CH196547A - Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydrophenanthrols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydrophenanthrols.

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CH196547A
CH196547A CH196547DA CH196547A CH 196547 A CH196547 A CH 196547A CH 196547D A CH196547D A CH 196547DA CH 196547 A CH196547 A CH 196547A
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dimethyl
cyclopentano
tetradecahydrophenanthrol
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Keto-cyclopentano-dimethyl-tetr        adehahydro-          phenanthrols.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  die Darstellung     eines        Keto-cyclopedano-,di-          methyl-tetradekaIlydra-phenanthrols,        das-,da-          durch    gekennzeichnet     ist,        daB;    man     Pregna-          nol=3-on-2;

  0    mit     einer        metallorganischen,    Ver  bindung zur Umsetzung bringt,     das    gebil  dete Umsetzungsprodukt erhitzt und darauf  die erhaltene     ungesätt        bo-te        Verbindung    durch       Einwirkung        eines        Oxydationsmittels.    unter  Ausbildung einer     Ketogruppe    aufspaltet.  



  Als     metallorganische        Verbindung        eignet     sich     vorzugsweise    eine     O:rgano-Magnesium-          halogenverbindung,    während man als     Oxy-          dationsmittel    vorzugsweise Ozon verwendet.  



  Das     Verfahren        gestattet    auf syntheti  schem     ZVege"d.    h. unabhängig von     Harn,    und  andern     Ausgangsmaterialien    die     männliche          Sexualhormone        enthalten,    zu einem     Produkt          zu,        gelangen,    das zur     Herstellung    von wert  vollen Präparaten mit Keimdrüsenhormon  wirkung     Verwendung        finden    kann.  



  Das erhaltene Keto-cyclopentano-dime-         thyl'-tetraddekahydro-phenanthrol,    das. sogen.       3-Ogy-ätiocholanon-1,7        ist    in der     Literatur          bereits    beschrieben     (vergl.    z. B.     Helv.        chim.     Acta     Bd.    17,     1934,    S. 1396).  



  <I>Beispiel:</I>       Zu    einer     ätherischen    Lösung von     Methyl-          m:agnes:iumjodid,    erhalten aus 4,28 g trocke  nen und entfetteten     Magnesiumspänen,    11     cm-,          M.ethyljodid,    80 .cm? trockenem Äther     und     einer Spur Jod: werden langsam unter kräf  tigem Rühren 2;8 g     Pregnanol-(3)-on-(20)     in 100, cm' trockenem Äther gelöst zugege  ben.

   Die     Reaktionsflüssigkeit    wird während  1 Stunde am     RückfluBkühler    zum Sieden er  hitzt, worauf     das        Lösungsmittel        abd@estilliert     und der     Rückstand    während etwa     3,Stunden     ,im     :Olbad    auf     ungefähr        12,0'    C erhitzt wird.

    Nach dem Abkühlen wird Eis und verdünnte       Salzsäure    (1.     :-5)    zugegeben um die     Grignard-          Verbindung    zu     zersetzen        und        das    Reaktions  produkt mit Äther extrahiert. Der ätherische           Extrakt    wird zuerst gut mit     Nasser,    dann  mit     wässrigem        Natriumthiosulfat.    und zuletzt  wieder mit Wasser     gewaschen,    getrocknet  und eingedampft.

   Der Rücktand stellt ein  Hellbraunes glasiges     Produkt    dar,     dessen     Analyse der Formel     C_        H.;,;0    entspricht. Es  empfiehlt sieh, das     Reaktionsprodukt    im       lloclivakuum    während     ca..    1 Stunde unter       R.ücl,:fluss    auf<B>11,0"</B>     G    zum Kochen zu er  hitzen.  



       -1,5    g des dehydratisierten Produktes der  Formel     C_2H"EO     -erden in     ?,5(1        cm'    trocke  nem Chloroform gelöst und die     Lösung     .';     Stunden    unter Eiskühlung mit Ozon be  handelt. Das     Chloioform        wird    dann bei     7,ini-          mertemperatur    im Vakuum abgedampft und  der Rückstand, ein sehwach gelbliches Harz  mit 50     em@    Eisessig während etwa. 1 Stunde  auf<B>50'</B> erhitzt, wobei das     Ozonid        zersetzt     wird.

   Die     Eisessiglösung    wird     hierauf    mit  viel Wasser verdünnt, mit Äther     erschöpfend     extrahiert und die     ätherische        Lösung    bis zur  neutralen Reaktion mit     Wasser    ausgewa  schen. Nach dem Trocknen der     Lüung    und  Verdampfen     des        Äthers    erhält man ein gelb  liches Harz in einer Ausbeute von etwa       ?,5    g.

   Durch Entfernung des bei der Ozoni-         sierung        entstandenen        sauren    Anteils durch  Extraktion mit     wässriger        Alkalilösung    erhält  man ungefähr 1 g eines neutralen     Produktes,     das beim     Umkristallisieren    ein Produkt der  Formel     C",H3"Os    ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Keto- cyclopenta.no- ,diinethyl- tetraderkahydro- phen- anthrols, dadurch gekennzeichnet, dass man Pregna.nol-3-on-?0 mit einer metallorgani schen Verbindung zur Umsetzung bringt.
    das gebildete Umsetzungsprodukt erhitzt und darauf die erhaltene ungesättigte Verbin dung durch Einwirkung eines Oxy dations- mittels unter Ausbildung einer Ketogruppe aufspaltet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als metall organische Verbindung eine Organo- llagnesiumhalogenverbindung verwendet. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- init.tel Ozon verwendet.
CH196547D 1934-08-23 1935-08-21 Verfahren zur Darstellung eines Keto-cyclopentano-dimethyl-tetradekahydrophenanthrols. CH196547A (de)

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