CH210392A - Brennstoff-Einspritzpumpe an Brennkraftmaschinen mit ventilgesteuerter Rückströmleitung. - Google Patents
Brennstoff-Einspritzpumpe an Brennkraftmaschinen mit ventilgesteuerter Rückströmleitung.Info
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- F02M59/20—Varying fuel delivery in quantity or timing
- F02M59/24—Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke
- F02M59/26—Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke caused by movements of pistons relative to their cylinders
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02M59/00—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
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Description
Brennstoff-Einspritzpumpe an Brennkraftmaschinen mit ventilgesteuerter Rückströmleitung. Die Erfindung betrifft eine Brennstoff- Einspritzpumpe an Brennkraftmaschinen mit Regulierung der Einspritzmenge durch Ver drehung des Pumpenkolbens gegenüber dem Zylinder und Veränderung des Einspritz endes durch die aus der Verdrehung resul tierende Veränderung der Lage einer Steuer kante gegenüber einer Austrittsöffnung und besteht darin, das eine besondere Leitung mit einem federbelasteten Rückschlagventil vorgesehen ist,
um den nach beendigter Ein spritzung während des weiteren Förderhubes des Pumpenkolbens geförderten Brennstoff abzuführen. Die Feder des Rückschlagven- tils kann so dimensioniert sein, das dessen Öffnungsdruck niedriger ist, als der Druck in der Zufuhrleitung.
Bisher ist es im allgemeinen üblich, das bei Brennstoffpumpen der beschriebenen Bau art der nach der Einspritzung rückströmende Brennstoff wieder in die Ansaugleitung der Pumpe fliesst. Der rückströmende Brennstoff verursacht aber Druckstösse in der Saug- leitung, wodurch die Regulierung störende Schwingungen entstehen.
Es sind wohl Vorschläge bekannt ge worden, nach denen für die Zufuhr des Brenn stoffes und für das Rückströmen verschiedene Leitungen verwendet werden. Der beschrie bene Nachteil wird zwar verrnieden; aber die der Rückströmperiode entsprechende Brenn stoffmenge wird aus der Rückströmleitung wieder in die Pumpe angesaugt. Dieser Brenn stoff hat sich aber erwärmt und wenn er nun abermals erwärmt wird, ist die Gefahr einer Verdampfung von Brennstoff und einer Störung der Einspritzung gross. Besonders stark macht sich diese Erscheinung im Leer lauf bemerkbar, da dann der zurückgeströmte Brennstoff den grössten Prozentsatz des im Pumpenraum bei Förderbeginn enthaltenen Brennstoffes ausmacht.
Wenn die aus der Erwärmung des Brennstoffes resultierende Verdampfung grösseren Umfang annimmt, ist auch Schaumbildung möglich, wodurch die Fördermenge pro Hub sinkt. Diese Nach- teile werden bei der Pumpe gemäss Erfin dung dadurch behoben, dass in der Rück- strömleitung ein Rückschlagventil vorgesehen ist. Erst damit ergibt sich die neue Wir kung, dass der Pumpenkolben bei jedem Saug hub frischen Brennstoff ansaugt.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Aus führungsbeispiel einer Pumpe gemäss der Er findung.
In dem Pumpengehäuse 1 ist die Pum penwelle 2 mit einem beispielsweise mit der Welle aus einem Stück bestehenden Nocken 3 angeordnet, welcher bei Drehung der Pum penwelle 2 die Führungshülse 4 entgegen dem Druck der Feder 5 nach oben drückt. Der vom Brennstoffpumpenzylinder 10 ge führte Pumpenkolben 6, der von der Regel hülse 11 durch Verschiebung der Zahn stange 12 gedreht werden kann, saugt durch die Leitung 13 und den Einlass 14 Brenn stoff an. Dieser Brennstoff wird durch das Druckventil 25 und die Leitung 27 den Brenn- kraftmaschinenzylindern zugeführt.
Das im Ventilsitz 2.1 gelagerte Druckventil 25 wird von einer Feder 26 geschlossen gehalten, so lange der Pumpenraum 15 nicht unter Druck ist. Ausser der Zufuhrleitung 13 und der Druck leitung 27 ist noch eine besondere Leitung 20 vorgesehen, in welcher ein mit einer Feder 23 belastetes Rückschlagventil 22 angeordnet ist, um den nach beendigter Einspritzung während des weiteren Förderhubes des Pumpenkol- 'oens rückströmenden Brennstoff beispielsweise in den Vorratsbehälter abzuführen.
Die Wirkungsweise der Pumpe ist folgende: In der gezeichneten Stellung des Kol bens 6 ist der Pumpenraum 15 mit der Zu fuhrleitung 13 verbunden. Der Raum 15 füllt sich also mit Brennstoff. Beim Förder- hub, bei welchem sich der Nocken 3 in Richtung des Pfeils 28 bewegt, wird, sobald die Kante 7 an der Öffnung 14 vorbeige gangen ist, der Raum 15 unter Druck ge setzt und der Brennstoff über das Druck ventil 25 der Einspritzleitung 27 zugeführt. Die Einspritzung dauert so lange, bis die Kante 9 am Kolben 6 die Rückströmöffnung 16 abdeckt.
Der Brennstoff strömt dann aus dein Raum 15 durch die Längsnute 8, über die Kanäle 16 und 17 durch das Ventil 22 in die Kanäle 18 und 19 der Überströmlei- tung 20 bis der Kolben 6 in der obersten Stellung angelangt ist. Bei der Abwärts bewegung des Kolbens 6 entsteht irrt Raum 15 ein Unterdruck, so dass sich das Ventil 22 schliesst. Auch nachdem die Kante 7 die Öff nung 14 passiert und der Kolben 6 die Lei tung 13 mit dem Pumpenraum 15 verbunden hat, bleibt das Ventil 22 geschlossen, so dass nur frischer Brennstoff angesaugt wird.
Die Feder 23 ist mit Vorteil so ausge bildet, dass das Ventil 22 geöffnet wird, wenn im Raum 15 der Druck der Leitung 13 herrscht. Dies hat den Vorteil, dass der Pumpenraum gut durchgespült wird. Auch der im Anfang des Förderhubes aus dem Pumpenraum 15 verdrängte Brennstoff fliesst dann nicht durch die Öffnung 14 in die Zri- fuhrleitung 13 zurück, sondern durch das Ventil 22 in die Leitung 20.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brennstoff-Einspritzpumpe an Brennkraft- inaschinen mit Regulierung der Einspritz- inenge durch Verdrebung des Pumpenkolbens gegenüber dein Zylinder und Veränderung des Eirrapritzeudes durch die aus der Ver drehung resultierende Veränderung der Lage einer Steuerkante gegenüber einer Austritts- öffnung, dadurch gekennzeichnet, dass eine besondere Leitung mit einem federbelasteten Rücksehlagventil vorgesehen ist,um den nach beendigter Einspritzung während des wei teren Förderhubes des Pumpenkolbens ge förderten Brennstoff abzuführen. UNTERANSPRUCH: Brennstoff-Einspritzpumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder des Rückschlagventils so dimensio niert ist, dass dessen Öffnungsdruck niedri ger ist als der Druck in der Zufuhrleitung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH210392T | 1939-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210392A true CH210392A (de) | 1940-07-15 |
Family
ID=4446951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210392D CH210392A (de) | 1939-06-23 | 1939-06-23 | Brennstoff-Einspritzpumpe an Brennkraftmaschinen mit ventilgesteuerter Rückströmleitung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210392A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055878B (de) * | 1954-07-29 | 1959-04-23 | Bosch Gmbh Robert | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen |
| FR2318320A1 (fr) * | 1975-07-15 | 1977-02-11 | Sulzer Ag | Dispositif d'injection de carburant d'un moteur diesel |
-
1939
- 1939-06-23 CH CH210392D patent/CH210392A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055878B (de) * | 1954-07-29 | 1959-04-23 | Bosch Gmbh Robert | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen |
| FR2318320A1 (fr) * | 1975-07-15 | 1977-02-11 | Sulzer Ag | Dispositif d'injection de carburant d'un moteur diesel |
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