CH191306A - Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen.

Info

Publication number
CH191306A
CH191306A CH191306DA CH191306A CH 191306 A CH191306 A CH 191306A CH 191306D A CH191306D A CH 191306DA CH 191306 A CH191306 A CH 191306A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
valve
valves
valve device
injection valve
relation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bischof Bernhard
Original Assignee
Bischof Bernhard
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bischof Bernhard filed Critical Bischof Bernhard
Publication of CH191306A publication Critical patent/CH191306A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/16Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/20Closing valves mechanically, e.g. arrangements of springs or weights or permanent magnets; Damping of valve lift

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


      Einspritzventileinriehtung    für     Brennkr        aftmasehinen.       Gegenstand der Erfindung     ist    eine Ein  spritzventileinrichtung für     Brennkraftma-          schinen.    Bei     bekannten    Einrichtungen dieser  Art ist der Weg des     Einspritzbrennstoffes     von einem     federbelaeteten    Nadelventil be  herrscht.

   Wenn der Einbauraum für die Ein  richtung beschränkt ist, kann oft die Be  lastungsfeder des Nadelventils nicht in des  sen unmittelbarer Nähe untergebracht wer  den, so dass die     Federkraft    durch eine Druck  stange auf .das Nadelventil übertragen wer  den muss. Durch eine solche Druckstange  wird aber die Trägheit .des Ventils erhöht,  so dass es bei plötzlicher Unterbrechung des       Brennstoffzuflusises    den Brennstoffweg nicht  rasch genug absperrt.  



  Gemäss der Erfindung ist der Weg des       Einspritzbrennstoffes    von mindestens zwei  konzentrisch zueinander angeordneten Ven  tilen beherrscht. Wenn     jedes:    Ventil von einer  Schliesskraft belastet isst, so ist zweckmässig  die bewegte     Masse    des Ventils mit der klei  neren     @Sehliesskraft    im     Verhältnis    zu     dieser     Schliesskraft kleiner als die bewegte Masse    des Ventils mit- der grösseren Schliesskraft  im     Verhältnis    zu dieser letzteren.

   Das, eine  der beiden Ventile kann mit einer Schliess  feder belastet sein, die sich auf eine Schul  ter des     andern    Ventils     ,stützt.    In diesem Falle  ist zweckmässig die Kraft dieser Schliessfeder  im     Verhältnis    zu der mit dem Ventil beweg  ten Masse grösser als die Schliesskraft des an  dern Ventils im Verhältnis zu der gesamten  mit beiden Ventilen bewegten Masse. Der  Hub des     einen    der beiden Ventile kann durch  eine Schulter des     andern    begrenzt sein. Wenn  das innere der beiden Ventile im äussern und  dieses im Ventilgehäuse geführt ist,     @so    er  geben. sich     .geringe    Abmessungen und ein  einfacher Aufbau der Einrichtung.

   Beide  Ventile können eine gemeinsame :Sitzfläche  haben; diese kann eben     sein.    Das eine der  beiden Ventile kann aus Leichtmetall be  stehen.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der Erfindung im Längsschnitt.  



  Der durch die     Leitung    1 von der nicht  gezeichneten Brennstoffpumpe kommende      Brennstoff geht durch den Kanal 2 des     Pü-          senhalters    3, die Bohrung 4 des Ventilgehäu  ses 5, die Ventilkammer 7 und den Kanal 8  zu den Düsenöffnungen 9. Beim Eintritt in  den Kanal 8 ist der Brennstoffweg von den  beiden konzentrisch ineinander angeordne  ten Ventilen 10 und 11 beherrscht. Das in  nere Ventil 10 ist im äussern Ventil 11 und  dieses im Ventilgehäuse 5 geführt. Die ebene  Sitzfläche 12 ist beiden Ventilen 10 und 11  gemeinsam. Das Ventil 11 ist von einer  Schliessfeder 13 belastet, die sich auf eine  Schulter 14 des Ventils 10     abstützt,    während  auf dieses die Schliessfeder 15 über die  Druckstange 16 und den Federteller 1.7  wirkt.

   Eine Schulter 1.8 des Ventils 10 be  grenzt den Hub des Ventils 11. Dieses hat  eine     kegelige        Abdrehung    19, mittels welcher  der in der Ventilkammer 7     herrschende     Druck mit einer Komponente in Richtung  der Ventilachse zwecks     Offnens    und Offen  haltens des Ventils 11. auf dieses wirkt, auch  wenn es geschlossen ist.. Zur Verringerung  seiner Masse     besteht    das Ventil 1.1 zweck  mässig aus     Leichtmetall.     



  Die Projektion der bei geschlossenem  Ventil 11 dem     Druck    in der Kammer 7 aus  gesetzten Fläche der     kegeligen        Abdrehung    19  auf eine Ebene senkrecht zur Ventilachse be  trägt zirka die     Hälfte    des Gesamtquerschnit  tes des Ventils 11 senkrecht zu seiner Achse.  Die von der Feder 1.5 auf     das    Ventil 10 aus  geübte Kraft ist vorteilhaft das Fünffache  der Kraft, mit der die Schliessfeder 13 auf  das Ventil 11 drückt.

   Die mit letzterem be  wegte Masse, nämlich die Masse des Ventils  11     Gelbst    und die halbe blasse der Feder 13,  beträgt vorteilhaft den neunten Teil der mit  dem Ventil 10 bewegten Masse: diese     setyt     sich zusammen aus den Massen des Ventils  10, der Druckstange 16 und des     Federtellers     17, der halben Masse der Feder 13 und der  halben Masse der     'Schliessfeder    15. Die ge  samte mit beiden Ventilen 10 und 11 be  wegte Masse beträgt also das Zehnfache der  mit dem Ventil 11 bewegten Masse.

   Die  Kraft der das Ventil 11 belastenden Schliess  feder 13 ist somit im Verhältnis zu der mit    dem Ventil 11 bewegten Masse doppelt so  gross als die Schliesskraft des Ventils 10 im  Verhältnis zu der gesamten mit beiden Ven  tilen 10 und 11 bewegten Masse. Die Ände  rungen der von den Federn 13 und 15 aus  geübten Kräfte bei der Hubbewegung der  Ventile 10 und 11 ,sind     verna.ehlässigbar.     



  Die     beschriebene    Einrichtung arbeitet  wie folgt:  Beim Beginn der Einspritzung fördert  die Brennstoffpumpe Brennstoff durch die  Leitung 1 und die Bohrungen 2 und 4 und  steigert den Druck in der Ventilkammer 7,  bis der an der Fläche 19 angreifende Druck  die Schliesskraft der Feder 13 überwindet.  Dann hebt sich das Ventil 11 von seinem  Sitze 12 und legt sich an die Schulter 18 des  Ventils 10.

   Trotzdem sich die auf das Ven  til 11 wirkende Druckkraft verdoppelt hat,  weil nun die ganze     Q.uerschnittsflä.che    des  Ventils     1l.    dem     Brennstoffdrucli:    ausgesetzt  ist, und sich diese Kraft über die Schulter  18 auf das Ventil 10 überträgt, öffnet .sieh  dieses wegen seiner grösseren Belastung noch  nicht; der Brennstoffweg bleibt also abge  sperrt. Erst wenn der     Brennstoffdruck    z. B.

    auf den eine gute     Zerstäubung    gewährleisten  den zweieinhalbfachen Betrag des für die       Offnung    des Ventils 11 erforderlichen     Druk-          kes    gestiegen ist, hebt     Gich    das Ventil 10 vom  Sitze 12 und gestattet das Einspritzen des       Brennstoffes    durch die Düsenöffnungen 9.  Dieses; wird unterbrochen, indem die Leitung  1 und damit die Ventilkammer 7 durch die  Brennstoffpumpe vom Brennstoffdruck ent  lastet wird.

   Da die im     Offnungssinne    wirk  same Kraft somit wegfällt, beginnt die Fe  der 13 das Ventil 11 und die Feder 15 das  Ventil 10 samt der Druckstange 16, dem  Federteller 17 , der Feder 13 und dem Ven  til 11 im Schliesssinne zu beschleunigen.  Wegen des oben erläuterten Verhältnisses  der Federkräfte zu den zu     beschleunigenden     Massen erfolgt die Beschleunigung des Ven  tils 11 rascher als diejenige des Ventils 10.  Das voreilende Ventil 11 sperrt also den  Brennstoffweg früher ab, als das Ventil 10  und verhindert dadurch das Eindringen von      Verbrennungsgasen aus dem Zylinder der       Brennkraftmaschine    durch die Düsenöffnun  gen 9 in die Ventilkammer 7, die Bohrung 4  und weiter zurück.

   Erst nachher kommt das  trägere Ventil 10 auf seinen     :Sitz.     



  Die     Einspritzventileinrichtung    könnte  auch so ausgeführt sein, dass jedes der beiden  Ventile von einer besonderen Schliessfeder  belastet wäre, die sich gegenseitig nicht be  einflussen. In diesem Falle wäre die bewegte  Masse des     Venti16    mit der kleineren Schliess  kraft im Verhältnis zu dieser     chliesskraft     kleiner als die bewegte Masse des Ventils  mit der grösseren Schliesskraft im Verhältnis  zu dieser.  



  Statt der Feder 15 könnte auch ein Flüs  sigkeitsdruck oder ein von aussen betätig  tes Steuerorgan eine Schliesskraft auf das  Ventil 10 ausüben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzventileinrichtung für Brenn- kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg des Einspritzbrennstoffes von min destens zwei konzentrisch zueinander ange ordneten Ventilen beherrscht ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, bei der jedes Ventil mit einer Schliesskraft belastet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die bewegte Masse des Ven tils mit der kleineren Schliesskraft im Verhältnis zu dieser Schliesskraft kleiner ist als die bewegte Masse des Ventils mit der grösseren Schliesskraft im Verhältnis zu dieser letzteren. 2. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der beiden Ventile mit einer Schliess feder belastet ist, die sich auf- eine Schul ter des andern Ventils stützt.
    3. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1. und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Kraft der sich auf die Schulter des einen Ventils abstützenden Schliessfeder im Verhältnis zu der mit dem von ihr belasteten Ventil bewegten Masse grösser ist als die Schliess kraft des andern Ventils im Verhältnis zu der ,gesamten mit beiden Ventilen be wegten Masse.
    4. Einspritzventileinrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Hub des einen der beiden Ventile durch eine Schulter des andern begrenzt ist. 5. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das innere der beiden Ventile im äussern und dieses im Ventilgehäuse geführt ist. 6. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ventile eine gemeinsame Sitzfläche haben.
    7. Einspritzventileinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die gemeinsame Sitz fläche eben ist. 8. Einspritzventileinrichtung nach Patent anspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass das eine der beiden Ventile aus Leicht metall besteht.
CH191306D 1936-06-06 1936-06-06 Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen. CH191306A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH191306T 1936-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH191306A true CH191306A (de) 1937-06-15

Family

ID=4437540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH191306D CH191306A (de) 1936-06-06 1936-06-06 Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH191306A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4706887A (en) * 1983-05-19 1987-11-17 Lucas Industries Public Limited Company Fuel injection nozzles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4706887A (en) * 1983-05-19 1987-11-17 Lucas Industries Public Limited Company Fuel injection nozzles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3233683C2 (de)
DE1550316A1 (de) Membranventil
DE102014212320A1 (de) Gasventil
DE2124484A1 (de) Elektromagnetisch betätigtes Ventil
CH243908A (de) Flüssigkeitsbremse mit Rückschlagventil am Passivkolben von hydraulisch gesteuerten Ventilen von Brennkraftmaschinen.
CH191306A (de) Einspritzventileinrichtung für Brennkraftmaschinen.
DE102021203572A1 (de) Kraftstoffinjektor
DE827140C (de) Brennstoffeinspritzventil
DE3512443A1 (de) Fluessigkeitssteuerventil
CH218190A (de) Druckventil mit Rückholkolben für Brennstoffeinspritzpumpen.
DE19600986A1 (de) Axialkrafteinkerbung oder -vorsprung für eine hin und her bewegliche Kolben/Zylinder-Anordnung
DE713434C (de) Druckventilschieber fuer Brennstoffeinspritzpumpen
DE1907340A1 (de) Kraftstoffeinspritzventil fuer Vor- und Haupteinspritzung
DE547937C (de) Abdichtung fuer das Ventilsteuergehaeuse von Brennkraftmaschinen
DE861343C (de) Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen
DE732908C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung
DE19751527A1 (de) Kraftstoffeinspritzgerät mit einem gemeinsamen Strang
DE19616512C1 (de) Druckventil
DE669581C (de) Einrichtung zur Abstellung der Brennstoffzufuhr zu einem Vergaser
AT250099B (de) Hydraulische Steuerungseinrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere für die Einblaseventile einer Gasmaschine
DE717500C (de) Fortschalteinrichtung fuer Druckgasschalter
DE549822C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer OElmotoren
DE616008C (de) Gesteuertes UEberstroemventil fuer ventillose Pumpen mit Druckwindkessel
DE583995C (de) Hydraulische Warmpraegepresse, insbesondere Matrizenpraegepresse
DE872734C (de) Regelventil, insbesondere fuer Hochdruckpumpen