CH191355A - Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme mit Einschaltung des Trägerstromes durch die diesen modulierenden Signalströme. - Google Patents

Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme mit Einschaltung des Trägerstromes durch die diesen modulierenden Signalströme.

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CH191355A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Empfangsunordnung für     Trägerstromsysteme    mit Einschaltung des Trägerstromes  durch die diesen modulierenden Signalströme.    Bei Verwendung von     Trägerstromsyste-          men,    bei denen der Trägerstromerzeuger     durcb     die den Trägerstrom modulierenden Signal  ströme eingeschaltet wird, wie es z. B. beim       Einwellenverkehr    gewöhnlich der Fall ist,  tritt der Nachteil auf, dass sich im Emp  fangsapparat der Gegenseite ein lästiges  Knacken bemerkbar macht, das durch den  plötzlichen Stromanstieg beim Einschalten  des Trägerstromes hervorgerufen wird.  



  Nach der vorliegenden Erfindung sind  besondere Mittel vorgesehen, die die durch  den plötzlichen Stromanstieg bei solchen       Trägerstromsystemen    hervorgerufenen Wir  kungen auf der Empfangsseite dämpfen. Dies  lässt sich beispielsweise dadurch erreichen,  dass beim Eintreffen eines Hochfrequenz  stromes die     Gittervorspannung    irgend einer  Verstärker- oder     Gleichrichterstufe    verlagert  wird, und zwar derart, dass diese Stufe erst  allmählich wirksam wird, wodurch auch die    Durchlässigkeit des Empfangskanals vom  Nullwert bis zum     Maximalwert    nicht     plötz-          lich,

      sondern erst allmählich erreicht     wird.     Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel.  wobei     nur    ein Empfangszweig und von die  sem nur das für das Verständnis der Erfin  dung Wesentliche dargestellt ist.  



  1 bezeichnet den     Hochfrequenzein-        bezw.          -ausgang    einer Anordnung für Trägerstrom  gegenverkehr auf einer Welle,. 2 den An  schluss des Teilnehmers. 3, 4 stellen übliche  Nachbildungen, 5, 6 übliche Ausgleichsüber  trager dar. Die von 1 eintreffende Hoch  frequenz gelangt über die Gabelschaltung 3,  5     in    die     Hochfrequenzverstärkerstufen    7 und  10,     wird    in 15     demoduliert,    worauf die nie  derfrequenten Ströme in 16 verstärkt und  über 6 dem Teilnehmer zugeführt werden.       Hinter    dem Verstärker 7 ist ein besonderer  Gleichrichter 8 abgezweigt, in dessen Aus  gangskreis sich das Relais 9 befindet.

   Beim      Eintreffen von Hochfrequenz wird der Kon  takt 91 des letztgenannten     Relais,    der sich  im Gitterkreis der     Verstärkerstufe    10 befin  det, aus der gezeichneten Lage nach rechts  umgelegt. Die negative     Gittervorspannung     11, 12     wird    dabei auf den Wert der Batterie  12 vermindert. Die Spannungsänderung  kann in bezug auf das Gitter nicht momentan  erfolgen, da die eigentliche Gitterspannung  durch den Kondensator 14 bestimmt ist und  dieser aus der Batterie 11     bezw.    12 über den  Widerstand 13 aufgeladen wird.

   Beim Um  schalten des Kontaktes 91 findet also eine  Entladung des Kondensators 14 auf den  niedrigeren     Spannungswert    der Batterie 12       allmählich    statt. Diese Zeitdauer muss natür  lich so bemessen sein, dass keine wesentliche  Störung der Sprachübertragung stattfindet,  dagegen ein plötzlicher Stromanstieg     im    Hörer  des Teilnehmers vermieden wird. Die be  schriebene     Gitterspannungsverlagerung    kann       selbstverständlich    auch in der     Demodulations-          stufe,    wie z. B. 15, vorgenommen werden.  



  Die beschriebene allmähliche     bffnung    des  Empfangskanals durch den empfangenen  Trägerstrom könnte auch im Niederfrequenz  kanal vorgenommen werden.     Zweckmässig     wird die Anordnung dabei ebenfalls in der  Weise getroffen, dass von einer Stufe ein  Gleichrichter abgezweigt wird, über welchen  unter Einschaltung einer gewissen Verzöge  rung, z. B. durch     ein    geeignetes elektro  magnetisches Relais, eine     Gitterspannungs-          verlagerung    einer oder auch mehrerer Nieder  frequenzstufen zugleich stattfindet.  



  Selbstverständlich kann die Aufhebung  der Sperrung des Empfangskanals auch in  einer andern geeigneten Weise erfolgen, z. B.  kann     eine    analoge Regelung wie oben für die       Gitterspannung    beschrieben, bezüglich des    Einsatzes der     Anodenspannung    durchgeführt  werden. Auch kann von Schaltungen mit       llehrgitterröhren,    bei denen     beispielsweise     die Spannung an den Raumlade- oder Schutz  gittern in der oben beschriebenen Weise ge  ändert wird, für den Zweck der Erfindung  vorteilhaft Gebrauch gemacht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfangsanordnung für Trägerstrom systeme, bei denen der Trägerstrom durch die diesen modulierenden Signalströme ein- bezw. ausgeschaltet wird, insbesondere für den Ge gensprechverkehr auf einer Welle, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die die durch den plötzlichen Stromanstieg beim Einsetzen des Trägerstromes hervor gerufene Wirkung auf die Empfangsapparate herabsetzen. U N TERAN SPRüCHE 1. Empfangsanordnung nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter spannung einer Verstärker- oder Gleich richterstufe beim Auftreten von Träger strom allmählich verlagert wird. 2. Empfangsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter spannung von einem durch Gleichspan nung gespeisten Kondensatorkreis mit Aufladungswiderstand abhängig ist, der beim Auftreten von Trägerstrom auf eine andere Ladespannung geschaltet wird. 3. Empfangsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch den empfangenen Trägerstrom eine Aufhebung der Sperrung des Niederfrequenzkanals der Empfangsseite erfolgt.
CH191355D 1934-06-08 1935-06-04 Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme mit Einschaltung des Trägerstromes durch die diesen modulierenden Signalströme. CH191355A (de)

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