CH191921A - Doppeltwirkende Einzylinderkolbenpumpe. - Google Patents

Doppeltwirkende Einzylinderkolbenpumpe.

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CH191921A
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suction
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piston pump
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Doppeltwirkende        Einzylinderkolbenpumpe.       Gegenstand der Erfindung ist eine doppelt  wirkende     Einzylinderkolbenpumpe    zum För  dern von Flüssigkeiten, insbesondere Brenn  stoff nach Einspritzpumpen oder Vergasern  von     Brennkraftmaschinen.     



  Die Erfindung besteht darin, dass der  Kolben vom Antrieb in der einen Richtung  und von einer Feder in der andern Richtung  bewegt wird und dass der Zylinderraum auf  derjenigen Seite, wo der Kolben bei der Be  wegung durch den Antrieb Druck erzeugt,  noch durch eine gesteuerte     Überströmleitung     an die Saugleitung angeschlossen ist.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigt       Fig.    1 einen     Axialschnitt    einer Pumpe,       Fig.    2 einen Querschnitt einer andern  Pumpe     lind          Fig.    3 einen     Axialschnitt    in Richtung der  Kolbenachse einer dritten Pumpe.    Im Gehäuse 1 der Pumpe nach     Fig.    1    ist ein Kolben 2 in einem Zylinderraum 3  geführt, der mit den Saugkanälen 4', 4" über  je ein federbelastetes Saugventil 5', 5" und  mit den Druckkanälen 6', 6" über die feder  belasteten Druckventile 9', 7" verbunden ist.

    Die Saugkanäle 4', 4" im Gehäuse 1 führen  vom     Anschluss    4 eines an den nicht gezeich  neten Brennstoffbehälter angeschlossenen, nicht  dargestellten Saugrohres zum Zylinderraum,  und die Druckkanäle 6', 6" münden im Ge  häuse 1 in den Anschluss 6 einer Drucklei  tung.  



  Der Kolben 2 wird von dem Stössel 8  entgegen der Feder 11 bewegt, und dieser  wird durch die     Stösselrolle    9 von der Nocken  welle 10 in Bewegung gesetzt, die bei     Ein-          spritzbrennkraftmaschinen    gleichzeitig zum  Antrieb der Brennstoffpumpe dienen kann.  Ein     Überströmkanal    12, der von einem     Über-          strömventil    13 beherrscht wird, verbindet den  Anschluss 4 des Saugrohres mit dem Steuer  kanal hinter dem Ventil 5".

   Das     Überström-          ventil    13 besitzt eine Kugel, die durch eine      Feder auf ihren Sitz gepresst wird, und ist  zwischen den Saugventilen 5' und 5" ange  ordnet, und der     Überströmraum    14 ist     achs-          parallel    zur Achse des     Saugrohranschlusses     4, so dass die Kugel des     Überströmventils    13  sich in der Achsrichtung des     Saugrohran-          schlusses    4 bewegt.  



  Der Kolben 2 saugt bei dem vom Stössel  8 bewirkten Hub auf der der Nockenwelle  zugewandten Zylinderseite     Brennstoff    aus dem  Kanal 4' und fördert den Inhalt der andern  Zylinderseite in den Druckkanal 6". Bei dem  unter der Wirkung der Feder 11 erfolgenden  Hub saugt der Kolben 2 aus dem Saugkanal  4" und fördert Brennstoff auf der andern  Zylinderseite über den Kanal 6'. Wird nicht  die volle Fördermenge der Kolbenpumpe ver  braucht, so löst sich während des von der  Feder 11 bewirkten Hubes der Stössel 8 unter  dem Einfluss einer eigenen Feder vom Kol  ben 2, da sich die Feder 11 unter dem Brenn  stoffdruck im Druckkanal 6 nicht wie sonst  entspannen kann. Der Stössel 8 berührt dann  den Kolben 2 erst beim nächsten Hub wie  der und bewegt ihn in die Endlage.

   Bei dem  durch den Nocken bewirkten Kolbenhub öffnet  das     Überströmventil    13 und verbindet den  Zylinderraum 3 über den Kanal 12 mit dem  Anschluss 4 des Saugrohres, so dass die zu  viel geförderte Menge in das Saugrohr zu  rückströmen kann und ein unzulässig hoher  Druck vermieden wird.  



  Gemäss     Fig.    2 sind die Achsen der     Saug-          und    Druckventile senkrecht zu denjenigen  der Saug- und Druckkanäle. Die Ventilkör  per 5" und 7" sind unter Schraubkappen an  geordnet und infolgedessen von aussen leicht  einsetzbar.  



  Nach     Fig.    3 ist der     Cberströmkanal    12  bis zum Zylinderraum 3 des Kolbens 2 durch  gebohrt und wird von einem Kolbenschieber  15 beherrscht, der von einer Feder 16 in der  Schliessstellung gehalten wird, so lange die  volle Fördermenge der Pumpe gebraucht  wird. Der Kolbenschieber 15 ist am Halter  17 des Federtellers der Feder 11 geführt.  Die Feder 16 stützt sich auf dem Deckel 1'    des Gehäuses 1, an dem der Halter 17 be  festigt ist.  



  Wird nun ein Teil der Fördermenge ge  braucht, so stösst der am Ende des vom  Nocken bewirkten Kolbenhubes entstehende  Überdruck den     Kolbenschieber    15 zurück, so  dass dieser den     Überströmkanal    12 freigibt.  Die Feder 16 bewegt den Kolbenschieber 15  nach der Entlastung wieder in seine Schliess  stellung zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppeltwirkerrde Einzylinderkolbenpumpe zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere Brennstoff nach Einspritzpumpen oder Ver gasern von Brennkraftmaschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kolben vom Antrieb in der einen Richtung und von einer Feder in der andern Richtung hin- und herbewegt wird und dass der Zylinderraum auf derjeni gen Seite, wo der Kolben bei der Bewegung durch den Antrieb Druck erzeugt, noch durch eine gesteuerte Überströmleitung an die Saug leitung angeschlossen ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Doppeltwirkende Einzylinderkolbenpumpe gemäss Patentanspruch, dadurch' gekenn zeichnet, dass die Saug- und Druckkanäle im Pumpengebäuse von einem Saugrohr anschluss ausgehen bezw. in einen Druck rohranschluss führen. 2. Doppeltwirkende Einzylinderkolbenpumpe gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Saug- und Druckkanal ein federbelastetes Ventil angeordnet ist.
    3. Doppeltwirkende Einzylinderkolbenpumpe gemäss Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überströmventil zwischen den beiden Saugventilen und eine Überström- kammer achsparallel zum Saugrobranschluss angeordnet ist. 4. Doppeltwirkende Einzylinderkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan der Überströmleitung im Zy linderraum der Pumpe angeordnet ist..
    1,. Doppeltwirkende Einzylinderkolberipumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuer organ der Überströmleitung ein zum Pum- penzylinder achsgleicher Kolbenschieber wirkt, der unter Federdruck steht und die Mündung des Überströmkanals im Zy linderraum steuert.
CH191921D 1935-08-08 1936-07-13 Doppeltwirkende Einzylinderkolbenpumpe. CH191921A (de)

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