CH191000A - Verfahren und Vorrichtung zum Schützen frischgemolkener Milch gegen schädliche Veränderungen beim Einfüllen in Frischmilchbehälter wie Melk-, Sammel- oder Transportgefässe. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schützen frischgemolkener Milch gegen schädliche Veränderungen beim Einfüllen in Frischmilchbehälter wie Melk-, Sammel- oder Transportgefässe.

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CH191000A
CH191000A CH191000DA CH191000A CH 191000 A CH191000 A CH 191000A CH 191000D A CH191000D A CH 191000DA CH 191000 A CH191000 A CH 191000A
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Vilhelm Jensen Orla
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Vilhelm Jensen Orla
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  Verfahren und Vorrichtung zum     Sehützen    frischgemolkener Milch gegen schädliche  Veränderungen beim Einfüllen in     Frischmilchbehälter    wie Melk-,       Sammel-    oder Transportgefässe.    Es ist bekannt, dass Milch einen ausser  ordentlich günstigen Nährboden für die Ent  wicklung von     schädlichen    Keimen bildet,  gegen deren Einwirkung sie in frischgemol  kenem Zustande durch ihren natürlichen Ge  halt an     Kohlensäuregas    geschützt ist, das  aber beim Umfüllen von einem Gefäss in ein  anderes, z.

   B. beim     Umschütten    vom Melk  eimer in ein Transportgefäss, mehr oder we  niger     rasch    verloren geht, wodurch nicht nur  die Haltbarkeit der Milch     verringert        wird,     sondern auch in ihr vorhandene     Mineralsalze     und andere     chemische    Stoffe nachteilig ver  ändert werden, so dass die Milch an Nährwert  verliert.

   Ausserdem gelangen     beim    Umfüllen  der Milch aus dem Melkeimer in das Trans  portgefäss, wobei nicht selten noch     Zwischen-          umfüllungen    eingeschoben werden, in ,der Re  gel zahlreiche Keime aus der atmosphärischen  Luft oder aus den benutzten Gefässen in die  Milch, die die Haltbarkeit noch weiter her  absetzen.

      Nach dem erfindungsgemässen Verfahren  können vorstehend dargelegte Nachteile weit  gehend dadurch     vermieden    werden, dass       frische    Milch     beim    Einfüllen in ein solches  Gefäss     gleichzeitig        filtriert    und vor dem Ver  lust ihres natürlichen Gehaltes an Kohlen  säure geschützt     wird.       Zur Durchführung des Verfahrens kann  ein     Frischmilchbehälter    benutzt werden, in  dessen     Einfüllöffnung    eine     Filtriervorrich-          tung    eingesetzt ist,

   welche     einerseits    der  Milch unter gleichzeitiger     Filtrierung    der  selben, nicht aber den     Unreinigkeiten    der  atmosphärischen Luft den Eingang in das       Gefäss    gestattet und anderseits dem in dem  Gefäss befindlichen Gas beim Einfüllen der  Milch den Austritt ermöglicht.    In ,der beigegebenen Zeichnung sind meh  rere     Ausführungsbeispiele    von zur Durch  führung des Verfahrens geeigneten Vorrich  tungen     schematisch    dargestellt.

             Fig.    1 zeigt     einen    vertikalen Quer  schnitt und       Fig.    2 eine Draufsicht des Behälters;       Fig.    3 und 4 zeigen einen Schnitt .durch  einen gewöhnlichen Milcheimer,       Fig.    5 einen     Milchtransportwagen    und       Fig.    6, einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    5 der     Einfüllöffnung    des in       Fig.    5 dargestellten Transportwagens.  



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 einen zylin  drischen Behälter, der oben einen zylindri  schen offenen Hals 2 hat, der beim Übergang  zu den     Behälterwänden    eine nach innen ge  richtete     Auswölbung    oder- Sicke 3 aufweist,  die den Sitz für einen kegelförmigen Trich  ter 4 bildet. In demselben ist eine     Filtrier-          vorrichtung    angebracht, die die Öffnung des  Halses, welche in das Innere des Behälters  führt, vollständig abdeckt.

   Am     obern    Teil  ist der Trichter 4 mit einem nach aussen ge  krümmten Kragen 5     versehen,    welcher, wenn  der Trichter in den Hals eingeführt ist, auf  der Sicke 3 dicht aufliegt und den Innen  raum des Behälters abschliesst. Etwas tiefer  unter dem Kragen 5 sind am     Trichter    zwei       Ansätze    6 und 7 untereinander vorgesehen,  auf dem     obern        Ansatz    6 ist ein Sieb 8, ent  weder ein kreisförmiges Drahtsieb oder eine  durchlochte     Metallscheibe,    angebracht. Es  können auch mehrere solcher Siebe vorge  sehen sein.

   Auf dem     untern    Ansatz 7 ruht  eine weitere     Filtriervorrichtung,    die aus zwei  gleichartigen Sieben 9 und 10     besteht,    und  zwischen     denen        der    Filter 11 angebracht ist.  Der Filter selbst kann z. B. aus Watte be  stehen.  



       Zwischen    den Sieben 8 und 9 und dem  Filter 11     befindet    sich     ein.    freier Zwischen  raum 8'. Wenn Milch- in den Behälter ge  gossen wird,     wird    sich diese über das Sieb 8  ausbreiten und von dort in den Raum 8'  fliessend langsam durch .das Sieb 9, den Fil  ter 11 und das Sieb 10     dringen        und_schliess-          lichdurch        die    Öffnung 12 des Trichters 4 in  den Behälter fliessen.  



  Der Trichter 4 ist mit einer     Vorrichtung     versehen, die den Stand der Milch im Trich  ter oder im Behälter anzeigt; diese Vorrich-         tung        besteht    aus einem     Schwimmer    13, der  in dem Behälter 1 an einer Stange 14 ange  ordnet     ist,    deren anderes Ende in einer Öff  nung am     obern    Teil des Trichters gelagert  ist. Die Stange 14 ist mit einer als Hebel 15  ausgebildeten     Verlängerung    versehen, der  sich, wenn der Schwimmer nicht durch die  Milch im Behälter angehoben ist, an die  innere Fläche des Trichters anlegt.

   Sobald  der Schwimmer durch die Milch im Behäl  ter angehoben wird, wird der Hebel 15 nach  innen bewegt und damit angezeigt, dass dem  Behälter keine Milch mehr zugeführt werden  darf.  



  Der Behälter kann in     bekannter    Weise mit  einem Deckel 16     abgeschlossen    werden, der  zweckmässig an dem Behälter luftdicht an  liegt. Der Deckel ist mit einer     Krempe    17  versehen, die zur Aufnahme eines Dichtungs  ringes 18, z. B.     aus    Kautschuk, dient, wel  cher an die Oberkante des     Halses    2 gepresst  einen luftdichten     Abschluss    des     Behälters    ge  währleistet. Der Deckel 16 ist mit einem  Bügel 19 und einem Handgriff 20 versehen.

    Das eine Ende des     Bügels        ist        als    Gelenk 21  ausgebildet und in den Laschen 22 am Halse  2 des     Behälters        mittels    des Bolzens     2.3    dreh  bar gelagert, so dass Bügel nebst Deckel     um          denselben    schwenkbar sind. Der Bolzen 23  ist     entfernbar    und mittels einer     Kette    24 am  Behälter befestigt.

   Das dem Gelenk 21  gegenüberliegende Bügelende weist einen  bogenförmigen Teil 25 auf, der mit einer       Spannvorrichtung    in Verbindung steht, die  durch Glieder 26 an der Aussenwand des Be  hälters drehbar     befestigt    ist. Am freien  Ende der Glieder 26 ist zwischen diesen ein  mit einem Nocken 2,8 versehener Bügel 27       auf,den    Bolzen 29 drehbar gelagert. Um den  Deckel abzuschliessen, werden die Glieder 26  über den Teil 25 geschwenkt und der Nocken  2,8 durch Drehen des Bügels 27 gegen den  Deckel an den-Teil 25 gepresst und somit der  Deckel am Hals des     Behälters    dicht ange  schlossen. Für den Transport ist der Behälter  mit einem     Handgriff    30 versehen.  



  Für die Entnahme kleinerer Mengen von  Milch ist der Behälter mit     einem    Hahn ver-      sehen. Der Hahn besteht aus einem Gehäuse  31. welches mit einem     Rohrnippel    am untern  Teil des     Behälters        verschraubt    ist. Das       Hahnküken    ss:3 ist am     obern    Teil so gestaltet,  dass es mittels eines     Vierkantschlüzsels    im  Gehäuse 31 gedreht werden kann.

   Das Hahn  küken ist mit einer     Austrittsöffnung    34 ver  sehen und mittels einer Mutter 35 im     Ge-          häusq    31 drehbar     befestigt.    Zwecks Reini  gung des Behälters kann der Hahn vom  Rohrnippel 32     abgeschraubt    werden, so dass  er getrennt     gereinigt    werden kann. Der  Rohrnippel kann auch mittels einer     Über-          wurfmutter    abgeschlossen werden.  



  Der Behälter     wird    in der folgenden Weise  gehandhabt:  Vor Gebrauch wird derselbe gründlich  gereinigt und sterilisiert, vorteilhaft beim  Milchabnehmer. Nach der Sterilisierung     wird     die im     Behälter    befindliche Luft durch ein       inertes    schweres Gas, z. B. Kohlensäure, ver  drängt.     Zweckmässigerweise    kann auch die in  dem Gefäss enthaltene atmosphärische Luft  vor dem Einfüllen der Milch durch keimfrei  gemachte Luft verdrängt werden.

   Hiernach  wird der ebenfalls sterilisierte     Trichter    mit       Filtriervorrichtung    und Schwimmer in den  Hals des Behälters eingesetzt und der Be  hälter     mittels    des ebenfalls gereinigten     Dek-          kels    geschlossen.  



  Vor dem     Einsetzen    der     Filtriervorrich-          tung    im Hals des     Behälters        wird    ein     frisches          sterilisiertes    Filter     zwischen    den Sieben 9  und 10     eingelegt    und vor     Anbringung    des  Deckels eine -Scheibe sterilisiertes Papier 36  (siehe     Fig.    1) zwischen der     Öffnung    des Be  hälters und dem Deckel durch den Dich  tungsring 18 festgeklemmt.

   Man     kann    auch  bei einem mit Deckel     versehenen    Frisch  milchbehälter     zwischen    Deckel und Gefäss  rand ein abnehmbares     sterilisiertes.    Papier  blatt einlegen, so dass der Deckel durch       dieses,        gegebenenfalls    am Deckel angeklebte  Papierblatt bedeckt ist.

   Der Behälter     ist    nun  gebrauchsfertig und kann zwecks     Füllens,     nach beliebiger Zeit, dem Milchlieferanten  ausgefolgt werden.     Unmittelbar    vor der In  gebrauchnahme wird der Deckel     geöffnet       und der Behälter wird     unter    die Euter der  Kuh     gestellt.    Da, .Sieb 8 und die     Filtriervor-          richtung    9, 10, 11 verhüten, dass Unrein  heiten mit der Milch in den Behälter gelan  gen.

   Die     Filtriervorrichtung    verhütet gleich  zeitig, dass     schädliche    Keime der atmosphä  rischen Luft in den Behälter gelangen, wäh  rend durch die Poren des Filters das im Be  hälter befindliche Gas von der Milch ver  drängt, durch die letztgenannte Vorrichtung  entweichen kann.  



  Bei Einsetzen des     Deckels.    kann die     Fil-          triervorrichtung    11 entfernt werden. Die Pa  pierscheibe 3-6 ist am Deckel verblieben, um       eine        Verunreinigung    desselben zu verhüten  und soll nun vor     Anbrinbgung    des Deckels  entfernt werden.    Nach dem Füllen und Verschliessen des  Behälters verbleibt über der     Milch    eine aus  sterilem Gas bestehende Schutzschicht.

   Da  der mit Kohlensäure gefüllte Behälter un  mittelbar nach der Öffnung unter die Euter  der Kuh gesetzt wird und die Milch während  des Melkens nur wenig mit der atmosphäri  schen Luft in Berührung kommt, bleibt der  natürliche Kohlensäuregehalt der Milch im  wesentlichen erhalten und die Milch weit  gehend gegen Infektion geschützt.  



  Der Behälter kann     sowohl    zum Transport  als auch zum Lagern von Milch benutzt wer  den. Infolge seiner     besonderen        Konstruktion     und der vorhandenen     Filtriervorriehtung     kann Milch bei Beachtung des beschriebenen       Füllverfahrens,    wie Versuche gezeigt haben,  längere Zeit in ihm frisch gehalten -werden.  Man kann jedoch auch ohne vorherige Ver  drängung der     atmosphärischen    Luft aus dem  Behälter durch andere Gase eine für viele  Fälle genügende Frischhaltung eingefüllter  Milch erreichen.  



  Der     Behälter    und die dazugehörigen Teile  können auch anders als dargestellt ausgebil  det sein. So kann z. B. die     Filtriervorrich-          tung    mehrere     Filter        aus    verschiedenem Ma  terial     aufweisen,    gleichfalls     können    mehr  Siebe als drei     angewendet    werden. Der  Schwimmer kann durch eine andere An-           zeigevorrichtung    ersetzt werden.

   Der Deckel  kann so ausgebildet sein, dass er zur     Auf-          nahme        der        Rohrleitungen        einer     geeignet     ist,    oder es kann     ein        geeigneter     Deckel nur während der     Zuleitung    der Milch  von der     Melkmaschine        her    angewendet wer  den.  



  In     Fig.    3 ist ein mit Trichter und     Fil-          triervorrichtung        versehener    Milcheimer 40  dargestellt. Jene Teile, die denjenigen     bei          Fig.    1 und 2 bereits erwähnten entsprechen,  sind mit dem     Beizeichen    a versehen. Der  Trichter     4a    besitzt denselben Durchmesser       wie    die Öffnung des Milcheimers 40, so dass  er sich dicht an den Rand des Eimers anlegt.  Als Deckel kann ein beliebiger zweckent  sprechender Deckel angewendet werden.  Diese Ausführungsart des Trichters macht  denselben für die üblichen Milcheimer ver  wendbar.  



  Die     Fig.    4 ist eine geänderte Konstruk  tion der Vorrichtung nach     Fig.    3. Der Trich  ter und die     Filtriervorrichtung    weisen eine  geringe Änderung der     Konstruktion    auf.  Der Milcheimer ist hier mit 40b bezeichnet  und die der     Fig.    3 entsprechenden     Teile    sind  mit dem     Beizeichen    b versehen.

   Der einzige  Unterschied zwischen     F'ig.    4 und     Fig.    3 ist,       dass    der Trichter 4b mit einer nach aussen ge  bogenen Krempe 41 versehen ist,     die    bei 42  die     gante    des Milcheimers 40b übergreift.  Zwecks luftdichten     Abschlusses    des Milch  eimers 40b ist zwischen die Krempe 41 des       Trichters    4b und die Kante des Milcheimers  eine Dichtung 43, z. B. aus     Kautschuk,    an  gebracht.  



  Federnde Bügel 44 sind am Trichter 4b  angebracht, um diesen an dem Milcheimer  40b zu befestigen. Im übrigen ist die     Kon-          etruktion    des Apparates im wesentlichen die  selbe wie bei den vorher beschriebenen Aus  führungen.  



  Der Trichter nebst Filtern kann für be  liebige Füll-, Lager- oder Transportgefässe  verwendet werden, ohne Rücksicht auf deren  Grösse oder Gestalt. So z. B. kann man ihn  bei Tanks für grosse Quantitäten von Milch  anwenden, wie dies in der     Fig.    5 dargestellt    ist, wo der auf dem Wagen 50 ruhende Tank  51     mit    einer     Einfüllöffnung    5,2     und    einem       einschraubbaren    Deckel 53     versehen    ist.  



  Gemäss     Fig.    6 ist die Innenwand der Ein  füllöffnung 52 mit einem ringförmigen An  satz 54 versehen, auf dem der Trichter 4c  aufliegt. Die -den früheren Figuren entspre  chenden Bezugszeichen der     Fig.    6 sind mit  dem     Beizeichen    c versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum .Schützen frischgemolke ner Milch gegen schädliche Veränderungen beim Einfüllen in Frischmilchbehälter wie Melk-, Sammel- oder Transportgefässe, da durch gekennzeichnet, dass die Milch beim Einfüllen in ein solches Gefäss gleichzeitig filtriert und vor dem Verlust ihres natür lichen Gehaltes an Kohlensäure geschützt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die in dem Gefäss enthaltene atmosphärische Luft vor dem Einfüllen der Milch durch ein inertes Gas verdrängt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass als inertes Gas Kohlensäure ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die in dem Gefäss enthaltene atmosphärische Luft vor dem Einfüllen der Milch durch keim frei gemachte Luft verdrängt wird.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem Frischmilchbehälter, in dessen Einfüllöffnung eine Filtriervorrichtung ein gesetzt ist, welche einerseits der Milch unter gleichzeitiger Filtrierung derselben, nicht aber den Unreinigkeiten der atmosphärischen Luft den Eingang in das Gefäss gestattet und anderseits dem in dem Gefäss befind lichen Gas beim Einfüllen der Milch den Austritt ermöglicht. UNTERÄNSPR$CHE I.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, be stehend aus einem Frischmilchbehälter. welcher mit einer mittels eines Ver schlusses luftdicht abschliessbaren Ein füllöffnung und mit einer in der Ein füllöffnung angebrachten Vorrichtung versehen ist, die neben Sieben zur Fil- trierung der Milch Luftfilterorgane zur Verhütung des Eintrittes verunreinigter Aussenluft in .den Behälter aufweist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, be- stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frischmilchbehälter, welcher eine aus einigen Filterorganen be stehende Filtriervorrichtung besitzt, die gänzlich die Einfüllöffnung des Behäl ters abdeckt,
    während des Einfüllens vou Milch das Entweichen des im Behälter befindlichen Gases ermöglicht und zu gleich den Eintritt von verunreinigter atmosphärischer Luft nach der Entfer nung des Deckels in den Behälter ver hindert.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frischmilchbehälter, in dessen Einfüllöffnung ein zur Aufnahme der Filtriervorrichtung geeigneter Trichter eingesetzt ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frischmilchbehälter, der mit einer Filtriervorriehtung versehen ist, die aus mindestens zwei herausnehmbaren, in einem Abstand voneinander angeordne ten Filterorganen besteht, von denen eines mit zur Luftfilterung geeignetem Material bedeckt ist.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, be- stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frischmilchbehälter, der mit einer Filtriervorrichtung versehen ist, die aus mindestens zwei herausnehmbaren, in einem Abstand voneinander angeord neten Filterorganen besteht, von denen eines mit Watte bedeckt ist.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frisehmiichbehälter, der mit einer Filtriervorrichtung versehen ist, die aas drei Filterorganen besteht, wobei zwischen den beiden letzten Watte an geordnet isst.. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, bestehend aus einem mit einem Deckel versehenen Frischmilch behälter, bei dem .die obere gante des Trichters nach aussen gebogen und zur Anbringung an dei# obern gante des Be hälters geeignet ist,
    und dass der Trichter mindestens zwei Bügel zum lösbaren Be festigen desselben am Behälter aufweist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, bestehend aus einem mit einem Deckel versehenen Frisch- milchbehälter, beidem der Trichter min- destens zwei nach innen ragende,
    zur Aufnahme der Filterorgane geeignete Sicken besitzt. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frisehmilchbehälter, der mit einer den zulässigen Höchststand der Milch anzeigenden Anzeigeeinrichtung versehen ist.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 12, bestehend aus einem mit einem Deckel versehenen Frischmilchbehälter, der eine Anzeige- einrichtung besitzt, die einen im. Behäl ter untergebrachten Schwimmer auf weist,
    der im Trichter .gelagert ist und dort einen oberhalb der Filtriervorrich- tung angebrachten und mit dem @Schwim- mer in Verbindung stehenden Anzeiger besitzt. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frisschmilchbehälter, dessen Dek- kel mit einer zwischen Deckel und Ge fässrand angeordneten abnehmbaren Ver kleidung versehen ist. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frisehmilchbehälter,dessen Dek- kel mit einem zwischen Deckel und Ge- _ fässrand angeordneten, an den Deckel teilweise angeklebten abnehmbaren steri lisierten Papierblatt bedeckt ist. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einem mit einem Deckel ver- sehenen Frischmilchbehälter, bei dem auf der Aussenseite des Deckels und quer dazu ein Bügel angebracht ist, dessen eines Ende mittels eines herausnehm baren Balzens an .den Behälterhals aasge lenkt ist, und dessen anderes Ende eine Zunge trägt,
    die durch eine mit einer Sperreinrichtung versehene Zunge zwecks Erreichung eines dichten Deckel verschlusses gegen die Behälteröffnung gepresst wird, wobei die mit der .Sperr- einrichtung versehene Zunge weg schwingbar und am Gefässhals weg schwenkbar befestigt ist. 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch IL da durch gekennzeichnet, dass sie als Melk eimer ausgebildet ist. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch II, <B>da-</B> durch gekennzeichnet, dass sie als ein mit einem Handgriff versehenes Transport gefäss ausgebildet ist. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ,sie als fahr barer Tank ausgebildet ist.
CH191000D 1935-10-23 1936-10-19 Verfahren und Vorrichtung zum Schützen frischgemolkener Milch gegen schädliche Veränderungen beim Einfüllen in Frischmilchbehälter wie Melk-, Sammel- oder Transportgefässe. CH191000A (de)

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