CH190644A - Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydro-phenanthrols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydro-phenanthrols.

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CH190644A
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keto
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A G Schering-Kahlbaum
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Keto-eyelopentano-dimethyl-          tetr        adekahydr        o-phenanthrols.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist die Darstellung eines     Keto-cyclopentano-          dimethyl    -     tetradekahydro    -     phenanthrols    aus  einem     Pregnauolon.    Es ist dadurch gekenn  zeichnet,

       dass    man     allo-Pregnanol-3-on-20     durch Einwirkung metallorganischer Verbin  dungen und anschliessende Zersetzung des  gebildeten     Anlagerungsproduktes    in einen  sekundär tertiären     Di-Alkohol    verwandelt,  aus diesem Wasser abspaltet und die dabei  erhaltene ungesättigte Verbindung durch  Einwirkung von     Oxydationsmitteln    an der  Kohlenstoff -Kohlenstoff     -Doppelbin.dung    un  ter Ausbildung einer     Ketongruppe    spaltet.  



  Man kann die Wasserabspaltung vorteil  haft durch physikalische Methoden, z. B.  durch Erhitzen des     Dialkohols    im Hoch  vakuum bewirken. Das gleiche Ergebnis  kann aber auch mit chemischen Mitteln, z. B.  durch Erhitzen des     Dialkohols    mit wasser  freiem Kupfersulfat oder dergleichen erzielt  werden.    Als metallorganische Verbindung eignet  sich vorzugsweise eine     Magnesium-Organo-          halogenverbindung,    während man als Oxy  dationsmittel vorzugsweise Ozon     verwendet.     



  Das Verfahren ,gestattet, auf syntheti  schem Wege,     d.    h. unabhängig von     Harn    und  andern     Ausgangsmaterialien,    die das männ  liche Sexualhormon enthalten, zu einem Pro  dukt zu .gelangen, das zur Herstellung von       Präparaten    mit     Keimdrüsenhormonwirkung     'Verwendung finden soll.  



  Das erhaltene     Ketocyclopentanodimethyl-          tetradekahydrophenanthrol,    das sogenannte       3-Oxyätio-allo-cholanon-17,    ist in der Lite  ratur bereits beschrieben (vergleiche z. B.       Helv.        chim.    acta, B. 17, 1934, S.     1,39,6).       <I>Beispiel:

  </I>    Zu einer ätherischen Lösung von     Methyl-          magnesiumjodid,    erhalten aus 4,28 g trocke  nen. und entfetteten     Magnesiumspänen,    11     cm'          Methyljodid,    80 cm' trockenem Äther und      einer Spur Jod werden langsam unter kräf  tigem Rühren 2,8 g     allo-Pregnanol-3-on-20     vom Schmelzpunkt 194' in 100 cm' trocke  nem Äther gelöst zugegeben. Die Reaktions  flüssigkeit wird während einer Stunde am       Rückfluss-kühler    zum Sieden erhitzt, worauf  das Lösungsmittel     abdestilliert    und der  Rückstand während etwa 3. Stunden im<B>Öl-</B>  bad auf ungefähr 120   C erhitzt wird.

   Nach  dem Abkühlen wird Eis und verdünnte Salz  säure (1 :5) zugegeben, um die     Grignard-          Verbindun.g    zu zersetzen, und das Reaktions  produkt mit Äther extrahiert. Der ätherische  Extrakt wird zuerst gut mit Wasser, dann  mit     wässrigem        Natriumthiosulfat    und zu  letzt wieder mit Wasser gewaschen, getrock  net und verdampft. Der Rückstand stellt ein  hellbraunes glasiges Produkt dar. Um die  Abspaltung des Wassers aus .der     Grignar.d-          Verbindung    zu vervollständigen, ist es ange  zeigt, das Reaktionsprodukt im Hochvakuum  während ca. 1 .Stunde unter     Rückfluss    auf  110   C zum Kochen zu erhitzen.  



  2,5 g des ungesättigten Alkohols der  Formel     C@2H:"EO    werden in     2:50-    cm' trocke  nem Chloroform gelöst und die Lösung 3  Stunden unter Eiskühlung mit Ozon behan  delt. Das Chloroform wird dann bei Zimmer  temperatur im Vakuum     abgedampft    und der  Rückstand, ein schwach gelbliches Harz, mit  50 cm' Eisessig während etwa 1 Stunde auf  <B>50'</B> C erhitzt, wobei das     Ozonid    zersetzt  wird. Die     Eisessiglösung    wird hierauf mit  viel Wasser verdünnt,     reit    Äthererschöpfend  extrahiert und die     ätherische    Lösung bis zur  neutralen     Reaktion    mit Wasser ausge  waschen.

   Nach dem Trocknen der Lösung  und Verdampfen des Äthers erhält man ein  gelbliches Harz in einer Ausbeute von etwa  2,5 g. Durch Entfernung des bei der     Ozoni-          sierung    entstandenen sauren Anteils durch  Extraktion mit wässriger     Alkalilösung    erhält  man ungefähr 1 g eines neutralen Produktes,  das     beim        Umkristallisieren    das 3-Oxy-ätio-         allocholanon-17    der Formel     C13H3p0.    .vom  Schmelzpunkt 174' C -ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Keto- cyclopentano. - dimethyl - tetradekahydrophen- anthrols, dadurch gekennzeichnet, dass man allo-Pregnanol-3-on-20 durch Einwirkung metallorganischer Verbindungen und anschlie ssende Zersetzung des gebildeten Anlage rungsproduktes in einen sekundär tertiären Alkohol verwandelt, aus diesem Wasser ab spaltet und die dabei erhaltene ungesättigte Verbindung durch Einwirkung von Oxyda tionsmitteln an der Kohlenstoff-Kohlenstoff- Doppelbindung unter Ausbildung einer :
    keto- gruppe spaltet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als metallorga nische Verbindung eine Magnesium-Or- ganohalogenverbindung verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass. man zur Wasserab spaltung physikalische Methoden anwen det. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Abspaltung von Wasser aus dem sekundärtertiären Alkohol durch Er hitzen desselben im Hochvakuum bewirkt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, man zur Wasserab spaltung chemische Methoden anwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass- man die Abspaltung von Wasser aus dem sekundärtertiären Alkohol durch Er hitzen desselben mit wasserfreiem Kupfer sulfat bewirkt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Ozon verwendet.
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