntemperatur, die den Schmelzpunkt von Aluminium überschreitet, ausgeschlossen.
Aluminium, das wegen des leichten Ge wichtes und seiner leichten Bearbeitbarkeit grosse Vorteile bietet, kann als Baustoff insbesondere für Bierfässer dann verwendet werden, wenn das Aluminiumgefäss innen mit Kunstharz oder diesem ähnlichen Stof fen oder Lacken ausgekleidet wird und diese bei Temperaturen von 80-300' eingebrannt werden. Solche Temperaturen sind für den Bestand des Aluminiumgefässes nicht ge fährlich. Es hat sich gezeigt, dass ein derart behandeltes Fass einem emaillierten Eisen fass überlegen ist.
Während die Emaille schicht auf dem starren Eisenblech spröde ist und beim Werfen des Fasses absplittern kann, besitzt die Schicht aus Kunstharz oder dergleichen auf dem Aluminiumblech des Fasses eine gewisse Biegefestigkeit, welche die Schicht gegen ein Absplittern schützt. Die Verwendbarkeit eines Alu miniumfasses im Betrieb ist also ständig ge sichert, während ein emailliertes Eisenfass, das in der Emaille eine Beschädigung erfah ren hat, ausser Gebrauch besetzt werden muss.
Um die Haftung der Kunstharzschicht oder dergleichen am Aluminium zu verbes sern, kann die Oberfläche des Aluminiums durch mechanische oder chemische Mittel, beispielsweise Anätzen, vor dem Aufbringen der Schutzschicht gerauht sein. Auch erhält man sehr festhaftende Kunstharzüberzüge oder dergleichen, wenn man das Aluminium einer vorherigen Oxydation unterwirft, die eine anodische sein kann.
Als sehr zweck mässig und einfach hat sich eine Oxydation in einem heissen Bad von etwa 5 ö kalzinier- ter Soda und 1.,5 % Natriumchromat auf 100 Teile Wasser erwiesen. Die Aluminiumfäs ser werden beispielsweise mit dieser heissen Lösung gefüllt und bis zur vollendeten Oxydation stehen gelassen, was je nach der Temperatur des Bades 10-30 Minuten dauert. Anschliessend wird das Fass entleert, ausgewaschen, getrocknet, mit einer genügen den Menge z. B. von flüssigem Kunstharz gefüllt und diese Masse durch Drehen des Fasses gleichmässig verteilt.
Der Überschuss wird dann wieder abgelassen und der Ein- brennvorgang etwa im Trockenofen voll zogen.
Beim Vorhandensein einer solchen innern Schutzschicht der Aluminiuminnenhülle er hält man ein doppelwandiges Transport gefäss, das nicht nur aussen am äussern Holz mantel, sondern auch im Innern gegen alle schädlichen Einflüsse gesichert ist. Auf der Zeichnung ist an einigen Bei spielen veranschaulicht, wie der Erfindungs gegenstand ausgeführt werden kann.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch ein Sperrholztransportgefäss mit Innenhülle aus Aluminium oder dergleichen; Fig. 2 und 3 zeigen das Einsetzen einer mit Bauchspund versehenen Innenhülle in die Aussenhülle; Fig.4 und 5 beziehen sich auf die Be- festigung des Bauchspundes am Sperrholz gefäss ; Fig. 6 stellt im Längsschnitt ein doppel wandiges Fass mit kassettierten Holzdauben dar;
Fig.7 veranschaulicht im grösseren Mass stab im Querschnitt Einzelheiten der Kas- settenbekleidung und der Fugendichtung.
Bei dem Beispiel nach Fig. 1 ist mit 1 ein zylindrisches Sperrholzfass mit den Sperrholzböden 2 und 3 und mit 4 die Innen hülle aus Aluminium oder dergleichen be zeichnet. Der Spund 5 der Innenhülle ist mittels der Mutter 6 gegen den Sperrholz boden 2 verschraubt. 7 ist die isolierende und dichtende Zwischenschicht aus Bitumen oder dergleichen, welche Holz- und Metall hülle hohlraumfrei miteinander verbindet.
Gegebenenfalls kann diese Zwischenschicht auch aus imprägniertem, granuliertem Kork bestehen. 8 und 9 sind Eisenreifen, die unter Verstärkung durch Holzreifen 10 und 11 die Böden 2, 3 niederhalten und die den feuch tigkeitsdichten Abschluss der Schnittkanten des Sperrholzmantels bewirkenden Isolier schichten 12 und 13 gegen mechanische Ein wirkungen schützen. Natürlich ist die Aus führung nach Fig.1 nur beispielsweise ge geben und nicht massstäblich. Auch kann man Gefässe gemäss der Erfindung in ent sprechender Ausbildung zum Transport an derer Flüssigkeiten als Bier und auch andere Metalle als Aluminium für die Herstellung der Metallinnenhülle verwenden.
Fig. 2 und 3 zeigen schematisch von ssben gesehen das Einschieben eines mit Bauch spund versehenen Metallinnengefässes in ein Sperrholzgefäss, und zwar ist sowohl das Ovaldrücken des Sperrholzgefässes als das Eindrücken des Spundes gleichzeitig vorge sehen, obgleich man unter Umständen auch nur das eine oder andere anwenden kann.
Die Sperrholzhülle ca ist mit dem an der Stelle b vorgebohrten Loch zur Aufnahme des Bauchspundes versehen. c ist die Metall hülle, die zwecks Einbringung der Isolier masse einen etwas kleineren Durchmesser hat, als das Innenmass der Sperrholzhülle, und den in der Mitte eingeschweissten Bauch spund d trägt. Das Einsetzen geht in folgen der Weise vonstatten. Der Bauchspund d -wird etwas, beispielsweise 5 mm eingedrückt und die Sperrholzhülle oval gedrückt, wie Fig. 2 zeigt. Dann wird das Fass so weit eingeschoben, bis der Spund d vor dem Loch b zu liegen kommt.
Das Sperrholz- gefä.ss wird hierauf wieder in die Kreisform gebracht. und die Eindrückung des Spun des d durch Herausziehen oder Aufpressen von innen her beseitigt. Der Spund d sitzt dann bei richtiger Längenbemessung im Loch b und füllt dieses aus, wie Fig. 3 ver anschaulicht.
Fig.4 und 5 zeigen im Schnitt und in Ansicht an einem Fass gemäss der Erfindung die Befestigung des Bauchspundes am Sperr holzgefäss und die Form des Innengefässes. 4 ist wieder das leicht bauchig gehaltene Metallfass, z. B. aus Aluminium, 7 die adli*i.rierende Zwischenschicht und 1 der äussere Sperrholzmantel. Mit 2, 3 sind, wie in Fig. 1, die Sperrholzböden und mit 8, 9 die Schutzreifen bezeichnet, die die Holz reifen 10, 11 und die Dichtungsmasse 12, 13 einschliessen. 14 ist der im Metallgefäss 4 eingeschweisste Bauchspund. Auf ihm ist z. B. mittels Gewinde ein Ring 15 aus Eisen befestigt.
Auf dem Sperrholzmantel 1 ist mittels Holzschrauben 18 zentrisch zum Loch für den Bauchspund ein Flanschring 16 aus z. B. 2,5 mm starkem Eisenblech an geordnet. Der Gewindering 15 greift zweck mässig mit einer kleinen Eindrehung in das Loch des Flanschringes 16, so dass zwi schen Flanschringloch und Gewindering 15 eine kleine Rinne entsteht, die mit Weichlot 18 ringsum ausgefüllt wird. Man erhält so eine feste Verbindung zwischen Spund und Sperrholzhülle, die bei den starken Stössen, denen der Spund beim Eintreiben der Stopfen, beim Aufprallen des Fasses auf den Spund und dergleichen ausgesetzt ist, unerlässlich ist.
Aus Fig.4 ergibt sich, dass das Trans portgefäss ohne Bedenken als Bauchspund fass ausgeführt werden und demgemäss wie die normalen Holzfässer über die Reini- gungs- und Fülleinrichtungen laufen kann, wobei infolge der aus Fig. 4 ersichtlichen Querschnittsform ein vollständiger Auslauf der Flüssigkeit gewährleistet und eine gute Rollbarken gesichert ist, da die Spundein- fassung nicht über die Reifenebene der Aussenhülle vorsteht.
Bei dem doppelwandigen Holzdaubenfass nach Fig. 6 und 7 ist 19 die äussere Holz daubenhülle und 20 die innen liegende Me tallhülle aus Aluminium oder dergleichen, die den Füllspund 30 und den Zapfspund 26 trägt. Die Holzböden 27 sind mit Eisen blechböden 28 und die einzelnen Holzdauben mit Eisenblechkassetten 22 bewehrt. Das Holz ist quell- und fäulnissicher imprägniert und mit den Kassetten 22 bezw. Blechböden 28 durch eine Zwischenschicht 23 bezw. 29 aus Bitumen oder dergleichen hohlraumfrei verbunden.
Ebenso ist die Innenhülle 20 mit der Innenfläche der Holzdaubenhülle 19 durch eine Bitumenschicht 21 oder derglei chen hohlraumfrei verbunden.
In Fig. 7 sind die Holzdauben 19, die Kassetten 2,2 und die Innenhülle 20 in grösserem Massstabe dargestellt. Die im prägnierten Dauben 19 liegen unter Beigabe der Bitumenzwischenschicht 23 eingepresst in den Kassetten 22. Die Fugen zwischen den zusammenstossenden Kanten 24 der Kasset ten sind durch eine vorzugsweise bituminöse Masse 25 feuchtigkeitsdicht ausgefüllt.
In allen in Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsformen ist die Innenhülle aus Aluminium, wie eingangs erwähnt, mit einer innern Schutzschicht überzogen.
Selbstverständlich können Behälter nach der Erfindung auch für andere Flüssigkei ten, z. B. Milch, Brauselimonaden (Fassbrau- sen) usw. verwendet werden.