CH191821A - Vorrichtung zum Umlegen der Fäden auf umlaufende Streckvorrichtungen bei Spulenspinnmaschinen für Kunstseide. - Google Patents

Vorrichtung zum Umlegen der Fäden auf umlaufende Streckvorrichtungen bei Spulenspinnmaschinen für Kunstseide.

Info

Publication number
CH191821A
CH191821A CH191821DA CH191821A CH 191821 A CH191821 A CH 191821A CH 191821D A CH191821D A CH 191821DA CH 191821 A CH191821 A CH 191821A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
take
roller
guide
thread
rollers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Feldmuehle A G Vorm Rorschach
Original Assignee
Feldmuehle A G Vorm Loeb Schoe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Feldmuehle A G Vorm Loeb Schoe filed Critical Feldmuehle A G Vorm Loeb Schoe
Publication of CH191821A publication Critical patent/CH191821A/de

Links

Landscapes

  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Umlegen der Fäden auf umlaufende Streckvorrichtungen bei       Spulenspinnmaschinen    für Kunstseide.    Um beim     Spinnen        von        Kunstseidefäden     auf Spinnmaschinen, die nach dem     Parallel-          ,3ystem    arbeiten, Fäden von hoher Festigkeit  zu erzielen, verwendet man vielfach Appa  rate, die zwischen Düse und     Aufwickelorgan     eingeschaltet werden und den Faden aus  ziehen     bezw.    ihm eine bestimmte Streckung  geben.  



  Es sind für     dieses    Strecken Vorschläge  gemacht worden, die darin bestehen, dass man  den Faden zwischen mehreren Stiften hin  durchzieht und diese gegenseitig so ver  schiebt, dass die Bremsung des Fadens und  infolgedessen seine Streckung in     gewünGch-          tem    Masse zu- oder abnimmt. Durch entspre  chende Verstellung dieser Stifte kann der  Durchgang für den Faden auch vollständig  frei gemacht werden.  



  Gemäss einem andern Vorschlag werden  die Fäden längs einer ebenen oder gekrümm  ten Fläche an dieser     adhärierend    entlang ge  zogen.    Durch alle diese     Bremseinrichtungen,    die  ausschliesslich     gleitende    Bremsung bewirken,  d. h. durch     Schleifenlassen    des Fadens die  Streckung erreichen sollen, leidet der Faden  in seinen textilen Eigenschaften.  



  Es sind auch noch andere Vorschläge ge  macht     worden,    die das     Schleifenlassen    des  Fadens     vermeiden.    Dies geschieht dadurch,  dass man als Abzugsrollen angetriebene Glas  rollen verwendet, um welche der Faden in  einer Umschlingung herumgeführt wird, und  diesen Abzugsrollen eine geringere Umfangs  geschwindigkei4 gibt als den     Aufwickel-          rollen.    Hierdurch entsteht zwischen Abzugs  rolle und     Aufwickelrolle    eine     Spannung     respektive eine -Streckung des Fadens, wo  durch die gewünschte Festigkeitserhöhung  erzielt wird.  



  Bei gewöhnlichen     .Spulenspinnmaschinen,     bei welchen die Umlegung des Fadens von  der vollen     Aufwickelspule    zur leeren Auf  wickelspule von Hand erfolgt, haben sieh      solche     Einrichtungen    bewährt.

   Dagegen  haben sich beim Arbeiten mit automatischer       Fadenumlegung,    die dadurch erfolgt, dass die       Spulen    durch ein Revolvergetriebe gedreht  respektive ausgewechselt werden, Nachteile  ergeben, indem der Faden entweder zu sehr  gespannt wird und     abbricht    oder zu locker  wird und von der Abzugsrolle aufgewickelt  wird, weil sich die Umfangsgeschwindigkei  ten der Abzugsrolle und der     Aufwickelspule     im Augenblick des     Umwechselns,    in welchem  das     Getriebe        abgeschaltet    werden muss, nicht  zueinander     abstimmen        lassen.     



  Um nun     diese    Mängel zu beheben und die  Streckeinrichtung mit angetriebener Ab  zugsrolle auch für     Spuleuspinnmaschinen    mit  automatischem     Spulenwechsel    brauchbar zu       gestalten,    wurde     nachstehende    Neuerung ge  schaffen:  Ein     bewegliches    Führungsorgan, das kon  zentrisch um die Abzugsrolle herumgeführt  werden kann, und in diesem Falle aus einer  Leitrolle besteht,     bestimmt    - je nach seiner  Lage - den     Umschlingungswinkel    des Fa  dens. Letzterer geht über die Abzugsrolle  und     das    Führungsorgan direkt zur Auf  wickelspule.

   Durch Verdrehen oder Zurück  stellen des     Führungsorganes    wird der Faden  von der Abzugsrolle abgehoben, seine     .Strek-          kung    hört dadurch auf, und er kann leicht  von Hand auf eine. neue     Aufwickelspule    um  gelegt werden oder - was besonders wichtig  ist und die Neuerung wertvoll macht - er  kann jetzt     automatisch    umgelegt werden,  d. h. der     automatische        Spulenwechsel    kann  auch bei     gunstseidenspinnmaschinen    mit       Streckvorrichtung    angewendet werden.  



  Auf der     Zeichnung    sind mehrere Aus  führungsbeispiele von Einrichtungen gemäss  der Erfindung mehr oder weniger schema  tisch dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  eine     Spinnmaschine,          Fig.    2 eine Einzelheit davon in grösserem       Massstab,          Fig.    3 eine andere Ausführungsform der       Einrichtung    in     Arbeitsstellung,            Fig.    4 dieselbe Einrichtung im Moment  des     Spulenwechsels,

            Fig.    5 eine Ausführungsform     unter    Ver  wendung von     ,sog.    Spinnfelgen gemäss Patent  Nr. 174049,       Fig.    6 eine Einrichtung mit     Aufwickel-          spulen-Revolverweclvsel,    wobei die Achsen  der Abzugsrollen und diejenigen des Revol  vers senkrecht zueinander stehen, und       Fig.    7 eine Ausführungsform der Ein  richtung mit     Aufwickel.spulen-Revolverwech-          sel,    wobei die Achsen der Abzugsrollen und  der Revolver parallel verlaufen.  



  Bei allen     Ausführungsformen    ist der das       Fällbad    aufnehmende Trog mit 8, die Spinn  düse mit 9; und die Abzugsrolle mit 10 be  zeichnet.  



  Bei den Ausführungsformen gemäss       Fig.    1, 5 und 7 bilden die     Spinndüse    9, Glas  stutzen 11, Filter 12 und     Filterscharnier    13  ein festes Aggregat, das um die Achse 13       vierschwenkbar    ist.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    3  und 4 ist bei 14 noch ein zweites Gelenk in       dieses    Aggregat eingeschaltet.  



  Die Abzugsrollen 10     .sitzen    fest auf ihren  Wellen 15 und werden im Sinne der einge  zeichneten Pfeile angetrieben. Das ebenfalls  angetriebene     Aufwickelorgan    16     ist    oberhalb  des     Fällbades    angeordnet und wird mit einer  Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die  grösser ist als diejenige der Abzugsrollen 10,  so dass zwischen Abzugsrolle 10 und Auf  wickelorgan<B>16</B> ein Strecken erfolgt. Ein  Fadenführer 17 sorgt hierbei für ein rich  tiges     sachgemässes    Aufspulendes Fadens.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1  sitzt     neben    jeder Abzugsrolle 10 auf der  Welle 15 ein loser Hebel 18 mit Griff 19, der  an seinem Ende eine in der     Ebene    der Ab  zugsrolle 10 liegende Leitrolle 20 und einen  gekröpften Führungsstab 21 trägt. Sowohl  die Abzugsrollen, als auch die Leitrollen 20  und die Stäbe 21 sind in üblicher Weise aus  Glas, Bakelit oder     dergl.        hergestellt.     



  Bei Beginn des     Spulprozesses    nimmt der  Hebel 18 die in     Fig.    1 voll ausgezeichnete      Stellung ein, wobei der Handgriff 19 gegen  einen Anschlag 22 anliegt.  



  Der von der Spinndüse 9 kommende Fa  den 23 wird nun zwischen Leitrolle 20 und  Stab 21 hindurchgezogen und durch den Fa  denführer 17 hindurch zur Spule 16 geleitet.  Sobald der Faden von der Spule gefasst ist,       verschwenkt    man den Hebel 18 im Sinne des       Pfeils    um seine Achse, bis er gegen den An  schlag 22 oder einen andern Anschlag  schlägt. Auf diese Weise wird der Faden     23     um dies, Abzugsrolle 10 gelegt und um  schlingt diese auf einem genau einstellbaren       Zentriwinkel,    der so gross sein muss, dass ein  Schlüpfen ausgeschlossen ist. Der Faden geht  über die Leitrolle 20 zum Fadenführer 17  und wird von diesem auf die Spule 16 gelegt.

    Auf dem Wege zwischen Abzugsrolle 10 und  Spule 16 erfolgt das gewünschte Strecken       des    Fadens.  



  Ist die Spule 16 voll     besponnen    und soll  durch eine andere ersetzt werden, dann legt  man den Hebel 1.8     entgegengesetzt    der Pfeil  richtung zurück, so     dass    nunmehr die     Ab-          zugs.rolle    10 ausgeschaltet ist, da der Faden,  zwischen dem Stab 21 und der Rolle 20 ge  führt, die Abzugsrolle 10 nicht mehr be  rühren kann. Wenn also auch beim Spulen  wechsel der Faden     23    stark durchhängen  sollte, ist die bisher ständige Gefahr, dass  dieser an der Abzugsrolle 10 haften bleibt  und von ihr aufgewickelt wird, beseitigt.

    Genau ebenso verfährt man bei vorkommen  dem Fadenbruch oder andern ähnlichen Stö  rungen, indem man zunächst den Hebel 18  in die in     Fig.    1 voll ausgezogene Stellung       verschwenkt    und nunmehr den Faden von  der Düse 9 abnimmt und unter Umgehung  der Abzugsrolle 10 der Spule zuführt.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    3  und 4 ist der Hebel 18 einarmig gestaltet  und um eine parallel zur Welle 15 liegende  Achse 24 am Trog 8 gelagert. An Stelle des       Flihrungsstabes    21 ist in diesem Falle eine  Rolle 25 vorgesehen. Da hierbei der von der       Spinndüse    9 kommende     Faden    hinter der Ab  zugsrolle hochgeführt werden muss, ist der  Glasstutzen 11 entsprechend verlängert und    in     diesen    das Gelenk 14 eingeschaltet, da  man .sonst die Düse nicht aus dem     Fällbad     herausheben     könnte.     



  Wie     Fig.    4 zeigt, geht der Faden 23 bei  hochgeklapptem Hebel 18, geführt durch die  Rollen 20 und 25, ohne die Abzugsrolle 10  zu berühren, hinter dieser hoch zur Spule, so  dass also das Einführen des Fadens beim An  spinnen einfach und leicht durchführbar ist  und auch bei stark durchhängendem Faden  ein Festhaften an der Abzugsrolle ausge  schlossen ist. Wird dann der Hebel 18, nach  dem der Faden von der Spule erfasst ist, in  die in     Fig.    3 gezeichnete Stellung zurück  geklappt, umschlingt der Faden 23 die Ab  zugsrolle im gewünschten Masse und geht  über die Leitrolle 20 zur Spule, während die  Rolle 25 in dieser Stellung ausgeschaltet ist.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    5  ist als     Aufwickelorgan    36 eine Spinnfelge ge  mäss Schweiz.     Patent    Nr. 174049 gedacht und  das zweite Führungsorgan, nämlich der Stab  21     bezw.    die Rolle 25, ist weggelassen. An  Stelle dieser hat :die an einem um die Achse  der Abzugsrolle     @sehwenkbaren    Hebel an  geordnete Leitrolle 20 zu beiden Seiten weit  vorstehende     ,Seitenschilder    26 erhalten, die  bis fast an     die    Abzugsrolle 10 gehen.

   Ausser  dem ist die Stellung der     Spinnfelge,    36 so  gegenüber der Abzugsrolle 10 gewählt, dass  in der einen Stellung der     Leitrolle    eine von  der Düse 9 nach der Felge 3,6 gedachte Ge  rade in keiner Stellung des Fadenführers die       Abzugsrolle    10     berührt.    '  In der     Arbeitsstellung    nimmt die Rolle  20 die in     Fig.    5 rechts     gestrichelt    angedeu  tete .Stellung ein, Klappt     man.    die Rolle 20  in die links gezeichnete Stellung um, dann  geht der Faden 23 frei von der Düse zur  Felge und berührt vor allen Dingen die Ab  zugsrolle 10 nicht, während die Seitenschil  der     2.6,

  der    Leitrolle 20 dafür sorgen, dass ein  seitliches Verlaufen des Fadens     ausgeschlos-          sen        ist,    dieser vielmehr beim Zurückklappen  der Rolle 20 wieder in     der        richtigen    Weise  mit der Abzugsrolle zusammenarbeitet.  



  Es ist für die vorliegende Erfindung ganz  gleichgültig, welcher Art das Aufwickelvr-           gan        ist    und auf welche Weise es angetrieben  wird, ob seine Drehachse parallel zur Achse  der Abzugsrolle 10 oder     winkelig    zu dersel  ben gelagert ist, ob die Entfernung von Ab  zugsralle und     Aufwiekelorgan    grösser oder  kleiner ist und endlich, ob eine von Hand       vorgenommene    oder eine automatische Aus  wechslung     des        Aufwickelkörpers    stattfindet.  



       Fig.    6 zeigt     schematisch    eine Ausfüh  rungsform, bei welcher .die     Achsen    15 der  Abzugsrollen 10 senkrecht zur Welle 27  eines     Spulenrevolvers    2-8 stehen. Hierbei ist  die eine Spule 29 in der     Arbeits-        bezw.    Auf  wickelstellung, wird also positiv angetrieben,  während bei 30 eine leere Spule sitzt, nach  dem die     vorherbewickelte    volle     Spule    abge  nommen worden ist.

   Ist     nun    die Spule 29  voll, dann wird der Revolver im     .Sinne    des  Pfeils     verschwenkt.    Da in diesem Augen  blick der Antrieb ,der Spule 29 aufhört, be  steht die Gefahr, dass der Faden     durchhängt     und von der Abzugsrolle 10 mitgenommen  wird. Durch die .<B>Sch</B>     wenkbarkeit    der Füh  rungsorgane im     Sinne    der weiter oben be  schriebenen     Einrichtungen    wird diese Gefahr       beseitigt,    da der Faden, ohne die Abzugs  rolle zu berühren, zur Spule geht.

   Beim Wei  terdrehen des Revolvers kommt die leere  Spule 30 in die     Arbeitsstellung    und wird  angetrieben, .so     dass,der    Faden von dieser ge  fasst und     aufgespult    wird. Die Führungs  organe werden     nun,    nachdem der Anschluss  an die neue leere 'Spule erreicht ist, wieder       herumgeschwenkt,    'und der Faden geht in der       gewünschten    Weise über die     Abzugsrolle    10  und wird     zwischen    dieser und der Auf  wiekelspule gestreckt.  



       Fig.    7 zeigt eine     Ausführungsform,    bei  der zwei Revolver     2,8        nebeneinander    ange  ordnet dargestellt     sind.    Hierbei liegen die  Achsen 15 der Abzugsrollen 10 parallel zu  den Achsen 2 7 der     Revolver    und quer zum       Fällbadtrog,    während die Hebel 18, ähnlich       wie    beider     Ausführungsform    gemäss     Fig.    3       und    4,     um,

      parallel zu     dieser        Richtung    vor  gesehene Wellen 31     verschwenkbar    sind.,  Durch .ein     Gestänge    32, 33 können mehrere  Hebel 18 miteinander gekuppelt .sein.    Bei Beginn des     Spinnprozesses        bezw.     beim     Spulenwechsel    werden die Hebel 18 in  die gestrichelte Stellung umgeklappt, in der  die Fäden 28, ohne die Abzugsrolle 10 zu  berühren, geführt von den     Führungsorganen     20 und 25, über den Fadenführer 17 zu den  zunächst noch leeren Spulen 29 gelangen.

    Sobald die Fäden von den Spulen erfasst  sind, werden die Hebel     19    in die ausgezogen  gezeichnete Stellung     verschwenkt,    so dass  dann die Fäden, die Abzugsrollen 10 um  fassend, über die Leitrollen 20 und die Fa  denführer 17 zu den Spulen 29 gelangen.

    Sind die Spulen 29 voll, dann werden die  Revolver 28 im Sinne der Pfeile     ver-          schwenkt.    Vorher     verschwenkt    man die He  bel 18 wieder in die gestrichelte Stellung, so       dass,    auch wenn     -die    Spulen 29 nicht mehr an  getrieben werden und die Fäden     infolgedes-          ,sen    durchhängen, eine Berührung dieser Fä  den mit den Abzugsrollen 10 ausgeschlossen  ist. Sobald dann die leeren Spulen 30 in die       Arbeitsstellung    gelangt sind und die Fäden  von diesen mitgenommen werden, klappt man  ,die Hebel 18 wieder in die ausgezogen ge  zeichnete Stellung     und    der .

   Spinn- und       Streckprozess    nimmt seinen normalen Weiter  verlauf.  



  Es kann ausser der     Abzugsrolle    auch die       Leitrolle,    die den     Umfassungs.winkel    des Fa  dens um die Abzugsrolle bestimmt, entweder  von der Achse der Abzugsrolle aus oder von  derjenigen, um die die     Leitrolle        geschwenld     wird, angetrieben werden. Abzugs- und     Leit-          rolle        sind    in diesem Falle mit gleicher     Um-          laufgeschwindigkeit    angetrieben.  



       Die    Umschlingung der Abzugsrollen ist  bei allen beschriebenen Ausführungsbeispie  len eine offene, d. h. wird die Leitrolle zu  rückgestellt und die Umschlingung aufgeho  ben, so geht der Faden in gerader oder fast  gerader Linie von der Düse zur     Aufwickel-          rolle    und berührt weder Abzugs- noch     Leit-          rolle.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Umlegen der Fäden auf umlaufende Streckvorrichtungen bei Spulen spinnmaschinen für Kunstseide, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen Abzugsrolle und Aufwiekelorgan Führungsorgane eingeschal tet sind, die gegenüber ,der Abzugsrolle der art verschwenkbar und -einstellbar sind, dass in .der einen Stellung .der von der Spinndüse kommende Faden an der Abzugsrolle vorbei unmittelbar zum Aufwickelorgan gelangt, während er in der andern Stellung, zwang läufig die Abzugsrolle unter Beibehaltung eines einstellbaren Zentriwinkels umfassend,
    nach dem Aufwickelorgan geführt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das um die Abzugsrolle herum schwenkbare Füh rungsorgan als Leitrolle ausgebildet ist. \?. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, .dass neben jeder Abzugsrolle ein Hebel drehbar angeordnet ist, der in der Ebene der Abzugsrolle eine Leitrolle für den Faden trägt. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass um eine zur Achse -der Leitrollen parallele Achse am Fällbadtrog einarmige Hebel verschwenk- bar angeordnet sind, die an ihrem freien Ende Leitrollen für .die Fäden tragen. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Spinndüse hinter der Abzugsrolle in der Arbeitsstel lung steht und in dem Glasstutzen zwi- sehen Düse und Filter ein besonderes Ge lenk angeordnet ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanepruch, da durch gekennzeichnet, dass an einem um die Achse der Abzugsrolle schwenkbaren Hebel eine einzige, mit weit vorstehenden Seitenschildern versehene Leitrolle ange ordnet ist und das Aufwickelorgan in einer solchen Stellung über dem Spinnbad steht, dass in der einen Stellung der Leit- rolle ein von der Spinndüse zum Auf wickelorgan kommender Faden in keiner durch den Fadenführer bestimmten Stel lung die Abzugsrolle berührt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch mit Spulenrevolvern, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der .Spulenrevolver und die Achsen der Abzugsrollen parallel zu einander und quer zum Fällbadtrog ge richtet sind, während die die Leitorgane tragenden Hebel um parallel wiederum zu den Achsen der Abzugsrollen und der Re volver liegende Achsen verschwenkbar sind.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen, die Leitorgane tragenden Hebel durch ein Gestänge zwangläufig miteinander verbunden sind und mit Hilfe dieses. Ge stänges in die beiden Stellungen ver- schwenkt werden können.
CH191821D 1935-10-26 1936-09-14 Vorrichtung zum Umlegen der Fäden auf umlaufende Streckvorrichtungen bei Spulenspinnmaschinen für Kunstseide. CH191821A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE191821X 1935-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH191821A true CH191821A (de) 1937-07-15

Family

ID=5730787

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH191821D CH191821A (de) 1935-10-26 1936-09-14 Vorrichtung zum Umlegen der Fäden auf umlaufende Streckvorrichtungen bei Spulenspinnmaschinen für Kunstseide.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH191821A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE862207C (de) Spulmaschine, insbesondere zum Aufspulen mit erhoehter linearer Geschwindigkeit
DE1148695B (de) Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden
CH636651A5 (de) Vorrichtung an einer spinnmaschine zum einwachsen eines garnes.
DE3337120A1 (de) Verfahren zum garnandrehen in einer offen-end-spinnmaschine
DE2609156B2 (de) Verfahren zum Spulenwechsel an Flyern sowie Flyer zur Durchführung des Verfahrens
DE2547401A1 (de) Windevorrichtung zum aufwickeln von faeden
DE2302095B1 (de) Spulmaschine
CH619192A5 (de)
DE2751105A1 (de) Andrehvorrichtung fuer einen von einer offenend-spinnmaschine hergestellten faden
DE1560039A1 (de) Einrichtung zum Aufwickeln von Gewebe-Bahnen oder Gewirken
CH191821A (de) Vorrichtung zum Umlegen der Fäden auf umlaufende Streckvorrichtungen bei Spulenspinnmaschinen für Kunstseide.
AT152293B (de) Vorrichtung zum Umlegen von Kunstseidefäden bei Spulenspinnmaschinen mit umlaufender Streckeinrichtung.
DE2258109B2 (de) Verfahren zum lagern frischgesponnener synthetischer faeden
DE702247C (de) Vorrichtung zum Umlegen der Faeden um die Abzugrollbsttaetigem Spulenwechsel
DE4233638A1 (de) Vorrichtung zum Aufspulen mindestens eines synthetischen Fadens
DE19644592B4 (de) Vorrichtung zum Übergeben eines einer Absaugung laufend zugeführten Fadens an eine rotierende Leerhülse
DE2608914C3 (de) Vorrichtung zum Aufspulen textiler Fäden
DE686055C (de) Vorrichtung zum spannungslosen Einlegen von Gummifaeden auf der flachen Kulierwirkmaschine
DE60120253T2 (de) Elastisches-Garn Wickel und Verfahren zum Betrieb einer Aufwickelmaschine für elastische Garne
DE596031C (de) Spulenantrieb, bei dem zwischen Treibwalze und Spule eine UEbertragungswalze geschaltet ist
DE3000472A1 (de) Handbetaetigte vorrichtung fuer den wickelbeginn mit bildung eines fadenvorrats an einer mit spulenvorrichtung ausgestatteten textilmaschine
AT113538B (de) Krempel-Spinn-Automat.
DE161541C (de)
DE19634300A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen eines Fadens an einer Offenend-Spinnvorrichtung
DE549988C (de) Spulenspinnmaschine mit um 180íÒ schwenkbaren Spulentraegern, konstantem Fadenauflauf und veraenderbarem Hub