CH191306A - Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Einspritzventileinriehtung für Brennkr aftmasehinen. Gegenstand der Erfindung ist eine Ein spritzventileinrichtung für Brennkraftma- schinen. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist der Weg des Einspritzbrennstoffes von einem federbelaeteten Nadelventil be herrscht.
Wenn der Einbauraum für die Ein richtung beschränkt ist, kann oft die Be lastungsfeder des Nadelventils nicht in des sen unmittelbarer Nähe untergebracht wer den, so dass die Federkraft durch eine Druck stange auf .das Nadelventil übertragen wer den muss. Durch eine solche Druckstange wird aber die Trägheit .des Ventils erhöht, so dass es bei plötzlicher Unterbrechung des Brennstoffzuflusises den Brennstoffweg nicht rasch genug absperrt.
Gemäss der Erfindung ist der Weg des Einspritzbrennstoffes von mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordneten Ven tilen beherrscht. Wenn jedes: Ventil von einer Schliesskraft belastet isst, so ist zweckmässig die bewegte Masse des Ventils mit der klei neren @Sehliesskraft im Verhältnis zu dieser Schliesskraft kleiner als die bewegte Masse des Ventils mit- der grösseren Schliesskraft im Verhältnis zu dieser letzteren.
Das, eine der beiden Ventile kann mit einer Schliess feder belastet sein, die sich auf eine Schul ter des andern Ventils ,stützt. In diesem Falle ist zweckmässig die Kraft dieser Schliessfeder im Verhältnis zu der mit dem Ventil beweg ten Masse grösser als die Schliesskraft des an dern Ventils im Verhältnis zu der gesamten mit beiden Ventilen bewegten Masse. Der Hub des einen der beiden Ventile kann durch eine Schulter des andern begrenzt sein. Wenn das innere der beiden Ventile im äussern und dieses im Ventilgehäuse geführt ist, @so er geben. sich .geringe Abmessungen und ein einfacher Aufbau der Einrichtung.
Beide Ventile können eine gemeinsame :Sitzfläche haben; diese kann eben sein. Das eine der beiden Ventile kann aus Leichtmetall be stehen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel der Erfindung im Längsschnitt.
Der durch die Leitung 1 von der nicht gezeichneten Brennstoffpumpe kommende Brennstoff geht durch den Kanal 2 des Pü- senhalters 3, die Bohrung 4 des Ventilgehäu ses 5, die Ventilkammer 7 und den Kanal 8 zu den Düsenöffnungen 9. Beim Eintritt in den Kanal 8 ist der Brennstoffweg von den beiden konzentrisch ineinander angeordne ten Ventilen 10 und 11 beherrscht. Das in nere Ventil 10 ist im äussern Ventil 11 und dieses im Ventilgehäuse 5 geführt. Die ebene Sitzfläche 12 ist beiden Ventilen 10 und 11 gemeinsam. Das Ventil 11 ist von einer Schliessfeder 13 belastet, die sich auf eine Schulter 14 des Ventils 10 abstützt, während auf dieses die Schliessfeder 15 über die Druckstange 16 und den Federteller 1.7 wirkt.
Eine Schulter 1.8 des Ventils 10 be grenzt den Hub des Ventils 11. Dieses hat eine kegelige Abdrehung 19, mittels welcher der in der Ventilkammer 7 herrschende Druck mit einer Komponente in Richtung der Ventilachse zwecks Offnens und Offen haltens des Ventils 11. auf dieses wirkt, auch wenn es geschlossen ist.. Zur Verringerung seiner Masse besteht das Ventil 1.1 zweck mässig aus Leichtmetall.
Die Projektion der bei geschlossenem Ventil 11 dem Druck in der Kammer 7 aus gesetzten Fläche der kegeligen Abdrehung 19 auf eine Ebene senkrecht zur Ventilachse be trägt zirka die Hälfte des Gesamtquerschnit tes des Ventils 11 senkrecht zu seiner Achse. Die von der Feder 1.5 auf das Ventil 10 aus geübte Kraft ist vorteilhaft das Fünffache der Kraft, mit der die Schliessfeder 13 auf das Ventil 11 drückt.
Die mit letzterem be wegte Masse, nämlich die Masse des Ventils 11 Gelbst und die halbe blasse der Feder 13, beträgt vorteilhaft den neunten Teil der mit dem Ventil 10 bewegten Masse: diese setyt sich zusammen aus den Massen des Ventils 10, der Druckstange 16 und des Federtellers 17, der halben Masse der Feder 13 und der halben Masse der 'Schliessfeder 15. Die ge samte mit beiden Ventilen 10 und 11 be wegte Masse beträgt also das Zehnfache der mit dem Ventil 11 bewegten Masse.
Die Kraft der das Ventil 11 belastenden Schliess feder 13 ist somit im Verhältnis zu der mit dem Ventil 11 bewegten Masse doppelt so gross als die Schliesskraft des Ventils 10 im Verhältnis zu der gesamten mit beiden Ven tilen 10 und 11 bewegten Masse. Die Ände rungen der von den Federn 13 und 15 aus geübten Kräfte bei der Hubbewegung der Ventile 10 und 11 ,sind verna.ehlässigbar.
Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: Beim Beginn der Einspritzung fördert die Brennstoffpumpe Brennstoff durch die Leitung 1 und die Bohrungen 2 und 4 und steigert den Druck in der Ventilkammer 7, bis der an der Fläche 19 angreifende Druck die Schliesskraft der Feder 13 überwindet. Dann hebt sich das Ventil 11 von seinem Sitze 12 und legt sich an die Schulter 18 des Ventils 10.
Trotzdem sich die auf das Ven til 11 wirkende Druckkraft verdoppelt hat, weil nun die ganze Q.uerschnittsflä.che des Ventils 1l. dem Brennstoffdrucli: ausgesetzt ist, und sich diese Kraft über die Schulter 18 auf das Ventil 10 überträgt, öffnet .sieh dieses wegen seiner grösseren Belastung noch nicht; der Brennstoffweg bleibt also abge sperrt. Erst wenn der Brennstoffdruck z. B.
auf den eine gute Zerstäubung gewährleisten den zweieinhalbfachen Betrag des für die Offnung des Ventils 11 erforderlichen Druk- kes gestiegen ist, hebt Gich das Ventil 10 vom Sitze 12 und gestattet das Einspritzen des Brennstoffes durch die Düsenöffnungen 9. Dieses; wird unterbrochen, indem die Leitung 1 und damit die Ventilkammer 7 durch die Brennstoffpumpe vom Brennstoffdruck ent lastet wird.
Da die im Offnungssinne wirk same Kraft somit wegfällt, beginnt die Fe der 13 das Ventil 11 und die Feder 15 das Ventil 10 samt der Druckstange 16, dem Federteller 17 , der Feder 13 und dem Ven til 11 im Schliesssinne zu beschleunigen. Wegen des oben erläuterten Verhältnisses der Federkräfte zu den zu beschleunigenden Massen erfolgt die Beschleunigung des Ven tils 11 rascher als diejenige des Ventils 10. Das voreilende Ventil 11 sperrt also den Brennstoffweg früher ab, als das Ventil 10 und verhindert dadurch das Eindringen von Verbrennungsgasen aus dem Zylinder der Brennkraftmaschine durch die Düsenöffnun gen 9 in die Ventilkammer 7, die Bohrung 4 und weiter zurück.
Erst nachher kommt das trägere Ventil 10 auf seinen :Sitz.
Die Einspritzventileinrichtung könnte auch so ausgeführt sein, dass jedes der beiden Ventile von einer besonderen Schliessfeder belastet wäre, die sich gegenseitig nicht be einflussen. In diesem Falle wäre die bewegte Masse des Venti16 mit der kleineren Schliess kraft im Verhältnis zu dieser chliesskraft kleiner als die bewegte Masse des Ventils mit der grösseren Schliesskraft im Verhältnis zu dieser.
Statt der Feder 15 könnte auch ein Flüs sigkeitsdruck oder ein von aussen betätig tes Steuerorgan eine Schliesskraft auf das Ventil 10 ausüben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einspritzventileinrichtung für Brenn- kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg des Einspritzbrennstoffes von min destens zwei konzentrisch zueinander ange ordneten Ventilen beherrscht ist. UNTERANSPRüCHE 1.Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, bei der jedes Ventil mit einer Schliesskraft belastet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die bewegte Masse des Ven tils mit der kleineren Schliesskraft im Verhältnis zu dieser Schliesskraft kleiner ist als die bewegte Masse des Ventils mit der grösseren Schliesskraft im Verhältnis zu dieser letzteren. 2. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der beiden Ventile mit einer Schliess feder belastet ist, die sich auf- eine Schul ter des andern Ventils stützt.3. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1. und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Kraft der sich auf die Schulter des einen Ventils abstützenden Schliessfeder im Verhältnis zu der mit dem von ihr belasteten Ventil bewegten Masse grösser ist als die Schliess kraft des andern Ventils im Verhältnis zu der ,gesamten mit beiden Ventilen be wegten Masse.4. Einspritzventileinrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Hub des einen der beiden Ventile durch eine Schulter des andern begrenzt ist. 5. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das innere der beiden Ventile im äussern und dieses im Ventilgehäuse geführt ist. 6. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ventile eine gemeinsame Sitzfläche haben.7. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die gemeinsame Sitz fläche eben ist. 8. Einspritzventileinrichtung nach Patent anspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass das eine der beiden Ventile aus Leicht metall besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH191306T | 1936-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH191306A true CH191306A (de) | 1937-06-15 |
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ID=4437540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH191306D CH191306A (de) | 1936-06-06 | 1936-06-06 | Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH191306A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4706887A (en) * | 1983-05-19 | 1987-11-17 | Lucas Industries Public Limited Company | Fuel injection nozzles |
-
1936
- 1936-06-06 CH CH191306D patent/CH191306A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4706887A (en) * | 1983-05-19 | 1987-11-17 | Lucas Industries Public Limited Company | Fuel injection nozzles |
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